Mittwoch, 13. Juli 2011

EU: KOMMT ES ZUR KERNSCHMELZE UNSERES FINANZSYSTEMS? (HELIODA1)

U: EUROPEAN UNION MOLOCH and Jean Monnet. END OF SOVEREIGNTY. (CHZA1)






Moloch EU und Strippenzieher Jean Monnet
MOLOCH EU UND STRIPPENZIEHER JEAN MONNET
am 20. DEZEMBER 2010
Wie ein Wallstreet-Banker die europäischen Staaten um ihre Souveränität brachte
Die heutige EU hat eine doppelte Geschichte. Quelle: zeitfragen
Eine vordergründige, die in den meisten Geschichtsbüchern zu lesen ist, und
eine hintergründige, über die niemand etwas erfahren soll – eine Geschichte, die schon lange vor der uns allen bekannten Geschichte begonnen hat. Jean Monnet war das Scharnier zwischen diesen beiden Geschichtsversionen.




sh/rmh/an. Im deutschsprachigen Raum ist es Andreas Bracher und seinem Buch «Europa im amerikanischen Weltsystem. Bruchstücke zu einer ungeschriebenen Geschichte des 20. Jahrhunderts» (2001, ISBN 3-907564-50-2) zu verdanken, dass es kritische Fragen zur offiziellen Biographie des ansonsten für sakrosankt erklärten «Gründervaters Europas» gibt.

Fragen, welche die Geschichte des Aufbaus eines supranationalen Gebildes nach dem Zweiten Weltkrieg in einem anderen Licht erscheinen lassen: nicht mehr als ein Projekt für eine Zusammenarbeit der Völker Europas und zur Sicherung des Friedens, sondern als ein Projekt im anglo-amerikanischen Weltmachtinteresse mit Jean Monnet als «Erfinder und Lenker von Institutionen einer übernationalen Zusammenarbeit und als ein Zentrum angelsächsischer Einflussnahme auf dem Kontinent.

Denn das supranationale Europa der Nachkriegsjahre, so Bracher weiter, beruhte auf «Initiativen, die häufig von Geldern aus den USA, nicht zuletzt vom Geheimdienst CIA, mitfinanziert wurden».
Monnet war dabei das «Werkzeug einer langfristig angelegten Politik, zu deren Zielen eben offenbar auch der europäische Einheitsstaat gehört»

Forschungsarbeiten der letzten Jahrzehnte abseits des Mainstreams wie die von Caroll Quigley («Katastrophe und Hoffnung. Eine Geschichte der Welt in unserer Zeit», deutsch 2007, ISBN 3-907564-42-1) oder von Antony C. Sutton («Wallstreet und der Aufstieg Hitlers», deutsch 2008, ISBN 978-3-907564-69-1) haben dargelegt, wie der anglo-amerikanische Machtblock und deren Finanzeliten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf zwei Weltkriege hingearbeitet haben.
Dies entsprach der mehr als 100 Jahre alten geostrategischen Überlegung anglo-amerikanischer Machteliten, auf dem eurasischen Kontinent eine politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit – mit einem etwaigen Kern aus Deutschland und Russland – um jeden Preis zu verhindern; denn eine solche enge Zusammenarbeit wurde von entsprechenden Kreisen in Grossbritannien und den USA als Bedrohung ihrer Weltmachtposition gedeutet. Dieser Kurs wurde nach dem Zweiten Weltkrieg ganz offensichtlich beibehalten und zieht sich durch bis hin zu den geostrategischen Überlegungen des ehemaligen Sicherheitsberaters der US-Regierung Zbigniew Brzezinski, die dieser in seinem Buch «Die einzige Weltmacht. Amerikas Strategie der Vorherrschaft» (1999, ISBN 3-596-14358-6) ganz offen formuliert hat.
Auf die Frage nach dem Zweck des anglo-amerikanischen Europa-Projektes nach dem Zweiten Weltkrieg mit Monnet als dessen Promotor gibt schon Bracher eine erste Antwort:


«Das Gesamtszenario dieser Jahre legt nahe, dass hier eine Gruppe von Menschen den kalten Krieg forciert und dann als Hintergrund für andere Pläne benutzt hat. Mit der Überbetonung der sowjetischen Gefahr entstand jene politisch-psychologische Situation, in der die Europäer bereit waren, sich unter dem Schild der USA zusammenzuschliessen, um damit die Westfesselung Deutschlands abzusichern.
Monnet selbst umriss die Psychologie dieser Situation in seinen Erinnerungen so:
‹Die Menschen fassen grosse Entscheidungen nur dann, wenn eine Gefahr vor der Tür steht.›»
Eingedenk dieser Rolle Jean Monnets lohnt es sich, genauer der Frage «Wer war Jean Monnet?» nachzugehen.
Sehr viel Material hierfür bietet die 1000seitige Biographie Eric Roussels, «Jean Monnet 1888-1979» (1996, ISBN 978-2213031538). Über die Hintergründe der Personen, mit denen Jean Monnet eng kooperierte, gibt es weiteres wertvolles Material.

