Dienstag, 20. September 2011

DSK & NWO CABAL. (HELIODA1)



VORWEG: GRUNDLEGENDE FRAGEN ZUM SYSTEM GELD BY DAVID ICKE, DIE IM MAINSTREAM ÜBERHAUPT NICHT THEMATISIERT WERDEN, JEDOCH FUNDAMENTAL FÜR DAS VERSTÄNDNIS, WARUM ZUNEHMEND STAATEN, MITTELSTÄNDISCHE FIRMEN UND INDIVIDUELLE MENSCHEN IN DIE TOTALE VERSCHULDUNG GEPRESST WERDEN UND SOMIT TOTAL VERSKLAVT SIND. Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm, Husum-Schobüll&Madrid.

Update
Regimewechsel beim IWF: Wurde Strauss-Kahn in eine Falle geschickt?
Prof. Michel Chossudovsky
Die Verhaftung des IWF-Direktors Strauss-Kahn weist alle Anzeichen eines Komplotts auf Anordnung einflussreicher Mitglieder des Finanzestablishments im Einvernehmen mit dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy auf, dessen Präsidentschaft den Interessen der USA mehr als denen Frankreichs und der Europäischen Union dient. Auch wenn im Moment noch keine Beweise für ein solches Komplott vorliegen, verdienen die ungewöhnlichen Umstände seiner Verhaftung eine sorgfältige Untersuchung.
Bereits unmittelbar nach der Verhaftung Strauss-Kahns übte Washington Druck aus, um so schnell wie möglich für seine Ablösung als IWF-Chef und seinen Ersatz vorzugsweise durch einen Nichteuropäer, einen Amerikaner oder einen handverlesenen Kandidaten aus einer »aufstrebenden Marktwirtschaft« oder einem Entwicklungsland voranzutreiben. Seit der Gründung der sogenannten Bretton-Woods-Institutionen 1945 wurde die Weltbank traditionell von einem Amerikaner und der IWF von einem (West-) Europäer geleitet.
Strauss-Kahn gehört sicherlich zu den Elitegruppen, die sich hinter verschlossenen Türen treffen. Er ist Mitglied der Bilderberger und wird als eine der weltweit einflussreichsten Persönlichkeiten angesehen. Er ist einerseits eher ein Akademiker und Politiker als ein Bankier. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern verfügt er über keine direkten Verbindungen zu Banken oder Finanzeinrichtungen.
Andererseits ist er ein leichtes Opfer und Sündenbock. Sein »Vergehen« bestand darin, den Washington-Wall-Street-Konsens infrage zu stellen und sich für Reformen innerhalb des IWF einzusetzen, die die dominierende Rolle Washingtons innerhalb der Institution gefährdet hätten.
Ein Rücktritt Strauss-Kahns könnte dazu beitragen, die Vorherrschaft der USA und ihre Kontrolle des IWF zulasten des, wie der frühere amerikanische Verteidigungsminister Donald Rumsfeld es einmal nannte, »alten Europas« zu festigen.

