Samstag, 1. September 2012

TONDERN-DK: ZEPPELIN-HANGAR IN NORD-SCHLESWIG. (HELIODA1)

Tondern. Das "Museum Sønderjylland" setzt darauf, den ZEPPELIN-HANGAR am Soldaterskoven bei TONDERN zu bewahren:

Mit seiner Hilfe soll DIE GESCHICHTE NORDSCHLESWIGS im ERSTEN WELTKRIEG vermittelt werden.


[NB BY TIMM / CHZA: Vergleiche CARL HUTER (1861-1912), naturwissenschaftlicher Begruender der ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS, SEINE AUSFUEHRUNGEN zum Zeppelin-Fluggeraet zur Zeit der damals NEUEN ERFINDUNG dieses Fluggeraetes von ZEPPELIN. End CHZA].


"Es ist EINZIGARTIG, dass wir über einen FLUGHANGAR aus den Anfängen des Fliegens verfügen. Während des Ersten Weltkrieges wurde dieser Ort von den Engländern bombardiert, und es war das erste Mal, dass die Engländer dabei Flugzeuge einsetzten, die von einem Hangarschiff abhoben und landeten. Diesen Ort sollten wir bewahren."

Dabei geht es um den SOLDATERSKOVEN bei TONDERN.

Der Direktor des "Museum Sønderjylland", Orla Madsen, würde den Hangar nur allzu gern bewahren und ihn im Jahr 2014 als Museum öffentlich zugänglich machen - zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges.

Der HANGAR war während des Ersten Weltkrieges Teil des Zeppelin-Stützpunktes des deutschen Militärs bei TONDERN.

Die Engländer bombardierten die ZEPPELIN-HANGARE - der FLUGHANGAR indes blieb VERSCHONT, ist allerdings heute in keinem besonders guten Zustand.

"Mithilfe des Hangars können wir die GESCHICHTE DES ERSTEN WELTKRIEGES vermitteln, an dem sich NORDSCHLESWIG ja beteiligt hat.

Vieles erinnert an diese Zeit - etwa das ZEPPELIN-MUSEUM in TONDERN, und mit dem HANGAR haben wir somit eine einzigartige Möglichkeit, GESCHICHTE zu VERMITTELN - sowohl als Museum als auch von einem touristischen Standpunkt betrachtet", sagt Orla Madsen.

Die REGION Süddänemark fördert ein PROJEKT finanziell, in dessen Rahmen zwei Mitarbeiter an einem Vorschlag arbeiten, wie die Geschichte vermittelt werden könnte, und vom "Museum Sønderjylland" hat man Gelder vom "P.-J.-Schmidt-Fonden" erhalten.

Dieses Geld ist darauf verwandt worden, den HANGAR zu untersuchen und Vorschläge zu unterbreiten, wie dieser in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden könnte.

"Jetzt müssen wir noch herausfinden, was das Ganze kostet, denn das Museum Sønderjylland hat dafür nicht das Geld", sagt Orla Madsen, der hofft, dass sich die NORDSCHLESWIGSCHEN KOMMUNEN daran beteiligen werden.

"Möglichkeiten gibt es viele - das Wichtigste ist jedoch, dass der HANGAR bewahrt wird", sagt Orla Madsen.


Am 19. JULI 1918 wurde der Zeppelin-Stützpunkt bei TONDERN von englischen Flugzeugen bombardiert.

Dabei wurden die großen ZEPPELIN-HALLEN zerstört; der HANGAR aber blieb verschont.


"Genau davon habe ich immer schon geträumt!" MANFRED PETERSEN, einer der Gründer des Tonderner Zeppelin-Museums, wäre begeistert, sollte es dem "MUSEUM Sønderjylland" tatsächlich gelingen, im HANGAR am Soldaterskoven in TONDERN ein Museum zur Vermittlung der Geschichte des ERSTEN WELTKRIEGES einzurichten.


Ganz in der Nähe liegt das ZEPPELIN-MUSEUM, das im JAHR 1999 eingeweiht wurde und seither von Ehrenamtlichen betrieben wird.


"Wir werden langsam alt. Einige von uns haben gesundheitliche Probleme, und darum können wir nicht ewig weitermachen", sagt Petersen.

"Für mich ist es stets ein Traum gewesen, dass das MUSEUM Sønderjylland in dem Hangar ein Museum einrichtet.

Es wäre genau der richtige Ort dafür - und selbstverständlich, dass die ZEPPELIN-SAMMLUNG ein Teil davon wird. Diese Dinge müssen bewahrt werden.

Im Laufe der Jahre haben wir von Leuten aus der Umgebung viele EXPONATE bekommen, die natürlich nicht uns gehören.

Sie gehören in die Obhut des "MUSEUM Sønderjylland."


Im Laufe der vergangenen Jahre hat das ZEPPELIN-MUSEU zudem Gegenstände sowohl aus dem Zweiten Weltkrieg als auch aus TONDERNS ZEIT ALS GARNISONSSTADT zusammengetragen.

"Mit diesem Teil des Museums könnten wir gegebenenfalls selbst weiterarbeiten", sagt Manfred Petersen.

QUELLE: shz.de Verlagsgruppe, Inselbote.

EDITED BY WOLFGANG TIMM, CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV.