Montag, 30. Januar 2012

CUI BONO? WEM NUETZT GEPLANTE ANHAEUFUNG VON BILLIONEN SCHULDEN IN EUROPA? (HELIODA1)

Eiszeit: Das Sparschwein Europas – Deutschland – begeht freiwillig Selbstmord


© Wahrheiten.org

ENDE DES FREIEN KAPITALVERKEHRS

Das Ende des freien Kapitalverkehrs. In meinem heutigen Beitrag zur Wissensvermittlung über die Zukunft von Europas Sparschwein werden Sie kennen lernen, wie das Verpulvern und das Anhäufen von Billionen Schulden abläuft und vor allem, wer dies erdachte und wo und wie es bereits erprobt wurde und insbesondere, wem dieses nutzt.

CUI BONO ?

Entsprechend fragen wir wieder einmal: cui bono?

Können Sie sich vorstellen, in einem Staat, in einem Land zu leben, in welchem die Regierung Ihnen über den Bundesfinanzminister vermittelt, dass Sie, wie alle anderen auch, jahrelang fleißig gearbeitet haben, daraus hätten sich Überschüsse ergeben und Sie würden daran teilhaben, dass dem gesamten Volk im kommenden Jahr insgesamt 1 Billion Euro Ihrer gezahlten Steuern zurückbezahlt werden würde, was einem Betrag von ca. € 1.000 pro Monat für ein Jahr lang entspricht?

Können Sie sich vorstellen, in einem Staat, in einem Land zu leben, in welchem die Regierung Ihnen durch die Bundeskanzlerin, via Medien, mitteilt, dass Sie jahrelang fleißig gearbeitet haben, trotzdem wäre alles Geld verpulvert worden, obendrein wären mehrere Billionen Schulden gemacht worden, und da Sie und Ihre Landsleute sich als besonders fleißige Arbeiter hervorgetan hätten, wäre von Ihrer Regierung anderen ebenfalls verschuldeten Völkern um Sie herum angeboten worden, dass Sie in Zukunft für diese umsonst mitarbeiten würden? Können Sie sich dieses vorstellen? Wohl kaum. Trotzdem, es ist so.


Entsprechend fragen wir wieder einmal: cui bono?


ZENTRALE FRAGE: CUI BONO ? BILLIONEN SCHULDEN IN EU [Hinzugefügt]

Können Sie sich vorstellen, in einem Staat, in einem Land zu leben, in welchem die Regierung Ihnen durch die Bundeskanzlerin, via Medien, mitteilt, dass Sie jahrelang fleißig gearbeitet haben, trotzdem wäre alles Geld verpulvert worden, obendrein wären mehrere Billionen Schulden gemacht worden, und da Sie und Ihre Landsleute sich als besonders fleißige Arbeiter hervorgetan hätten, wäre von Ihrer Regierung anderen ebenfalls verschuldeten Völkern um Sie herum angeboten worden, dass Sie in Zukunft für diese umsonst mitarbeiten würden? Können Sie sich dieses vorstellen? Wohl kaum. Trotzdem, es ist so.


RAFF-GIER [Hinzugefügt]

Die Jagd des Menschen nach materiellen Gütern kennt kein Limit bezüglich des zeitlichen Aufwandes dafür, als auch für das Stapeln der Beute. Weiter: Das Raffen der eingeheimsten Beute kennt und akzeptiert kein akustisches oder optisches Signal, wie etwa das Wort „GENUG“.


REICHTUM UND OHNMACHT [Hinzugefügt]

Wer viel „gerafft“ hat, bringt es oft zu Reichtum. Reichtum wird zu Machtausübung benutzt. Reichtum ist das Gegenteil von Armut. Wer arm ist, ist nicht mächtig: Er ist also ohnmächtig.


USA UND MACHT. REICHTUM BRÖCKELT [Hinzugefügt]

Die reichste und mächtigste Nation auf Erden sind die USA. Aber: Der Reichtum bröckelt, die Macht hingegen hat noch Bestand. Die Macht wird am intensivsten an den Rändern des Imperiums ausgeübt. Dort nagen die Feinde, die Widersacher, die Wettbewerber.


EXPORTNATION NUMMER EINS [Hinzugefügt]

Zu jenen gehören die Freunde in Europa. Speziell die Deutschen. Exportnation Nr. 1. Zur Zügelung der Deutschen wurde die EU geschaffen.

Dorthin – nach Brüssel – ist Merkel mit ihren Kohorten und Deutschland am Halsband und eiligen Schrittes unterwegs, um erarbeitete Euros der deutschen Arbeiterschaft abzuliefern.

Sei es, um Rechnungen für den Klimaschädling CO2 zu zahlen, sei es, um Griechenland, Italien, Spanien etc. zu helfen, deren Schulden beim Leben „über die Verhältnisse“ zu finanzieren.

Sie erinnern sich bitte, was unser Mann in Brüssel, Günter Verheugen, kürzlich, ohne Opposition aus Deutschland, verkündete? Nein? Sie erinnern sich nicht? Dann lernen Sie bitte für immer auswendig, was ich schon früher empfahl:


PROJEKT " EUROPAEISCHE EINHEIT" WEGEN DEUTSCHLAND [Hinzugefügt]

„Wir sollen bitte nicht vergessen – dieses ganze Projekt ‘Europäische Einheit’ ist wegen Deutschland notwendig geworden. Es ging immer (darum), Deutschland einzubinden, damit es nicht zur Gefahr wird für andere. Das dürfen wir in diesem Land nicht vergessen. Wenn Sie glauben, dass das 65 Jahre nach Kriegsende keine Rolle mehr spielt, dann sind Sie vollkommen schief gewickelt. Ich kann Ihnen nach zehn Jahren Brüssel nur sagen: das spielt jeden Tag noch, jeden Tag noch eine Rolle“.


SCHLACHTEN DES SPARSCHWEINS IN KUERZE [Hinzugefügt]

So unser Generalvertreter in Brüssel bei der EU. Seien Sie bitte noch etwas geduldig. Das Schlachten des Sparschweins beginnt in Kürze.

Die oben unter der Ziffer 3 gemeinten Individuen residieren gehäuft in der anglo-amerikanischen Finanzwelt.


UNO, WELTBANK, IWF [Hinzugefügt]

Mittels ihrer Geburten, der UNO mit Tochterunternehmen, der Weltbank, dem Internationalen Währungsfonds und anderen großartigen Erfindungen schieben sie ihre Vermögen mit Hilfe der NYSE, der New York Stock Exchange, der größten Börse der Erde, jeweils in Sekundenschnelle dorthin, wo Beute (Vermögensvermehrung) erkennbar ist.

Diese Herrschaften sind es, die darüber entscheiden, wie unser Mann in Brüssel es formulierte, ob und wann Deutschland „zur Gefahr“ wird.


BILDERBERGER [Hinzugefuegt]

Bei den „Bilderbergern“ oder in der „Trilateralen Kommission“ könnte man diese Typen kompakt und in Reinkultur antreffen – wenn man ein Besucher-Visum bekäme.


GEPLANTE VERSCHULDUNG DER INDUSTRIENATIONEN [Hinzugefuegt]

Alle so genannten Industrienationen leben seit Jahrzehnten weit über ihre Verhältnisse. Über die Verhältnisse leben (Einnahmen und Ausgaben klaffen auseinander) bedeutet, Schulden zu machen.


KORRUPTION UND GIER [Hinzugefügt]

Länderweit wird diese Lebensweise heutzutage angeordnet und exerziert durch die hierarchischen Strukturen der betreffenden Staaten. Via Korruption wird diese unsoziale Art zu leben, den Völkern von ihren Regierungen schmackhaft gemacht.


ANGEBLICH SOZIALE LEISTUNGSGESETZE [Hinzugefügt]

Man erfindet großartige (angeblich soziale) Leistungsgesetze, die dem Bürger den Eindruck verschaffen sollen, dass Vater Staat ein sorgender Vater sei.

Als Gegenleistung dafür erwarten und erhalten die jeweiligen Regierungsparteien bei der nächsten Wahl die Stimmen des Volkes.


GEPLANTE VERBILDUNG DES VOLKES [Hinzugefuegt]

Das Volk kann wegen Bildungslücken nicht erkennen und realisieren, dass es alle Leistungen und „Geschenke“ des Staates selbst bezahlen muss. Dieses Modell ist der „Wohlfahrtsstaat“.


GEPLANTE MASSENARMUT IN EUROPA [Hinzugefuegt]

Ergebnis: Das Volk wird ärmer, die Schulden größer, aber: Die Mafia oben lebt gut dabei. Und das soll weitergehen, das Gutleben (der Mafia). Alternativlos nennt Merkel dies. Deswegen die Anstrengungen, die EU und den Euro zu erhalten. Nur deswegen. Nicht fürs Volk!! Denken Sie daran: Wir hatten ein wunderbares Modell für das staatliche Zusammenleben in Europa. Es war die EWG. Es brauchte nur revitalisiert zu werden. Als Alternative.


JETZIGE SCHULDENSITUATION [Hinzugefuegt]

Diese jetzige Schuldensituation ist allen „entwickelten“ Staaten mehr oder minder bekannt.

Seit Jahrzehnten verschuldet sich das Gemeinwesen der „westlichen Welt“ in gigantischem Maß.


BILDERBERGER

Dabei wird ihr geholfen durch die Strukturen der Bilderberger, der Trilateralen, deren Freunde, sowie deren Verwandtschaft, die bei Gegenleistungen bereit sind, akzeptable Provisionssätze einzubehalten. Meist Steuerfrei.

Sie helfen der Welt beim Aufstieg, wie auch beim Abstieg. Sie können dies, da die finanziellen Regulative dazu in ihren Händen liegen.


MANIPULIERTE WELTKLIMAKATASTROPHE UND DIE GRUENEN [Hinzugefügt]

Beispiel: Die vor 25 Jahren verkündete Weltklimakatastrophe wurde in den USA so manipuliert, dass diese Fiktion mit Hilfe von Wissenschaft und Medien zu einem „gigantic, long lasting, worldwide business“ mutierte. Die noch 10 Jahre vorher, also in den 70ern, sich der Erde allmählich nähernden angeblichen Eiszeiten wurden ab Mitte der 80er Jahre in eine Weltklimakatastrophe mit Erwärmung der Erde geändert. Grund: Angeblich zu viel Produktion von CO2 durch die Menschen.


KYOTO [Hinzugefuegt]

Anlässlich der Weltklimakonferenz von Kyoto wurden “bezahlte Erwärmungswissenschaftler” und “Physiker aus der zweiten Reihe” benötigt, um die Industrienationen durch Unterschrift unter ein manipuliertes Konferenzprotokoll zu verpflichten, zuhause in ihren Ländern Gesetze zur Bekämpfung von CO2 zu erlassen.

Deutschland war das Land, welches sich am emsigsten an den Änderungen der Klimakatastrophe, ohne zu Murren, beteiligte. Dafür sorgten Deutschlands Freunde in den USA (z. B. mittels der von dort Mitte der 70er gegen Atom organisierten und finanzierten späteren Partei der Grünen. Nachzulesen in „Die Lüge der Klimakatastrophe“).


IN 70ERN VERKUENDUNG EISZEIT [Hinzugefügt]

In den 70ern wurde eine sich nähernde Eiszeit verkündet (wie o. a.) Es ergaben sich aber weltweit keine bedeutenden Geschäfte aus dieser Proklamation. Daraufhin wurde das Ruder umgelegt und ab den 80ern, also nur 10 Jahre später, die sich nähernde Eiszeit in eine sich nunmehr nähernde Warmzeit kritiklos umgewechselt.


IN 80ERN WECHSEL ZU WARMZEIT UND BOESES CO2 [Hinzugefügt]

Diese hat sich, wie geplant, nunmehr so günstig entwickelt, dass sich hieraus, (nämlich mittels der angeordneten Bekämpfung des Klimagiftes CO2), gigantische Geschäfte ergaben.


GESCHAEFTSMODELL KLIMA-LUEGE [Hinzugefügt]

Brüssel z. B. beantragte für die nächsten 10 Jahre, als seinen Anteil aus den „Klimageschäften“, erst mal 11 Billionen Euro.


DEUTSCHLAND UND BRUESSEL [Hinzugefügt]

Deutschlands Anteil hieran wiederum: Ca. 275 Milliarden Euro. D. h. wir haben jedes Jahr € 27,5 Milliarden an Brüssel abzuführen. Nur fürs Klima.

Das ist schon eine ganz schöne Summe, besonders, wenn man bedenkt, dass Deutschland ja bereits über € 2 Billionen selbstgemachte Schulden hat. Zwangsläufig ergibt sich die Frage: Wer verdient da wohl dran?


CUI BONO ? [Hinzugefügt]

Geduld bitte.

Die Natur, Erde und Sonne, benötigen für Umschalten von Kalt- auf Warmzeit tausende von Jahren. Unsere zum Umschalten gekauften Wissenschaftler und ihre Freunde, die Medien, machen dieses in einem Jahrzehnt.

Hier schnell Erinnerungen an die Eiszeitverkündungen der 70er Jahre; kurz vor dem Wechsel zu warm. Z.B. am 12.08.1974 – DER SPIEGEL:

WETTER Katastrophe auf Raten

„… Kommt eine neue Eiszeit? Nicht gleich, aber der verregnete Sommer in Nordeuropa, so befürchten die Klimaforscher, war nur ein Teil eines weltweiten Wetterumschwungs — ein Vorgeschmack auf kühlere und nassere Zeiten…“

„… Zugleich wuchs auf der nördlichen Halbkugel die mit Gletschern und Packeis bedeckte Fläche um rund zwölf Prozent, am Polarkreis wurden die kältesten Wintertemperaturen seit 200 Jahren gemessen.

In Großbritannien und Island wurden die Folgen des Kälte-Trends bereits spürbar. Auf Island ging die Heuernte um 25 Prozent zurück, auf der Britischen Insel schrumpfte die jährliche Wachstumsperiode der Pflanzen um etwa zwei Wochen…“

Oder Nr. 3 vom 10.01.1977 – DER SPIEGEL:

Forschung Steine verweht


KLIMA-FORSCHER [Hinzugefügt]

„Klima-Forscher haben die Hauptursache der Eiszeiten erkannt: Unregelmäßigkeiten im Lauf der Erde um die Sonne. Die gegenwärtige Wärmeperiode, sagen sie vorher, geht zu Ende…“


KLIMA-LUEGE

Um das Klima wieder zu reparieren forderte Connie Hedegaard, die derzeitige dänische EU-Kommissarin für Umwelt, kürzlich 11 Billionen Euro für die nächsten 10 Jahre zur Bekämpfung der fiktiven Klimakatastrophe.


BILDERBERGER UND "TC" [Hinzugefügt]

Sehen Sie, das sind Summen, die die Herrschaften von den „Bilderbergern“ und der „Trilateralen Kommission“ und ihren Freunden interessieren. Sie waren es auch, die dieses Geschäftsmodell mit dem Klima entwickelten.


ZENSUR-MECHANISMEN -INSBESONDERE IN BRD[Hinzugefuegt]

Zensur-Mechanismen greifen (in der BRD z. B. seit zwei Jahrzehnten), um die Wahrheit bezüglich des Märchens von der Umwelt- und Klimaschädlichkeit des CO2 nicht zu publizieren.


Kommen wir zum nächsten Akt, in dem Deutschland ausgeknautscht wird:


MANIPULATION DER MAASTRICHT-KRITERIEN MITTELS US-HILFE


Sie, die Manipulatoren der gigantischen Geldgeschäfte dieser Erde waren es ebenfalls, die Anteil hatten an der Fälschung und Lieferung von Finanzunterlagen einiger jetziger EU-Mitglieder, damit diese Zutritt zur EU und Nutzung des verbilligten Euros erreichten. Diese Länder erfüllten zu keiner Zeit die Maastricht-Qualifikationen, was Voraussetzung zur Aufnahme in die EU war. Es galt also, im inoffiziellen Interesse der USA, die entsprechenden Verträge zu unterlaufen. Grund:


EU UNTER KONTROLLE [Hinzugefügt]

Es ging darum, die Stärkung eines international agierenden Konkurrenten, nämlich der sich wirtschaftspolitisch rasant entwickelnden EU, unter Kontrolle zu halten. Gemeinsame NATO: JA. Das Rumwildern in „meinen“ Geschäftsgefilden: NEIN.


GRIECHENLAND UND EU [Hinzugefügt]

Griechenland als EG-Mitglied wollte und sollte in die EU. Ab 1. Januar 1999 wurde angefangen, den Euro als Zahlungsmittel in den EU-Staaten einzuführen. Die entsprechenden Länder erfüllten die gesetzlichen Voraussetzungen dafür.


FINANZDYNASTIEN UND DIRNSTLEISTUNGEN [Hinzugefügt]

Für Griechenland traf dies nicht zu. Einflussreiche Menschen der Finanzdynastien strebten dies aber an. Interessante Provisionen für „entsprechende Dienstleistungen“ würden anfallen.


GRIECHENLAND UND MAASTRICHTKRITERIEN [Hinzugefügt]

Nochmals: Griechenland erfüllte die Kriterien der Verträge von Maastricht nicht. Trotzdem trat Griechenland der Euro-Zone am 1. Januar 2002 bei.


EURO-ZONE SEIT 1. JANUAR 2002 [Hinzugefügt]

Als historischer Höhepunkt galt dafür die Unterzeichnung der Beitrittsverträge mit den zehn neuen EU-Mitgliedsstaaten am 16. April 2003 in Athen als der Geburtsstätte der Demokratie, was als symbolische Weichenstellung für die Zukunft Europas betrachtet wurde.


"GRIECHISCHE TRAGOEDIE" [Hinzugefügt]

Griechenland lieferte keine korrekten Zahlen. Es konnte nicht. Also wurde nachgeholfen. Zahlen lassen sich ja ändern. Die ganze Chronologie der „Griechischen Tragödie“ kann in der NZZ nachgelesen werden. Oder im Spiegel:


GOLDMAN SACHS [Hinzugefügt]

Goldman Sachs half Griechenland bei der Schuldenkosmetik


BILANZEN FAELSCHEN [Hinzugefügt]

„Im Schönen ihrer Haushaltszahlen waren die Griechen Meister – und offenbar hatten sie dabei Hilfe von echten Profis. Nach SPIEGEL-Informationen unterstützte die US-Bank Goldman Sachs den nun vor der Pleite stehenden Staat mit komplexen Finanztransaktionen.“

Und weiter bei telepolis:


DRAGHI UND MONTI [Hinzugefügt]

„Mit Draghi und Monti sitzen also nun zwei italienische Wirtschaftswissenschaftler auf hohen Posten, die auf der Lohnliste einer höchst umstrittenen US-Bank standen oder stehen. Und es sei daran erinnert, dass es die Bank Goldman Sachs war, die Griechenland dabei geholfen haben soll, einen Teil seiner Staatsschulden zu verschleiern, um überhaupt in den Euroraum aufgenommen zu werden.

Darin war im Übrigen auch der neue Chef der griechischen Übergangsregierung, Loukas Papademos, verwickelt.

Damit wurde die europäische Statistikbehörde Eurostat getäuscht, um das “wahre Haushaltsdefizit erst nach der Aufnahme in die EU” auftauchen zu lassen.

Immer wieder tauchen auch Berichte auf, dass auch die Zahlen Italiens aufgehübscht worden sein sollen, woran Draghi federführend beteiligt gewesen sein soll.

Man kann also dem Handelsblatt nur beipflichten, das heute von einem “stillen Putsch” spricht, denn nun “bekommen die Finanzmärkte, was sie wollen”.


MARIO MONTI

Mario Monti (derzeitiger Staatschef Italiens): Zwischen 2004 und 2008 war er Aufsichtsratsmitglied des Brüsseler Think Tanks BRUEGEL und zwischenzeitlich dessen Vorsitzender.


"SPINELLI-GRUPPE" [Hinzugefügt]

2010 war er an der Gründung der Spinelli-Gruppe beteiligt, die sich für den europäischen Föderalismus einsetzt.

Er ist zudem Mitglied des Vorstands der Bilderberg-Konferenz und führendes Mitglied der Trilateralen Kommission.

Er ist internationaler Berater bei Goldman Sachs und Coca-Cola.


MARIO DRAGHI

Mario Draghi (derzeitiger Chef der Europäischen Zentralbank, der EZB): Draghi lehrte 1981 bis 1991 als Professor an der Universität Florenz, arbeitete für die Weltbank und 2001 an der Harvard University. Von 2002 bis 2005 war er Vizepräsident bei Goldman Sachs in London.