Ausschaltung des Präsidentschaftskandidaten Strauss-Kahn
In den vergangenen Jahren veränderte sich die politische Landschaft Europas nachhaltig. In Frankreich und Deutschland wurden proamerikanische Regierungen ins Amt gewählt, und die Sozialdemokratie wurde geschwächt. Die französisch-amerikanischen Beziehungen wurden auf eine neue Grundlage gestellt, wobei Washington eine zentrale Rolle dabei spielte, eine neue Generation europäischer Politiker heranzuziehen. Unter der Präsidentschaft Nicolas Sarkozys wurde die französische Regierung in vieler Hinsicht praktisch zu einem amerikanischen »Klientel-Regime«, das die amerikanischen Unternehmensinteressen in der EU bereitwillig und umfassend unterstützte und seine Außenpolitik eng mit der amerikanischen absprach.
Bei der Hypothese, bei dem Skandal um Strauss-Kahn handele es sich um ein abgekartetes Spiel, tauchen zwei sich überlappende und miteinander zusammenhängende Komplexe auf: Der erste bezieht sich auf einen »Regimewechsel« innerhalb des IWF, der zweite auf Strauss-Kahn als Kandidaten bei den kommenden Präsidentschaftswahlen 2012. Aber beide Entwicklungen stehen in enger Beziehung zu dem Konflikt zwischen den konkurrierenden amerikanischen und europäischen Wirtschaftsinteressen.
Es gilt als sicher, dass Strauss-Kahn, der führende Anwärter auf die Präsidentschaftskandidatur der Sozialistischen Partei, die Wahlen gegen Sarkozy gewonnen und damit den Abgang »unseres Mannes in Paris« besiegelt hätte. Wie Thierry Meyssan dokumentiert hat, spielte die CIA eine zentrale, aber verdeckte Rolle bei der Destabilisierung der gaullistischen Partei und unterstützte Sarkozys Aufstieg zum französischen Präsidenten (siehe dazu: Operation Sarkozy: How the CIA placed one of its agents at the presidency of the French Republic, in: Reseau Voltaire, 4. September 2008).
Strauss-Kahn als französischer Präsident und eine »sozialistische Regierung« hätten einen schweren Rückschlag für Washington und eine deutliche Wende innerhalb der französisch-amerikanischen Beziehungen bedeutet. Zugleich hätte dies Amerikas Bedeutung auf dem politischen Schachbrett Europas verringert und das Machtgleichgewicht zwischen Amerika und den »alten Europa« (vor allem der deutsch-französischen Allianz) verschoben. Und nicht zuletzt hätte es sich auf die innere Struktur der Atlantischen Allianz und der vorherrschenden Rolle der USA in der NATO ausgewirkt.

Ein abgekartetes Spiel?
57 Prozent der französischen Bevölkerung, so sagt eine Umfrage vom 17. Mai, ist davon überzeugt, dass Strauss-Kahn in eine Falle gelockt und Opfer eines falschen Spiels wurde. Er wurde aufgrund des Vorwurfs sexueller Nötigung und versuchter Vergewaltigung festgenommen, die auf dürftiger Beweisgrundlage stehen. Seine Inhaftierung geht auf eine Anzeige des Hotels Sofitel, in dem er gewohnt hatte, zurück, die im Namen des angeblichen Opfers, eines namentlich nicht bekannten Zimmermädchens, eingereicht wurde:
»Die 32-jährige Frau erklärte gegenüber den Behörden, sie habe seine Suite am frühen Samstagnachmittag betreten, und er habe sie angegriffen, sagte der Sprecher der New Yorker Polizeibehörde, Paul J. Browne. Sie sagte weiter, sie sei aufgefordert worden, die Suite, die 3.000 Dollar pro Übernachtung kostet, zu reinigen. Sie sei davon ausgegangen, dass sie leer sei.
Nach ihrer polizeilichen Aussage sei Strauss-Kahn nackt aus dem Badezimmer gekommen, habe sie durch den Flur gejagt und dann in ein Schlafzimmer gezerrt. Dort habe er sie sexuell genötigt. Sie sagte, es sei ihr gelungen, ihn abzuwehren, daraufhin habe er sie in das Badezimmer gedrängt, wo er sie zum Oralverkehr zwang und versuchte, ihr die Unterwäsche auszuziehen. Es sei ihr wieder gelungen, sich zu befreien und aus der Suite zu fliehen. Dann habe sie Hotelmitarbeitern von den Ereignissen erzählt, erklärten die Behörden. Diese hätten dann die Polizei gerufen.«

