Sonntag, 22. April 2012

NAZI-STAATSBÜRGERSCHAFTSGESETZ STILLSCHWEIGEND IN KRAFT GESETZT. (HELIODA1)

Nazi-Staatsbürgerschaftsgesetz stillschweigend in Kraft

gesetzthttp://finanzamt.name/2012/04/nachrichten/news/Deutschland/Rosenheim/Akquise-Experte/nazi-staatsburgerschaftsgesetz-stillschweigend-kraft-gesetzt/


BEGRIFF GLEICHSCHALTUNG IN BEZUG ZUR BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND

QUELLE / LINK:
http://gleichschaltung.in/BRD/Deutschland/2012/04/18/definition-gleichschaltung/


GLEICHSCHALTUNG (Wikipedia)

Gleichschaltung ist ein BEGRIFF, welcher der nationalsozialistischen [NAZI] TERMINOLOGIE entstammt.

Das WORT entstand 1933, als der Prozess der VEREINHEITLICHUNG des gesamten gesellschaftlichen und politischen Lebens – also des öffentlichen und privaten Lebens – in der MACHTEROBERUNGSPHASE in DEUTSCHLAND eingeleitet wurde.

ZIEL war es, bis 1934 den als Zerrissenheit verstandenen PLURALISMUS in Staat und Gesellschaft AUFZUHEBEN.

Mit der GLEICHSCHALTUNG strebte man an, die Aktivitäten des Volkes in großen Organisationen zusammenzufassen, die zugleich dem nationalsozialistischen Verständnis des Volkswillens entsprechen sollten.

PRAKTISCH bedeutete die GLEICHSCHALTUNG die Überführung von Organisationen in die bestehenden NS-ORGANISATIONEN.

Entweder erfolgte die Gleichschaltung auf Anweisung oder in vorauseilendem Gehorsam durch sogenannte SELBSTGLEICHSCHALTUNG.

Andere Verbände und Organisationen reagierten auf den DRUCK mit der ersatzlosen Auflösung und Beendigung ihrer Tätigkeit.

ALLGEMEIN betrachtet war damit die Einschränkung oder der VERLUST DER INDIVIDUELLEN PERSOENLICHKEIT beziehungsweise der Unabhängigkeit, Mündigkeit und Freiheit eines Menschen durch Regeln und Gesetze sowie sonstige Maßnahmen der Gleichsetzung und Vereinheitlichung der MASSEN verbunden.

INHALTSVERZEICHNIS
[Verbergen]
1 Entstehung
2 Wichtige Schritte der Gleichschaltung
3 Beispiele
4 Die sogenannten Volksdeutschen
5 Problematik der Verwendung des Begriffs
6 Verwendung des Begriffs nach 1945
7 Rechtsgrundlagen
8 Siehe auch
9 Literatur
10 Weblinks
11 Einzelnachweise


ENTSTEHUNG [Bearbeiten]

Der BEGRIFF wurde 1933 durch den Reichsjustizminister Franz Gürtner geprägt und verwendet. Als Datum der erstmaligen offiziellen Verwendung kann der 31. MAERZ 1933 gesehen werden.

An diesem Tag trat das ERSTE GLEICHSCHALTUNGSGESETZ (Vorläufiges Gesetz zur GLEICHSCHALTUNG DER LAENDER mit dem REICH) in Kraft, mit dem die deutschen Länder ihre POLITISCHR SOUVERÄNITÄT VERLOREN.

Mit diesem GESETZ wurde der BEGRIFF zu einem SYNONYM für die MASSNAHMEN der nationalsozialistischen Führung GEGEN OPPOSITION, andere Parteien, Vereine usw.

GLEICHSCHALTUNG bezeichnet damit nicht nur die administrativen Maßnahmen, sondern steht auch für den damit verbundenen TERROR.


WICHTIGE SCHRITTE DER GLEICHSCHALTUNG [Bearbeiten]

AUSGANGSPUNKT waren die ZWEI GLEICHSCHALTUNGSGESETZE vom 31. MAERZ 1933 und vom 7. APRIL 1933, mit denen zuerst die Länder IHRER RELATIVEN SOUVERÄNITÄT BERAUBT wurden und später die Entsendung von REICHSSTATTHALERN beschlossen wurde.

Mit dem GESETZ über den NEUAUFBAU des Reichs vom 30. JANUAR 1934 wurde der ENTZUG der HOHEITSRECHTE der Länder vollendet.

Die REGELUNG DER STAATSANGEHÖRIGKEIT wurde jetzt ANGELEGENHEIT DES ZENTRALSTAATS, so dass laut Verordnung vom 5. FEBRUAR 1934[1] der EINTRAG in den STANDESREGISTERM auf die DEUTSCHE STAATSANGEHÖRIGKEIT VEREINHEITLICHT wurde.

Bis dahin verliehen die LAENDER ihre jeweilige STAATSANGEHÖRIGKEIT, so dass es in Deutschland BAYERN, BRAUNSCHWEIGER, BADENER, PREUSSEN, SACHSEN usw. gab, aber trotz des seit 1871 bestehenden DEUTSCHEN NATIONALSTAATES noch KEINE ALS DEUTSCHE AUSGEWIESENEN STAATSBUERGER.

Der ABSCHLUSS der „GLEICHSCHALTUNG der Länder“ kann auf den 14. FEBRUAR 1934 mit der Auflösung des Reichsrates und der Übernahme der Landesjustizverwaltungen datiert werden.[2]

Legalisiert wurde die „GLEICHSCHALTUNG der Länder“ über § 2 der Reichstagsbrandverordnung, wonach die REICHSREGIERUNG in die Kompetenzen der Länder eingreifen konnte, sofern diese nicht für Ordnung und Sicherheit sorgen konnten.

Die „GLEICHSCHALTUNG von PARTEI und STAAT“ erfolgte am 1. AUGUST 1934 mit der Auflösung aller Parteien und der Erklärung der NSDAP zur Körperschaft öffentlichen Rechts.

Zudem wurde das AMT DES REICHSPRÄSIDENTEN MIT DEM DES REICHSKANZLERS VERSCHMOLZEN.[2]

WEITERE bedeutende MASSNAHMEN der GLEICHSCHALTUNG war die BESEITIGUNG DER PLURALEN GESELLSCHAFT mit der Auflösung der GEWERKSCHAFTEN in die DEUTSCHE ARBEITSFRONT und der Zwangsvereinigung der AGRARVERBAENDE in den REICHSNAEHRSTAND.

Mit der Ernennung von JOSEPH GOEBBELS zum Reichsminister für Volksaufklärung und PROPAGANDA am 13. MAERZ 1933 wurde zudem mit der Errichtung der REICHSKULTURKAMMER die GLEICHSCHALTUNG DES KULTUELRELLEN LEBENS begonnen.

[NB BY WOLFGANG TIMM, CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV, HUSUM&MADRID: VERGLEICHE "BUCH VON 1941", UNDIPLOMATISCHE ENTLARVUNG DES NAZI-SYSTEMS UND SEINE HOECHSTEN REPRAESENTANTEN ALS SOZUSAGEN CHARAKTERSCHWEINE UND VERBRECHER VON UND NACH CARL HUTERs ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS; SOWIE DIE BILDBEURTEILUNG VON ADOLF HITLER SEPTEMBER 1932 IN GROSSFORMATIGER ZEITUNGSAUSGABE "DER GUTE MENSCHENKENNER", "DgM", HRSG. AMANDUS KUPFER (1879-1952). NUMMER EINS VON "DgM", AUGUST 1932, IST HIERBEI MIT ZU LESEN:

INHALTLICHE SCHLUSSFOLGERUNG: ADOLF HITLER IST CHARAKTERLICH NICHT BEFAEHIGT FUER POLITISCH HOECHSTES AMT DES REICHSKANZLERS IN DEUTSCHLAND, DIPLOMATISCH IM AUSDRUCK, UM NICHT GLEICH 1933 ERMORDET ZU WERDEN UND ZUM SCHUTZ DER FAMILIE KUPFER.