Jean Monnet und die heutige EU
JEAN MONNET UND DIE HEUTIGE EU
Die heutige EU ist ein supranationales Gebilde. Die Mitgliedstaaten haben einen grossen Teil ihrer Souveränitätsrechte aufgegeben.
Es war Jean Monnet, der die Errichtung der supranationalen Institutionen in entscheidender Weise vorangetrieben hat. Sie wurden von oben herab implantiert mit dem Ziel, dass die einzelnen Staaten und ihre Bürger sich diesen Vorgaben anpassen und unterwerfen.1 Für Monnet waren von oben eingesetzte Institutionen wichtiger als solche, die von den Bürgern selbst entwickelt werden. Der Lissabon-Vertrag, der im November 2009 in Kraft trat, bedeutet einen weiteren Verzicht der einzelnen europäischen Staaten auf ihre Souveränität und auf ihre Rechtsstaatlichkeit zugunsten einer volksfernen Herrschaft der EU-Institutionen.
Souveränität und Rechtsstaatlichkeit und damit die Selbstbestimmung der verfassten Nation, wie sie seit der Französischen Revolution definiert ist, wurden Schritt für Schritt abgebaut, ein Vorgehen, das sich durch die gesamte Geschichte der EU zieht.
Monnet äusserte sein Leben lang, dass die Existenz von Nationalstaaten überflüssig, ja sogar gefährlich sei für die Erhaltung des Friedens. Folglich müssten diese abgeschafft werden. An ihre Stelle sollten die supranationalen «Vereinigten Staaten von Europa» treten, und an diese sollten die Nationalstaaten wesentliche Souveränitätsrechte abtreten.


Monnet ging aber noch weiter. In Theorie und Praxis waren ihm gewählte Volksvertreter – die ja den Souverän, das Volk vertreten – im Wege. Wann immer es ging, operierte er an ihnen vorbei und gründete zusätzlich zu schon bestehenden gewählten Vertretungen private «Komitees», die er mit Leuten seines Vertrauens aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens besetzte.

Diese Komitees dienten dazu, Europa in Monnets Sinne zu organisieren und auch potentielle Gegenstimmen einzubinden.
Eine besondere Rolle spielte dabei das Aktionskomitee für die Vereinigten Staaten von Europa.2 Zum anderen gab es Kommissionen, welche die Aufgabe hatten, die einzelnen Staaten von innen her umzubauen. So kam es in Frankreich 1945/46 zum Umbau ganzer Regionen nach amerikanischem Modell, z. B. durch das Riesenprojekt «Bas-Rhône-Languedoc».3
Wir erkennen hier die heute von der EU vorangetriebene «Regionalisierung» Europas, die sich ebenfalls gegen den Nationalstaat richtet und nach rein ökonomischen Kriterien durchgeführt wird, ohne Rücksicht auf gewachsene Strukturen.
Die Untersuchungen von Pierre Hillard 4 zeigen, dass ganz Europa heute schon von Organisationen, Assoziationen und Vereinen überzogen und durchzogen ist, die den Nationalstaat von innen her sprengen sollen.

Um diese Entwicklung zu ermöglichen, beschaffte Monnet immer wieder Gelder aus dem anglo-amerikanischen Raum.
Dabei halfen ihm die Beziehungen zu seinen engsten Freunden aus Kreisen der Hochfinanz und der Politik – Beziehungen, die weit in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg zurückreichten.

Monnet, die Finanzeliten und die Weltmachtpolitik in der Weltkriegszeit
MONNET, DIE FINANZELITEN UND DIE WELTMACHTPOLITIK IN DER WELTKRIEGSZEIT
Schon lange bevor das «Vereinte Europa» offiziell im Gespräch war, betätigte sich Jean Monnet auf der internationalen Bühne des Geschäfts.
Geboren 1888 als Sohn eines Kognakhändlers, verliess er die Schule mit 16 Jahren und ging nach London zu einem Geschäftspartner seines Vaters, um dort in die Arbeit der City5 eingeweiht zu werden. Nach zwei Jahren wurde er nach Kanada geschickt, wo er erste, ein Leben lang dauernde Kontakte knüpfte. Er schloss wichtige Verträge für die väterliche Kognakfirma ab, insbesondere mit der Hudson’s Bay Company, die das Privileg hatte, den Trappern Schnaps für die Indianer verkaufen zu dürfen. Unter den Managern der Hudson’s Bay Company lernte er Menschen kennen, die später das «Schicksal der Welt» mitbestimmen sollten.6
Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs hielt sich Monnet in den USA auf und knüpfte wiederum ein Leben lang anhaltende Geschäftsbeziehungen. Reisen führten ihn nach England, Skandinavien, Russ land und Ägypten. Als im Juli 1914 der Erste Weltkrieg begann, kam er nach Frankreich zurück.
Der 26jährige Jean Monnet wurde aber nicht zum Kriegsdienst eingezogen. Er hatte statt dessen eine vom Rechtsanwalt seines Vaters vermittelte Unterredung mit dem französischen Staatspräsidenten René Viviani.7
Diesem präsentierte er das Angebot von (Anm.: Rothschilds) Hudson’s Bay Company, Frankreich einen Kredit über 100 Millionen Gold-Francs zugunsten der Banque de France zu bewilligen, damit es in den USA kriegswichtige Güter kaufen konnte. Das Geschäft kam zustande. Die Hudson’s Bay Company stellte der französischen Regierung zusätzlich zum Kredit auch ihre Handelsflotte zur Verfügung.