Infragestellung des Washington Consensus
Im Kern geht es im Zusammenhang mit Straus-Kahns »Abschuss« um einen »Regimewechsel« innerhalb des IWF. Die Regierung Obama forderte bereits seine Ablösung durch eine gefügigere Persönlichkeit. Der amerikanische Finanzminister Timothy Geithner, der vorher die New Yorker Niederlassung der Federal Reserve geleitet hatte, sprach sich für eine Ablösung von Dominique Strauss-Kahn aus, da dieser »seinen Pflichten als IWF-Generaldirektor nicht länger nachkommen kann«.
»Geithner fordert eine umfassendere formale Anerkennung durch den IWF-Vorstand, dass John Lipsky, der zweite Mann des IWF, weiterhin für eine Übergangszeit als Interims- Generaldirektor eingesetzt werde. Auch wenn Strauss-Kahn erst noch zurücktreten müsse, heißt es aus dem IWF, stehe man mit seinen Anwälten in Kontakt, um über seine Zukunft in der Organisation zu sprechen.«
Was steckt hinter diesem abgekarteten Spiel? Welche einflussreichen Interessen sind darin verwickelt? Immerhin unterhielt Geithner eine enge persönliche Beziehung zu Strauss-Kahn (DSK).
Am 18. Mai forderte der amerikanische Senator Mark Kirk aus Illinois im Senat den Rücktritt von DSK und appellierte an den stellvertretenden IWF-Generaldirektor John Lipsky, »die volle Verantwortung für den IWF« als Interims-Generaldirektor zu übernehmen. Dieser Regelung der »ständigen Nachfolge« solle ohne Verzögerung erfolgen. John Lipsky ist ein sehr gut vernetzter Wall-Street-Banker und früherer stellvertretender Vorstandschef der Investmentbank JPMorgan.
Auf dem Papier ist der IWF zwar eine internationale Organisation, historisch gesehen wird sie aber von der Wall Street und dem amerikanischen Finanzministerium kontrolliert. Die »bittere Wirtschaftsmedizin« des IWF, die sogenannten Strukturanpassungsprogramme (SAP), die zahllosen Entwicklungsländern aufgezwungen wurden, dienen in erster Linie den Interessen der Gläubigerbanken und multinationalen Konzernen.
Der IWF ist nicht der eigentliche Architekt dieser verheerenden Wirtschaftsreformen, die Millionen Menschen in bittere Armut getrieben haben, während gleichzeitig »günstige Bedingungen« für ausländische Investoren in den Niedriglohn-Volkswirtschaften der Entwicklungsländer geschaffen wurden. Das eigentliche Sagen haben die Gläubigerbanken. Der IWF ist eine bürokratische Einrichtung, und seine Funktion besteht darin, diese Wirtschaftspolitik im Interesse der mächtigen und vorherrschenden Wirtschaftsinteressen um- und durchzusetzen.
Die von Strauss-Kahn vorgeschlagenen Reformen gäben dem IWF zwar ein »menschlicheres Gesicht«, stellen aber keinen Richtungswandel dar. Sie bewegen sich alle innerhalb der neoliberalen Ideologie. Sie verändern, aber untergraben keinesfalls die zentrale Funktion der »Wirtschaftsmedizin« des IWF. Die verheerenden soziale Folgen der IWF-»Schocktherapie« blieben auch unter der Leitung von Strauss-Kahn weitgehend bestehen.
Dominique Strauss-Kahn wurde im November 2007 an die Spitze des IWF berufen, weniger als ein Jahr vor der Finanzkernschmelze an der Wall Street von September bis Oktober 2008. Die strukturellen Anpassungsprogramme blieben unverändert. Unter DSK wurde die IWF-»Schocktherapie«, von deren Anwendung ansonsten nur Entwicklungsländer betroffen waren, auch Griechenland, Irland und Portugal zuteil. Unter der Leitung Strauss-Kahns forderte der IWF, die Entwicklungsländer sollten Subventionen für Nahrungsmittel und Benzin einstellen, obwohl die Rohstoffpreise in der gleichen Zeit an der New Yorker und Chicagoer Handelsbörse in die Höhe schossen.