US-KONTROLLE UEBER EZB [Hinzugefügt]

Mit der Platzierung von Mario Draghi, (Freund des Geldhauses Goldman Sachs), eines der Hauptdrahtzieher des Griechenlandbetruges, auf dem Chefsessel der EZB erhält diese kürzlich erfolgte gelungene Personal-Rochade um die Steuerung der europäischen Finanzen eine besondere Pikanterie.

So gelang den USA die (Mit-)Kontrolle über die Europäische Zentralbank, um damit Auf- oder Abstieg des Euros zu beeinflussen.

Mit der Platzierung von Mario Monti (ein weiterer Freund des Hauses Goldman Sachs), als dem Staatschef Italiens, gelang es den USA, die (Mit-) Kontrolle über die Schuldenabwicklung Italiens und die Durchführung der entsprechenden Finanztransaktionen meisterlich unter Kontrolle zu bringen.


GOLDMAN SACHS GROUP [Hinzugefügt]

Die Goldman Sachs Group, Inc. (kurz: GS) ist ein weltweit tätiges Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen mit Sitz in New York.


FED - LEHMANN-PLEITE IN USA [Hinzugefügt]

GS war ebenfalls bei der Lehmann-Pleite in den USA im Jahre 2008 aktiv beteiligt. Die oberste Bank-Aufsicht in den USA, die FED, ist keine Agentur zur Erzwingung von Gesetzesvorschriften, aber sie ist der Hauptregulator der größten US-Banken, einschließlich Goldman Sachs.


FINANZOLIGARCHEN BEREICHERN SICH AUF KOSTEN DER ALLGEMEINHEIT [Hinzugefügt]

Finanzoligarchen bereicherten sich nicht nur in der Vergangenheit in großem Stile auf Kosten der Allgemeinheit, sondern sie tun das heute noch.

Und weshalb wohl sollten sie sich nicht eingeklinkt haben, wenn es um die Rettung des Euro geht; des in Gang gesetzten größten Geschäftes nach dem Geschäft mit der Klimakatastrophe?

Wie Goldman Sachs die Welt regiert,

„Es klingt wie eine Verschwörungstheorie, ist aber leider wahr: Mit Lucas Papademos, Mario Monti und dem neuen EZB-Chef Mario Draghi wird Europa von einem Klüngel aus ehemaligen Goldman-Sachs-Männern gelenkt. Und die Drei sind längst nicht die einzigen“.


US-GOLDMAN SACHS [Hinzugefügt]

Regiert Goldman Sachs nun Italien: Auch die Lehman-Pleite war vorsätzlicher Betrug. Mehr Einzelheiten dazu in der FAZ.


SPARSCHWEIN DEUTSCHLAND WIRD GESCHLACHTET [Hinzugefügt]

Wo lässt sich nun mittels der gerade geschilderten Aktivitäten des anglo-amerikanischen Finanzklüngels am meisten Geld, möglichst widerstandslos absaugen? Aus Deutschland natürlich. Was sagte „unser Mann in Brüssel“?


TOTALES AUSSAUGEN UND FINALE AUSPLUENDERUNG DEUTSCHLANDS [Hinzugefügt]

„Wir sollen bitte nicht vergessen – dieses ganze Projekt ‘Europäische Einheit’ ist wegen Deutschland notwendig geworden. Es ging immer (darum), Deutschland einzubinden, damit es nicht zur Gefahr wird für andere.“


DEUTSCHLAND IN DER ZANGE. DEUTSCHLAND KLEIN HALTEN [Hinzugefügt]

Deutschland in der Zange von den USA, von Merkel und von ihren Kohorten

Die Politik Deutschlands – sprich Merkels – reichte den verschuldeten europäischen „Freunden“ den kleinen Finger. Nun fordern sie die ganze Hand. Die wurde aber schon dem Klimaschutz geopfert.


KEIN GESETZLICHES LIMIT FUER SCHULDENMACHEN [Hinzugefügt]

Ein gesetzliches Limit der europäischen Schuldenmacherei bestehender oder kommender Schuldnerstaaten gibt es noch nicht.


MAASTRICHT [Hinzugefügt]

Maastricht enthielt Ansätze. Solange keine von allen EU-Staaten unterzeichneten Gesetze für Strafen bei Überschreitung des Schuldenlimits existent sind und eine EU-externe Vollzugsorganisation die Strafen beitreibt, solange bleibt alles, wie es ist. Heißt: Einer muss aufkommen für den Schitt der anderen. Nun, wer meldet sich dazu? Merkel für Deutschland!


KREDITE DEUTSCHLANDS

Kredite Deutschlands zur Stützung der EU und des Euro

Erste Rate Griechenland von 2010: € 110 Milliarden; Deutschlands Beteiligung daran beträgt Euro 22,4 Mrd. Wahrscheinlich wurde diese Summe bereits als Nonvaleur beim Statistischen Bundesamt in Wiesbaden abgeschrieben.


AUFSTOCKUNG FUER GRIECHENLAND [Hinzugefügt]

Zweite Rate Griechenland von 2011: € 130 Mrd. aus dem EFSF Fonds; dieser muss wahrscheinlich aufgestockt werden, soll die Rettung von Griechenland gelingen.

Deutschlands Anteil an der zweiten Rate: Vermutlich ca. 25% = € 32,5 Mrd.


IWF - INTERNATIONALER WAEHRUNGSFOND [Hinzugefügt]

Der Internationale Währungsfonds (IWF) mit Sitz in den USA soll wegen der von ihm erwarteten Hilfe zur Restaurierung „geordneter Verhältnisse“ im Euro-Raum aufgestockt werden.

An dieser Organisation (IWF) ist Deutschland mit 5,98% beteiligt. Der IWF hatte in dieser Woche (3. Januarwoche 2012) mitgeteilt, dass er sein Volumen um 500 Milliarden US-Dollar erhöhen wolle und die Erwartung geäußert, dass 200 Milliarden Dollar aus der Eurozone kommen würden.


IWF UND DEUTSCHLANDS ANTEIL [Hinzugefügt]

Damit würde Deutschlands Anteil an der geplanten Erhöhung ca. € 12 Mrd. betragen. Die USA haben mehrfach deutlich gemacht, dass sie sich an einer Erhöhung der IWF-Mittel nicht beteiligen würden.


EZB UND BUNDESBANK [Hinzugefügt]

Die Europäische Zentralbank (EZB), an der Deutschland mit 18,94% via der Bundesbank beteiligt ist, sollte nach dem Maastricht-Vertrag und dem späteren Vertrag von Lissabon nie in nationale Finanzprobleme eingreifen dürfen, sondern hauptsächlich für Preisstabilität des Euro sorgen.


HAUPTAUFGABE DER EZB [Hinzugefügt]

Nun ist Hauptaufgabe der EZB, alle in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Euro-Mitglieder vor einem hypothetischen Kollaps zu retten.


EZB - 211,5 MILLIARDEN [Hinzugefügt]

Entsprechend hatte die EZB bis Anfang 2012 Schuldverschreibungen von klammen Eurostaaten wie Italien und Spanien im Gesamtwert von 211,5 Milliarden Euro aufgekauft.


REFINANZIERUNG UND ABWICKLUNG VON ZAHLUNGSVERPFLICHTUNGEN [Hinzugefügt]

Bei Refinanzierung und Abwicklung von Zahlungsverpflichtungen dieser Geschäfte, wer auch letztendlich immer (ganz hinten) der Gläubiger sein mag, steht Deutschland mit 18,94% im Obligo. Derzeit also mit ca. € 40 Mrd.


DEUTSCHLAND IST SELBST GLAEUBIGER [Hinzugefügt]

Obwohl Deutschland selbst Gläubiger ist.

Das ist der Fluch des komplizierten langen Weges und der unkontrollierbaren Beteiligten vom Darlehensgeber über die EZB an die Banken, an die Institutionellen Anleger, an die Schuldner und evtl. gleichzeitigen Gläubiger der Institutionellen (der Endverbraucher des Geldes), anlässlich der Rettung klammer EU-Mitglieder.


MARSCH DES GELDES DURCH DIE INSTITUTIONEN: GELD FUTSCH [Hinzugefügt]

Bei einem so schwierigen Marsch des Geldes „durch die Institutionen“ wird wohl viel, wenn nicht alles verloren gehen.


EFSF UND EURO-SCHUTZSCHIRM [Hinzugefügt]

EFSF: Der für die Rettung – von in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Euro-Mitgliedern – geschaffene Schutzschirm, European Financial Stability Facility (EFSF), ist eine AG mit Sitz in Luxemburg.

Deutschland beteiligt sich an dem Euro-Schutzschirm mit einem Bürgschaftsanteil von bis zu 123 Mrd. Euro.


ESM - EUROPAEISCHER STABILITAETSMECHANISMUS [Hinzugefügt]

Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) soll ab Mitte 2012 mit einer Einlage von € 750 Mrd. die Stabilität der Eurozone sichern und ist ein geplanter Teil der umgangssprachlich als „Euro-Rettungsschirm“ bezeichneten Maßnahmenpakete.

Die ESM-Unterstützungsregelung der Mitgliedstaaten der Eurozone soll dazu dienen, „Staatspleiten“ in der Eurozone aufgrund der Überschuldung von Staatshaushalten einzelner Mitgliedsstaaten und deren negative Folgen für die Gemeinschaftswährung Euro abzuwenden.


STATUS HEUTE [Hinzugefügt]

Bisher vorgesehene Beteiligung Deutschlands am ESM: € 119,4 Mrd. Die Aktivitäten von ESM sollen am 1. Juli 2012 mit einer offerierten Soforteinzahlung Deutschlands in Höhe von 22 Mrd. beginnen. Soweit der derzeitige Status.


ESM-FONDS MIT UNLIMITIERTEN MITTELN: ZUGRIFF AUF GESAMTES LIQUIDES VOLKSVERMOEGEN DEUTSCHLANDS WIRD TOTAL ABGESCHOEPFT [Hinzugefügt]

Die geplante Ausstattung des ESM- Fonds mit unlimitierten Mitteln gestattet diesem Fonds theoretisch den Zugriff auf das gesamte liquide Volksvermögen Deutschlands in Etappen.


STRANGULIERUNG DEUTSCHLANDS

Die angekündigte Forderung der EU-Kommissarin Connie Hedegaard von der Umwelt- und Klimakommission der EU über die Kassation von € 11 Billionen bei den EU-Bürgern, mit deutschem jährlichen Anteil in Höhe von € 27,5 Mrd., wird die Strangulierung Deutschlands planmäßig weiter vorantreiben, wie oben bereits erwähnt.


NUN DAS FINALE

Vor dem kürzlichen Jahreswechsel hatte die EZB ihren Geschäftsbanken über einen Dreijahrestender 489 Milliarden Euro zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen zugeführt.


DEUTSCHES VOLKSVERMOEGEN HAFTET [Hinzugefügt]

Im Falle des „Missbrauchs“ dieses Geldes durch diese Banken oder deren Kundschaft haftet Deutschland mit seinem Anteil an der EZB. Also mit ca. € 80 Milliarden.


ERKENNTNIS DER WAHRHEIT [Hinzugefügt]

Es ist wichtig, und trägt zu Ihrer Erkenntnis der Wahrheit bei, dass Sie sich das Folgende (nur zu diesem Punkt jetzt) merken:


US-GOLDMAN SACHS [Hinzugefügt]

Die o. a. € 489 Mrd. sind Geld der EZB, somit auch Geld Deutschlands, somit Geld der Bürger dieses Landes. Dies weiß auch Goldman Sachs und andere Hyänen.


GESAMTDEAL AUSSERHALB REICHWEITE DER BUERGER DEUTSCHLANDS [Hinzugefügt]

NB BY W. TIMM: VERWEIS AUF TOTALE ENTMACHTUNG DES DEUTSCHEN VOLKES SEIT NAZI-GESETZ VOM 5. FEBRUAR 1934 DURCH DAMALIGEN STAATENLOSEN ADOLF HITLER AUS OESTERREICH IM FREMDAUFTRAG VON TOTHSCHILD: HEIMATLOSIGKEIT, STAATENLOSIGKEIT, VOGELFREI ALLER DEUTSCHEN HIN ZU NAZI-AUSLAENDERN IM EIGENEN LAND. SIEHE WWW.FOLKSVALUE.DE ! End Diplom Psychologe Wolfgang Timm, ehemals auf Land SH Vereidigter.

Wenn dieses Geld schlussendlich in die Hände von allmählich über 1.000en von Konteninhabern der betreffenden, an diesem Gesamtdeal beteiligten Banken gelangt, ist es außerhalb der Reichweite der Bürger Deutschlands. Wie will Deutschland, wie wollen seine Bürger je dieses Geld einklagen?


AENDERUNG VON RUECKZAHLUNGSMODALITAETEN [Hinzugefügt]

Das Darlehen einerseits und die ewig zum Kassieren wach gehaltene und immer wieder angemahnte Schuld Deutschlands andererseits ist einfach zu groß, als dass sich keine Interessenten finden würden, mittels Ihrer Macht die bei Darlehensnahme fixierten Rückzahlungsmodalitäten zu ändern.


LISSABON-VERTRAG [Hinzugefügt]

Erinnern Sie sich bitte, wie schnell und einfach es war, die Europäische Verfassung zu ändern und sie entsprechend des Lissabon-Vertrages zu modifizieren.


MAASTRICHT-VERTRAG AUSSER KRAFT GESETZT [Hinzugefügt]

Erinnern Sie sich bitte, wie simpel es für Merkel war, den Maastricht-Vertrag außer Kraft zu setzen, was letztlich das jetzige Dilemma um Griechenland erst ermöglichte.


BRECHEN VON VERTRAEGEN [Hinzugefügt]

Alles durchgeführte Modifizierungen, die als Option bei Vertragsratifizierung nicht Vertragsinhalt waren. Die Verträge wurden einfach gebrochen. Sie wissen inzwischen: Wer die Macht hat, hat das Recht.


GELDBUERGSCHAFTEN IN DEUTSCHLAND FUTSCH [Hinzugefuegt]

Machen Sie sich nichts vor: Diese den europäischen Finanzinstitutionen geliehenen Gelder sind, zumindest für Deutschland, in den Wind geschossen.


RATINGAGENTUREN IN USA [Hinzugefügt]

Das wissen auch z. B. die internationalen großen Ratingagenturen, die aus den USA wiederum mit und für die Interessen von Goldman Sachs und Freunden arbeiten.


US-AGENTUR STANDARD & POORs [Hinzugefügt]

Schon wurde das Rating des EFSF und einiger EU-Länder durch die US-Agentur Standard & Poor´s herabgesetzt.


BONITAET GESUNKEN. RISIKO DER GLAEUBIGER GESTIEGEN [Hinzugefügt]

Heißt: Die Bonität der bewerten Schuldner ist gesunken. Das Risiko der Gläubiger dieser hier eben aufgeführten Geldmengen ist gestiegen.


GLAEUBIGER DEUTSCHLAND STEHT HINTEN AN - GELD FUTSCH [Hinzugefügt]

Primär für den angeblich solventesten Gläubiger. Dieser, nämlich Deutschland, ist und bleibt der gefährdetste Teilnehmer an der Umschuldung zunächst Griechenlands. Schon wegen seiner immerwährenden Vergangenheit steht dieser Gläubiger hinten an.


VERLUST DES TOP-RATINGS IN 2012

Die Produktions- und Exportmaschine Deutschland wird unter der Last der o. a. Bürden im Jahre 2012 ihr Top-Rating verlieren.


20% DEUTSCHER PRODUKTE INS AUSLAND ABGEWANDERT

Schon sind ca. 20% der deutschen Produkte ins Ausland abgewandert bzw. sind dabei, dies zu tun. Z. B. jüngst die BASF mit ihrer gesamten Gen-Forschung.


DER WIRKLICHE ZUSTAND DEUTSCHLANDS IST BUERGERN UNBEKANNT [Hinzugefügt]

Der wirkliche Zustand Deutschlands ist wegen langsamer Entwicklung der nationalen Unbequemlichkeiten den Bürgern unbekannt und nicht bewusst.


ALLES NUR SEHR KURZSICHTIG, KEINE ZUKUNFTSPERSPEKTIVE FUER DEUTSCHLAND [Hinzugefügt]

Sie haben auch wenig Interesse an politischen Entscheidungen, von denen sie heute und morgen noch nicht betroffen werden.


WEITERE FINANZIELLE ZUGESTAENDNISSE AN EU DURCH "MERKEL-FERKEL" [Hinzugefügt]

Früher oder später wird Merkel an die EU weitere finanzielle Zugeständnisse machen. Für sie ist dieses, schon wegen ihrer Brüssel- oder EU-Obsession, alternativlos.


ENORME BELASTUNGEN FUER DEUTSCHEN STEUERZAHLER [Hinzugefügt]

An der Errichtung von Stabilisatoren für Deutschlands Zustand (Enorme Belastungen für Industrie und Verbraucher wegen des Netzausbaus und der Förderung der unwirtschaftlichen erneuerbaren Energie, die sich in einer Größenordnung von 250 bis 300 Mrd. € bewegen, interessieren Merkel nicht) ist weder die derzeitige Deutsche Regierung noch der Deutsche Bundestag interessiert.


MEDIEN-GEHIRNWÄSCHE EINER GESCHOENTEN SCHEINWELT [Hinzugefügt]

Man denkt mehr an seinen Sessel, seine via TV geschönte Popularität, die exakte Beachtung des „parteipolitischen Imperativs“ und an die Pension.

Unter dem Eindruck der Rating-Herabstufung mehrerer Euro-Staaten hat die deutsche Regierungskoalition die Schaffung einer europäischen Ratingagentur verlangt.


GOLDMAN SACHS [Hinzugefügt]

Hier will also der zu Prüfende sich selbst prüfen. Was sagen Goldman Sachs etc. wohl dazu? Ob die wohl lachen, oder nunmehr Angst bekommen?


EU- UND EURO-DESASTER ERST AM ANFANG [Hinzugefügt]

Sie können davon ausgehen, dass das EU- wie auch das Euro-Desaster erst seinen Anfang genommen hat. Zu schön und hilflos stellt sich die Beute dar, mit dem macht- und wehrlosen und außenpolitisch inaktiven Mittelpunkt Deutschland.


ESM-VERTRAG

Und wenn Sie Interesse daran haben, das Konzept des Vertrages des künftigen „Europäischen Stabilitätsmechanismus“, der künftigen Lenkungsbehörde EU-Europas, kennen zu lernen, dann studieren Sie seinen Inhalt.


DIE ENTMACHTUNG DER REGIERUNGEN DER VOELKER DER EU [Hinzugefügt]

Sie werden feststellen, dass die gesamten Finanztransaktionen innerhalb der EU die Entmachtung der Regierungen der Völker der EU bedeutet.


FINANZHOHEIT GEHT AN ESM - USA [Hinzugefügt]

Die Finanzhoheit der Länder wird an den ESM übertragen. Der in den USA ansässige und mit Goldman Sachs in der Vergangenheit zusammenarbeitende Internationale Währungsfonds IWF wird mit dem ESM eng zusammenarbeiten.


IWF UND ESM

Eine aktive Beteiligung des IWF, sowohl auf fachlicher als auch auf finanzieller Ebene, wird in jedem Fall angestrebt.


US-KONTROLLE (Swift) TOTAL DER GESAMTEN FINANZIELLEN & WIRTSCHAFTLICHEN INTERNA DER EU [Hinzugefügt]

So wie die USA in jüngerer Vergangenheit die Komplett-Kontrolle über jegliche – via Internet – abgewickelten Geldbewegungen innerhalb der EU (per SWIFT) erlangte, so erlangt sie, die USA, nunmehr nach Institution des ESM als auch durch den künftig in die EU-Finanzen eingebundenen IWF, Kontrolle über die gesamten finanziellen und wirtschaftlichen Interna der EU.

Egal, ob Steuereingänge, Verwendung der Mittel fürs Soziale, jährliche Ausgaben der EU-Bürger für den Tourismus etc. Dieses bedeutet für die Bürger EU-Europas:


DAS ENDE DES FREIEN KAPITALVERKEHRS
Das Ende des freien Kapitalverkehrs

Die Entdeckung dessen ist noch nicht erfolgt. Die Entdeckung jeder Lüge, jeden Betrugs erfolgt immer erst hinterher.