JUNI 1941 MUSSTE AUF PERSOENLICHE ANORDNUNG VON REICHSLUEGENMINISTER GOEBBELS DIE HERAUSGABE DER ZEITUNG MIT LETZTER AUSGABE NUMMER 101 DER GUTE MENSCHENKENNER EINGESTELLT WERDEN. ES FOLGTE IM DAMALIGEN NAZI-DEUTSCHLAND DIE TOTALE VERNICHTUNG ALLER WERKE VON UND NACH CARL HUTERs MENSCHENKENNTNIS. RETTUNG DES BAHNBRECHENDEN SEHR UMFANGREICHEN WERKVERMAECHTNISSES (ca. 12.000 Seiten) DURCH CHARAKTERVOLLE SCHWEIZER HUTERFREUNDE IN DIE SCHWEIZ. PHYSIOGNOMISCHE GESELLSCHAFT SCHWEIZ, ZUERICH, UND CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV, HUSUM, KOOPERIEREN.

WER SICH 1932 ZU DIREKT UND UNDIPLOMATISCH GEGEN ADOLF HITLER PUBLIZISTISCH AEUSSERTE WURDE SCHON ALS VERLEGER 1933 ERMORDET - BEISPIEL MUENCHNER VERLEGER GERLACH WURDE ENDE 1933 ERMORDET. SEINE PUBLIKATION "HAT HITLER MONGOLENBLUT?"

SIEHE HAUPTSEITE WWW.CHZA.DE ! End Diplom Psychologe W. Timm, Husum & Madrid.]

Die entscheidende Voraussetzung für die Maßnahmen war das Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933[3], das Hitler GESETZGEBERISCHE und vertragliche VOLLMACHTEN verschaffte, die er dann zur weiteren BESEITIGUNG DES PLURALISMUS und DER DEMOKRATIE einsetzte.

Auf die GLEICHSCHALTUNG reagierten die betroffenen Vereine und Organisationen oftmals mit einer NACHGIEBIGEN POSITION, um einem Verbot und der Auflösung zu entgehen.

BEISPIELE dafür sind z. B. der ALLGEMEINE DEUTSCHE GEWERKSCHAFTSBUND[4] oder die ORGANISATIONEN DER ARBEITERKULTUR.


BEISPIELE [Bearbeiten]

Mit der GLEICHSCHALTUNG wurden auch unpolitische Bürger, z. B. die im ADAC organisierten Kraftfahrer im gleichgeschalteten Nationalsozialistischen Kraftfahrer-Korps (NSKK), erfasst und IDEOLOGISCH beeinflusst.

Andere Beispiele sind der „Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten“, der 1934 gleichgeschaltet wurde, sowie die STUDENTENVERBINDUNGEN, die entweder aufgelöst oder als sogenannte Kameradschaften dem Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund (NSDStB) angegliedert wurden.

In VEREINEN wurde das Führerprinzip Mitte des Jahres 1933 umgesetzt.

Dies äußerte sich formal darin, dass der VORSITZENDE des Vereins „entsprechend der GLEICHSCHALTUNG neugewählt“ wurde.

Seine VERTRETER ernannte er dann, was „der Genehmigung der höheren Stellen unterlag“. Danach nannte er sich nicht mehr „Vorsitzender“ sondern „FUEHRER“.[5]

Ein weiterer wichtiger ASPEKT ist die GLEICHSCHALTUNG DER MASSENMEDIEN, insbesondere der ZEITUNGEN und ZEITSCHRIFTEN und die AUFHEBUNG DER PRESSEFREIHEIT.

Weiterhin vergab die Reichsschrifttumskammer das „Recht zur weiteren Berufsausübung“ an Schriftsteller, wobei „NICHTARIER“ ab 1934 konsequent AUSGESCHLOSSEN wurden.

LITERATUR wurde unter bestimmte THEMENVORGABEN gestellt, wie z. B. Blut-und-Boden-Ideologie, Krieg und soldatisches Heldentum sowie Volksgemeinschaft.

BUECHER, die diesen Vorgaben nicht entsprachen, wurden aus den Bibliotheken entfernt; am 10. MAI 1933 wurden in einer „Aktion wider den undeutschen Geist“ der Deutschen Studentenschaft zehntausende Bücher öffentlich VERBRANNT.

Weitere Beispiele für die Durchdringung der Gesellschaft sind die HITLER-JUGEND (HJ), die als einzige anerkannte Jugendorganisation agieren durfte und der ihr untergliederte BUND DEUTSCHER MAEDEL (BdM).