Die Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln und Treibstoff, die dem Zusammenbruch an der Wall Street im September und Oktober 2008 vorangingen, gingen zum großen Teil auf Marktmanipulationen zurück. Die Getreidepreise wurden künstlich durch großangelegte spekulative Operationen in die Höhe getrieben. Anstatt die Spekulanten in die Schranken zu weisen und den Preisanstieg einzudämmen, sorgte der IWF dafür, dass Regierungen der stark verschuldeten Entwicklungsländer keinesfalls in den »freien Markt« eingriffen, um die Preise niedrig zu halten. Diese Preissteigerungen bei Lebensmitteln, die die Folge unverhohlener Manipulation (und keineswegs einer Mangelsituation) waren, trieben Menschen weltweit in die Armut. Gerade der Anstieg der Lebensmittelpreise läutete eine neue Phase der weltweiten Verarmung ein.
DSK war an diesem Prozess der Marktmanipulation beteiligt. Die Aufhebung der Nahrungsmittel- und Treibstoffsubventionen in Tunesien und Ägypten waren vom IWF gefordert worden. Die Preise für Lebensmittel und Benzin schossen in die Höhe, die Bevölkerung verarmte, was dann den Weg für die soziale Protestbewegung im Januar 2011 ebnete:
»Vernunft in der Haushaltspolitik blieb die übergreifende Priorität für die [tunesischen] Behörden, die auch die Notwendigkeit erkannten, unter den derzeitigen internationalen Bedingungen 2010 eine unterstützende Haushaltspolitik beizubehalten. Die Bemühungen des vergangenen Jahrzehnts, die Schulden abzubauen, sollten durch eine allzu lockere Haushaltspolitik nicht gefährdet werden. Die Regierung ist entschlossen, die derzeitigen Ausgaben, einschließlich der Subventionen, streng zu kontrollieren …« (IMF Tunisia: 2010 Article IV Consultation – Staff Report; Public Information Notice on the Executive Board Discussion; and Statement by the Executive Director for Tunisia).
»[Der IWF] ermutigt die [ägyptischen] Regierung, die Reformen zu Nahrungsmittel- und Treibstoffsubventionen voranzutreiben und begrüßte ihre Absicht, die Wirksamkeit und Zielgenauigkeit der Nahrungsmittelsubventionen zu verbessern [dies bezieht sich auf die Abschaffung ausgewählter Nahrungsmittelsubventionen].
Es sollten Überlegungen angestellt werden, einen automatischen Anpassungsmechanismus für die einheimischen Treibstoffpreise einzuführen, um Verzerrungen zu vermeiden [das bedeutet nichts anderes als dramatische Preisanstiege bei Treibstoffen ohne staatliche Einmischung], während gleichzeitig auf Barzahlung beruhende Sozialprogramme ausgeweitet werden sollten, um betroffene Gruppen zu schützen (»IMF Executive Board Concludes 2008 Article IV Consultation with the Arab Republic of Egypt Public Information Notice«, PIN, No. 09/04, 15. Januar 2009).
Unter Strauss-Kahn setzte der IWF ebenfalls drastische Sparprogramme gegenüber Ägypten durch und unterstützte die Bemühungen Hosni Mubaraks um eine »Ausweitung der Privatisierungsvorhaben« (ebenda).