BETRUG UND LUEGE [Hinzugefügt]

Wie kann dies, die EU betreffend, wohl bestens genutzt werden? Dazu äußerte sich Jean-Claude Juncker als „Macher im EU-System” im Spiegel 52/1999:

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter, Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”


BUCH "DEUTSCHLAND EIN SANIERUNGSNOTFALL"

Wer neugierig ist und entdecken möchte, wie sich dieser Zustand über die Jahrzehnte entwickelte, dem wird zur Lektüre das folgende Buch empfohlen: „Deutschland ein Sanierungsnotfall“


GEFAELSCHTE BERICHTE [Hinzugefügt]

„Seit unserer frühesten Jugend sind wir daran gewöhnt, verfälschte Berichte zu hören, und unser Geist ist seit Jahrhunderten so sehr mit Vorurteilen durchtränkt, dass er die fantastischsten Lügen wie einen Schatz hütet, so dass schließlich die Wahrheit als unglaubwürdig und die Lüge als wahr erscheint.“

Sanchuniaton, einem legendären phönizischen Geschichtsschreiber (um 1250 vor unserer Zeit) zugeschrieben.


© Hartmut Bachmann

Hartmut Bachmann ist Autor der Bücher „Die Lüge der Klimakatastrophe“ und Die Reformverhinderer des geplünderten Sozialstaates und Betreiber der Website Reformverhinderer.de.

Posted by Hartmut Bachmann on 30. Januar 2012.

One Response

Deutschland
Exportweltmeister, Exportvizeweltmeister, Exporteuropaweltmeister……
Toll, aber was bringen diese Überschüsse………, wie werden diese bezahlt…..?
Doch nur mit bedruckten Papier – oder? Mit Papier aus dem Nichts?

Wenn es jetzt den Schein-heiligen Welt-Leitleitpapierdruckern nicht gelingt durch militärische Einkaufstour z.B. iranischen Öl mit diesem bedruckten Papier zu verkaufen. Was ist dann? Dann sind die Oberpapierdrucker am Ende? – oder?
Ne, auch dann nicht, sie stellen einfach alles gegen Null und der Spaß beginnt von vorn…
So holt Deutschland trotz allem Fleiße noch lange die Schein-heiligen aus der Scheiße.
Für bedrucktes Papier (Computerauszug) aus dem Nichts!
Die Moral von der Geschicht – traue einem Schein-heiligen nicht!

Donnerstag, 26. Januar 2012

125 JAHRE EIFFELTURM. MALTESERKREUZ. DIE ZEITMASCHINE. (HELIODA1)

Bauarbeiten für das Pariser Wahrzeichen begannen vor 125 Jahren

Der Pariser Eiffelturm wurde anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Französischen Revolution und der aus diesem Grund abgehaltenen Pariser Weltausstellung 1889 errichtet. Er wurde am 31. März 1889 fertiggestellt, die Bauzeit betrug nach Angaben der Société d´Exploitation de la Tour Eiffel 2 Jahre, 2 Monate und 5 Tage. Die ersten Aushubarbeiten begannen am 28. Januar 1887, also vor genau 125 Jahren. Am 15. Mai 1889, neun Tage nach Eröffnung der Weltausstellung, wurde auch der Eiffelturm eröffnet. Der Turm ist nach dem französischen Ingenieur Gustave Eiffel (* 15. Dezember 1832 in Dijon, † 27. Dezember 1923 in Paris) benannt, dessen Firma ihn erbaut hat. Seine beiden Ingenieure Émile Nouguier (* 17. Februar 1840 in Paris, † 20. Februar 1898 in Paris) und Maurice Koechlin (* 8. März 1856 in Bühl, Elsass, † 14. Januar 1946 in Veytaux, Schweiz) hatten die Idee zu dem Turm, und der Architekt Stephen Sauvestre (* 26. Dezember 1847 in Bonnétable, † 1919) wurde beauftragt, ein Konzept zu erstellen.

Eiffelturm (la tour Eiffel)

2010 haben 6,7 Millionen Menschen den Eiffelturm besucht, was durchschnittlich mehr als 18.000 Besuchern täglich entspricht. Entsprechend lang können die Warteschlangen vor den Aufzügen und Treppen sein. Für die Treppe bis zur zweiten Aussichtsplattform sind augenblicklich 4,70 Euro Eintritt zu zahlen, für den Aufzug zum Obergeschoss des Eiffelturms ist man mit 13,40 Euro dabei, ab dem 1. April werden die Eintrittspreise „angepasst“. Im Winter kann man auf der ersten Aussichtsplattform in 57 Metern Höhe auf einer 200 m² großen Eisfläche sogar Eislaufen.


Die Zeit der Kinematographie

1. Paris qui dort Seinen ersten Film hat der französische Filmregisseurs René Clair 1923 gedreht, er trägt den Titel «Paris qui dort»1.

Der Inhalt dieses ziemlich verrückten Films ist schnell erzählt. Der Nachtwächter auf dem Eiffelturm stellt eines Morgens fest, dass Paris, also die Welt um ihn herum, stillsteht, nichts scheint sich zu bewegen. Er steigt vom Turm herab und läuft an Menschen vorbei, die in ihrer Bewegung angehalten sind. Nur eine Gruppe von Passagieren, die gerade mit einem Flugzeug gelandet sind, streift wie er «lebendig» in Paris umher. Allein auf der Welt haben sie gemeinsam viel Spaß, der schließlich nachlässt, als niemand da ist, der das Geld, das sie auf der Bank einfach «abgehoben» haben, entgegen nehmen kann. Sie ziehen sich auf die Spitze des Eiffelturms zurück, wo sie per Funk einen Hilferuf empfangen und sich sofort auf den Weg machen, um eine junge Dame zu befreien, die von ihrem Vater, dem Professor, der mit seiner Maschine die Welt angehalten hat, in ihrem Zimmer eingesperrt worden war. Alle zusammen zwingen sie den Professor, mit seiner Maschine die Welt wieder in Bewegung zu versetzen, was dieser ursprünglich gar nicht vorgesehen hatte.

Die Vorstellung vom entropischen Ende der Welt, die vollkommen zum Stillstand gekommen oder erstarrt ist, hat die Fantasie der Zeitgenossen eines physikalischen Weltbildes beschäftigt, das bei allem Fortschrittsglauben an die Dynamik der Moderne immer auch von der Angst, dass die Energie des Lebens einmal schwinden könnte, begleitet wurde.

In diesem Film jedoch ist die Ursache des Stillstands eine andere. Das Töchterlein des Professors erklärt ihren Befreiern, dass ihr Vater eine Maschine gebaut hat, mit der er Strahlen ausgesendet hat, die die Welt angehalten haben. Auf einer Skizze ist zu sehen, wie diese Strahlen wie von einem Springbrunnen vom Haus des Professors aus über die Umgebung sprühen.

Außer Reichweite über den Strahlen waren der Nachtwächter auf dem Eiffelturm und die Passagiere im Flugzeug, weshalb sie nicht wie die anderen erstarrt sind. Als der Hebel der Maschine wieder umgelegt wird, setzt die Welt ihre Bewegung an der Stelle fort, an der sie angehalten hat.

Ein Kollege des Professors kommt zu Besuch, und beide streiten sich um den Apparat, der Hebel geht hin und her, die Welt stoppt, beschleunigt, läuft rückwärts, um endlich wieder den normalen Gang der Dinge herzustellen.

Video 1 Die Strahlen, Video 2 Der Apparat

Der Apparat des Professors, der mit seinem Hebel eigentlich aussieht wie der Hebel, mit dem ein Karussell in Gang gesetzt und angehalten werden kann, sendet Radiowellen aus, die denen entsprechen, die auch mit der Funkanlage des Eiffelturms gesendet und empfangen werden konnten.

Als Funkstation spielte der Turm eine bedeutende Rolle für die globale Zeitkoordination mittels Radiowellen zu Beginn des 20.Jahrhunderts.

Noch 1903 war geplant, den Eiffelturm abzureißen, danach, ab 1909 kam ihm jedoch eine wichtige Rolle als Sender zu, der präzise Zeitsignale funkte, nach denen sich der Gleichtakt der Uhren weltweit richten sollte, was seinen Bestand gerettet hat.2

Der Professor brauchte also nur das Zeit-Synchronisations-Signal zu manipulieren, und schon standen die Uhren der Welt still, gingen rückwärts oder die Zeiger rasten unkoordiniert.

In der industriellen Moderne klingt es gar nicht so unwahrscheinlich, dass die Welt anhält, wenn man die Uhren anhält.

Der Film indes bedient sich der zusätzlichen Rückkoppelung der Zeit an die Bewegung, d.h. der Verbindung der Uhr, die die Zeit zeigt, mit dem kinematographischen Apparat, der Bewegung darstellt -oder eben auch nicht.

René Clair stellt diesen Zusammenhang in seinem Film folgendermaßen dar: Am Anfang sieht der Nachtwächter auf dem Eiffelturm, nachdem er erstaunt die Bewegungslosigkeit tief unter sich festgestellt hat, auf seine Taschenuhr, dann, wie zur Kontrolle, hinauf zur Funkantenne seines Turmes.

Die Ablösung für ihn kommt nicht, er wartet aber noch eine Weile, was durch das schnelle Drehen der Zeiger seiner Taschenuhr als beschleunigte Zeit symbolisiert wird. Dann steigt er herab zum Straßenniveau, wo sämtliche Uhren stehen geblieben sind.

Die angehaltene Bewegung der durch den Apparat des Professors still gestellten Welt ist unterschiedlich begründet, es gibt zwei Arten von Bewegungslosigkeit.

So lange die kleine Gruppe der Überlebenden durch Paris läuft, müssen die Menschen, an denen sie vorbeikommen, die Luft anhalten und in Posen verharren wie ihre eigenen tableaux vivants.

Andernfalls hätten die Filmaufnahmen der Bewegungslosigkeit und die der Bewegung getrennt aufgenommen und zum Beispiel vor einer Rückprojektion wieder zusammenkopiert werden müssen.

Hier sollen Bewegungslosigkeit und Bewegung in derselben Szene vorfilmisch, also vor derselben Kamera dargestellt werden.

Als uns später die Wirkung gezeigt wird, wenn der Professor den Hebel seiner Maschine umlegt, dann sehen wir Pariser Straßenszenen im Zeitraffer bei der Beschleunigung, in Rückwärtsbewegung bei rückwärts laufendem Film oder als «angehaltener Film», wenn es um Bewe-gungslosigkeit geht.

In diesem apparativen Fall wird Bewegung, bzw. Bewegungslosigkeit nicht vorfilmisch/szenisch dargestellt, sondern es wird in die (apparative) Darstellung von Bewegung selbst eingegriffen.

Dabei stellt der Film offenbar eine Analogie zwischen dem Mechanismus der Uhr und ihrer Darstellung der Zeit und dem kinematographischen Apparat und dessen Darstellung von Bewegung her.

Das Thema Zeit war zum Beginn des 20. Jahrhunderts in Wissenschaft und Technik und entsprechend in der Alltagskultur außerordentlich virulent. Kleinste Bewegungen sollten zeitlich erfasst und vergleichbar werden; die geopolitische Aufgabe der Vermessung der Welt benötigte den Maßstab der synchronisierten Zeit, die wiederum geopolitisch auf dem Globus verteilt werden musste. Der Code für die weltweit gemeinsame Zeit war die Gleichzeitigkeit, die per Funkstrecke an allen Orten der Welt hergestellt wurde:

Auf ein Signal hin, das zum Beispiel vom Eiffelturm aus gesendet wurde, wurden überall in der Welt die Uhren auf denselben Zeitpunkt eingestellt, der allerdings in den verschiedenen Zeitzonen gleichzeitig eine unterschiedliche Zeit bedeutete.

Gleichzeitigkeit wurde als «simultanéisme» das Zauberwort der futuristischen Kunst, mit dem sie – paradox genug – die neue Beschleunigung der modernen Zeit durch die neuen Kommunikationsmedien kennzeichnete (und mit traditionellen künstlerischen Mitteln der Malerei und der Skulptur darstellte).

Heute kann man sich eine so abstrakte technisch induzierte Tatsache wie «Gleichzeitigkeit» gut vorstellen, wenn man an die globale Fernsehübertragung zum Beispiel der Olympischen Spiele denkt:

Weltweit sitzen Millionen von Menschen (zu unterschiedlichen Zeiten) «gleichzeitig» vor dem Bildschirm und sehen dasselbe Ereignis an jedem verstreuten Winkel der Erde.

[OLYMPISCHE SPIELE 2012 IN LONDON]

Gleichzeitigkeit ist dann die globale Einbildung der Welt in ihrem zeitgleich empfangenen Bild. Darauf komme ich am Schluss unter dem Stichwort «live»-Übertragung noch einmal zurück.

Am Beginn des 20. Jahrhunderts ist Gleichzeitigkeit die Vorstellung der modernen Zeitgenossen, an denselben beschleunigten Puls der Zeit angeschlossen zu sein, der von den synchronisierten Zeigern aller Institution des Migros-Kulturprozent Uhren der Welt vorgegeben wird.

Ihre Ziffernblätter sind die ersten vernetzten und per Funk synchronisierten Monitore der modernen Welt und die Taschenuhren die ersten Massenmedien, die ihre Nutzer mit demselben Programm synchronisierter Zeit gleich-zeitig untereinander verbinden.3

Taschenuhren begleiten die Bewegungen ihrer Träger und synchronisieren sie, indem sie zu jeder Zeit ihren gemeinsamen Zeitpunkt angeben.

Es gibt sie (mit Federantrieb) seit dem frühen 16. Jahrhundert, seitdem wurden ihr Träger «unmittelbarer als zuvor an die Uhrzeit gebunden.

Von jetzt an gibt es tendenziell keinen sozialen Raum mehr, der nicht der Kontrolle durch Uhren unterliegt.»4

Lewis Mumford sieht die Uhr im Zentrum der Moderne: «Die Uhr, nicht die Dampfmaschine, ist die Leit-(key) Maschine des modernen industriellen Zeitalters. […]

Darüber hinaus diente die Uhr als Modell für viele andere Arten mechanischer Werke.

Die Analyse von Bewegung, die die Perfektionierung der Uhr begleitet hat mit ihren Entwicklungen verschiedener Typen der Übersetzung (Schaltung) und Transmission, trug zum Erfolg ganz unterschiedlicher Arten von Maschinen bei. […]

Darüber hinaus ist die Uhr ein Stück Kraft-Maschine (power-machinery), deren «Produkt» Sekunden und Minuten sind:

ihr ist wesentlich, dass sie die Zeit loslöst von menschlichen Ereignissen und dabei hilft, den Glauben in eine unabhängige Welt mathematisch messbarer Sequenzen zu kreieren.»5

Und Georg Simmel stellt die Taschenuhren dem Geld als «symbolisch generalisierte Kommunikationsmedien» (Luhmann) an die Seite.

Im Chaos der Großstadt kommt in das Verhältnis aller Lebenselemente eine Präzision, «wie sie äußerlich durch die allgemeine Verbreitung der Taschenuhren bewirkt wird. […]

Wenn alle Uhren in Berlin plötzlich in verschiedene Richtung falsch gehen würden, auch nur um den Spielraum einer Stunde, so wäre sein ganzes wirtschaftliches und sonstiges Verkehrsleben auf lange hinaus zerrüttet. […]

So ist die Technik des großstädtischen Lebens überhaupt nicht denkbar, ohne dass alle Tätigkeiten und Wechselbeziehungen aufs pünktlichste in ein festes, übersubjektives Zeitschema eingeordnet würden.»6

Wenn er die Welt – und das ist zuerst die dynamische Welt der Großstadt – durcheinander bringen, sie beschleunigen, anhalten oder rückwärts laufen lassen will, braucht der Professor in René Clairs Film tatsächlich nur in dieses «feste, übersubjektive Zeitschema» einzugreifen, das vom Eiffelturm aus gesteuert und auf den Taschenuhren dargestellt wird.

Die beiden Professoren, die an der Zeitmaschine um den Hebel, mit dem die Welt angehalten oder beschleunigt wird, kämpfen, sind niemand anderes als Albert Einstein und Henri Poincaré, die beide, Einstein in Genf und Poincaré in Paris, um die Jahrhundertwende an der Synchronisation der Zeit gearbeitet haben.7

Was die beiden im Film anrichten, ist nicht nur ein Chaos in der Zeit, sondern als unmittelbare Wirkung der Manipulation der Zeit auch ein Chaos der Bewegungen.

Ihr Eingriff in die Zeit bewirkt zugleich einen Eingriff in die Bewegungen, das heißt in das Leben der Großstadt Paris (der Welt), die sie in den Schlaf schicken, wenn sie die Uhren anhalten.

In René Clairs Film ist es derselbe Apparat, zugleich Uhr und Kinematograph, mit dem Zeit und Bewegung manipuliert werden können.

Die Frage ist allerdings, ob das, was René Clair uns augenzwinkernd vorführt, auch für den Film und den kinematographi-schen Apparat gilt, mit dem er uns die Manipulation von Zeit und Bewegung im Rahmen der erzählten Geschichte darstellt.

Die zwei Modi der angehaltenen Bewegung in PARIS QUI DORT lassen zunächst die Unterscheidung zu, dass die szenisch dargestellte Bewe-gungslosigkeit (tableaux vivants) unabhängig von ihrer medialen Darstellung ist; Zeitraffer, freeze frame und Rückwärtslauf dagegen entstehen in der Kamera oder auf dem Schneidetisch, sie sind direkt apparativ, also kinematographisch bedingt.

Die Schwierigkeit ist, dass auch diese Darstellung medialer Effekte auf Formen beruht, die uns in einem technisch ganz «normalen» Film gezeigt werden, der hinter dem, was er zeigt, als Medium möglichst unsichtbar bleibt (es sei denn der Film reißt).

2. Zeitmaschine Kinematograph Wenn in den letzten Jahren vermehrt von der «Zeitmaschine Kinematograph»8 die Rede ist, dann kann das zweierlei bedeuten.

Entweder handelt es sich um filmisch dargestellte oder erzählte Zeit, also eine nahe oder ferne Vergangenheit oder Zukunft, die auf der Oberfläche des Films ästhetisch, stilistisch, narrativ etc. vergegenwärtigt und «lebendig» werden können.

Oder aber mit der «Zeitmaschine» ist die mediale Tiefenstruktur, die apparative Konstruktion von Zeit gemeint, die Kinematograph und Uhr als mechanische Werke verbindet - zur Darstellung von Zeit die eine und zur Darstellung von Bewegung der andere und gemeinsam zur Zeit der Bewegung des Films.

Die durch die Uhr dargestellte lineare Zeit wird kinematographisch im Film noch einmal narrativ verzeitlicht, be-schleunigt, verlangsamt, sequenziell umgebaut, verschachtelt, vor und zurück gedreht …

«Die Zeitmaschine» ist der Titel eines Science-Fiction Romans von H.G.Wells, der gleich-zeitig mit dem Kinematographen 1895 veröffentlicht wurde.

Dort handelt es sich um ein Gefährt, das sich selbst nicht bewegt, aber mit einer Borduhr von einem Zeitreisenden in die Vergangenheit oder Zukunft versetzt werden kann.

Diese Uhr zeigt nicht nur Minuten und Stunden wie die Taschenuhr, sondern Jahrhunderte an.

Für den Zeitreisenden und den Kinozuschauer, der die Verfilmung des Romans von George Pal (1959/60) sieht, ist die Zeitreise ein reines Wahrnehmungserlebnis, beide werden bewegungslos durch die erzählte Zeit bewegt, die im Film mit Bildern szenischer Veränderung und Formen der Beschleunigung (Zeitraffer) dargestellt wird.

Wie das mit diesem Apparat geschieht, erfahren wir nicht.

Und wieder dienen die rasend sich drehenden Zeiger einer Uhr zusätzlich als Symbol der beschleunigten Zeit.

Alle Filme sind «Zeitmaschinen», indem sie eine erzählte Zeit von der Zeit ihres Erzählens und der Zeit ihrer Zuschauer im Kino unterscheiden, was jedoch für jede Form des Erzählens gilt, egal in welchem Medium (z.B. im Roman von H.G.Wells).