DIE SOGENANNTEN VOLKSDEUTSCHEN [Bearbeiten]

Mit der NEUORDNUNG DER DEUTSCHEN STAATSANGEHÖRIGKEIT dürfte sich die in der nationalsozialistischen Volkstumspolitik zur Vollendung kommende VEREINHEITLICHUNG dessen, was unter einem „DEUTSCHEN“ zu verstehen sei, am folgenreichsten ausgewirkt haben.

Diese Frage war zunächst nach dem Ersten Weltkrieg zu einer nationalstaatlichen aufgewertet worden, als mit den in Ostmitteleuropa neu gegründeten Nationalstaaten deren deutschsprachige Minderheiten der jeweiligen Nationalität zugeschlagen wurden.

Sie galten jetzt von Deutschland aus in vereinheitlichender Terminologie im Unterschied zu den „Reichsdeutschen“ als „VOLKSDEUTSCHE“.

So ebnete der 1933 aus dem Zusammenschluss verschiedener landsmannschaftlicher Vereinigungen zustande gekommene BUND DEUTSCHER OSTEN alle geografischen, historischen, siedlungsgeschichtlichen BESONDERHEITEN der weit voneinander getrennten Siedlungsgebiete und ihrer Bevölkerungen ein, indem, wie der Name zeigte, der OSTEN jenseits der Reichsgrenzen verallgemeinernd zu einem „DEUTSCHEN“ erklärt wurde.

In die Fassung des GENERALPLANS OST vom DEZEMBER 1942 wurden dann über die östlichen Siedlungsgebiete hinaus ALLE REGIONEN ON EUROPA einbezogen, in denen VOLKSDEUTSCHE MINDERHEITEN lebten, die dem „Heiligen germanischen Reich deutscher Nation“ (Heinrich Himmler 1942; vgl. Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation) zugeschlagen werden sollten.


PROBLEMATIK DER VERWENDUNG DES BEGRIFFS [Bearbeiten]

Wie fast alle Begriffe, die durch die nationalsozialistischen Machthaber geprägt wurden, ist auch der Begriff der Gleichschaltung in seiner VERWENDUNG äußerst PROBLEMATISCH.

IMANUEL GEISS bezeichnet ihn als „verharmlosende Umschreibung für die FAKTISCHE UNTERWERFUNG ALLER ORGANE und RELEVANTEN GRUPPEN UNTER DIE NS-HERTSCHAFT.“[6]

Entsprechende Vorsicht muss bei der Verwendung des Begriffs angewandt werden, ähnlich der Problematik mit dem Begriff „Machtübernahme“, um die verharmlosende Intention nicht zu tradieren. Ein gängiges Mittel dazu ist die Verwendung von Anführungszeichen.[7]


VERWENDUNG DES BEGRIFFS NACH 1945 [Bearbeiten]

NACH 1945 wurde der BEGRIFF GLEICHSCHALTUNGG aufgegriffen und (jeweils pejorativ) zur BESCHREIBUNG VERSCHIEDENER SACHVERHALTE verwendet.

Insbesondere der Prozess der Umwandlung der demokratischen Parteien in Blockparteien[8][9], der Unterstellung der Massenorganisationen[10], Verwaltungen, Justiz[11] und Medien unter die Kontrolle des Regimes in der SBZ/DDR und den anderen Staaten des Ostblocks[12] werden als Gleichschaltung dieser Organisationen und Institutionen bezeichnet.

Die VERWENDUNG des Begriffs ist jedoch NICHT EINHEITLICH. So kennt ein Nachschlagewerk der Geschichtswissenschaft den Begriff ausschließlich aus der Zeit des NATIONALSOZIALISMUS.[13]

Die VERWENDUNG des Begriffs ist auch ein Phänomen der ALLTAGSSPRACHE oder des Histotainment.[14]

In der Alltagssprache wird der Begriff für die Vorgänge der Vereinheitlichung des politischen und gesellschaftlichen Lebens in der SOWJETISCHEN EINFLUSSZONE NACH 1945 genannt.

Aufgrund eines semantischen Positivismus wird GLEICHSCHALTUNG nicht als feststehender Begriff für die Vorgänge zwischen 1933 und 1934 gesehen, sondern als Synonym für „Gleichmacherei“, „Vereinheitlichung“ usw.

