Dienstag, 4. Oktober 2011

CARL HUTER 150. DOKUMENTE 2. (HELIODA1)



PP72 Oktober 2011

VORWORT

Liebe Leserin, lieber Leser

Die Oktoberausgabe 2011 der „Physiognomischen Psychologie“ liegt vor. Am 9. Tag dieses Monats jährt sich der Geburtstag Carl Huters zum 150. Mal. Ein gewichtiger Anlaß, sich wieder einmal vermehrt mit der Person Carl Huter und seinem zukunftsweisenden Lebenswerk zu beschäftigen.

Wie sah der Mensch aus, der vor und nach der Jahrhundertwende 1900 bahnbrechende Visionen hatte – dies nicht nur in Bezug auf die Information, welche aus der psycho-physiognomischen Betrachtung gewonnen werden können, sondern in Bezug auf völlig neue Lebens- und Gesellschaftsentwürfe, die selbst in der heutigen Zeit noch nicht offiziell umsetzbar erscheinen.

Seine für die damalige Zeit als revolutionär angesehene freie spirituelle Lebens- und Gottesauffassung trifft heute ansatzweise auf Akzeptanz, ist jedoch abhängig von geographischen und ethnologischen Hintergründen sowie vom familiären Umfeld, in das man hineingeboren wird. Abgesehen von der Prägung durch das genetische Erbgut darf die Macht der in der Kindheit eingepflanzten Glaubenssätze nicht unterschätzt werden. Wer das Glück hatte, in einem weltoffenen, die individuelle Meinung achtenden Umfeld aufgewachsen zu sein, dem fällt es wesentlich leichter, sich neuen Sichtweisen zu öffnen. Dies war zu Lebzeiten Carl Huters so und wirkt sich auch heute in ähnlicher Weise aus.

Immerhin bestätigen Physiker, dass sich die Frequenz unseres Planeten, der für alle Erdbewohner für eine geraume Zeit die Heimat bleibt, sukzessive erhöht. Dieses Geschehen hat Auswirkungen auf die Entwicklung aller Lebewesen dieser Erde.

Sollte dies den berühmten „Qantensprung“ in der Erkenntnismöglichkeit der Menschheit bewirken? Carl Huter sprach zu seiner Zeit vom Zukunftsmenschen, einer Spezies mit höchst verfeinertem Nervensystem und sehr fein ausgeprägtem Sensorium. 200 Jahre nach Huters Lebenszeit sollten vermehrt sogenannte „Großhirnmenschen“ geboren werden, welche eine Zeitepoche des Friedens und des glücklichen Miteinanders schaffen würden.

Wir, die Huters Sichtweise verinnerlicht haben, wollen die Saat seines Gedankengutes weiter pflegen und – je nach individueller Möglichkeit – zur Entfaltung bringen. Für interessierte Leser empfehle ich das Studium des Hauptwerkes Carl Huters, das er von 1904 bis 1906 schrieb. Es ist eine Fundgrube an ethischem Gedankengut, das auch in der heutigen Zeit nicht an Gültigkeit verloren hat.

Ich wünsche allen Lesern bereichernde Stunden beim Lesen dieser Ausgabe.

Herzlichst Ihre
LIESELOTTE EDER