Etwas Anderes ist es schon, wenn die Maschine zur Manipulation von Zeit in der Erzählung und ihrer filmischen Darstellung selbst eine Rolle spielt wie in René Clairs «Paris qui dort» oder in einem Film von Jean Durand (nach einem Drehbuch von Louis Feuillade) aus dem Jahr 1912 mit dem Titel «Onésime l‘horloger», wo der Nichtsnutz Onésime nicht zwanzig Jahre auf eine Erbschaft warten möchte und auf die Idee kommt, eine Uhr zu konstruieren, die um zwanzig Jahre vorgestellt werden kann, um so die War-tezeit zu verkürzen.

Auch die Zeitmaschine des Zeitreisenden in George Pals Film nach H.G.Wells Roman vertritt gewissermaßen als erzählte Maschine die andere, kinemato-graphische, mit der sie erzählt wird. Man kann sagen, dass die (selbstreferenzielle) Fantasie der Filme für lange Zeit näher an den apparativen Eigenschaften der «Zeitmaschine Kinematograph» ist als die Wissenschaft und Theorie, die bis in die 1970er Jahre Kino und Film als Technik weitgehend ignoriert haben, weil bis dahin die im Film dargestellte Bewegung als bloßes Wahrnehmungsphänomen und subjektiver Eindruck des Zuschauers behandelt wurde.9

(Video 3: Pal, Zeitmaschine)

Henri Bergson, der einen Film im Kino wahrscheinlich nie gesehen hat, hat sich zu Beginn des Jahrhunderts noch sehr wohl mit dem apparativen «Kunstgriff des Kinematographen»10 ausgekannt, mit dem eine Folge bewegungsloser Momentbilder zur Darstellung von Bewegung verbunden werden konnte.

Dann ist der Projektor aus dem Kino hinter einer Feuerschutzwand verschwunden und damit auch das Interesse an seiner Technik.

Geblieben ist die Faszination bewegter Bilder, über die eine französische Zeitschrift am Tag nach der ersten Vorführung des Cinématographe Lumière 1895 in Paris schrieb:

«C‘est la vie même, c‘est le mouvement pris sur le vif.»11 Die Psychophysik der Zeit (Epoche) hatte jede Form induzierter Bewegung als Wahrnehmungseindruck eines getäuschten Auges, das man sich wie eine Camera obscura vorstellte, erklärt.

Filmische Bewegung sollte überhaupt erst im Auge des Betrachters zustande kommen, das die nacheinander projizierten Momentaufnahmen des Films nicht mehr einzeln wahrnehmen könne und sie deshalb zum Eindruck von Bewegung verschwimmen lässt.

Erst am Ende der kinematographischen Geschichte des Films seit den 1970er Jahren ist das Interesse an der apparativen Technik des Kinematographen wieder gestiegen:

Die elektronischen zuerst analog, dann digital hergestellten Filmbilder waren oberflächlich kaum von den mechanisch (fotografisch) hergestellten zu unterscheiden, weshalb der Unterschied mechanisch und elektronisch produzierter Filme von nun an vor allem in ihrer Produktions- und Projektionstechnik zu suchen war.

Die Bewegung elektronischer Bilder war nicht mehr nur als Wahrnehmungseffekt zu erklären, was rückblickend auch die Wahrnehmungstheorie mechanisch induzierter Bewegungsdarstellung hat fragwürdig erscheinen lassen.

Von dem französischen Literaten Jean Louis Baudry12 , der sich einfach mal einen Projektor genauer angesehen hatte, mussten sich die Filmwissenschaftler erklären lassen, aufgrund welcher apparativen Voraussetzungen des Kinematographen es zu bestimmten filmischen («ideologischen») Effekten kam.

Von nun an wird der Kinematograph (mehr oder weniger archäologisch) auch als «Zeit-Maschine» im technischen Sinne des Wortes behandelt.13

Bei Siegfried Zielinski heißt es (2003): «Die weltweit vermarktbare Variante des Kinematographen als optisch-chemisch-mechanischer Apparatur für die Projektion konfektionierter Software wurde in den beiden letzten Jahrzehnten des 19.Jahrhunderts in einem umfassenden Sinn als Zeitmaschine erfunden.

Das stählerne Herz von Aufnahme- wie Projektionsapparat ist nichts anderes als eine adaptierte Uhr.»14

Die Zeit, die uns die Uhr zeigt, soll sich gerade nicht subjektiver Wahrnehmung verdanken, sondern der Synchronisation sämtlicher mechanischen (später auch elektronischen) Uhrwerke der Welt.

Der Kinematograph als Zeitmaschine würde nichts anderes sein als ein Mechanismus, dessen synchronisiertes Ineinandergreifen von Zahnrädern mit Hilfe von Licht und Fotochemie die Darstellung von Bewegung auf einer Projektionsfläche ermöglicht.

Der Unterteilung der Zeit in Sekunden, Minuten und Stunden, die auf dem Monitor der Taschenuhr vorüberticken, entsprechen die 24 Momentaufnahmen/Sek. des Filmstreifens, mit denen die Kamera vorfilmische Bewegungen unterteilt , um sie mit dem «ratternden» Projektor wieder zur Darstellung kontinuierlicher Bewegung im Bewegungsbild auf der Leinwand zu verbinden.

Auf die Frage, was die Zeit sei, hat Albert Einstein geantwortet: «Zeit ist das, was man an der Uhr abliest»15

Entsprechend ist die Bewegung des filmischen Bewegungsbildes nichts anderes als das, was uns die Leinwand im Kino – und zwar auf der Leinwand - zeigt.

Für den Kinematographen hat Henri Bergson gesagt, damit aus unbewegten Momentfotografien Bewegung wird, muss auch irgendwo Bewegung sein.

«Und in der Tat ist hier die Bewegung durchaus vorhanden, sie steckt im Apparat.»16

Gleiches gilt für den Mechanismus der Uhr, «deren «Produkt» Sekunden und Minuten sind»17.

Die Zeit steckt in der Uhr und der Synchronisation aller Uhren.

Filmische Bewegung steckt im Apparat, der mit allen anderen kinematographischen Apparaten zur Projektion von Bewegungsbildern synchronisiert ist.

Was die Menschen mit ihrer Zeit anfangen, steht auf einem anderen (Ziffern)-Blatt.

Gleiches gilt für die dargestellte Bewe-gung des Kinematographen, mit der schließlich jede beliebige Geschichte erzählt werden kann.

Mit der Uhr, könnte man sagen, rutscht die Zeit in die Funktionale.

Wenn vorher Lebenszeit, Jahresrhythmus, Wechsel von Tag und Nacht weitgehend einer natürlichen Glie-derung unterlag, wird Zeit durch die Uhr immer weiter differenziert und soziokulturellen Bedürfnissen unterworfen.

Zeit wird ein «symbolisch generalisiertes Kommunikations-medium» (Luhmann), das mittels der Uhr funktioniert, d.h. als Uhrzeit hergestellt und dargestellt wird.

Wie der Wert des Geldes muss auch der «Wert» der Zeit für alle, die dadurch in Beziehung gesetzt werden, verbindlich derselbe sein.

Die gemeinsame Zeit aller Uhren muss so weit wie möglich identisch sein.

Uhren müssen die Produktion und Darstellung von Zeit so weit regeln, dass sie berechenbar wird.

Und zu diesem Zweck ist es spätestens im 16. Jahrhundert gelungen, die Arbeit an der Zeit in der Uhr den Gesetzen der Mechanik zu unterwerfen, durch die ganz allgemein unkontrollierte, also nicht nutzbare Energie in Arbeitsenergie verwandelt wird.

Durch den Wechsel von Strom und Einschnitt kann zum Beispiel ein Fluss mittels Schaufeln eines Wasserrades eine Welle antreiben, mit der Korn gemahlen werden kann.

Die Frequenz des Eintauchens ins Wasser bestimmt neben der Strömung, der Größe der Schaufeln etc. mit über die Leistung der Mühle.

Die Mechanik der Uhr, deren Produkt erst die Zeit ist, hat die Aufgabe, die «rohe» Antriebsenergie, also Gewichte, Pendel oder eine Stahlfeder, so zu gliedern, dass sie kontrolliert und ihr Ablauf gleichmäßig wird.

Die Hemmung ermöglicht den Einschnitt in den sonst ungehemmten Energiefluss z.B. einer sich entspannenden Feder und dient so der Selbstregulierung einer Uhr.

«Die Hemmung verzögert oder unterbricht also einen Bewegungsablauf in möglichst gleichmäßigen Abständen.

Sie definiert durch Größe und Abstand der Zähne im Hemm- oder Steigrad vollkommen gleiche Einschnitte in einer Bewegung, die sonst […] diskontinuierlich verlaufen würde.»18

Damit der Gang einer Uhr immer präziser wird, werden die durch die Hemmung abgeschnittenen und aneinander gereihten Zeitstücke immer kleiner, bis ihre Abweichungen unter einander gegen Null gehen.

Das Ticken einer mechanischen Uhr und das ruckweise Vorrücken der Zeiger (z.B. einer Bahnhofsuhr) zeigen die Uhr an der Arbeit der Zeit, die sie in ihrem synchro-nisierten Verlauf Stück für Stück zusammensetzt.

Das Vergehen der Zeit ermisst sich aus der Summe der Differenzen zwischen den in der Uhr produzierten und dargestellten Zeitpunkten, Sekunde nach Sekunde.

Parallel zur Uhr geht es nun darum, das Funktionieren des Kinematographen wie eine «Zeitmaschine» zu beschreiben mit dem Unterschied, dass das Produkt des Kinemato-graphen die Darstellung von Bewegung (in der Zeit) ist.19

Ebenso wenig wie die Uhr einen Strom der Zeit voraussetzt, den sie mit ihrem Mechanismus «verarbeitet» (sie produziert den Verlauf von Zeit, indem sie ihn darstellt), ebenso wenig setzt der Kinematograph äußere Bewegung voraus, die er abbildet und darstellt.

Wohl kann Bewegung durch sich selbst dargestellt werden, um das Bewegte aufzeichnen und als Aufzeichnung wieder-holen zu können, musste sie neu erfunden werden.

Der Kinematograph stellt die Bewe-gung, die er darstellt, selber her, was uns zum Beispiel aus avantgardistischen oder den vielen figurativ-narrativen Animationsfilmen wohl bekannt ist.

Die Bewegung ist nicht nur im Apparat, wie Henri Bergson sagte, sie entsteht dort auch, um dargestellt zu werden.

Die einfachste Bewegung, eine gerade durchgehende Linie, kann auf einem Film ohne Unterbrechung direkt dargestellt werden, weil sie im Verhältnis 1:1 der Bewegung ihrer medialen Darstellung verläuft:

Wir sehen sie manchmal als durchgehende Schramme in einer alten Filmkopie. Jede zeitliche und räumliche Abweichung der dargestellten von der Bewegung ihrer Darstellung erfordert ihre Dekonstruktion durch Segmentierung und ihre anschließende synchronisierte Rekonstruktion.

Die Darstellung von Bewegung als raumzeitliche Veränderung hat es mit einem außerordentlich komplexen Phänomen zu tun, das relativ zu räumlichen Unbewegtheiten selbst aus unterschiedlichen Bewegungen zusammengesetzt sein kann etc.

[Bei der Übertragung digitaler Bewegungsbilder werden, um die Informationsmenge zu reduzieren, Unbewegtheiten im Bild nicht mit übertragen, sondern lediglich wiederholt. Nur Bewegung, d.h. Veränderung, gilt als Information].

Die fotografische Momentaufnahme belässt es bei einem raumzeitlichen Schnitt (und fügt Bewegung bestenfalls als Code durch Unschärfen, «speed lines» etc. wieder ein).

Die fotografische Aufzeichnung von Bewegung im Kinematographen reiht - wie die Uhr die Sekunden - eine Folge derartiger Schnittbilder aneinander, - nun in Hinsicht auf die Darstellung von Bewegung verbunden durch «bewegliche Schnitte», wie Gilles Deleuze das im Anschluss an Henri Bergson genannt hat.20 21

Beweglich ist der Mechanismus in der Kamera («Bewegung ist im Apparat»), die nicht einmal, sondern 24 Mal/Sek. einen Schnitt macht, den der Projektor wiederholt.

Es gibt im Kinematographen keine abgebil-dete Bewegung, die der Apparat einfach wiedergeben würde.

Die Mechanik schaltet in der Kamera für die Aufnahme und analog im Projektor für die Wiedergabe einer Folge von fotografischen Momentaufnahmen ein Bild nach dem anderen vor das Objektiv der Kamera bzw. des Projektors.

Der «Schalter» im Kinematographen entspricht der Hemmung in der Uhr, er sorgt dafür, dass nicht die Bewegung des Filmstreifens (des Mediums) dargestellt wird, sondern die Bewegung des auf dem Film figurativ etc.

Dargestellten, die in der Kamera in kleine Einheiten (24 Bilder/Sek.) zerlegt und mit dem Projektor auf der Leinwand wieder zusammengesetzt werden muss (ganz so wie die Zeit aus Sekunden, Minuten etc.).

Dieser Schalter heißt kinematographisch das «Malteserkreuz».

(Video 4, Hemmung und Malteserkreuz)

3. Kinematographische Darstellung von Bewegung Was ist also kinematographisch hergestellte und dargestellte Bewegung?

Dargestellte Bewegung beruht auf der Differenz zwischen aufeinander folgenden Bildern, die für die Aufnahme oder die Projektion weitergeschaltet werden.

Diese «geschaltete» Differenz er-scheint auf der Leinwand als eine Veränderung zwischen den Bildern, die als Bewegung vom einen zum nächsten wahrgenommen wird.

Werden fortlaufende Bilder geschaltet ohne dass sie sich unterscheiden, also ohne Differenz, wird keine Bewegung dargestellt sondern Bewegungslosigkeit («freeze frame»).

Wie die Zeit von der Uhr dargestellt wird als Fortgang von einer Sekunde zur «anderen», so wird vom Kinematograph Bewegung dargestellt als Fortgang von einem Bild zu einem «anderen» Bild.

Der Schritt von einem Bild zum nächsten, d.h. die Veränderung, kann sehr klein oder sehr groß sein:

Sind die Differenzen sehr klein erscheint die dargestellte Bewegung sehr langsam (Zeitlupe), sind sie sehr groß, erscheint die Bewegung sehr schnell (Zeitraffer), Beschleunigung und Verlangsamung sind jeweils «Formen» kinematographisch dargestellter Bewegung.

Fehlen die Differenzen, so erscheint wie gesagt keine Bewegung.

Bewegung wird im Kinematographen ebenso wie die Zeit in der Uhr nicht «manipuliert», sondern durch ihre Darstellung produziert.22

Auf zwei dominante Vorstellungen im Zusammenhang mit der kinematographischen Darstellung von Bewegung möchte ich noch kurz antworten.

Die eine dieser Vorstellungen beruht auf Abbildungsontologien, wie sie die Mimesis in der Kultur-geschichte repräsentiert hat.

Einer ontologischen Bestimmung der Zeit à la Newton, in deren vorgegebenen Fluss die Uhr mit ihrer Mechanik messend eingreift, steht eine Onto-logie fotografischer Abbildung gegenüber.

Die Spur des Realen, die sich in der Fotografie abdrückt, fügt nach dieser Vorstellung dem fotografischen Film auch die Wirklichkeit ihrer vorausgesetzten Bewegung hinzu.

Der Film bildet dann (wie die Uhr die Zeit) die be-wegte Wirklichkeit ab, bewahrt sie auf und gibt sie in der Projektion wieder.

André Bazin hat dafür die schöne Formel gefunden:

«Die Fotografie profitiert von der Übertragung der Realität des Objektes auf seine Reproduktion. […]

Der Film ist die Vollendung der fotografischen Objektivität der Zeit. […] Zum ersten Mal ist das Bild der Dinge auch das ihrer Dauer, eine sich bewegende Mumie.»23

In diesem Sinne ist die bewegte Wirklichkeit zu ihrer Erinnerung auf einer Filmspule aufgerollt; der Kinematograph als «Zeitmaschine» macht die abstrakte Zeit mit seinen bewegten Bildern anschaulich, er «rettet die Wirklichkeit» (Kracauer) mit seinen Geschichten (récits) hinüber in die Geschichte (histoire).

Es ist diese ontologische Vorstellung von dargestellter Zeit und dargestellter Bewegung des mechanischen Zeitalters, die durch die elektronische Wende nachhaltig erschüttert wurde.

Die andere wesentlich resistentere Vorstellung vom Zustandekommen «des Eindrucks» der kinematographischen Bewegung in der menschlichen Wahrnehmung beruht auf psychophysiologischen Einsichten der Lebenswissenschaften des 19.Jahrhunderts und findet sich heute durch konstruktivistische Theorien des menschlichen Bewusstseins bestätigt.

In jedem Fall argumentieren sie anthropologisch mit Erscheinungen «am Menschen» im Gegensatz zu technischen, industriellen, auch kulturellen Bedingungen in einer «vom Menschen» geschaffenen Umwelt.

Auf die Frage, wie es möglich ist, dass der Kinozuschauer 24 unbewegt projizierte Bilder auf der Leinwand als das Bild einer kontinuierlichen Bewegung sieht, antworten diese Theorien mit dem Unvermögen des menschlichen Wahrnehmungsapparates, bei der für das Auge zu hohen Frequenz von 24 Bildern/Sek. die projizierten Einzelbilder unterscheiden zu können, statt dessen über-lagern sich die Bilder auf der Netzhaut des Auges, die wie eine fotografische Platte in einem Fotoapparat aufgefasst wird, wodurch im Zuschauer der «Eindruck» von Bewe-gung entsteht.

Solche Überlagerungen hatte Marey24 auf seinen Chronophotographien von Bewegungen festgestellt, also mussten sie auch im Auge zu finden sein (allerdings verschwanden diese Überlagerungen ausgerechnet bei höherer Frequenz / schnellerer Bewegung schmalerer bewegter Körper)25.

Die Behauptung, dass das Bewegungsbild auf der Kinoleinwand auf der Täuschung eines unvollkommenen menschlichen Auges beruht, das bei entsprechender Frequenz keine Einzelbilder sondern nur das Ineinander-verschwimmen von deren Nachbildern auf der Netzhaus als Bewegung sieht, ist schon 1912 von Max Wertheimer26 gestalttheoretisch widerlegt worden.

Alleinige Ursache dafür, dass wir keine projizierten Einzelbilder einer Bewegungsfolge sehen, ist die Präzision der Mechanik des Projektors, mit der die Bilder genau übereinander projiziert werden und ihre Schaltung durch eine Flügelblende unsichtbar gemacht wird, wodurch wir nicht mehr die unterschiedlichen Bilder, sondern nur noch ihre dargestellten Unterschiede sehen, die wir als Bewegung wahrnehmen.

Wenn Projektor oder Film «kaputt» sind, sehen wir im «Flicker» durchaus einzelne projizierte Bilder, was als unangenehm empfunden wird.

Die digitale Produktion der Darstellung von figuraler Bewegung kennt dieses Problem nicht mehr, die dargestellte Bewegung ist so «glatt», dass man im Film die typisch kinematographische Anmutung innerer medialer Bewegtheit des Bildes, die durch winzige Verschiebungen zwischen den Bildern entsteht, vermisst und nachträglich «als Störung» hinzufügt.27

Dass die Darstellung von Bewegung «auf» der Kinoleinwand aus der Diffe-renz zwischen den Einzelbildern resultiert ist von dieser Seite nie in den Blick gekommen, weil man nicht gefragt hat, warum überhaupt unbewegte Einzelbilder zur Darstellung von Bewegung erforderlich sind und das Auge angeblich über etwas getäuscht werden muss, was es in der täglichen Wirklichkeit problemlos erkennt, nämlich eine Welt in Bewegung.

4. Zeit als Kinematograph

Die «Zeit des Kinematographen», die auch die Epoche der mechanischen Verbindung zwischen Zeit und Bewegung ist, hat sehr unterschiedliche Bilder für diese Beziehung gefunden.

René Clairs Film «Paris qui dort» hat auf fiktionale Weise gezeigt, dass man die Welt wie einen Mechanismus anhalten, beschleunigen oder rückwärts laufen lassen kann, weil sie derselben Mechanik unterliegt wie ein Kinematograph, der ihre Bewegung beeinflusst und ihre Zeit wie eine Uhr schneller laufen lässt oder anhält.

Der Kosmos und mit ihm die Welt als Uhrwerk ist eine der großen Metaphern des mechanischen Zeitalters.

Zwischen Newton und Leibniz war lediglich strittig, ob die kosmische Uhr von Gott immer wieder aufgezogen werden muss oder einmal in die Welt gesetzt, autonom abläuft.