Zu Kritik kam es an EVA HERMAN, als sie 2007 in einer Sendung des ZDF über eine – AUS IHRER SICHT – aktuell „GLEICHGESCHALTETE PRESSE” sprach (vgl. Pressefreiheit).[15][16]

Ein anderer Bereich für die Verwendung des Begriffs für die Zeit NACH 1945 ist die primär ideologisch motivierte Literatur der Zeit des OST-WEST-KONFLIKTS.[17][18]


RECHTSGRUNDLAGEN [Bearbeiten]

Reichstagsbrandverordnung
„Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich“ vom 24. MAERZ 1933
Erstes Gleichschaltungsgesetz, 31. MAERZ 1933 (siehe „Vorläufiges Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich“)
Zweites GLEICHSCHALTUNGSGESETZ, 7. APRIL 1933 (siehe „Zweites Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich“)
„GESETZ GEGEN die NEUBILDUNG von PARTEIEN“ vom 14. JULI 1933
REICHSKULTURGESETZ, 22. SEPTEMBER 1934


SIEHE AUCH [Bearbeiten]

SPRACHE DES NATIONALSOZIALISMUS

LITERATUR [Bearbeiten]

Karl Dietrich Bracher, Wolfgang Sauer, Gerhard Schulz (Hrsg.):

Die nationalsozialistische Machtergreifung. Studien zur Errichtung des totalitären Herrschaftssystems in Deutschland 1933/34.

Westdeutscher Verlag, Köln [u. a.] 1960 (= Schriften des Instituts für Politische Wissenschaft 14, ISSN 0522-9677); 3 Bände. Ullstein, Berlin u. a. 1974).
Martin Broszat:

Der Nationalsozialismus. Weltanschauung, Programm und Wirklichkeit. 4. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1961.

Dirk Erb (Hrsg): GLEICHGESCHALTET: Der NAZI-TERROR gegen Gewerkschaften und Berufsverbände 1930 bis 1933. Eine Dokumentation. Steidl, Göttingen 2001, ISBN 3-88243-776-6.

Kurt Sontheimer: ANTIDEMOKRATISCHES DENKEN IN der WEIMARER REPUBLIK. Die politischen Ideen des deutschen Nationalismus zwischen 1918 und 1933. 4. Aufl., Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1994, ISBN 3-423-04312-1(= dtv 4312 dtv-Wissenschaft).


(Zu den Voraussetzungen der SELBSTGLEICHSCHALTUNG.)
WEBLINKS [Bearbeiten]

Deutsches Haus der Geschichte: Gleichschaltung
Dokumentenarchiv: Gesetzestext
Die Gleichschaltung der Medien im Dritten Reich von Guido Schorr auf shoa.de


EINZELNACHWEISE [Bearbeiten]

↑ Verordnung über die deutsche Staatsangehörigkeit vom 5. Februar 1934, in Kraft getreten am 7. Februar 1934.

↑ a b Brockhaus Geschichte, S. 300, Sp. 1, Mannheim/Leipzig 2003.

↑ Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich vom 24. März 1933, in: 100(0) Schlüsseldokumente zur deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert, Bayerische Staatsbibliothek

↑ Klaus Hildebrand, Das Dritte Reich, in: Oldenbourg Grundriss der Geschichte Bd. 16, München 2003, S. 9.

↑ Dokumentiert beispielsweise in: „Gleichschaltung“ im Protokollbuch der Kameradschaft ehemaliger Soldaten Lunestedt (online) oder „Gleichschaltung“ im Protokollbuch des Turnvereins Westerbeverstedt (online).

↑ Imanuel Geiss: Geschichte griffbereit – 4. Begriffe. Art. Gleichschaltung, Gütersloh 2002, S. 975

↑ Siehe Klaus Hildebrand, Das Dritte Reich, S. 1 ff.; OGG wird als Einführung in die verschiedenen historischen Epochen für Studierende der Geschichtswissenschaft verwendet und kann damit in der Verwendung von Begrifflichkeiten und der Darstellung der gängigen Thesen als maßgeblich angesehen werden.

↑ Vgl. z. B. Michael Richter, Die Ost-CDU 1948–1952: Zwischen Widerstand und Gleichschaltung, ISBN 3-7700-0899-5.