Die Verbindung Frank G. Wisner – Nicolas Sarkozy
Bei der Richterin, die Strauss-Kahn die Freilassung auf Kaution verweigerte, handelt es sich um Melissa Jackson, die von Michael Bloomberg, der zusätzlich zu seiner Funktion als New Yorker Bürgermeister auch an der Wall Street sehr einflussreich ist, ernannt und protégiert wird. Der Bezirksanwalt von Manhattan, Cyrus Vance jun., warf (bei einer dürftigen Beweislage) Strauss-Kahn sieben Straftaten vor, darunter versuchte Vergewaltigung, sexuellen Missbrauch, erzwungene Berührungen und unerlaubte Gefangennahme.
Wer ist Cyrus Vance jun.? – Er ist der Sohn des bereits verstorbenen Cyrus Vance, der als Außenminister unter Jimmy Carter tätig war. Aber da gibt es noch weitere Verbindungen, die nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind. Der Stiefvater von Nicolas Sarkozy, Frank G. Wisner II., ein bekannte CIA-Beamter, heiratete [Sarkozys] Stiefmutter Christine de Ganay 1977 und war Abteilungsleiter im Außenministerium unter Cyrus Vance, dem Vater des Bezirksstaatsanwaltes Cyrus Vance jun.

Warum ist das von Bedeutung?
Die Familien Wiesner und Vance unterhalten enge persönliche Beziehungen. Und Nicolas Sarkozy unterhält enge familiäre Beziehungen zu seinem Stiefvater Frank Wisner (und seinen Halbbrüdern und -schwestern in den USA, und ein Spross der Familie Wisner war auch am Wahlkampf Sarkozys beteiligt).
Frank G. Wisner II. gehört zu den berüchtigsten Geheimagenten der USA; und sein bereits verstorbener Vater Frank Gardiner Winser (1909–1965) war der führende Kopf hinter dem von der CIA unterstützten Putsches, der zum Sturz der Regierung Mohammed Mossadeghs 1953 im Iran führte. Wisner jun. ist zugleich Kurator des Rockefeller Brothers Trust.
Diese unterschiedlichen persönlichen Beziehungen beweisen zwar nicht, dass Strauss-Kahn Opfer einer Intrige wurde, aber die Beziehungen Sarkozys zur CIA über seinen Stiefvater, und nicht zu vergessen, die Verbindungen Frank G. Wisners II. zur Familie von Cyrus Vance sind es sicherlich wert, einmal genauer untersucht zu werden. Frank G. Wisner II. spielt auch eine wichtige Rolle als geheimdienstlicher Sondergesandter Obamas nach Ägypten auf dem Höhepunkt der Proteste im Januar 2011.



Dominique Strauss-Kahn und die Neue Weltordnung
deinweckruf | September 20, 2011 at 4:47 am | Kategorien: Abschaffung der Nationalstaaten, Antideutsche, Besatzer, Betrug, Bilderberg, Bonzen, BRD, BRD-GmbH, Bundesregierung, der Volkeswille, Deutschhass, Deutschland, Dominierung, Dominique Strauss-Kahn, Einschränkung, Elite, EU, EU-Abkommen, Euro, Europa, Faschisten, Führungsmacht, Finanzkrise, Finanzwesen, Frankreich, G8, Global Governance, Globalisierung, Globalismus, Griechenland, Handlungsunfähigkeit, Hypocrites, Imperialismus, Internationaler Währungsfonds, Investor, Israellobby, IWF, Juden, Kapitalismus, Kapitalist, Klassenkampf, Kontrolle, Krise, Kulturimperialismus, Macht, Manipulation, Marionette, Mediale Ausschlachtung, Medien, Meinungsmache, Multimillionär, Neue Weltordnung, Pleite, Pleitegeier, Politik, Politiker, Politskandal, Radikalismus, Regierung, Scheindemokratie, Scheinstaat, Schulden, soziale Ungerechtigkeit, Spinelli-Gruppe, Staatsgewalt, Steuern, Supermacht, Umerziehung, Ungerechtigkeit, USA, Vereinte Nationen, Verrat, Verschwörung, Weltherrschaft, Weltmacht, Weltregierung, Wirtschaft, Zionismus | URL: http://wp.me/pZLZf-1jM


Derzeit ist der französische Politiker und ehemaliger Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) Dominique Strauss-Kahn ja dabei, seinen ramponierten Ruf wieder aufzupolieren, nachdem er im Mai diesen Jahres ja wegen versuchter Vergewaltigung, sexueller Belästigung und Freiheitsberaubung einer Angestellten des New Yorker Hotels Sofitel angeklagt worden ist.