Der Kosmos als Kinematograph ist eine gigantische Bildermaschine, die das Weltall in Lichtgeschwindigkeit mit Bildern versorgt, die von den Archiven der Planeten aufbewahrt werden.28

Ob kosmische Zeitläufe oder Bilderströme in Lichtgeschwindigkeit, der Hin-tergedanke bei diesen Modellen ist, dass man womöglich in die Mechanismen dieser Zeit- und Bildmaschine eingreifen kann.

Die weltanschaulichen Utopien wurden von ingenieurmäßigen Zeitreisen abgelöst, deren bevorzugtes Vehikel der Kinematograph ist (s.o. H.G.Wells/George Pal).

Oder aber dem technischen Geist des 19.Jahrhunderts ist es gelungen, die Welt ein zweites Mal nach ihrem Bild zu erschaffen und diese zweite Wirklichkeit mit den «lebenden Bildern» des Kinematographen (vorläufig) zu vollenden.

Wieder ist es André Bazin29, der den «Mythos vom totalen Kino» am konsequentesten ausgemalt hat.

Bazins Traum von einem besseren Leben im Kino, den er unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg geträumt hat, hat seine Fortsetzung in den immersiven Programmen der sozialen, interaktiven Netze des Computerzeitalters gefunden («Second Life») – gerade mal sechzig Jahre später.

Dazwischen gibt es eine lange Reihe von Beispielen, in denen davon erzählt wird, wie die Zeit/das Leben im Uhrwerk angehalten30 und die Welt im Kinematographen (um)gesteuert werden kann.

Drei charakteristische Beispiele müssen ausreichen. In dem Remake (Film ist Wiederholung!) von Hitchcocks «Die 39 Stufen» (1935), das Don Sharp 1978 gedreht hat, findet das Finale im Kampf gegen deutsche Attentäter im Glockenturm von Big Ben in London statt.

Die Terroristen (würde man heute sagen) haben im Uhrwerk einen Mechanismus angebracht, der eine furchtbare Explosion auslöst, wenn der Zeiger der Uhr von Big Ben auf 11 Uhr 45 springt.

Dieser ungewöhnliche Zeitpunkt wird sofort plausibel, wenn nun die Rettungsaktion der Polizei beginnt.

Es gilt «die Zeit aufzuhalten». Um zu verhindern, dass der Zeiger, der schon wenige Minuten vor 11.45 Uhr steht, und mit ihm die Zeit fortschreiten, hängt sich einer der Polizisten an den waagerecht (!) stehenden Zeiger und hält so den Mechanismus der Uhr und also die Zeit an – bis die Lage insgesamt unter Kontrolle ist.

Anders als Harold Lloyd, der eine Uhr an einem Hochhaus lediglich als Klettergerät benutzt (Harold Lloyd: Safety last, 1923, parodistische Wiederholung bei den Simpsons in «Der perfekte Sturm», 2006), wird hier mit der Uhr tatsächlich die Zeit angehalten und ein drohendes Ereignis verschoben und schließlich verhindert.

(Video 5: Sharp: Die 39 Stufen, Harold Lloyd: Safety Last, Simpsons)

Einfacher wäre es gewesen, den Film im Projektor anzuhalten, was jedoch technisch problematisch ist; oder besser die Bewegung im Film einzufrieren, was allerdings auf das Problem in René Clairs «Paris qui dort» hinausgelaufen wäre, es gleichzeitig mit einer angehaltenen Bewegung (Zeit) und den fortlaufenden Aktivitäten (Bewegung der Figuren) der Polizei in der Zwischenzeit zu tun zu haben.

Kinematographisch ist die synchronisierte Gleichzeitigkeit verschiedener «tempi und movimenti» nur schwer realisierbar, weil die mediale Form des Kinematographen erfordert, dass der Film seine Bilder, Sequenzen und erzählten Ereignisse sukzessiv darstellt (während das Erzählte unterschiedlich in «flashbacks», «flashforwards» etc. angeordnet sein kann).

Das folgende Beispiel macht die äußere Wirklichkeit unmittelbar zum Programm der Zeitmaschine, die in diesem Fall ein Videorecorder ist (Jochen Haussecker, Marc Schleiss: Video 3000).

Ein Mann namens Rolf stellt fest, dass seine Remote Control nicht seinen neuen Videorecorder in Gang setzt, wohl aber die Realität vor seinem Fenster verändert.

Wie üblicher Weise den Videorecorder kann er alles, was sich vor seinem Fenster bewegt, anhalten, zurück- und vorwärts laufen lassen.

Die Welt ist der Videorecorder, dessen Programm ist die Wirklichkeit. Aber dann wird Rolf von der Versuchung heimgesucht, auszuprobieren, was passiert, wenn er mit power off diesen totalen Videorecorder ausstellt:

Das Bild verschwindet oder implodiert und mit ihm der Videorecorder, Rolf und seine Welt.

(Video 6: Video 3000)

Ohne auf eines der großen Beispiele einzugehen wie «Matrix» (Larry und Andy Wachow-ski, 1999) möchte ich schließlich noch ein Beispiel vorstellen, in dem die kinematographische Zeitmaschine «Welt» unmittelbar bedient wird.

In dem argentinischen Kurzfilm von Bernardo Rao Vieira, Carlos Gomes: Cidade e movimento hebt ein Mann einen Pflasterstein (!) auf und unmittelbar darauf ist jegliche Bewegung, außer der seinen, angehalten.

Durch Drehen des Pflastersteins kann die Wirklichkeit um ihn herum vor- und zurück, schneller oder langsamer bewegt werden, kurz, hier vollbringt ein Stein der Realität, wozu bei René Clair noch ein schwerfälliger Apparat benötigt wurde.

Auch gelingt es dem Mann in diesem Film nicht wie dem Professor bei René Clair, die Welt wieder in Ordnung zu bringen, einmal rückwärts eingestellt, wird es künftig dabei bleiben (Pflaster-stein, gesellschaftliche Verhältnisse zum Tanzen bringen?).

(Video 7: Cidade e movimento)

Das Ende der «Zeit der Kinematographie» kommt mit der medialen Verwirklichung der Gleichzeitigkeit der Darstellung mit dem dargestellten Ereignis der Realität, das selbst medial induziert sein kann.

Ohne auf die technische Differenz der unterschiedlichen mechanischen und elektronischen Medien hier eingehen zu können, unterscheiden sich die fotografisch-kinematographische Aufzeichnung des Films von der elektronischen «Direkt-Übertragung» des Bildfunks (was eine Aufzeichnung auf Magnetband oder später auf digitalen Datenträgern nicht ausschließt).

Diese Gleichzeitigkeit des Ereignisses und seiner Darstellung schließt auch dessen Rezeption ein.

René Clair, um auf ihn noch einmal zurückzukommen, hat in seinem Roman «Adams» (1927) die globale gleichzeitige Pro-jektion und Rezeption desselben Films nur dadurch ermöglichen können, dass der Film in den Kosmos projiziert wurde, wo sich der Schauspieler Adams an die Stelle Gottes setzt.

Vor ihm hatte Guillaume Apollinaire die Idee, durch die Verteilung von entsprechenden Apparaten auf der ganzen Welt die gleichzeitige Erscheinung eines gewissen Baron d»Ormesan als falscher Messias zu verwirklichen.

Wie die Presse der ganzen Welt be-richtete, konnte man an tausenden Stellen auf der ganzen Erde gleichzeitig den «leibhaftigen» Auftritten des Barons als «Aldavid» beiwohnen, man konnte ihn sehen und sogar berühren, so dass auch jeder moderne ungläubige Thomas den neuen Messias (an) erkennen musste.

Die globale Verteilung der neuen Medien und ihre Vernetzung bedienen das viel ältere Phantasma, gleichzeitig an mehreren Orten sein zu können sowie der verteilten Teilnahme an allen gleichzeitigen Ereignissen an vielen Orten der ganzen Welt.

Das Fernsehen und das Internet haben als die neuen Zeitmaschinen in immer radikalerer Weise diesem Wunsch Rechnung getragen.

Ich möchte nur noch denjenigen Apparat erwähnen, dem wohl die nähere Zukunft als Zeitmaschine gehört:

dem Handy, sei es als iPhone oder iPod, jedenfalls als eine tragbare Kommunikationseinheit, die derzeit am genauesten der Idee Ausdruck gibt, an der Kommunikation der Ereignisse global angeschlossen zu sein.

Das elektronische Handy hat die mechanische Taschenuhr abgelöst, die seit dem 16.Jahrhundert ihren Träger an den Puls der Zeit angeschlossen hat.

Es gibt aufklappbare Handys, die sogar äußerlich der Taschenuhr nachempfunden sind.

Als Smartphone ist es (u.a.) Uhr, Computer und Monitor in einem.

Vor allem aber ist es eine Zeitmaschine, die alle Bedeutungen dieser Metapher zu vereinen scheint. Als Beleg füge ich hier einen kurzen Werbespot der Firma Vodafone an.

(Video 8 Vodafone Werbespot)

Enden möchte ich mit dem Bild einer Uhr, das wir jeden Abend im Fernsehen zu sehen bekommen.

Wenn sie 19 Uhr zeigt, sind der Beginn der «HEUTE»-Nachrichtensendung, das Programm und alle wirklichen und potenziellen Zuschauer, die tendenziell an allen Orten auf der Erde das Programm empfangen, gleichzeitig.

Das Medium selbst ist die Uhr, die es zeigt . Was am Ende der «Zeit der Kinematographie» für das Kino nicht möglich ist, nämlich in Echtzeit aktuell zu sein, kann das elektronische Medium postkinematographisch realisieren:

Das Medium wird zur tatsächlichen Zeitmaschine, deren Programm uns und die Zeit programmiert.

Auf die Frage, was ist Zeit, könnte Albert Einstein heute ebenso gut antworten: Zeit ist das, was das Fernsehen zeigt, für das Zeit zugleich
«Programm» und programmatisch (Aktualität, Live) ist.

(Video 9 Fernsehuhr)

1 Joachim Paech: Nicht vergessen, aber lange Zeit unsichtbar: Paris qui dort (1923, 1971) von René Clair. In: Aleida Assmann, Michael Frank (Hg.) Vergessene Texte. Konstanz (UVK) 2004, S.117-136 2 Vgl. Peter Galison: Einsteins Uhren, Poincarés Karten. Die Arbeit an der Ordnung der Zeit. Frankfurt/M. 2003, S.284-307 3 Die Uhr auf der Verkehrsinsel am Potsdamer Platz ist geradezu zum Symbol der Beschleunigung des Lebens geworden, für das die Verkehrsentwicklung um diesen Platz herum in den 1920er Jahren berühmt war. 4 Vgl. Engelhard Weigl: Instrumente der Neuzeit. Die Entdeckung der modernen Wirklichkeit. Stuttgart 1990 5 Lewis Mumford: Technics and Civilization. New York 1963, S.14-15 6 Georg Simmel: Die Großstädte und das Geistesleben. In Ders.: Das Individuum und die Freiheit. Berlin 1984, S.195. Bezogen auf den Film von René Clair vgl. Annette Michelson: Dr. Ixe et Mr. Clair. In : Prosper Hillairet, Christian Lebrat, Patrice Rollet (Hg.) Paris vu par le Cinema d»Avant-Garde 1923-1983. Paris 1985, S.19-29 (hier S.26-27) 7 Peter Galison: Einsteins Uhren, Poincarés Karten. Die Arbeit an der Ordnung der Zeit. Frankfurt/M 2003 8 Vgl. u.a. den Themenschwerpunkt «Zeit im Film» der Zeitschrift Schnitt. Das Filmmagazin, Heft 56, April 2009 9 Rudolf Arnheim hat 1934 kategorisch festgestellt, «dass die für den technischen Vorgang der Filmaufnahme- und Vorführung charakteristischse Bewegung, die des Bildstreifens nämlich, nicht mit zum ästhetischen Charakter des Films gehört und daher auch nicht zu berücksichtigen ist (… und) mit dem Rhythmus als ästhetischer Komponente der Filmkunst nicht das mindeste zu tun» hat. («Bewegung im Film». In ders.: Kritiken und Aufsätze zum Film, hg. von Helmut Diederichs. München, Wien 1977, S.41) 10 Henri Bergson : Schöpferische Entwicklung. Jena 1921, S.309 11 La Poste, 30 décembre 1895, zit. nach René Jeanne et Charles Ford : Le Cinéma et la Presse 1895-1960. Paris 1961, S.15 12 Jean Louis Baudy: Cinéma: effets idéologiques produits par l»appareil de base. In : Cinétique 7/8, 1970, S.1-8
10 Henri Bergson : Schöpferische Entwicklung. Jena 1921, S.309 11 La Poste, 30 décembre 1895, zit. nach René Jeanne et Charles Ford : Le Cinéma et la Presse 1895-1960. Paris 1961, S.15 12 Jean Louis Baudy: Cinéma: effets idéologiques produits par l»appareil de base. In : Cinétique 7/8, 1970, S.1-8 13 Peter Gendolla beschreibt zwar sehr genau die Verbindung zwischen der Mechanik der Uhr und der des Kinematographen, um dann jedoch wieder zur Bewegung als Wahrnehmungseffekt zurückzukehren: Ermöglicht wird «so erst die Illusion, d.h. die Überlistung des körpereigenen Zeittakts der Augen» (sprich des Nachbildeffekts). (Zwischenzeiten. Zur Kultur und Technik der Zeit in der Moderne. In: W.Müller-Funk (Hg.) Zeit. Mythos, Phantom, Realität. Wien 2000, S. ) 14 Siegfried Zielinski: Backwards to the Future. Entwurf für eine Untersuchung des Kinos als Zeitmaschine. In: Schnitt, No 30, 2003, S.22-25 (gekürzte Fassung des Beitrags mit gleichem Titel in: Future Cinema 15 Zit, nach Wolfgang Silvanus: Sand im Getriebe des Universums. Neue Theorien nähern sich dem Rätsel der Zeit. In: Frankfurter Rundschau, 21.8.2008 16 Henri Bergson, Schöpferische Entwicklung, S.308 17 Lewis Mumford (wie Fußnote 5) 18 Peter Gendolla: Zeit-Stationen. Über Beschleunigungen und die Kunst, anzuhalten... In: Synema (Hg.) Zeit. Wien 1999, S. 94 – Peter Gendolla: Zeit, zur Geschichte der Zeiterfahrung ; vom Mythos zur «Punktzeit». Köln, Verlag DuMont, 1992, 19 Zum Zusammenhang von Uhr(zeit) und Kinematographie s.a. Natascha Drubek Meyer: Das Kino, die Uhr und der Regen. Zur filmpoetischen Vorgeschichte von Deleuzes Zeit-Bildern. In: Natascha Drubek-Meyer, Jurij Murasov (Hg.): Das Zeit-Bild im osteuropäischen Film nach 1945. Köln, Weimar, Wien (Böhlau) 2010, S.21-45 20 Gilles Deleuze: Das Bewegungsbild. Kino 1. Frankfurt/M. 1989, S.13-26 (Erstes Kapitel: Thesen zur Bewegung. Erster Bergson-Kommentar). Hier kann die nötige Auseinandersetzung mit Deleuze leider nicht geleistet werden. 21 Die Bedeutung von «Schnitt» sollte allerdings sehr genau festgelegt werden. 1. Die Fotografie als Schnittbild setzt die (ontologische) Vorstellung einer fließenden Zeit voraus, aus der die Momentfotografie ein «Ausschnitt» ist. 2. Die Verbindung zwischen Momentfotografien im Film als «Schnitt» impliziert das merkwürdige Bild von Scheiben, die aus der Wirklichkeit ausgeschnitten und hier wieder zusammen- gestellt werden. 3. Schnitt ist auch die Montage auseinander geschnittener Sequenzen, die neu narrativ angeordnet werden sollen. Wenn man das durcheinan der bringt, kommt es zur Vorstellung folgender Beziehung zwischen (ontologisch begründeten) Einschnitten in die Zeit (als Kontinuum) und Film-Schnitten: «Ein Begriff von Zeit in diskreten Abschnitten entspricht der kinematographischen Ästhetik des Schnitts. Das heißt: mit den Augen des Cutters Wirklichkeit zu foltern, mit diskontinuierlichen Rupturen zu kalkulieren, eine Archäologie der Reversibilität zu kultivieren, wie sie von filmischen Medien seither nahe gelegt sind.» (Wolfgang Ernst: Das Gesetz des Gedächtnisses. Medien und Archive am Ende (des 20.Jahrhunderts) Berlin 2007. Hier stimmt so gut wie nichts. 22 Marey hat im Rahmen der Chronophotographie denselben Vorgang als Intervention der Zeit in die Bewegung beschrieben: «Soll der Charakter der Bewegung vollständig zur Darstellung gelangen, so muss eine Vorstellung von Zeit in das Bild mit eingehen, was dadurch erzielt wird, dass man das Licht nur zeitweilig wirken lässt, mit Unterbrechungen von bestimmter Dauer.» (Etienne Jules Marey: Chronophotograph [1893]. Frankfurt/M. 1985 (=Kinematograph Nr.2), S.5 23 André Bazin: Ontologie des fotografischen Bildes. In Ders.: Was ist Kino? Bausteine zur Theorie des Films. Köln 1975, S.24-25 24 Vgl. Etienne Jules Marey: Chronophotograph, S.1-5
25 Michel Frizot hat gezeigt, wie sehr die chronophotographische/ kinematographische Darstellung der Bewegung schon bei Marey auf die Beschreibung der Mechanik der natürlichen Gehbewegung des Menschen zurückgewirkt hat, die ebenfalls das Schema «Fortbewegung/Stillstand/Fortbewegung/Stillstand» wiederholt habe. Vgl. Michel Frizot: Der Menschliche Gang und der kinematographische Algorithmus. In: Herta Wolf (Hg.) Diskurse der Fotografie. Frankfurt/M. 2003, S.467 26 Max Wertheimer: Experimentelle Studien über das Sehen von Bewegung. In: Zeitschrift für Psychologie, 61.Band, 1912, S.161-265 - Ausführlich wird diese Tradition falscher Vorstellungen über das Zustandekommen des Bewegungs- eindrucks diskutiert in Joseph and Barbara Anderson: Motion Perception in Motion Pictures. In: Teresa de Lauretis and Stephen Heath (Hg.): The Cinematic Apparatus, London 1980, S.76-95 («Even the two major classical theorists of film, Sergej Eisenstein and André Bazin, accepted and perpetuated the concept.» (S.77)). 27 Vgl. Peter Slansky: Film Look versus Elektronik Look- Zur Anmutung des projizierten Bildes. In: Ders. (Hg.) Digitaler Film – Digitales Kino. Konstanz (UVK) 2004, S.93- 121. Flückiger, Barbara, 2004, Zur Konjunktur der analogen Störung im digitalen Bild. In: Schröter, Jens; Böhnke, Alexander (Hg.) Analog / Digital - Opposition oder Kontinuum? Zur Theorie und Geschichte einer Unterscheidung. Bielefeld (transkript Verlag) (=Medienumbrüche 2), S.407-428. 28 Vgl. Karl Clausberg: Zwischen den Sternen: Lichtbildarchive. Was Einstein und Uexküll, Benjamin und das Kino der Astronomie des 19.Jahrhunderts verdanken. Berlin 2006 29 André Bazin: Le mythe du cinéma total. In Ders. : Qu»est-ce que le cinéma ? Edition définitive. Paris 1981, S.19-24 30 Ein weiteres sehr schönes Beispiel von einem Mann, der über die phantastische Gabe verfügt, mit einem Fingerschnippen die Zeit anhalten zu können, stammt von Nicholson Baker in seinem Roman «Die Fermate» (1996). 31 Guillaume Apollinaire: Le toucher à distance. In Ders. L»Hérésiarque et Cie (1899- 1910), S.212-223 32 Der Film von Jean-Pierre Jeunet: Die fabelhafte Welt der Amelie (Le fabuleux destin d‘Amélie Poulin), 2001 zitiert diese Metapher der medialen Zeitmaschine

Dienstag, 24. Januar 2012

FRIEDRICH DER GROSSE. DER "ALTE FRITZ". 300. GEBURTSTAG. CARL HUTER. (HELIODA1)

QUELLE: BLOG DUMMBABBLER (COPYRIGHT)
Link: http://dummbabbler.wordpress.com/2012/01/17/friedrich-der-grose-der-alte-fritz/
FERTIG

FUER DEN KENNER: UNSER NORDEUTSCHER PRIVATGELEHRTER CARL HUTER (1861-1912) KENNZEICHNET FRIEDRICH II. oder FRIEDRICH DER GROSSE oder DER "ALTE FRITZ" WIE FOLGT:
"FRIEDRICH II. LAG IM EMPFINDUNGS- UND TAT-NATURELL, ER LIEBTE KUNST UND WISSENSCHAFT HOEHER ALS DAS SOLDATENTUM, DIESES WAR IHM MITTEL ZUM HOEHEREN ZWECK."
Quelle: Der gute Menschenkenner Nummer 29, Mai-Juni 1935, nach Carl HUTERs Psycho-Phsiognomik. Hrsg. Amandus Kupfer (1879-1952).