↑ Stefan Creuzberger, Manfred Görtemaker (Hrsg.), Gleichschaltung unter Stalin? – Die Entwicklung der Parteien im östlichen Europa 1944–1949, Paderborn [u. a.] 2002; in diesem Werk findet jedoch trotz des Titels keinerlei begriffsgeschichtliche Auseinandersetzung statt. Einer der Autoren setzt in seinem Artikel „Gleichschaltung“ jedoch in Anführungszeichen.

↑ Vgl. Wolf Oschlies, Bundesinstitut für ostwissenschaftliche und internationale Studien (Hrsg.), Berichte des Bundesinstituts für Ostwissenschaftliche und Internationale Studien, Band 52: „Der blockierte Transmissionsriemen – Der Kampf um die erneute Gleichschaltung der tschechoslowakischen Gewerkschaften“, Köln 1969.

↑ Vgl. Dieter Pohl, Justiz in Brandenburg 1945–1955: Gleichschaltung und Anpassung in einer Landesjustiz, München 2001, ISBN 3-486-56532-X.

↑ Vgl. Dezsö Korbuly, Ungarns schrittweise Gleichschaltung durch die Kommunisten 1945–1948, München 1970.

↑ Der Große Plötz – Die Datenenzyklopäde der Weltgeschichte, Freiburg 1998, S. 893 ff. und 903.

↑ Siehe auch das hebräische Wort „גלייכשאלטונג“, das lediglich den deutschen Begriff in die hebräische Schrift transkribiert.

↑ Eva Herman über die Gleichschaltung im Dritten Reich

↑ Nazi-Vokabular „Gleichschaltung“

↑ Bernd Stöver, Der Kalte Krieg 1947–1991: Geschichte eines radikalen Zeitalters, Beck’sche Reihe, C.H. Beck, 2007, ISBN 3-406-55633-7, S. 50.

↑ Yvan Vanden Berghe, Der Kalte Krieg: 1917–1991. Aus dem Niederländ. übers. von Martine Westerman, Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2002, ISBN 3-935693-81-8, S. 104, 370 f.



Nazi-Staatsbürgerschaftsgesetz stillschweigend in Kraft

PINLIZIERT 7. APRIL 2012 | Von AKQUISE-scout Alexander E. Schröpfer Leipzig/Eisenach/Geisa(Rhön)

Das SOGENANNTE STAATSBUERGERSCHAFTSRECHT DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND gerät weiter ins ZWIELICHT. Es wird nun in den Strudel des Rechtsextremismus gezogen.

Mit dem VOR WENIGEN MONATEN GEAENDERTEN STAATSBÜRGERSCHAFTSGESETZ vom 8. DEZEMBER 2010 hat der BUNDESGESETZGEBER diesen FUNDAMENTALEN RECHTSBEREICH nunmehr AUF DIE BASIS EINES GESETZES AUS DER ZEIT DES NATIONALSOZIALISMUS gestellt.

Die DEUTSCHE STAATSBUERGERSCHAFT wird nunmehr NICHT WIE BISHER AUF das entsprechende GESETZ aus dem JAHR 1913 zurückgeführt, SONDERN AUF DEN SOCKEL EINES VON DEN NATIONALSOZIALISTEN VERABSCHIEDETEN GESETZES vom 5. FEBRUAR 1934 gesetzt.

Damit werden BUERGER, die dies nicht ausdrücklich von sich weisen, AUTOMATISCH einem NS-GESETZ UNTERWORFEN.

Damit der SKANDALÖSE SCHWENK keine öffentlichen WELLEN SCHLAEGT, wurde er STILLSCHWEIGEND VOLLZOGEN und ist nur im NICHTAMTLICHEN TEIL der BUNDESDRUCKSACHEN zu finden.

Die EINGETRETENE GRAVIERENDE SCHIEFLAGE wurde bislang auch NICHT KORRIGIERT.

Für die kaum zufällige GESCHICHTSVERGESSENHEIT sprechen jüngste Ereignisse und Aussagen, die an diesem Wochenende Schlagzeilen machten.

Es wurden frische NEBELSCHWADEN über das LANGSAM ERWACHENDE KRITISCHE RECHTSBEWUSSTSEIN [DES DEUTSCHEN VOLKES] der Bevölkerung gebreitet, UM DAD SEIT dem JAHRE 1913 RECHTSKRAEFTIGE und vom [BUNDESGRUNDGESETZGERICHT] Bundesverfassungsgericht MEHRFACH BESTAETIGTE URSPRUNGSGESETZ UEBER die DEUTSCHE STAATSBUERGERSCHAFT KLAMMHEIMLICH ZU VERSENKEN und DER OEFFENTLICHKEIT ZU ENTZIEHEN.

