Dienstag, 12. Juni 2012

FINANZKRISE: PROBLEME SPANIENS SIND UNLOESBAR, DEUTSCHLAND ALS SICHERER HAFEN EINE ILLUSION. (HELIODA1)

FINANZKRISE: SPANIENS PROBLEME NICHT LOESBAR

12. Juni 2012

QUELLE: Krisenvorsorge.COM


Bis zu 100 MILLIARDEN EURO BEKOMMT SPANIEN. Es ist jetzt schon abzusehen, dass das NUR DER ANFANG sein wird.

Denn SPANIEN hat noch ganz andere Probleme als seine maroden Banken.

Seine SIEBZEHN PROVINZEN sind VOLLKOMMEN UEBERSCHULDET, allein das umfasst WEITERE 140 MILLIARDEN EURO. Das könnte man vielleicht durch Reformen lösen.

Die INFRASTRUKTUREN sind aber überbürokratisiert und VERKRUSTET.

Massive KORRUPTION und STEUERVERSCHWENDUNG durch regierenden POLITIKER, die sich wie kleine Könige aufspielen, eine GEPLATZTE IMMOBILIENBLASE und VERROTTENDE BAUPROJEKTE, ARBEITSLOSIGKEIT und HOFFNUNGSLOSIGKEIT andererseits lähmen das Land.

Die [SPANISCHE] INDUSTRIE ist AUF UNGEBREMSTER TALFAHRT. Insbesondere die aufgeblähte BAUINDUSTRIE liegt nach dem Platzen der Immobilienblase AM BODEN.

DIE ARBEITSLOSEN und VERARMTEN EINFACHEN MENSCHEN HABEN KEIN GELD MEHR für den KONSUM, daher sind auch der EINZELHANDEL und die Konsumgüterindustrie notleidend.


Eine ECHTE RETTUNG SPANIENS ist NICHT MOEGLICH. Die 100 MILLIARDEN dienen – wie alles bisher – NUR noch ZUM HINAUSSCHIEBEN DES ZUSAMMENBRUCHS.

Dafür UNTERMINIERT SPANIEN auch DIE LETZTEN SPARANSTRENGUNGEN IN EUROPA.

Kaum wurde PU LIK, dass SPANIEN die HILFSZAHLUNGEN bekommt, ohne dafür in harte Sparauflagen einwilligen zu müssen, melden sich natürlich andere Länder, die nicht einsehen, dass sie dann sparen sollen.


IRLAND will natürlich jetzt sein bereits vereinbartes Rettungspaket neu verhandeln. Verständlich ist das:

Warum sollten die Iren ihre Wirtschaft kaputtsparen, wenn es Spanien zugestanden wird, ohne solche mörderischen Auflagen an 100 MILLIARDEN zu kommen?


UNGARN erhält zur Zeit die ersten STRAFEN wegen nicht erfüllter Sparziele.

Es wird nicht lange brauchen, um ebenfalls die Bedingungen neu zu verhandeln.


ZYPERN, das ebenfalls noch in diesem Monat um HILFSPAKETE anstehen wird, wird gleich klarstellen, dass es ebenfalls keine Bedingungen und Sparauflagen befolgen wird.


Dass die GRIECHEN rundheraus jede weiteren Sparanstrengungen ablehnen ist ja schon länger bekannt.

Bisher hatte Brüssel aber eisern darauf bestanden, weitere Hilfszahlungen nur bei strikter Einhaltung der Austeritätsprogramme auszuzahlen.


JETZT wird AM BEISPIEL SPANIENS vorgeführt, dass man die Dinge nur bis zum gemeinsamen KOLLAPS treiben lassen muss, dann wird die HILFSZAHLUNG geradezu aufgedrängt.

Die GRIECHEN werden ihre Schlüsse daraus ziehen. Zu Recht.



GRIECHENLAND: Der BANKRUN geht weiter

Natürlich haben die HELLENEN längst begriffen, was auf sie zu kommt, wenn sie aus der Gemeinschaftswährung austreten – oder ausgetreten werden.

Auch Experten gehen davon aus, dass eine Umstellung auf die NEUE DRACHME ohne Vorankündigung an einem Wochenende oder an ein paar Tagen, an denen alle Banken geschlossen bleiben, vorgenommen würde.

Die Umstellung von wahrscheinlich 1:1 wäre dabei nur von kurzer Dauer.

Die Drachme müsste innerhalb kürzester Zeit erheblich abwerten und würde auch dann noch in der Folgezeit weiter gegenüber dem Euro an Wert verlieren, ein Verhältnis von letztendlich 1:10 ist durchaus denkbar.

Die GRIECHISCHE NATIONALBANK geht schon ganz offen von einer Inflation von 32 % nach dem AUSTRITT AUS dem EURO aus.

Bisher hatte sich die Nationalbank noch vorsichtig in Schweigen gehüllt.

Eine ABWERTUNG der neuen Währung um 40 % würde nach Ihrer Ansicht eine über 30 %ige Inflationsrate mit sich bringen.

Das hat für die GRIECHEN die Folge, dass die KREDITZINSEN schlagartig hochgehen.

Wenn man einen Sicherheitszuschlag von 5 % auf die Inflationsrate annimmt, könnten private Kredite mit 37 % Zinsen für den normalen Bürger ein Ding der Unmöglichkeit werden.

Besonders HYPOTHEKEN würden nicht mehr bezahlbar. Wahrscheinlich müssten viele Griechen aufgeben und ihre Immobilie verkaufen, was auch noch die Häuserpreise in den Keller treiben wird.