FRIEDRICH DER GROSSE - DER "ALTE FRITZ"
Friedrich der Große – der „alte Fritz“

Friedrich der Große wurde am 24. Januar 1712 in Berlin geboren und starb am 17. August 1786 in Potsdam.

Er war ab 1740 König in und ab 1772 König von Preußen sowie Kurfürst von Brandenburg.

Die von ihm gegen Österreich geführten drei Schlesischen Kriege um den Besitz Schlesiens führten zum Deutschen Dualismus. Friedrichs Erfolg im letzten dieser Kriege, dem Siebenjährigen von 1756 bis 1763, führte zur endgültigen Anerkennung Preußens als fünfte Großmacht in der europäischen Pentarchie nach Frankreich, Großbritannien, Österreich und Russland.

Friedrich gilt als ein Repräsentant des aufgeklärten Absolutismus. So bezeichnete er sich selbst als „Ersten Diener des Staates“.

Friedrich wurde im Berliner Stadtschloss geboren und war der älteste überlebende Sohn von insgesamt 14 Kindern Königs Friedrich Wilhelm I. und dessen Gattin Sophie Dorothea von Hannover. Bis zu seinem sechsten Geburtstag lebte Friedrich gemeinsam mit seiner älteren Schwester Wilhelmine in der Obhut der nur französisch sprechenden Mme Rocoulle, die schon seinen Vater betreut hatte. Danach erhielt Friedrich eine strenge, autoritär und religiös geprägte Erziehung nach den konkreten Vorgaben Friedrich Wilhelms, der den Tagesablauf des Kurprinzen pedantisch genau vorschrieb, vom „frühstücken in sieben Minuten Zeit“ bis zur Freizeit nach 17:00 Uhr, in der Friedrich tun könne, „was er will, wenn es nur nicht gegen Gott ist“.

Der 1716 bestellte Erzieher Friedrichs, Jacques Égide Duhan de Jandun, ein hugenottischer Flüchtling, der dem König bei der Belagerung Stralsunds im Jahre 1715 durch seine besondere Tapferkeit aufgefallen war, unterrichtete Friedrich bis 1727. Duhan entwickelte eine enge persönliche Bindung zu seinem Schüler, erweiterte den vom König streng redigierten Stundenplan, indem er dem Prinzen auch Latein und Literatur nahebrachte, und war schließlich auch bei der Anschaffung der heimlichen Bibliothek des Thronfolgers behilflich.


1728 begann Friedrich heimlich mit dem Flötenunterricht bei Johann Joachim Quantz, wodurch sich die Konflikte zwischen dem tyrannischen, nur aufs Militärische und aufs Ökonomische fixierten Vater und dem Kronprinzen weiter zuspitzten. Brutale körperliche und seelische Züchtigungen durch Friedrich Wilhelm gehörten zu dieser Zeit zur Tagesordnung in der königlichen Familie. Gleichwohl heizte der junge Friedrich diese Konflikte durch sein betont aufsässiges Verhalten seinem Vater gegenüber immer wieder an.

Friedrich II. suchte 1729 eine enge Freundschaft zum musischen und gebildeten acht Jahre älteren Leutnant Hans Hermann von Katte. Katte wurde Freund und Vertrauter Friedrichs, der ihn wegen dessen Weltgewandtheit bewunderte. Beide interessierten sich zudem für das Flötenspiel und die Dichtkunst. Im Frühjahr 1730, während eines von August dem Starken in Zeithain ausgerichteten Lagers (Lustlager von Zeithain), offenbarte Friedrich II. seinem Freund den Plan, nach Frankreich zu fliehen, um sich der Erziehungsgewalt seines strengen Vaters König Friedrich Wilhelm I. zu entziehen.

Friedrich versuchte in der Nacht vom 4. auf den 5. August 1730 zusammen mit dem Pagen Keith erfolglos, aus seinem Reisequartier bei Steinsfurt über Frankreich nach England zu fliehen, während Katte durch einen kompromittierenden Brief als Mitwisser entlarvt und wenig später verhaftet wurde.

Zunächst war Katte von einem preußischen Kriegsgericht wegen Desertion zu lebenslanger Festungshaft verurteilt worden. Friedrichs Vater aber ließ dem Gericht mitteilen, es möge sich nochmals zusammensetzen und ein neues Urteil fällen, womit er die Richter unmissverständlich aufforderte, ein Todesurteil gegen Katte zu verhängen. Schließlich wandelte Friedrich Wilhelm selber den – nach wie vor auf lebenslange Festungshaft lautenden – Spruch am 1. November 1730 per Allerhöchster Kabinettsorder in ein Todesurteil um, welches am 6. November auf dessen ausdrücklichen Befehl vor den Augen Friedrichs in der Festung Küstrin durch Enthauptung vollstreckt wurde.

Der König, der Friedrich anfangs ebenfalls wegen Verrats hinrichten wollte, verschonte ihn schließlich, wohl auch aus außenpolitischen Erwägungen, nachdem sowohl Kaiser Karl VI. als auch Prinz Eugen sich schriftlich für den Kronprinzen verwandt hatten. Er wurde aber zur Festungshaft in Küstrin verurteilt. Friedrich wiederum wurde zeitweilig sein prinzlicher Status aberkannt. Anfangs noch arrestiert, diente er ab 1731 in der Küstriner Kriegs- und Domänenkammer, bis er im November wieder in die Armee aufgenommen wurde und 1732 als Inhaber des früheren Regiments zu Fuß von der Goltz (1806: Nr. 15) im damaligen Ruppin stationiert war. So lernte er Heeres- und Zivilverwaltung in eigener Anschauung kennen.


DER "ALTE FRITZ" UND BRAUNSCHWEIG [Hinzugefuegt]

Nachdem er 1732 einer Heirat mit der ungeliebten Elisabeth Christine von Braunschweig-Bevern – der Tochter Herzog Ferdinand Albrechts II. von Braunschweig – zugestimmt hatte, war der Konflikt mit dem Vater nach außen hin beigelegt und Friedrich als Kronprinz rehabilitiert.

Friedrich und Elisabeth Christine heirateten am 12. Juni 1733 im Schloss Salzdahlum. Es gab Ballett, eine Pastorale, in der der Kronprinz, der die Hauptrolle führte, Querflöte spielte, und Opern von Carl Heinrich Graun und Georg Friedrich Händel.

Die Ehe blieb kinderlos, was von verschiedenen Forschern darauf zurückgeführt wird, dass Friedrich sich wie sein Bruder Heinrich sexuell stärker zu Männern hingezogen fühlte. Auch eine Geschlechtskrankheit, die er sich kurz vor der Eheschließung bei einem Besuch am Hofe Augusts des Starken zugezogen habe, wird als Ursache angegeben.

Mit Erlaubnis seines Vaters zog der Kronprinz 1736 mit seiner Gemahlin nach Rheinsberg und residierte dort auf Schloss Rheinsberg. Die folgenden Jahre bis zum Tode seines Vaters 1740 verbrachte er dort mit eigener Hofhaltung. In der Zeit widmete er sich dem Studium der Philosophie, Geschichte und der Poesie. Während der Rheinsberger Jahre pflegte Friedrich zwar einen höflichen und zuvorkommenden Umgang mit seiner Frau, aber schon unmittelbar nach dem Tod seines Vaters schloss er – wie er es schon vor der erzwungenen Heirat angekündigt hatte – Elisabeth Christine fast völlig vom Hofleben aus und wies ihr als Wohnsitz Schloss Schönhausen zu, wo sie einsam und zunehmend verbittert über fünf Jahrzehnte verbrachte.

1738 komponierte Friedrich seine erste Sinfonie.

Ein Jahr darauf, 1739, schrieb Friedrich, der bereits mit Voltaire korrespondierte, den „Antimachiavell“, einen Tugendkatalog des aufgeklärten Idealmonarchen.

Weitere wichtige politische Schriften waren das „Politische Testament“ (1752) und „Regierungsformen und Herrscherpflichten“ (1777), in denen er sein Verständnis des aufgeklärten Absolutismus darlegte.

Am 31. Mai 1740 bestieg Friedrich II. nach dem Tod seines Vaters den preußischen Thron. Zu den ersten Maßnahmen Friedrichs im Sinne der Aufklärung gehörte die Abschaffung der Folter. Schon seit längerer Zeit ist die Folter in der deutschen und europäischen Öffentlichkeit als Barbarei abgelehnt worden und Gelehrte, wie der von Friedrich bewunderte Christian Thomasius, hatten ihre Abschaffung gefordert. Auch Friedrich sah in der Folter ein grausames und ungewisses Mittel zur Entdeckung der Wahrheit und war sein Leben lang der Ansicht, „lieber sollten zwanzig Schuldige freigesprochen, als ein Unschuldiger geopfert werden.“

Trotz des Widerspruchs seines Justizministers Cocceji und anderer Ratgeber ordnete Friedrich am 3. Juni 1740 per Edikt an, „bei denen Inquisitionen (Friedrich meint die Beschuldigtenvernehmungen) die Tortur gänzlich abzuschaffen, außer bei dem crimine lasae maiestatis (Verbrechen zur Verletzung der Majestät, gemeint ist ein Mordanschlag oder tätlicher Angriff auf den König) und Landesverrat, auch denen großen Mordtaten, wo viele Menschen ums Leben gebracht oder viele Delinquenten, deren Connexion herauszubringen nötig, impliciret sind.“ Ferner verfügte Friedrich, dass es zu einer Verurteilung fortan keines erfolterten Geständnisses mehr bedürfe, wenn „die stärksten und sonnenklare Indicia und Beweise durch viele unverdächtige Zeugen“ vorliegen.

Die abschreckende Wirkung der Folter im Auge, ließ Friedrich das Edikt durch Cocceji zwar allen Gerichten bekanntgeben, untersagte aber im Unterschied zur Praxis bei Gesetzestexten seine Veröffentlichung. Im Jahre 1754 wurde die Folter ohne jeden Vorbehalt abgeschafft, nachdem sie in der Zwischenzeit vermutlich nur in einem Fall zur Anwendung gekommen war.

NB BY W. TIMM: UNTER US-PRAESIDENT BUSH JUNIOR, auch MITGLIED DES SATANISTENBUNDES "SKULL&BONES", YALE, wie auch sein Vater US-Praesident BUSH SENIOR und PRESCOTT BUSH, letzter verhalf ADOLF HITLER in NAZI-DEUTSCHLAND mittels FINANZIERUNG DURCH WALL STREET zum AUFSTIEG, wohlgemerkt eines STAATENLOSEN MITTELLOSEN MIT GROSSER KLAPPE UND GEWISSER REDEBEGABUNG AUS OESTERREICH. HUTERFREUNDE WARNTEN SCHON 1932 vor den REDEBEGABTEN BRUELLER NAZI-ADOLF und publizierten dies auch schon in der ersten grossformatigen ZEITUNGSAUSGABE NUMMER 2 "DER GUTE MENSCHENKENNER", Herausgeber bedeutsamster Persoenlicher Schueler von HUTER, naemlich AMANDUS KUPFER (1879-1952), diplomatisch im Ausdruck, jedoch klar und eindeutig in der Aussage: HITLER IST ALS OBERSTE FUEHRUNGSKRAFT FUER DAS VOLK DEUTSCHER NATIONEN UNGEEIGNET, dies wissenschaftlich dezidiert und nachvollziehbar explizit begruendet. NUMMER EINS von wissenschaftshistorisch einzigartiger, ja sensationeller Zeitung "DgM", es erschienen bis zum Verbot und totaler Vernichtung insgesamt 101 AUSGABEN: Zeitraum August 1932 bis Juni 1941. Unter der goldumrandeten Flagge U.S.A. wurde menschenverachtend FOLTER durch damaligen US-PRAESIDENTEN & GEHEIMES MITGLIED "SKULL&BONES"-GEHEIMSEKTE BUSH JUNIOR sozusagen salonfähig - der traurige Tiefpunkt von Zivilisation und Ethik, ja MITMENSCHLICHKEIT.

Sechs Monate nach seiner Thronbesteigung im Jahre 1740 begann Friedrich den Ersten Schlesischen Krieg. Auslöser für seinen Angriff auf Schlesien war der überraschend frühe Tod des habsburgischen römisch-deutschen Kaisers Karl VI., der ohne männlichen Erben geblieben war und dessen älteste Tochter Maria Theresia gemäß den Bestimmungen der Pragmatischen Sanktion die Nachfolge angetreten hatte.

Dieses Erbe weckte auch die Begehrlichkeiten anderer, dem Haus Habsburg verwandtschaftlich verbundener Nachbarn, so dass nach dem ersten preußischen Sieg in der Schlacht von Mollwitz Bayern, Sachsen und unter einem Vorwand auch Frankreich Friedrichs Beispiel folgten und Maria Theresia angriffen und sich der anfängliche Konflikt um Schlesien zum Österreichischen Erbfolgekrieg ausweitete. Friedrich nutzte dies für seine begrenzten Kriegsziele, sicherte sich im Separatfrieden von Breslau 1742 die Abtretung Schlesiens als souveränen Besitz und schied aus der antipragmatischen Koalition aus.

Im folgenden Kriegsjahr wendete sich das militärische Blatt: Zwar verlor das Haus Habsburg den Kaiserthron an Karl Albrecht von Bayern, aber Maria Theresias Truppen konnten sich mit englischer Unterstützung behaupten und sogar zur Offensive übergehen. In dieser Situation begann Friedrich um den dauerhaften Besitz Schlesiens zu fürchten und trat an der Seite der Gegner Österreichs 1744 erneut in den Krieg ein.

Er behauptete, den wittelsbachischen Kaiser schützen zu wollen, und marschierte in Böhmen ein, womit er erneut vertragsbrüchig wurde und den Zweiten Schlesischen Krieg eröffnete. Dies festigte den Ruf Friedrichs als eines höchst unzuverlässigen Bündnispartners. Der preußische Angriff auf Böhmen scheiterte jedoch, und Friedrich musste sich wieder nach Schlesien zurückziehen. Die österreichischen Truppen folgten zwar, verloren aber entscheidende Feldschlachten, und so konnte Friedrich 1745 schließlich im Frieden von Dresden die erneute Garantie seiner schlesischen Eroberungen erreichen.

Die junge deutsche Zeitungswelt berichtete parteiisch über den Krieg. Zu den preußen-feindlichen Blättern gehörte die Gazette de Gotha, welche ähnlich wie die Gazette d’Erlangen Friedrichs persönliches Missfallen hervorrief. Am 16. April 1746 beschwerte er sich in einem Brief an seine Schwester Wilhelmine über den „unverschämten Lümmel von Zeitungsmacher aus Erlangen, der mich zweimal wöchentlich öffentlich verleumdet“, und bat sie in ihrer Funktion als Markgräfin von Bayreuth, diesem Treiben ein Ende zu setzen.

Sie tat das nur halbherzig, und der Herausgeber der Gazette d’Erlangen Johann Gottfried Groß zog sich dann immer kurzzeitig in die benachbarte freie Reichsstadt Nürnberg zurück. Durch einen von seinem Vertrauten Jakob Friedrich von Rohd angeheuerten Schläger ließ Friedrich den Herausgeber der weit verbreiteten, katholisch ausgerichteten Gazette de Cologne, die regelmäßig österreichische Erfolge überhöht darstellte und preußische Siege unterschlug, Jean Ignace Roderique, auf offener Straße zusammenschlagen. Ihm widmete der König in seinem Zorn sogar ein Schmähgedicht.

Die für Preußen in wirtschaftlicher Hinsicht nicht ganz uneigennützige Toleranz und Offenheit gegenüber Einwanderern und religiösen Minderheiten wie Hugenotten und Katholiken war keine Reform sondern wurde schon vor seiner Amtszeit praktiziert. Der geflügelte Ausspruch (22. Juni 1740) „Jeder soll nach seiner Façon selig werden“ fasste diese Praxis nur in eine griffige Formel. Auch in der diskriminierenden Behandlung der Juden knüpfte Friedrich II. nahtlos an die Politik seiner Vorgänger an (Revidiertes General-Privileg 1750).

Bei seinem Regierungsantritt gab er dem Professor Formey den Auftrag, in Berlin eine französische Zeitung für Politik und Literatur zu gründen. An den Minister Heinrich von Podewils erging der Befehl, die Zensur für den nichtpolitischen Teil der Zeitungen aufzuheben. Politische Äußerungen unterlagen freilich nach wie vor der Zensur. Preußen war damit die erste absolute Monarchie Europas, in der eine zumindest eingeschränkte Pressefreiheit eingeführt wurde. Außerdem war es im Preußen Friedrichs II. für alle Bürger möglich, sich brieflich oder sogar persönlich an den König zu wenden. Er versuchte, zu große Auswüchse des Feudalsystems zu unterbinden. Dabei war er insbesondere misstrauisch gegenüber seinen eigenen Beamten, denen er im Zweifelsfall einen ausgeprägten Standesdünkel zum Nachteil der ärmeren Schichten unterstellte.

Aufgrund der Umkehrung der Allianzen ließ Friedrich II. Ende August 1756 seine Truppen in das Kurfürstentum Sachsen ohne Kriegserklärung einmarschieren und eröffnete den Siebenjährigen Krieg. Damit kam er einem koordinierten Angriff einer Allianz praktisch aller direkten Nachbarn Preußens einschließlich der Großmächte Österreich, Frankreich und Russland um wenige Monate zuvor. Seines strategischen Geschicks wegen bürgerte sich für ihn endgültig der Beiname „der Große“ ein.

So siegte er als Feldherr in den Schlachten Lobositz 1756; Prag 1757; Roßbach 1757, Leuthen 1757; Zorndorf 1758; Liegnitz 1760; Torgau 1760; Burkersdorf 1762. Er unterlag dreimal (Kolin 1757, Hochkirch 1758, Kunersdorf 1759). Im Belagerungskrieg war er weit weniger erfolgreich. Einer siegreichen Belagerung (Schweidnitz 1762) standen drei Fehlschläge gegenüber (Prag 1757; Olmütz 1758; Dresden 1760). Zwar verlor Friedrich durch die Niederlage von Kolin den Nimbus der Unbesiegbarkeit, galt aber bei seinen Gegnern weiterhin als sehr schnell, unberechenbar und kaum zu bezwingen.

Die Niederlage von Kolin zerstörte Friedrichs Hoffnung auf einen kurzen, unkomplizierten Feldzug. Von nun an stellte er sich auf einen langen Waffengang ein. Seine Seelenlage verschlechterte sich zunehmend, zumal als er erfuhr, dass zehn Tage nach der Schlacht seine geliebte Mutter Sophie Dorothea in Berlin gestorben war. Eine Briefnotiz an den Herzog von Bevern vom 26. August 1757 belegt seine hoffnungslose Stimmung eindrücklich:

„Das seind schwere Zeiten, weiss Gott! und solche beklummene Umstände, dass man ein grausam Gelücke gebraucht, um sich aus allem diesen durchzuwicklen.“

Die Staatsfinanzen waren hoffnungslos zerrüttet; der Krieg mit vorhandenen Mitteln nicht mehr zu finanzieren. Der Pächter diverser Münzprägestätten, der Kaufmann Veitel Heine Ephraim, erbot sich dem bedrängten Monarchen, insgeheim den Silbergehalt von Groschen und Talern zu senken. Der König sicherte Ephraim Straffreiheit zu und ließ die meisten Unterlagen vernichten, die eine Beteiligung der Regierung an der systematischen Falschmünzerei belegten.

