Dienstag, 15. Mai 2012

WAHLEN IN NRW: WIEDER EINE ABSAGE AN EINE REGIERUNGSPARTEI [BUND]. (HELIODA1)

Wahlen in NRW: Wieder eine Absage an eine Regierungspartei

Veröffentlicht am: 15. Mai 2012
QUELLE: http://www.krisenvorsorge.com/wahlen-in-nrw-wieder-eine-absage-an-eine-regierungspartei/


Mit 172 MILLIARDEN EURO SCHULDEN präsentiert das Bundesland NORDRHEIN-WESTFALEN einen Haushalt, der sich vor dem griechischen nicht zu verstecken braucht.

Nur BERLIN und BREMEN sind – pro Kopf gerechnet – noch höher verschuldet.

Obwohl der RUHRPOTT sicher einer der kraftvollsten Industriezonen in DEUTSCHLAND ist, wird das Bundesland von seinen SCHULDEN geradezu erdrückt.

Das beeindruckt die Wähler jedoch kaum, sie kennen ja auch aus Erfahrung, dass CDU-REGIERUNGEN keineswegs besser gehaushaltet haben.

Und auf beinharte Sparprogramme hat hier niemand wirklich Lust.

Auch „IM POTT“, wie in Griechenland, gilt: Der Wähler hört lieber optimistische Versprechungen als „Blut, Schweiß und Tränenreden“.


Sicherlich ist die WAHLSCHLAPPE DER CDU auch eine ABSAGE an die „ALTERNATIVLOS“-POLITIK DER KANZLERIN und eine ANTWORT auf Ihr offenes Bekenntnis (http://www.youtube.com/watch?v=kun6yGLYSbU, Minute 2:30), dass sie auch bereit sei, das PROJEKT EU GEGEN den ausdrücklichen WILLEN DES DEUTSCHEN VOLKES durchzudrücken.

Jauch war damals fast sprachlos über dieses bemerkenswerte Demokratieverständnis Merkels.


Es gibt aber immer eine Alternative. Die Wähler zeigen es gerade.

Die Politikverdrossenheit [ETABLIERTE PARTEIENVERDROSSENHEIT bzw. ETABLIERTE DEUTSCHE POLITIKER-VERDROSSENHEIT] DER DEUTSCHEN ist Wind in den Segeln der „PIRATEN“, die ohne jedes überzeugende Programm, ohne jede Politikerfahrung und ohne überzeugende Kandidaten einen derart sensationellen Wahlerfolg erreichen konnten.

Der ist nur dadurch zu erklären, dass besonders die JUNGEN LEUTE überhaupt kein VERTRAUEN mehr in die herrschende POLITIK haben


Die Bürger in FINNLAND, FRANKREICH, GRIECHENLAND und der SLOWAKEI haben es vorexerziert, die Wähler in NORDRHEIN-WESTFALEN machen es nach, die NIEDERLAENDER werden in den vorgezogenen Wahlen ebenfalls ein Zeichen setzen und in ITALIEN hat Mario Monti in lokalen Wahlen ebenfalls schon massive Ablehnung gegen seine Brüsseler Spardiktate kassieren müssen.


Die WUT DER ITALIENER richtet sich immer mehr gegen die Steuereintreibungsbehörde, die Equitalia, die mit drakonischen Zahlungsbefehle Familienväter in den Selbstmord treibt.

Die REGIERUNG will die FINANZAEMTER jetzt durch die ARMEE schützen lassen.


Es war eigentlich klar, dass ein solches EURO-DAUERDEBAKEL, wie die Politiker in Brüssel und den Regierungen der Mitgliedsländer es angerichtet haben, irgendwann den Bürgern und Wählern leid ist, und sie die QUITTUNG AN den WAHLURNEN ausstellen.

Die Brüsseler Bürokraten mögen den VOLKSWILLEN gar nicht. Den Weg in eine Ausbeutungs- und Zwangsgemeinschaft EU wollen die Menschen nicht mitgehen, sie sträuben sich, weil sie auch spüren, wie sehr die FREIHEIT und SELBSTBESTIMMUNG überall eingeschränkt werden.

Auch in den bisher linientreuen MEDIEN ist immer öfter vornehm von einem „DEMOKRATIEDEFIZIT“ die Rede.

Bürgerliche FREIHEITSRECHTE und NATIONALE SELBSTBEST werden zunehmend abgeschafft, um die Funktionsfähigkeit der Gemeinschaftswährung zu erhalten.


Gleichzeitig frisst sich die ARMUT in EUROPA von den Rändern bis INS HERZ.

Die WACKELIGE DEMOKRATISCHE LEGITIMATION für die EU und den EURO schwindet, die Vertrauenswürdigkeit der Regierenden in Europa ist längst dahin.


Zu oft haben sie Verträge und VERSPRECHEN GEBROCHEN, was gestern als in Stein gemeißelt proklamiert wurde, liegt heute auf dem Abfallhaufen der Geschichte.

Was vor kurzem unter keinen Umständen passieren durfte, wird heute als ALTERNATIVLOS doch durchgepeitscht.

Zu viele hoch und heilig versprochene POSITIONEN wurden einfach geräumt.


Es ist soweit: Man wird sich in Brüssel, PARIS und BERLIN auf den – zumindest teilweisen – ZERFALL der Währungszone EURO und zunehmende Unruhen einstellen müssen.


Dieser Beitrag wurde unter Newsletter 10 - 15.05.2012 veröffentlicht.

EDITED BY WOLFGANG TIMM, CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV, HUSUM, MADRID, SHANGHAI.