Samstag, 1. Juni 2013

EU: SPARERENTEIGNUNG AB 2016. (HELIODA1)

EU: Sparer Enteignung ab 2016!

Seit Montag ist es beschlossene Sache: ab 2016 dürfen in der EU Guthaben über 100’000 Euro für Bankenpleiten enteignet werden. Am Montagabend hat sich der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments mit überwältigender Mehrheit dafür ausgesprochen, dass der Kunde für seine Bank blechen muss, falls diese Bankrott geht. Zwar müssen die EU-Finanzminister die Vorlage noch absegnen, aber das ist nur noch Formalität.Kabinett ringt um Einigung über Sparpaket

Wie bereits mehrfach erwähnt, war Zypern nur Blaupause für das, was in den kommenden Jahren Normalität werden wird: die Enteignung der EU-Bürger. So dürfen ab 2016 Guthaben bis 100’000 Euro ohne weiteres eingezogen werden, falls die Bank pleite macht. Angesichts der Tatsache, dass die allermeisten europäischen Banken kurz vor der Pleite stehen, keine Utopie.

Angeblich mit überwältigender Mehrheit, hat die EU am Montag die Bürgerenteignung angenommen. So stimmte der Rechtsausschuss des EU-Parlaments einem entsprechendem Gesetzesvorschlag zu. Die Vorlage muss jetzt nur noch von den EU-Finanzministern abgezeichnet werden; was jedoch lediglich eine Formalität ist, weil diese sich in der Regel an die Vorgaben des Rechtsausschusses halten.

Ab 2016 sollen also alle grossen Bankguthaben im Falle einer Pleite eingezogen werden – so sieht es das neue Gesetz vor. Das Problem wird sein, wie die Haftungshierachien sein werden, sprich, wer zuerst für die Pleitebank haften muss: Der Sparer, die Aktionäre oder die Bondhalter? Die Frage dürfte jetzt schon klar sein.

Passend dazu die folgende Arte-Doku: Wem wurden eigentlich diese Abermilliarden Euro bei der Bankrettung bezahlt. Interessant, was dabei raus kommt, sehr sogar.

QUELLE: http://www.seite3.ch/EU+Sparer+Enteignung+ab+2016+/587299/detail.html