Um nicht 90 % ihres Vermögens zu verlieren, heben die GRIECHEN ihre GELDRESERVEN vom Konto ab.

Im April hatte sich der schon länger laufende, MODERATE BANKRUN bereits deutlich beschleunigt, im Mai hat er an Intensität noch einmal messbar zugelegt.

Bei gleichzeitigem Konsumrückgang, der das Land immer tiefer in die REZESSION treibt, wurden im vergangenen Monat etwa sechs Milliarden Euro von den Banken abgezogen.

Das ABGEHOBENE GELD wir NICHT INVESTIERT oder ausgegeben, es wird entweder ins Ausland in Sicherheit gebracht oder zu Hause aufbewahrt.


Während SCHWEIZER und LONDONER Geldinstitute und auch DEUTSCHE BANKEN nur allzu gern die Geldeinlagen der Griechen annehmen, bluten die griechischen Banken langsam aus.

Griechische Bürger haben IM AUSLAND über 200 MILLIARDEN EURO ANGELEGT. Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt des Landes.

Schon seit 2009 sind alle griechischen 500- und 200-EUROSCHEINE aus dem Bargeldkreislauf es Landes komplett VERSCHWUNDEN.

Es ist davon auszugehen, dass sie in den Brieftaschen aus dem Land geschafft und in LONDON, ZUERICH oder BERLIN auf ein Konto eingezahlt wurden.



GELDSTROEME NACH DEUTSCHLAND

Die ANGST VOR dem CRASH bewegt viele Europäer dazu, ihr Vermögen umzuschichten.

Die MENSCHEN spüren, dass ES DEM ENDE ZUGEHT, glauben aber fälschlicherweise, dass DEUTSCHLAND sicher sei.

Offensichtlich herrscht die ILLUSION vor, DEUTSCHLANDS WIRTSCHAFTS- und FINANZKRAFT sei unerschöpflich.

Vielleicht kann sich keiner vorstellen, mit welch selbstmörderischer Rücksichtslosigkeit die DEUTSCHE REGIERUNG den AUSVERKAUF und den RUIN DEUTSCHLANDS betreibt.

Welch REALITAETSFERNER GLAUBE AN DIE DEUTSCHE ZAHLUNGSKRAFT in der Welt offenbar existiert, illustriert das Titelblatt der großen Wirtschaftszeitung „The Economist“, das ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

In der Sprechblase über dem SINKENDEN SCHIFF mit dem Namen „WELTWIRTSCHAFT“ steht: “Bitte, können wir jetzt die Motoren anwerfen, Frau Merkel?“


Noch eine Meldung zum Schluss: Auch ITALIEN wird sehr bald die DESOLATE LAGE seiner BANKEN einräumen müssen.

Wieder wird man sich zieren und ein paar Wochen vollkommen ausschließen, dass an ein RETTUNGSPAKET auch nur gedacht werden könne, alles dergleichen entrüstet von sich weisen, um dann nach angemessener Schamfrist ebenfalls nach einem BANKENBAILOUT im dreistelligen Milliardenbereich zu fragen.


Achtung: Die erste italienische Bank, die „Banca Network Investimenti“ hat seit 1. Juni ihre Zahlungen eingestellt.

Bankkunden bekommen kein Geld mehr aus den Automaten, können nichts mehr abheben und keine Überweisungen mehr durchführen.

Die Internetseite der Bank zeigt folgende Notiz für den Besucher auf Ihrer Seite:

Da heißt es übersetzt etwa wie folgt:

„Aussetzung der Zahlungen

Mitteilung vom 31. Mai 2012

Am 31. Mai 2012 hat die Sonderkommission der Banca Network Investimenti S.p.A. in ausserordentlicher Verwaltung (MI), mit Zustimmung des Aufsichtsrats, des Ausschusses und mit Authosisierung der Bank von Italien, beschlossen, die Zahlung von Verbindlichkeiten jeglicher Art auszusetzen, gemäß Artikel 74 der Gesetzesvorschrift vom. 1. September 1993. 385 (TUB), für den Zeitraum von einem Monat. Die Aussetzung enthält keine Finanzinstrumente von Kunden.

Die Maßnahme ist notwendig, um der schwierige Situation der BANK zu begegnen.

Organe der Banca Network Investimenti S.p.A., ein Mitglied der Interbank Einlagensicherungsfonds, entwickeln einen Plan zur Lösung der Krise, um die Rechte der Kunden zu schützen und sieht das Eingreifen der Consultinvest SIM und der Gruppo Cassa di Risparmio di Ravenna vor.



Ich verweise an dieser Stelle auf die Wichtigkeit des BARGELDVORRATS

Die KUNDEN DIESER BANK werden mindestens den angekündigten Monat warten und ausharren müssen, bis sie im besten Fall wieder an ihr Geld kommen. Falls die Bank überhaupt wieder öffnet, und falls das Geld noch da ist.

Aber auch, wenn der italienische Einlagensicherungsfonds die verlorenen Vermögen ersetzt, wird das dauern.


Der ZORN DER KUNDEN dieser Bank in Italien macht sich gerade in deftigen Worten Luft in verschiedenen Foren, Zeitungsleserbriefen und bei der italienischen Verbraucherschutzorganisation Adiconsum.


Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch in DEUTSCHLAND der erste Fall dieser Art auftaucht.

EDITED BY DIPLOM PSYCHOLOGE WOLFGANG TIMM, CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV, HUSUM, MADRID, SHANGHAI.