Nachdem das franko-amerikanische Geschäft getätigt war, begab sich Monnet nach London, um dort ein ähnliches franko-britisch-amerikanisches Geschäft in die Wege zu leiten. Bei diesen Verhandlungen lernte er einflussreiche Politiker und Geschäftsleute kennen.8


Monnet blieb jedoch nicht bei den rein geschäftlichen Angelegenheiten. Er verknüpfte Geschäft und Politik, indem er sich für die Gründung des Alliierten Komitees für Überseetransporte einsetzte. Nach der Gründung des Komitees im Jahr 1918 wurden 2 Millionen amerikanische Soldaten nach Europa verschifft.

Auf französischer Seite arbeitete Monnet als Berater eng mit dem «Superminister» Etienne Clémentel zusammen. Dieser hatte die Idee von einer permanenten, über den Kriegszeitraum hinweg andauernden interalliierten Kontrolle der Rohstoffe, eine Idee, die später in Form der Montanunion von Monnet verwirklicht wurde.

Getreu seiner Devise, dass der Mensch nur unter dem Druck der Verhältnisse – hier dem Druck der Kriegswirtschaft – zu Veränderungen bereit ist, hatte Monnet einen entscheidenden Schritt zur Verwirklichung seines «Lebensprojektes» getan: die Grenzen der Nationalstaaten wurden überschritten, ein Abbau der Souveränitätsrechte hatte begonnen. Banken und Handelsgesellschaften konnten nun ohne nationale Schranken ihren Geschäften nachgehen – und dies mit Unterstützung der Politiker.


Auf Grund seiner engen Beziehungen zu englischen Politikern und Geschäftsleuten, zur amerikanischen Geschäfts- und Bankenwelt und zu einflussreichen französischen Politikern und Bankiers wurde Monnet zum stellvertretenden Generalsekretär des neu gegründeten Völkerbundes ernannt. Sein Beziehungsnetz umfasste alle, die für die Gestaltung der Nachkriegswelt verantwortlich waren. (Anm.: In diesem Zusammenhang zu verstehen, dass die Rothschild-USA dort nicht mitmachten, da sie ihren Interessenvertreter an der Spitze wußten)

EU - PERLEN VOR DIE SÄUE


WARUM WIR ALLE REICH SEIN KÖNNTEN

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ESM: Einer geht noch, einer geht noch rein

© Gerd Altmann / pixelio.de

Einen bekommen die Europaniker sicher noch unter ihren Rettungsschirm, ihren Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM. Und wenn dieser Eine gerettet ist, kommt schon der nächste. Blöd nur, wenn der zu Rettende ein Elefant ist, der unter einen wackeligen Handtaschen-Klappschirm schlüpfen möchte.

So sehr die Euroelite augenblicklich sämtliche Naturgesetze ignoriert, so wenig werden sich die Naturgesetze demnächst um diese Wahnsinnigen scheren, wenn Europa in Flammen aufgeht. Stehen wir eigentlich noch am Abgrund oder rührt der starke Wind bereits vom freien Fall her?


Eben noch war die Krise vorbei und das Schlimmste ausgestanden, da geht plötzlich wieder alles von vorne los. Wie aus dem Nichts brauste eine Art Finanz-Tsunami in Richtung Italien und konnte offenbar in letzter Sekunde abgewendet werden.

Die EU-Fürsten sind dennoch allesamt in Panik, weil ihr Machtsystem erneut ernsthaft zu kippen droht. Asoka Wöhrmann, Mitglied der Geschäftsführung des Fondsverwalters DWS, sagte am 11.07.2011 im Interview mit der Frankfurter Rundschau:

Für wie gefährlich halten Sie die Lage?