Eine ERSTE SERIE VON NEBELKERZEN wurde zum 17. JUNI – dem JAHRESTAG DES VOLKSAUFSTANDES ON DER DDR – abgeschossen.

Anstatt über die WAHRE VERAENDERTE RECHTSLAGE ZU INFORMIEREN, wurden die üblichen Gedenk- und Sonntagsreden bar jedes neuen Denkanstoßes gehalten.

Der als KRITISCHER GEIST geltende, sächsische Bundestagsabgeordnete ARNOLD VAATZ behauptete am Freitag im Rundfunk, dass es für ihn nach dem Jahr 1989 nur die Möglichkeit zu einer wirkungsvollen politischen Betätigung in der Christlich-Demokratischen Union (CDU) gegeben habe.

Dass er sich damit zwar IN den ALTEN BUNDESDEUTSCHEN PARTEIAPPARAT EINGLIEDERN LIESS, jedoch EINER KOMPROMISSLOSEN POLITIK FUER DIE BUERGERBEWEGUNG und einem tatsächlichen ENGAGEMENT FUER die SCHAFFUNG EINES SOUVERAENEN DEUTSCHEN STAATES ENTZOGEN HAT, verschweigt er geflissentlich.

Auch er erzählt eifrig das MAERCHEN VON DER WIEDERVEREINIGUNG ZWEIER DEUTSCHER STAATEN, die dies spätestens SEIT JULI 1990 GAR NICHT MEHR – wenn überhaupt – WAREN und DEREN TEILGEBIETE BIS UUM HEUTIGEN TAG [JAHR 2012] DEM BESATZUNGSSTATUS DER SIEGERMAECHTE UNTERLIEGEN.

Die NOTWENDIGKEIT EINES FRIEDENSVERTRAGES und EINER VOM DEUTSCHEN VOLK ZU VERABSCHIEDENDEN VERFASSUNG, UM den SOUVERAENEN, unabhängigen und VOELKERRECHTLICH PRAESENTEN STAAT DEUTSCHLAND HERBEIZUFÜHREN, ist FUER VAATZ ebenso KEIN ERWAEHNENSWERTES THEMA.

Die ANFANG der 90er JAHRE ins Leben gerufene KOMMISSION zur ERARBEITUNG eines VERFASSUNGSENTWURFES stellte ERGEBNISLOS im Stillen ihre Arbeit ein.

[NB BY TIMM, CHZA: DAHER NUR INDIVIDUELLE LOESUNGSMOEGLICHKEIT GEGEBEN, SICH VIA URKUNDE 146 GG SELBST NACHHALTIG UND WIRKUNGSVOLL EXTERRITORIAL ZU TEILS STRENG GENOMMEN NAZI-MACHENSCHAFTEN DER BERLIN-JUNTA SELBST, HIER FORTSETZUNG DER GLEICHSCHALTUNG MIT NAZI-GESETZ VOM 5. FEBRUAR 1934 DURCH ADOLF HITLER, SOMIT HEIMATLOS UND ENTRECHTET IN BRD EBENSO PLUS DIESE SCHIEFLAGE NOCH DURCH AKTUELLE BRD-GESETZGEBUNG SCHAENDLICH UND CHARAKTERLOS ZU VERSCHLEIERN UND DIE URSPRUNGSGESETZGEBUNG VON 1913 AUS DEM KOLLEKTIVEN GEDAECHTNIS ZU ENTFERNEN VERSUCHT, HALT WAS FUER DIE DUMMEN BRD-"DEUTSCH"-LINGE, DIE EH DURCH INSBESONDERE TAVISTOCK, LONDON, EINER GEHIRNWAESCHE SONDERBEHANDLUNG DER BRD IM FREMDAUFTRAG DURCHZOGEN WURDEN.

Damit wurde die im Bereich des Möglichen liegende Souveränität eines deutschen Staates preisgegeben.

Ein offener staatsbürgerschaftsrechtlicher Konflikt brach auf der in Eisenach bis Sonntag veranstalteten Jahrestagung der „DEUTSCHEN BURSCHENSCHAFT“ aus.