Denn weil die Anklage mangels Glaubwürdigkeit des Opfers im August fallengelassen wurde, fühlt sich Strauss-Kahn anscheinend wieder sicher und bestätigt in seiner Aussage, dass der Sex einvernhemlich gewesen sei und er die Frau zu nichts gezwungen hätte. Doch so richtig wird sein Ruf nie wieder hergestellt werden, da kann er noch so oft Interviews geben um seinen Ruf zu retten, denn die Menschen vergessen nicht, und sobald sein Name erwähnt wird denkt jeder erstmal wieder sofort an Anklage wegen Vergewaltigung.

Doch wir wollen mal zurückschauen, wie es eigentlich vor der ganzen Vergewaltigungsgeschichte um Dominique Strauss-Kahn stand, denn für die Eliten hatte er doch eigentlich alles richtig gemacht, oder?

Jedenfalls berichtete der Spiegel im Oktober 2010 über Strauss-Kahn und den IWF unter dem bezeichnenden Titel "Die Geldmacht".

In dem Artikel stellt der Spiegel mehrfach fest, wer denn eigentlich die Welt regiert und wer über die Finanzpolitik entscheidet, hier schon mal ein schöner Abschnitt, Zitat der Spiegel:

"An einem Dienstagnachmittag Ende September, draußen fallen erste Blätter, sitzt der Direktor im blauen Anzug mit blauem Schlips auf einer blauen Couch weit oben im Hauptquartier des Internationalen Währungsfonds (IWF) und entwirft die neue Welt.

In Teilen existiert sie schon, irgendeine neue Weltordnung musste die im September 2008 eingestürzte ja ersetzen, und was da entstand, ist nicht übel."

Nicht übel? Griechenland pleite, Italien kurz davor, der Euro zerfällt, also das ist alles schon ziemlich "übel" meiner Meinung nach.

Aber wer weiß, vielleicht sollte es auch soweit kommen, um eine völlig Neue Weltordnung, mit einem "Vereinigten Staaten von Europa" als Startmodell für die "eine Welt", für die Global Governance?

Vielleicht war der Internationale Währungsfonds, mit Strauss-Kahn an der Spitze der Neuen Weltordnung einfach nicht gewachsen? Denn laut dem Spiegel sollte der IWF die neue Weltwirtschaftsordnung auch lenken und kontrollieren:

"[...] Kann er [der IWF] leisten, was erwartet wird, kann er Polizist der neuen Weltwirtschaftsordnung sein, die global agierenden Banken kontrollieren?"

Anscheinend nicht, zumindest nicht mit Dominique Strauss-Kahn an der Spitze, denn das hat die Zukunft sicherlich gezeigt. Schließlich kamen während seiner Anklage desöfteren Gerüchte auf, die ganze angebliche Vergewaltigung wären ein Komplott und eine Verschwörung gegen ihn.

Und wie im Artikel auch beschrieben, warnte Strauss-Kahn als IWF-Chef damals die Finanzwelt vor dem Einsturz:

"Der Internationale Währungsfonds, sagt sein Direktor, hatte die Welt vor dem Einsturz gewarnt, vor der amerikanischen Immobilienblase und den Folgen, aber "Regierungen wollen keine schlechten Nachrichten hören", das sagt Dominique Strauss-Kahn. Und als die Krise im Herbst 2008 kam wie berechnet, reagierte die alte Welt spät, und Europa braucht immer sechs Monate für einen Beschluss.

Das war die Zeit, als die Welt das Fundament für ihre neue Ordnung legte."

Vielleicht sollte er die Welt gar nicht davor warnen, eben weil dieser Einsturz beabsichtigt war? Denn dieser Einsturz sollte ja aussehen, als wäre er plötzlich und ohne Vorwarnung gekommen, so dass nichts mehr zu ändern war. Strauss-Kahn aber hielt sich nicht an diese Regeln, und warnte die Welt vor dem Einbruch - wohl ein Fehler, wie sich im Nachhinein herausstellte.