Nach dem katastrophalen Ausgang in der Schlacht bei Kunersdorf im August 1759 war Friedrich II. einige Zeit nicht mehr in der Lage, die Armee zu befehligen. Am Abend der Schlacht übertrug er den Oberbefehl auf seinen Bruder Prinz Heinrich und schrieb an den Staatsminister Graf von Finckenstein in Berlin:

„Ich habe heute morgen um 11 Uhr den Feind angegriffen. Wir haben sie bis zum Judenkirchhof bei Frankfurt zurückgedrängt. Alle meine Truppen haben Wunder an Tapferkeit vollbracht, aber dieser Kirchhof hat uns ungeheure Verluste gekostet. Unsere Leute gerieten durcheinander, ich habe sie dreimal wieder rangiert, am Ende war ich selber drauf und dran, gefangen zu werden, und musste das Schlachtfeld räumen. Meine Kleidung ist von Kugeln durchlöchert. zwei Pferde wurden mir unter dem Leib erschossen, mein Unglück ist, dass ich noch am Leben bin. Unsere Niederlage ist enorm. Von einer Armee von 48.000 Mann habe ich keine dreitausend mehr. Indem ich dies schreibe, flieht alles, und ich bin nicht mehr Herr meiner Leute. Man wird gut daran tun in Berlin, an seine Sicherheit zu denken. Das ist ein grausamer Rückschlag, ich werde ihn nicht überleben; die Folgen dieses Treffens werden schlimmer sein als das Treffen selbst. Ich habe keine Reserve mehr, und, um nicht zu lügen, ich glaube, dass alles verloren ist. Ich werde den Untergang meines Vaterlandes nicht überleben. Adieu für immer! Friedrich“

– Politische Correspondenz, Bd. 18, S. 481; dt.

Nach Kunersdorf stand die totale Niederlage für Preußen kurz bevor. Friedrich selber war tief getroffen: „Es steht zu vermuten“, schreibt Wolfgang Venohr, „dass Friedrich in den ersten schrecklichen Tagen nach Kunersdorf mit Todesgedanken spielte“. Doch es kam zu einer unerwarteten Wendung: Anstatt auf Berlin zu marschieren, zögerten Österreicher und Russen volle zwei Wochen, bis sie, am 1. September, ostwärts abrücken. Friedrich war vorläufig gerettet und sprach erleichtert vom „Mirakel des Hauses Brandenburg“. An Prinz Heinrich schrieb er am 5. September aus dem Lager Waldow an der Oder:

„Ich habe Ihr Schreiben vom 25. erhalten und ich verkünde Ihnen das Wunder des Hauses Brandenburg: Während der Feind die Oder überquerte und nur eine [zweite] Schlacht zu wagen brauchte, um den Krieg zu beenden, ist er von Müllrose nach Lieberose abmarschiert.“

– Politische Correspondenz, Bd. 18, S. 510; dt.

Preußen hatte sich unter Friedrich II. im Siebenjährigen Krieg gegen den Widerstand von schließlich drei europäischen Großmächten (Frankreich, Österreich, Russland) und den Mittelmächten Schweden und Kursachsen behauptet. Allerdings war Friedrich II. durch die Strapazen und persönlichen Verluste der Feldzüge bis 1763 früh gealtert.

Die intellektuelle Weltoffenheit des jungen Königs aus seinen ersten Regierungsjahren wich der Verbitterung und einem ausgeprägten Zynismus. Trotzdem hatte er 1763 Preußen eine sichere existenzielle Basis im politischen Konzert der damaligen Mächte verschafft und neben Russland, Österreich, Frankreich und England als fünfte europäische Großmacht etabliert. 1769 war er beschäftigt mit seinem Neffen und dessen Cousine: nämlich mit der Ehescheidung zwischen Elisabeth Christine Ulrike von Braunschweig-Wolfenbüttel und dem Thronfolger Friedrich Wilhelm II.

Sehr verdient machte er sich um die Entwicklung des Rechts, insbesondere des Allgemeinen Landrechts. Weitere seine Regierungszeit kennzeichnende, innenpolitische Taten nach 1763 waren in der Landwirtschaft die Einführung der Kartoffel als Nahrungsmittel. So ordnete er allen preußischen Beamten am 24. März 1756 im so genannten Kartoffelbefehl an, sämtlichen Untertanen den Kartoffelanbau „begreiflich“ zu machen. Nach 1763 kümmerte er sich verstärkt um den Landesausbau, besonders in der Mark Brandenburg durch die Trockenlegung des Oderbruches bis 1762. Ab 1700 wurden viele Seitenkanäle des wilden Drömlings trockengelegt, sogar im Braunschweigischen Amt Calvörde.

Die von ihm gewünschte und angeregte allgemeine Abschaffung oder Milderung der Leibeigenschaft scheiterte am massiven Widerstand des preußischen Landadels, wurde aber auf den königlichen Krondomänen schrittweise durchgesetzt. In den neu erschlossenen Gebieten wurden Dörfer errichtet und freie Bauern angesiedelt. Es war bei anstehender Verlängerung eines Pachtvertrags für staatlichen Grund üblich, dass Angestellte, Mägde, Knechte über ihre Behandlung befragt wurden und bei Missständen der Pächter, auch bei erfolgreichem Wirtschaften, ausgetauscht wurde.

Während der Regentschaft Friedrichs II. wurden Hunderte von Schulen gebaut. Das Landschulsystem krankte allerdings an der ungeregelten Lehrerausbildung. Häufig wurden ehemalige Unteroffiziere herangezogen, die des Lesens, Schreibens und Rechnens selbst oft nur lückenhaft mächtig waren.

Im Zuge der Ersten Teilung Polens im Jahre 1772 kam es zur Annektierung polnischer Gebiete durch Russland, Preußen und Österreich. Preußen bekam das so genannte Polnisch-Preußen oder Westpreußen. Seitdem nannte sich der Monarch Friedrich II., König von Preußen und nicht mehr, wie seine beiden Vorgänger, König in Preußen. Die Initiative dazu ging vom Diplomaten Graf Lynar aus und stand vor dem Hintergrund kriegerischer Unruhen in Polen und des sich daraus ergebenen russisch-türkischen Krieges. In einem Brief an seinen Gesandten von Solms in Sankt Petersburg schrieb Friedrich II. 1769 von einer „seltsamen Idee“ und einem „interessanten“ und „verführerischen“ Plan Lynars, sich für die Schwierigkeiten in Polen und die Hilfe in Russlands Krieg gegen die Türken an einigen Landesteilen Polens schadlos zu halten.

Im Bayerischen Erbfolgekrieg (1778/1779), auch als „Kartoffelkrieg“ bekannt, vereitelte Friedrich II. die Bestrebungen des Habsburgers und Kaisers Joseph II., Belgien gegen große Teile Bayerns zu tauschen. Ohne das Eingreifen Preußens wäre Bayern damals mit einiger Wahrscheinlichkeit ein Teil Österreichs geworden. Das österreichische Festhalten am bayerisch-belgischen Tauschprojekt beantwortete Preußen mit der Gründung des protestantisch dominierten Fürstenbundes im Jahre 1785.

1785 schloss Friedrich II. mit den Vereinigten Staaten einen Freundschafts- und Handelsvertrag, dessen Grundlage die Anerkennung der erst seit kurzem unabhängigen 13 Staaten der USA seitens Preußens darstellte. Zudem existiert darin ein Novum für damalige solche Verträge: Beide als oberste Chefs der Exekutive ihrer Staaten verlangen und vereinbaren mit ihrer Unterschrift die besondere und unbedingt humane Haft für Kriegsgefangene.

Friedrich starb am 17. August 1786 im Schloss Sanssouci in seinem Sessel. Obwohl Friedrich in einer Gruft auf der Terrasse von Schloss Sanssouci neben seinen Hunden beerdigt werden wollte, ließ ihn sein Neffe und Nachfolger Friedrich Wilhelm II. in der Potsdamer Garnisonkirche in einer hinter dem Altar befindlichen Gruft an der Seite seines Vaters, Friedrich Wilhelm I., beisetzen. 1944 wurde der Sarg in die Elisabethkirche nach Marburg verbracht und kam 1952 – auf Initiative von Louis Ferdinand von Preußen – in die Kapelle der Burg Hohenzollern.

Am 17. August 1991 wurde der letzte Wille des Königs erfüllt und sein Sarg wieder nach Potsdam überführt, um dort in der bereits zu seinen Lebzeiten vollendeten Gruft beerdigt zu werden. Friedrich hatte in seinem Testament verfügt, bei Nacht mit kleinstem Gefolge und beim Schein einer Laterne beigesetzt zu werden. Das entsprach seinem philosophischen Anspruch. Stattdessen gestaltete sich die Beisetzung auf dem Weinberg von Sanssouci aber zu einer Art Staatsbegräbnis. Seitdem markiert und schmückt eine einfache Steinplatte sein Grab.




CARL HUTER UND DER "ALTE FRITZ"

FRIEDRICH DER GROSSE UND FREIMAURER LOGEN

DER "ALTE FRITZ" FAND 1738 AUFNAHME IN BRAUNSCHWEIG IN DIE FREIMAURER LOGE.

1737 ENTSTAND IN HAMBURG DIE ERSTE FREIMAURER GROSSLOGE DEUTSCHLANDS.

1717 URSPRUNG DER FREIMAUREREI IN ENGLAND.

NACH PRIVATRECHERCHEN BY DIPLOM PSYCHOLOGE WOLFGANG TIMM, HUSUM & MADRID SIND DIE OBERSTEN GRADE SATANISTEN. ES GIBT NOCH UEBER DEN AN SICH HOECHSTEN 33. GRAD NOCH EINE KATEGORIE, DIE UEBER DIESEN STEHT.

Quelle: VAN HELSING GEHEIMGESELLSCHAFTEN, Band 3, explizit mit Bezug zum LAND SCHLESWIG-HOLSTEIN. AUCH DIE MEISTEN US-FIRMA PRAESIDENTEN WAREN BZW. SIND HOCHGRADFREIMAURER. OBAMA IST ZU SEINER AMTSVEREIDIGUNG UND DURCH INSZENIERTEN VERSPRECHER NACHTRAEGLICH VOM OBERSTEN JURISTEN (auch Hochgradfreimaurer) IM WEISSEN HAUS ZUM 32. GRAD HOCHGRADFREIMAURER VEREIDIGT WURDEN.

DIESE HOCHGRADFREIMAURER OPFERN EISKALT TAUSENDE VON MENSCHENLEBEN FUER IHRE ZIELE. POLITIK UND JUSTIZ IST GLOBAL VON FREIMAURERTUM DURCHDRUNGEN.

ZIEL = ZERSTOERUNG DER FAMILIE !

NB: HEUTE 20:15 UHR SENDETE DAS ZDF SENDUNG "GEHEIMES DEUTSCHLAND" mit INTRO in Rotschrift DETMOLD: TEUTOBERGERWALD UND SEINE BESONDEREN STEINE.

IN DETMOLD PRAKTIZIERTE CARL HUTER SEHR ERFOLGREICH SEIN HEILWISSEN PRAKTISCH IN SEINEM SANATORIUM. DORT WURDE OBERSTER REPRAESENTANT POSITIV AUF HUTER AUFMERKSAM UND ES FAND EINE BEGEGNUNG STATT.

DIE AUSSERORDENTLICHEN HEILERFOLGE VON DIREKTOR CARL HUTER (VERWEIS AUF SEINE SCHRIFTEN: "MEINE STELLUNG ZUR SCHULWISSENSCHAFT" und "HEILWISSEN", 1898) WECKTEN DAMALS AUCH DEN NEID VON MEDIZINERN und unlautere Versuche HUTER durch JUSTIZ & SCHULMEDIZIN von seiner sehr erfolgreichen HEILPRAXIS in seiner KURKLINIK in DETMOLD abzuhalten. CARL HUTERs HEILPRAXIS und seine Person existentiell materiell zu vernichten. SIEHE WWW.CHZA.DE - GESAMTSCHAU ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS in Kooperation Physiognomische Gesellschaft Schweiz, Zuerich.

End by ehemals auf Land Schleswig-Holstein Vereidigter (1997 als wissenschaftlicher Angestellter GENDERISMUS-UNI FLENSBURG).


GRUNDLEGENDE ENTDECKUNGEN VOM NATURWISSENSCHAFTLICHEN BEGRUENDER DER ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS & SCHOENHEITSLEHRE, UNSEREM NICHT-AKADEMIKER & PRIVATGELEHRTEN CARL HUTER (1861-1912) AUS NORDDEUTSCHLAND
Fortsetzung
II. MEIN KAMPF UM DIE LEBENSSTRAHLKRAFT HELIODA [1910]
Fortsetzung des Originaltextes von Carl Huter.

PS: DER NORDDEUTSCHE UNIVERSALGELEHRTE CARL HUTER STARTETE SEINE VORTRAEGE MIT SEINEN BAHNBRECHENDEN ENTDECKUNGEN UND PRAKTISCHEN EXPERIMENTEN EINER PRAKTISCHEN MENSCHENKENNTNIS IN DER HEUTIGEN LANDESHAUPTSTADT KIEL, DAMALS NOCH ALS JUNGER MANN UNTER PSEUDONYM. KIEL IST SOMIT AUSGANGSORT BAHNBRECHENDER VORTRAGSTAETIGKEIT UND VERBLUEFFENDER FREIER EXPERIMENTALFORSCHUNGEN VON CARL HUTER. EIN VOELLIG NEUES MENSCHENBILD & WELTBILD TUT SICH AUF. END W. TIMM, EHEMALS AUF LAND SCHLESWIG-HOLSTEIN VEREIDIGTER.

LINK: WWW.CHZA.DE (CREATED BY DIPLOM PSYCHOLOGE & MEDICAL-MANAGER WOLFGANG TIMM, HUSUM & MADRID, ALS ORIGINAL-IDEE "GESAMTSCHAU-DIGITAL: CARL HUTERs MENSCHENKENNTNIS & KALLISOPHIE" IM AUFTRAG VON VERLAG CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV, HUSUM-SCHOBUELL, IN KOOPERATION MIT PHYSIOGNOMISCHE GESELLSCHAFT SCHWEIZ, ZUERICH).

Durch methodische Übungen brachte ich bei mir den Grundsinn des Gefühls, den Hellsinn, zu einer außerordentlich hohen Entwicklung und wies nach, daß man durch Herabsetzung aller äußeren Sinnestätigkeit bei gleichzeitiger Steigerung des inneren Empfindungssinnes hellfühlend wird, und daß sich aus dem Hellgefühl das Hellsehen, Fernsehen, Zukunftsschauen, Vergangenheitswahrnehmen, Hellhören, Hellriechen, Hellschmecken, Helldenken und Hellschaffen und –gestalten entwickeln läßt.

Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm: Diese durch Carl Huter dargelegten Tatsachen wurden bis in die vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts unabhängig von Guiseppe Calligaris, Italien, ebenfalls experimentell bestätigt und in diversen italienisch sprachigen Fachbüchern akribisch dokumentiert.


Alle publizierten Bücher von CALLIGARIS wurden am Ende des Zweiten Weltkrieges von U.S.-Geheimdiensten privat zu sehr hohen Preisen vollständig aufgekauft und beschlagnahmt, um dessen Erkenntnisse positiv der Weltöffentlichkeit vorzuenthalten.


Seit dieser Zeit bis heute, Jahr 2012 wurde alles unternommen, um den Menschen von der intensiven Beschäftigung mit seiner wahren Herkunft und seiner tatsächlich existierenden Höheren Natur, seiner per se unbegrenzten Individual-Kraft abzuhalten durch primitive Ablenkungen und Ausnutzung des Herdentriebes mittels „Brot- und Spiele“-Massenveranstaltungen und permanentem Bombardement von völlig belanglosen meist frei erfundenen Stories über unsere oft degenerierten und perversen Prominenten menschenverachtend abzuspeisen und auf eine primitive Trieb-Reiz-Reaktions-Maschine und Konsum-Automatismus via Printmedien und Fernseh-Propaganda und Werbungberieselung für die Mega-Soziopathen der Pseudo-Elite total materialistisch abzuschöpfen mit dem seit Jahrzehnten implantierten Gehirnwäsche-Programm insbesondere fokussiert auf das Deutsche Volk - (Carl Huter warnte ausdrücklich schon vor 100 Jahren vor den Gefahren der Massen-Hypnose) - in Europa herrsche tatsächlich eine Art Demokratie und Freiheit.

LIEBE JUNGE STUDIENGENERATION 2012, EUER AKADEMISCHER VERARSCHUNGS-„MASTER“ UND ANDERE ENGLISCHE VERARSCHUNS-TITEL WURDEN ABSICHTLICH VON DUNKELKRÄFTEN EINGEFÜHRT, UM EUCH MIT TOTAL BELANGLOSEM STOFF-MÜLL QUANTITATIV DAS BULIMIE-AUSWENDIGLERNEN ZU DRESSIEREN, DASS IHR IN ENGEM TIMING PUNKTGENAU AUSKOTZEN SOLLT, ZYKLISCHE WIEDERHOLUNGEN DIESER BLULIMIE-ROTATIONS-TANZ-PRÜFUNGEN ALS BLUEPRINT FÜR DEN TANZ UM DAS GOLDENE KALB IM SICH IMMER SCHNELLER DREHENDEN GLOBALISITEN-KARUSSEL DER BELANGLOSEN STOFFDICHTE, DIE GARANTIERT, DAS QUALITÄTSASPEKTE ÜBERHAUPT KEINE ROLLE SPIELEN, NUR DER ZÄHLT ABER IN WIRKLICHKEIT, EUCH KEINERLEI ZEIT LÄSST ZU EUCH SELBST ZU FINDEN, NICHTS WÄRE JA SCHLIMMER EIN EINZELNER, DER BEGABT IST SELBSTÄNDIG ZU DENKEN, WÜRDE EINEN DER ZUKÜNFTIG SEHR WENIGEN FÜHRUNGSPOSITIONEN ERGATTERN DAS GLOBALE HOCHVERNETZTE UND AUTOMATISIERTE MECHANISTISCHE KARTENHAUS DER „NWO-ELITE“, DAS SATANISTISCHE PYRAMIDAL-SYSTEM, WÜRDE NUR DURCH DIESE EINE SELBSTÄNDIGE CHARAKTERVOLLE FÜHRUNGSPERSÖNLICHKEIT ZUSAMMENKRACHEN. DESHALB GELANGEN CHARAKTERVOLLE UND EDLE, GUTE MENSCHEN NICHT IN HÖCHSTE POSITIONEN.


Der Mensch trägt in sich also eine zweite, noch wenig erschlossene, verborgene, geistige Natur, eine Art höhere, geistige Veranlagung. Man kann sie die heilige oder göttliche Natur nennen. (Siehe nebenstehendes Bild.)
Ich bildete diese Kräfte in mir aus und habe sie durch viele Experimente und Tatsachen bewiesen. Ich nannte diesen Ursinn, da er mir der Träger aller übrigen Sinne zu sein scheint, den Hellsinn oder Tiefensinn oder die negative Lebenskraft HELIODA.

Ich wählte den Namen „HELIODA“, weil bei der besonderen Tätigkeit dieser Kraft das Geistesleben stärker erhellt wurde als es im normalen Zustande ist. Ich fasse diesen Hellsinn als GEISTESLICHTKRAFT auf, denn es durchstrahlte mich etwas wie eine innere geistige Sonne, wenn ich in diesen besondern Hellsinnzustand kam. Ich unterschied nun die aufnehmende Seite dieser Kraft als die leidende oder negative von der tätigen, der positiven, welche ich als wirkende Ausstrahlungs- und Gestaltungskraft empfand.

Da diese Strahlen der positiven Lebenskraft, die von mir in solchen Zuständen ausgingen, auch von andern Personen, die in meiner Nähe sich befanden, empfunden wurden, so übte ich mich in der Stärkung dieser Kraft planmäßig und bewußt auch im normalen Zustande, um sie zur starken Entwicklung zu bringen und kam zu überraschenden Resultaten.


Helioda
Ich nannte diese Strahlen HELIODASTRAHLEN, LEBENSSTRAHLEN oder auch GEISTESLICHTSTRAHLEN. Als Lichtausstrahlungen habe ich sie auch oft im Dunkeln bei mir beobachten können. Ließ ich diese Strahlen auf Pflanzen einwirken, so entwickelte sich bei ihnen ein schnelleres Wachstum. Pflanzen, Blumen und Blätter blieben durch die Einwirkungen mit diesen Strahlen länger lebensfrisch als andere, die zu gleicher Zeit abgeschnitten waren. Über die Entdeckung und Untersuchung der Lebensstrahlen bei Pflanzen gibt es heute eine medizinische Literatur.)
Ich wies damit nach, daß sich diese Lebensstrahlen auf andere lebende Wesen übertragen lassen.
Ich experimentierte dann damit bei schwachen und kranken Personen ohne deren Vorwissen und erzielte überraschende Resultate. Die Schwächezustände behoben sich, die Schmerzen verloren sich und vielfach trat eine überraschende Heiltendenz ein.