Es lag ein Antrag auf dem Tisch, nach dem ein Mitglied deutscher Staatsbürgerschaft – allerdings mit chineasischen Eltern – ausgeschlossen werden sollte.

Die Organisation ruderte rasch zurück, VERMIED jedoch eine KLARE POSITION.

Wenn dem Sozialistenführer und ehemaligen spanischen Ministerpräsidenten FELIOE GONZALES die „NEUE NAZI-BASIS DER DEUTSCHEN STAATSANGEHÖRIGKEIT ZU OHREN GEKOMMEN WAERE, hätte er wahrscheinlich den am Sonnabend in dem ehemaligen Grenzstädtchen Geisa in der thüringischen Rhön vom KURATORIUM DEUTSCHE EINHEIT überreichten POINT-ALPHA-PREIS nicht angenommen.

Kuratoriumsvorsitzende Christine Lieberknecht hatte nämlich in der LAUDATIO Gonzales’ beherzten KAMPF GEGEN die FRANCO-DIKTATUR gewürdigt.

Die DEUTSCHEN müssen – wie schon so oft in der Geschichte – erst VON AUSGEWIESENEN EXPERTEN AUS DEM AUSLAND AUFGEFORDERT WERDEN, ENDLICH DAS DEMOKRATISCHE ERBE IHRER UNVOLLENDET GEBLIEBENEN REVOLUTION VON 1848/49 AUFZUGREIFEN, UM TATSAECHLICH IHRE STAATLICHR EINHEIT UND SOUVERAENITAET HERZUSTELLEN.

Zu diesen gehört VALENTIN FALIN, der ehemalige RUSSISCHE SPITZENDIPLOMAT.

Er hat das ZUSTANDEKOMMEN DER INTERNATIONALEN POLITISCHEN NACHKRIEGSARCHITEKTUR persönlich an vorderster Stelle MITERLEBT und MITGESTALTET.

Auch nach seiner Auffasssung ist das ANGEBLICH WIEDERVEREINIGTE DEUTSCHLAND OHNR FRIEDENSVERTRAG [es gilt UN-FEINDSTAATENKLAUSEL ZU 51 LAENDERN] und OHNE eine GUELTIGE, VOM VOLK BESTAETIGTE VERFASSUNG NICHT SOUVERAEN.

Dass die BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND nunmehr den Bürgern ein STAATSBUERGERSCHAFTSGESETZ AUS der ZEIT DES NATIONALSOZIALISMUS UNTERJUBELT, ist ein WEITERER GIPFELPUNKT DER UNVERFRORENHEIT und DES POLITISCHEN BETRUGS.

[NB B TIMM: DESHALB BEZEICHNET ZU RECHT CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV EX-BRD KANZLER HENOCH KOHN (HELMUT KOHL) ALS HOCHVERRAETER NUMMER EINS DES DEUTSCHEN VOLKES, DA DIESER MENSCH WISSEND UND MIT ABSICHT DEUTSCHE ARGLISTIG TAEUSCHEND UM EINE VERFASSUNG (GRUNDGESETZ IST KEINE EBEN VOM VOLK LEGITIMIERTE VERFASSUNG) BETROGEN HAT.

ES GILT SOMIT BRD-WIDERSTANDSRECHT GEGEN DIESE FASCHISTISCHE GESETZMANIPULATION DURCH BRD-SCHERGEN BK MERKEL, GELDUNTERSCHLAGER SCHÄUBLE u.a. (MERKEL, AUCH BEKANNT ALS IM "ERIKA", FDJ-TANTE AUS DDR)]

ZUDEM VERSTOESST DAS GROB GEGEN DIE INTERNATIONALEN VERTRAGSWERKE, die VON den SIEGERMAECHTEN des ZWEITEN WELTKRIEGS und den VEREINTEN NATIONEN NACH dem JAHR 1945 IN KRAFT GESETZR WURDEN.

Alexander E. SchröpferTelefon +49 (0) 800 600 44 22 (kostenfrei)Mobil +49 (0) 177 600 44 22AKQUISEscout.dePer Skype unter: schroepfer,alexander

Und hier ist das Thema –>!! Der Schlüssel für das Tor in unsere Freiheit !!