Nichtsdestotrotz ist Dominique Strauss-Kahn natürlich auch ein Mitspieler, ein Erfüller der NWO, wie diese Zeile im Spiegel hier schön beschreibt:

"Und DSK lehnt sich zurück, wägt die Worte, blickt aufs Diktiergerät, lächelt.

Die neue Weltordnung, nun denn."

Nun denn, auf gehts, in die Neue Weltordnung. Und wichtig dafür seien wohl vor allem China und Asien, während Europa hingegen nur noch hinderlich sei. Aber man bedenke, wohl nur das Europa wie es jetzt ist, wenn es denn endich zugunsten einer Weltregierung verändert wurde, sieht das natürlich ganz anders aus.

So jedenfalls beschreibt es der Spiegel:

"Wichtig werden Länder wie China und Indien sein, aufsteigende Märkte, längst stabil, schlagkräftig ohnehin. Wenn er in China oder Asien sei, sagt Strauss-Kahn, dann sagten ihm die Staatschefs dort, dass sie Europa vorerst abgeschrieben hätten. "Sie sagen, sie würden sich ein starkes Europa durchaus wünschen, aber es gebe immer einen Teil der Welt, der nicht mitkomme, früher waren sie es, jetzt ist es halt Europa. Es sei ein Jammer, aber die Welt könne auch ohne Europa leben."

Die neue Welt könnte eine beängstigende sein. Der Direktor sagt: "Die Europäer glauben, sie seien das Zentrum der Welt, aber in der Wirklichkeit ist das nicht mehr so klar. Worum es im Moment geht, das ist die Frage, ob Europa in Zukunft noch dabei ist in einem Spiel mehrerer Spieler, zwangsläufig ist das nicht."

Interessant, dieses Wissen der Insider. Und es macht uns auch deutlich, wie unsere Zukunft wohl aussehen wird. Denn wirklich etwas verändern könnten wir, zumindest mit fast allen etablierten Parteien, sowieso nicht.

Dabei erklärt Strauss-Kahn auch nochmal detaillierter, wer denn für die neue Zukunft der Weltpolitik alles wichtig ist, Zitat:

"Wichtig werden die G 20, der Zusammenschluss der stärksten Volkswirtschaften, die G 20 sind das Kraftzentrum der neuen Welt.

Die G 20 haben dem Internationalen Währungsfonds 850 Milliarden Dollar gegeben und den Auftrag, die Krise zu besiegen, es folgte "die größte globale Koordination aller Zeiten", wie DSK die Krisenarbeit nennt."

Die G 2o also? Nun, das überrascht nicht wirklich, sind sie doch das Ziel der Neuen Weltordnung, die Etablierung einer Weltregierung, die Global Governance, sozusagen Globalisierung at its best.

Damit waren und sind jegliche Kritiken der Globalisierungsgegner an diesem obskuren Verein auch berechtigt.

Die Macht und Entscheidungsgewalt der G 20 jedenfalls sind erheblich, das sagt auch der ehemalige IWF-Boss, Zitat Strauss Kahn:

"In der Realität funktionieren die G 20 wie eine Regierung."

Und wer letztendlich den IWF kontrolliert, darauf gibt der Spiegel auch eine klare Antwort:

"Und was kommt nach der Krise: Soll der IWF einfach immer mehr Kompetenzen erhalten? Wie wären die legitimiert?

Die USA, die 1944 die Spielregeln festlegten und andere Länder unterschreiben ließen, was einige nicht mal verstanden, haben bei wichtigen Entscheidungen ein Vetorecht."

Aber nochmal zu Griechenland: Derzeit bekommen wir ja vorgeheuchelt, dass wir Griechenland mit dem Rettungsschirm wieder stabilisieren können. Doch wer garantiert uns, dass das auch der Wahrheit entspricht?