Der liebende Gedanke verstärkte diese Strahlungsvorgänge, der lieblose schwächte sie. Damit war die Liebe als Wurzelkraft des Lebens nachgewiesen.
Ich erzielte mit diesen Lebenskraftübertragungen ganz außerordentliche Besserungen und Heilerfolge auch bei solchen Kranken, welche als unheilbar aufgegeben waren.

Ich habe mich daher aus wissenschaftlichem Interesse zur weiteren Erforschung dieser Kraft viele Jahre mit Heilkunde als Leiter von Heilanstalten beschäftigt und ganz über Erwarten gute Erfolge erzielt.
Ich beobachtete aber zugleich auch, daß meine Gedanken und Empfindungen, die ich bei diesen Heliodisierungen und Strahlübertragungen hatte, d.h. der Charakter dieser Gedanken- und Gemütsstimmungen sich im Gesichtsausdruck der Heliodisierten spiegelte, besonders wenn der Patient nach einer Heliodisierung geschlafen hatte. – Dieses führte mich auf den Gedanken, daß die Lebensstrahlkraft in jedem Lebewesen die geistige Schöpferkraft ist, die die Formen baut und die Physiognomie beeinflußt.

Als Ausstrahlungskraft muß sie notwendigerweise die Physiognomie der Formen, insbesondere der beweglichen, also die Mimik stark beeinflussen, aber auch die festen äußeren formen werden durch sie, weil durchstrahlt, ebenfalls beeinflußt. Weitere Nachforschungen bestätigen meine Annahme. Es stand von da ab für mich fest, daß die Heliodastrahlkraft die eigentliche Wachstums- und Formkraft aller organischen Lebensgebilde ist und damit hatte ich das Grundwesen des Lebens und der Formkraft aufgefunden, die Tatsache, daß durch diese Lebensstrahlkraft das Geistige in der Physiognomie zum Ausdruck kommt.

Durch diese weitere Entdeckung war der Zusammenhang von Geist, Leben und äußerer Form und der Zusammenhang von Physiognomie und Charakter zum ersten Male wissenschaftlich nachgewiesen und die Grundlagen für eine wissenschaftliche [Physiognomische Psychologie] und Charakterologie, aber auch die der Krankenphysiognomik und Augeniris-Diagnose, sowie der Verbrecher-Psychologie gewonnen.


Auf diesen Grundlagen baute ich meine neue Lebenslehre, Weltanschauung und vergeistige Naturwissenschaft, eine natürliche Offenbarungslehre des geistigen Lebens in den Formen, auf und begründete nun meine neue Psychologie aus der Körperformen und Gesichtsausdruckskunde als praktische Natur- und Menschenkenntnislehre.

In meinem Hauptwerke, das ich selbst illustriert habe, „MENSCHENKENNTNIS“, herausgegeben in den Jahren 1904-1906, ist diese Lehre ausführlich in ihren Grundzügen niedergelegt. Sie stellt gewissermaßen meine gesamte, grundlegende Lebensarbeit dar.

Hauptwerk - Carl Huter=Original; Kretschmer=Wissenschaftsbetrüger
Bei den Vergleichungen meiner Forschungsresultate mit denen anderer Naturforscher fand ich viele wichtige Anhaltspunkte als wertvolle Stützpunkte für meine Welt- und Lebensauffassung. So spricht Darwin in seinen Werken wiederholt von Nervenstrahlungen.












Darwin
Über die von mir nachgewiesene Leitkraft und Grundkraft des Lebens, die ich auch in der lebenden Zelle als sicher vorhanden angenommen und nachgewiesen habe, äußerte sich der berühmte Breslauer Physiologe Heidenhain. Er will eine Strahlkraft mittels Vergrößerungsgläsern beobachtet haben, die zeitweilig sichtbar bei der tierischen Zelle auftrete und über den Zellrand hinausdringe.

Aber auch der hervorragende Physiologe und Biologe Boveri in Würzburg und der bedeutende Anatom und Histologe Stöhr, daselbst, haben den Zellstrahlen, denen sie anfänglich keine Bedeutung beilegten, die größte Aufmerksamkeit geschenkt und ihnen schießlich die Hauptrolle bei der Lebenskraftentfaltung, die man bisher ausschließlich vom Zellkern abhängig glaubte, zugesprochen.


Prof. Dr. Ph. Stöhr
Die große Bedeutung der Zellstrahlen bei der Befruchtung und Zellteilung, also bei den Schöpfungs- und Wachstumsvorgängen der Zellen, ist somit auch von anderer Seite wissenschaftlich nachgewiesen. Der Unterschied zwischen den Ergebnissen jener Forscher und den meinigen besteht lediglich in meinen zahlreichen Entdeckungen über die ausschlaggebende Bedeutung dieser Strahlkraft für das gesamte körperliche und geistige Leben eines Individuums und – wenn man den Ausdruck „GEIST“ auch auf die Einzelzelle anwenden darf, - auch der einzelnen Zelle.

Prof. Boveri
Das obenstehende Bild zeigt den hervorragenden Physiologen Prof. Boveri, der den Forschungen Huters am nächsten gekommen ist.
1. Jeder wird sofort erkennen, da hier eine vorzügliche Klarheit und Korrektheit sowohl in der Haltung, wie auch im Ausdruck und in der gesamten Formbildung vorhanden ist.
2. Allein dieses klare, aufrichtige, forschende, ausdrucksvolle und doch so gute und vernünftige Auge läßt nicht nur den hervorragenden Forscher, sondern auch den Menschenfreund erkenne.
3. Allein diese Spannkraft und Frische der Haut an Stirn und Angesicht, die vorzüglich gebaute Nasenwurzel, die besondere Anspannung der Gewebe über den Augen und an der unteren Stirn lassen die Klarheit des Geistes und den vorzüglichen Beobachter erkennen.
4. Betrachtet man dazu das angenehm gebildete Ohr, die Fülle des weichen Haares, die das hohe Oberhaupt bedeckt, die Kraft des Untergesichts, - so ist die Sympathie geweckt, und man ist erfreut, daß Huter sich auf diesen hervorragenden Fachmann und Arzt berufen konnte.


Ich möchte diesen Ausdruck angewendet sehen, denn die Zelle als solche lebt ein bewußtes Leben. Sie ernährt sich, pflanzt sich fort, bewegt sich und empfindet gegenüber Gutem Zuneigung, gegen Schädliches Abneigung und äußert das auch; das alles aber läßt auf bewußtes Seelenleben schließen.
Ich habe nachgewiesen, daß diese geistige Kraft die Lebensgrund- und Leitkraft ist, daß also das Leben nicht ausschließlich von chemischen und mechanischen Kräften abhängt. Wille, Gefühl, Gedanke und Form entstehen nicht aus den von der materialistischen Lebensauffassung angenommenen Kräften, sondern aus der von mir nachgewiesenen geistigen Naturkraft „HELIODA“.

Damit ist die materialistische Welt- und Lebensauffassung, die alles Geistge leugnet, gebrochen und die Auffassung der alten Theologie, die das lehrt, alles Geistige sei immateriell und unerforschbar, ist ebenfalls als eine irrige Idee abgetan. Denn vieles erkennbare Geistige offenbart sich in den Formen der uns umgebenden Natur.

Dogma
Ich habe ferner nachgewiesen, daß die Auffassung jeder Religionsrichtung, die lehrt, nur in ihrer Offenbarungsschrift – nach dem Mosaismus im Alten Testament, nach dem Christentum im Neuen Testament, nach dem Islam im Koran – offenbare sich einzig und allein die Wahrheit über das geistige Leben, eine viel zu eng gefaßte Welt- und Lebensauffassung darstellt und daher zu jenem unhaltbaren Glaubenszwang an Dinge führte, deren Kontrolle uns entzogen ist – und darum können diese Glaubenssysteme keine praktische Lebensreligion für den modernen, naturbeobachtenden Menschen mehr sein. Es sind Offenbarungs-, Glaubens-, Zwangs- und Suggestionsreligionen, aber nicht genügend natürliche Wissenschaftsreligionen.

Dogma
Ich will ihnen deswegen nicht ihren hohen Kulturwert absprechen, ich will auch anerkennen, daß viele Wahrheiten in ihnen enthalten sind; aber das ausgebaute Seelenleben des auch nur halbwegs Gebildeten unserer Zeit befriedigen sie nicht mehr.
Wir brauchen daher eine neue große Natur- und Weltreligion, die es einem jeden ermöglicht, mit eigenem Auge zu sehen, mit eigenen Sinnen zu fühlen und sich selbst von einer Wahrheit zu überzeugen. Eine solche Welt- und Lebenslehre habe ich in meinen Entdeckungen und Lehren begründet.

Bauplan der Natur von Carl Huter gefunden
Ich habe nachgewiesen, daß das Wesen der Lebens-, Empfindungs- und Strahlkraft der Liebe ist und daß diese als Schöpferin aller Dinge betrachtet werden muß; denn bei meinen Strahlexperimenten verstärkten sich die Heliodastrahlübertragungen mit liebenden Gedanken; sie verkürzten sich bei Schwächung der Liebe und des Wohlwollens und verschwanden bei Indifferenz und Lieblosigkeit.
Es scheint also, als zögen die Lebensstrahlen von einer verborgenen, großen Allkraft ihre Nahrung, und zwar durch die Liebe – und als könne oder wolle diese Allkraft ohne Liebe keine Kraft abgeben.

LIEBE - STÄRKUNG DER HELIODA
Es ist bei mir Überzeugung geworden, daß diese verborgene Urkraft selbst die unerschöpfliche Liebe und Güte ist und daß sie, die Trägerin aller Dinge, alles Lebens und alles Seins, im letzten Grunde auch von Ewigkeit her war.

Ich habe festgestellt, daß die Liebe das Schöne, das Harmonische, das Glückliche bildet und daß die Liebelosigkeit Lebensstillstand und Vergänglichkeit bewirkt, daß aber Haß, Wut, Neid und böse Leidenschaften lebenszerstörend wirken.

Ein Mensch, der sich mit Liebelosigkeit und bösen Gedanken erfüllt, handelt nicht klug, er vernichtet damit seine eigene Lebenskraft, sein edleres Empfinden, seine Liebe, woraus alles Wohlwollen und alle gute, schöpferische Tat entspringt.

Er zerstört damit bei sich selber seine Lebenskraft, seine Innenharmonie und seine Gesundheit und äußere Schönheit bildende Lebensstrahlkraft „HELIODA“.
Auch der, welcher in sich den Glauben an ein höchstes gute, glückliches, geistiges Wesen vernichtet hat, der gottlose Mensch, rief damit bei sich eine entgeistigende Degeneration künstlich hervor.
Der ethisch noch hochstehende, aber gottlose Mensch ist kein Vollmensch, weil er sich die wachsende Kraft, die in die Höhe treibt, genommen hat.

Der böse handelnde Mensch treibt sich aber selbst in die Vernichtung.
Ich stellte fest, daß alle bösen Gedanken und Taten von der elektrischen Energie und Strahlkraft begleitet sind, daß bei dem Übelwollenden also nicht mehr die Lebensstrahlen „Helioda“, sondern die elektrischen Strahlen im Vordergrunde der Tätigkeit stehen.
Ich glaube an den Gott der Liebe aus wissenschaftlicher Erfahrung heraus und bete ihn an als das alldurchflutende, große Welt- und Lebensgeheimnis.
Ich glaube aber in vielem anders, als wie die Kirche zu glauben lehrt. Ich glaube, Gott ist kein Rächer, kein Verdammer, kein Beschuldiger, sondern ist Geist, Güte und Gesetz des Geistes in sich selbst. Wer ihn nehmen will, nun der hat ihn; wer von ihm nichts wissen will, der erfährt ihn nicht, der erhält von ihm weniger, dem verschließt er sich mehr, dem bleibt er eventuell tot und erscheint als nicht existierend.
Aus allen diesen Gründen ist der böse und auch der gottlose Mensch nicht klug, denn er hemmt sich in seiner und seiner Nachkommen Lebensentwicklung, - er ist, selbst wenn er ein Reicher wäre, doch ein armer Mann. Der Arme aber, der Gutes denkt und tut, der das letzte und höchste Weltgeheimnis, die Gottheit, zu erkennen sucht, der an dieses höchste Lebewesen glaubt, der von ihm nimmt, der ist ein reicher Mann; er sammelt geistige Güter und er verschönt damit seine Seele und sein Leben.

Lebensschönheits-, Lebensliebegestalten, das ist daher die moralische Aufgabe dieser neuen Lebens- und Gottheitslehre und daher ist sie auch praktische Diesseitsreligion. Sie ist wahre Lebensreligion und wird alle Völker der Erde unter ihren Einfluß bringen und dermaleinst Weltreligion werden.

Wie sich aber der Geist in seinen Grundkräften äußert, wie das Gute eines Menschen und auch seine nachteiligen und fehlerhaften Seiten zu erkennen sind, das lehrt uns die [Physiognomische Psychologie], die neue Methode der praktischen Natur- und Menschenkenntnis.

[VERBRECHER-PSYCHOLOGIE VON UND NACH CARL HUTER]



AL CAPONE, ein Großverbrecher aus U.S.A.
Das nebenstehende Bild soll ein Beispiel zur Erklärung der Verbrecher-Psychologie Huters dienen.
1. Wir sehen ein grob- und derbfleischiges-massiges Gesicht mit breiten, verschwommenen, unklaren Augen-, Nasen-, Mund-, Wangen- und Halsformen.
Das deutet auf einen groben, unklaren, schwindelhaften, hochfahrenden und brutalen Gesamtlebensgeist.

[Al Capone] Archiv
2. Die dunkel umrandeten Augen, das häßliche Gewebe um den Mund und besonders am oberen kurzen, dicken und verschwommenen Hals deuten auf Übergenuß im Sinnlichen und im Essen und Trinken, auf Belastung, Unreinheit und Vergiftung des Blutes, der Nerven, Sinnesorgane und des Gehirns.
Demzufolge herrscht hier wilde Triebhaftigkeit, Entartung, Morallosigkeit, Schwindelhaftigkeit und Verbrechen.

3. Demgegenüber kommt der an sich hohe Stirn- und Schädelbau nach Form und Inhalt, wie es normalerweise der Fall wäre, nicht mehr im guten Sinne in Betracht. Das schließt aber nicht aus, daß dieser Unhold im Rahmen seiner Veranlagung ab und zu moralische Anwandlungen bekam.
Capone ließ zeitweise Suppenküchen für Arme errichten, was vielen Leuten Anlaß gab, diesen Räuber zu verherrlichen.
Im Gefängnis wurde er plötzlich fromm, siehe das hohe Oberhaupt, daher auch der freundlich frömmelnde Gesichtsausdruck, als wäre er ein Biedermann oder gar Wohltäter.
4. Wer aber nur ein wenig praktische Menschenkenntnis hat, läßt sich dadurch nicht täuschen, denn der Ausdruck ist gar zu verworfen und die engen Augen mit dem kalten und faszinierenden Blick und den abnorm starken Augenbrauen zeigen deutlich die Verbrechernatur.
5. Das übergroße Henkelohr in Verbindung mit den spitzen Ecken des mittleren Seitenhauptes, - besonders rechts zu beobachten, es sind die typischen Diebesecken, - deutet auf schamlosen Betrug, Ausbeutung und Eigentumsverbrechen.
6. Es mag genügen, nur noch die im unteren Teil schwer verformte Nasenbildung, den schweren, schwammigen, lappigen Oberkiefer und die negerartig dicken Lippen des schiefsitzenden Mundes – die Gesichtspartie erinnert an einen Buschneger oder an ein Tier – zu erwähnen.
Das sind schwere und typische Verbrechermerkmale, die auf ein Raubtiergebiß und Raubtierinstinke hindeuten, auf Unersättlichkeit, Brutalität und Großmäuligkeit, Schwindel, Betrug und Vornehmtuerei.
Daß Capone in U.S.A. zeitweise sogar politischen Einfluß bekommen konnte, ist angesichts dieser Physiognomie schwer zu verstehen. Es deutet auf den völligen Mangel einer wissenschaftlich fundierten Menschenkenntnis.





EIN HOCHGRAD-FREIMAURER BESTÄTIGT DIE BIZARE VÖLKER-MORD-TÖTUNGSABSICHT VON MILLIARDEN MENSCHEN ZUR ERRICHTUNG EINER "NEUEN WELTORDNUNG" ALS NOTWENDIGKEIT. VÖLLIG IRRE!!!

HERR DR. VON HIELMCRONE WAR ÜBRIGENS AUCH IN DER LOGE ANWESEND, DIE LANDESREGIERUNG IN KIEL WIRBT SOGAR FÜR DIESE EINRICHTUNG UND DRUCKTE AUF IHRER HOMEPAGE DAS GESAMTE PROGRAM DIESER LOGE FÜR DIE HUSUMER KULTURNACHT AM 17. JULI 2010. AUCH DER EHEMALIGE LANDTAGSABGEORDNETE ULF VON HIELMCRONE, AUCH OBERSTER KULTURMANN IN HUSUM, IST BRUDER DIESER LOGE.





Ich habe nachgewiesen, daß nicht alles so ist, wie die Kirche einseitig lehrt. Ich glaube auch nicht, daß die einseitige moderne Entwicklungslehre richtig ist, daß es nämlich nur eine mechanische Entwicklung gibt, wodurch alles geworden ist, ich lehre vielmehr beides, SCHÖPFUNG UND ENTWICKLUNG, UND DAHER EINE SCHÖPFUNGSENTWICKLUNGSLEHRE.

ALLES GEISTIGE MUSS AUS GEISTIGER URENERGIEN DER WELT HERVORGEGANGEN SEIN UND KANN SICH NICHT GEBILDET ODER ENTWICKELT HABEN, OHNE DASS DER MATERIE SOLCHE URKRÄFTE GEISTIGEN LEBENS INNEWOHNEN.

Ich glaube nicht, daß die Schöpfung durch die Persönlichkeit, die eher da war als die Welt, möglich gewesen ist. Alle Individuen und persönlichen Wesen haben sich aus dem Weltall, das ewig mit der Allseele da war, entwickelt.
Ebensowenig kann sich das Stoffliche aus dem Geistigen entwickelt haben. Aller Stoff ist aus einem Urstoff hervorgegangen und alles Geistige ist aus einer urgeistigen Weltenergie geboren.
Diese Urenergie braucht aber lange noch nicht als Gott im Sinne einer zentralen Weltpersönlichkeit aufgefaßt werden, sie kann auch als geistige Wurzelkraft – in allen, selbst den kleinsten Dingen wohnend – als Eigengeistiges unzertrennlich und unveräußerlich damit verbunden sein.
Über diesem alles beseelenden Wurzelgeist aller Dinge im Kleinen ist recht wohl ein geistiger Stamm zu denken, in welchem alle unzähligen geistigen Wurzeln sich vereinigen zu einer großen Einheit, zu einem Oberbewußtsein aller Dinge. Ich glaube, daß es so ist und daß dieses Oberbewußtsein die Vorsehung ist, der eigentliche Gott-Vater, der das All durchflutet, zugleich Weltgeist und doch Persönlichkeit ist. Aus diesem Stamm schließlich läßt sich eine Krone entwickelt denken, das Reich der ewigen Glückseligkeit.
Das aber steht fest, daß alles, was ist, durch einen innewohnenden Trieb empor entwickelt wurde und immer weiter entwickelt wird. – Alles, was ist, fühlt, daß es ein über das eigene Ich hinausgehendes, höheres Etwas gibt und daß dieses nur mit dem Innenleben, mit dem Gefühl und mit der Phantasie erfaßt werden kann. Es ist das Idealbild, das jedes gesundempfindende Lebewesen in sich erzeugt und in sich trägt, dem es nachlebt und von dem es wünscht, daß es sei.
Dieses ist sein heiliges, sein göttliches Sein, sein über das Ich hinausgehendes Lebensideal an Geist, Talent, Kraft, Glück und Schönheit. Ich habe nachgewiesen, daß diese innere Schöpferkraft die dritte Grundursache zu aller höheren Entwicklung ist; sie ist die wahre, innere und natürliche Religionskraft, die nicht vernachlässigt werden darf, sondern die wieder geweckt, geläutert und kultiviert werden muß.