Der Spiegel fragt diesbezüglich den Chefökonom des Internationalen Währungsfonds, Olivier Blanchard, was denn wäre, wenn das IWF-Team mal mit der Meldung aus Athen wiederkäme, dass Griechenland nicht mehr zu retten sei, und die Antwort darauf ist folgende, Zitat Olivier Blanchard:

"Dann würden wir das bestimmt nicht einfach so an die Öffentlichkeit weitergeben."

Noch Fragen? Wir werden von vorne bis hinten belogen, jede Wahrheit wird entweder strategisch angepasst, oder besser lieber ganz verschwiegen, so dass die Bevölkerung ruhig gehalten wird. Und das ist bestimmt nicht nur beim IWF der Fall.



Seltsamerweise spielt der Spiegel in diesem Artikel aber auch noch das Orakel, den Wahrsager, so dass es einem unheimlich wird:

"Tritt Strauss-Kahn an, darf er mit einer Schmutzkampagne rechnen.

Die Affäre um die ungarische Geliebte, sie war IWF-Angestellte, weshalb eine Untersuchung eingeleitet wurde, wird Karriere machen; sein Ruf als Mann, der zum dritten Mal verheiratet ist, aber viele Damen liebte, wird ihm in die Quere kommen."

Und genauso war es schließlich auch, man wusste also, wie man Strauss-Kahn Schaden zufügen konnte. Man wusste das er eine Schwäche für Frauen hat, dass er es mit der Treue nicht so genau nimmt, also brauchte man nur eine hübsche Frau, die ihm gewisse Dienste anbot, denn man wusste, dass Strauss-Kahn da nicht widerstehen konnte - ein Schelm, der dabei Böses denkt.

Schlußendlich kann man als Fazit sagen, dass Strauss-Kahn als damaliger Direktor des IWF im Dienste der Elite war, um die Neue Weltordnung auch umzusetzen, dies wird in dem Artikel mehrfach aufgegriffen.

Strauss-Kah wusste, was zu tun war. Doch vielleicht hatte er auch ein wenig Skrupel, diese Pläne der NWO-Strategen umzusetzen.

Aber Strauss-Kahn wusste auch, dass es keinen Rückweg gab.

Die Neue Weltordnung soll umgesetzt werden, koste es was es wolle. Und mit dem Einsturz der Finanzmärkte 2008 gab es auch endlich einen Grund für die schlafende, desinteressierte Öffentlichkeit, diese Pläne der Globalisten auch umsetzen zu können.

Die immer mehr fortscheitende Globalisierung und die Neue Weltordnung sind der Anfang vom Ende, wenn wir nicht endlich handeln. Wir müssen uns gegen diese elitären Mächte durchsetzen, ansonsten ist die Weltordnung wie wir sie kennen für immer verloren.

Quellen: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-74090664.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Dominique_Strauss-Kahn

http://www.wz-newsline.de/home/politik/strauss-kahn-will-seinen-ramponierten-ruf-aufpolieren-1.770885

http://www.welt.de/wirtschaft/article13372484/IWF-Chef-wegen-Sex-Attacke-festgenommen.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_W%C3%A4hrungsfonds

http://www.focus.de/panorama/welt/affaeren-strauss-kahn-gibt-moralischen-fehler-zu_aid_666694.html

http://www.sueddeutsche.de/panorama/fall-strauss-kahn-anklage-gegen-dominique-strauss-kahn-wird-fallengelassen-1.1133753

Siehe auch: http://deinweckruf.wordpress.com/2011/05/18/wem-nutzt-die-verhaftung-von-strauss-kahn/

http://de.wikipedia.org/wiki/Olivier_Blanchard

http://deinweckruf.wordpress.com/2011/04/09/die-auswirkungen-der-neuen-weltordnung/

http://deinweckruf.wordpress.com/2011/07/12/joschka-fischer-angesichts-der-entstehenden-neuen-weltordnung-ware-die-renationalisierung-europas-eine-katastrophe/