Die Lage ist äußerst prekär. Die Leistungen der Peripherieländer, die Sparprogramme, die Bemühungen zur Anpassung ihrer Ökonomien, werden nicht positiv quittiert. Alle sagen immer nur: Die schaffen das nicht. Das hat zu einem Übergreifen der Griechenland-Krise auf die anderen Länder geführt. Jetzt stehen auch schon Italien und Spanien im Fadenkreuz. Wenn die Politik und die EZB nicht bald entschieden eingreifen, kommt es zur Kernschmelze unseres Finanzsystems.

Natürlich schaffen die Länder es nicht, denn sie versuchen gegen die Mathematik anzukämpfen – ein völlig aussichtsloses Unterfangen. Das Einzige, was gelingt, ist eine zeitliche Verzögerung des zwangsläufig bitteren Endes, indem in großer Verzweiflung das getan wird, was ursächlich erst zu dieser Krise geführt hat: Immer weiter neues und ungedecktes Geld zu erzeugen. Seit wann kann denn ein Brand mit Feuer bekämpft werden?

Schuld an der eskalierenden Lage in Europa sollen jetzt angeblich die Ratingagenturen haben. Nun klar, derjenige, welcher laut und offen sagt, dass der Kaiser nackt ist, muss selbstverständlich der Bösewicht sein. Es gehört sich schließlich unter Mitspielern nicht, die Wahrheit des großen Lügenspiels zu offenbaren.

Dabei sollte niemand glauben, die Ratingagenturen würden überhaupt seriöse Bewertungen abgeben, denn diese lügen grundsätzlich immer, lediglich im Schweregrad unterscheiden sich ihre Lügen. Wie sonst könnte ein faktisch längst bankrotter Riesenstaat, namentlich die USA, noch immer ein Bestklasse-Rating besitzen? Das kann niemals mit rechten Dingen zugehen.

Im Augenblick kämpfen sie noch brav Seite an Seite, die Staatschefs der Eurozone und ihre EU-Handlanger, weil sie alle zusammen im selben lecken Boot sitzen und versuchen, das Wasser schneller hinauszuschöpfen, als es durch die löchrige Bootswand eindringt. Aber es wird der Moment kommen – vermutlich schon bald – ab dem die meisten Insassen von Bord fliehen und sich gegenseitig verraten werden, in der Hoffnung, so wenigstens noch ihren eigenen Kopf retten zu können.

Dann jedoch werden die verbliebenen Retter nicht mehr lange in der Lage sein, ihren Kahn über Wasser zu halten. Aus Freunden – oder besser gesagt sozialistischen Schicksalsgenossen – werden dann erbitterte Feinde. Vielleicht ist insofern tatsächlich etwas dran an der Behauptung, der Euro brächte uns Frieden in Europa. Zwar hat die Einführung des Euro keinen Frieden gebracht, der war vorher schon da, aber seine Zerstörung könnte unter Umständen zu ungeahnten politischen Verwerfungen führen.

Dies liegt in der Natur der Sache, denn wenn am Ende jedes Land auf sich allein gestellt ist, an die Pleitekandidaten keine Milliarden-Gelder mehr aus Brüssel fließen und die eigene Bevölkerung den Landesfürsten im Nacken sitzt, kann sich ganz schnell Gewalt entwickeln. Ob sich diese dann im eigenen Land gegen die jeweilige Regierung entlädt oder durch deren hinterhältige Manipulation der Öffentlichkeit auf externe Ziele gelenkt werden kann, werden wir sehen.

Zunächst könnte es jedoch durchaus sein, dass erneut eine überraschende Wende kommt und eine weitere Rettung gelingt. Allerdings keinesfalls mit der Lösung der Probleme, sondern wie gehabt mit einem kleinen zeitlichen Aufschub und einer verheerenderen späteren Wiederkehr der Krise. Ob die vorübergehende Rettung noch stärkere diktatorische Maßnahmen aus der Zentralregierung der EUdSSR oder gar Eurobonds sein werden, ist vollkommen gleich. Es sind alles nur hilflose Panikreaktionen.

Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger wurde am 12.07.2011 vom Handelsblatt folgendermaßen zitiert:

„Wir werden erst Ruhe bekommen, wenn wir die Euro-Bonds kriegen“, sagte Bofinger der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Dienstag).

„Sie müssen verknüpft werden mit einer strikten Budgetkontrolle für die einzelnen Staaten durch die EU-Kommission und das EU-Parlament“.

Weil das Gesamtsystem nicht mehr zu retten ist, sondern der finale Zusammenbruch lediglich vielleicht noch einige Zeit hinausgezögert werden kann, sollten nun auch die letzten halbherzigen Krisenzweifler lieber den Schritt wagen und sich für das Unvermeidbare wappnen, denn bald dürfte es zu spät dafür sein.

Wie immer bei solchen neuen Krisenhöhepunkten schießt dem einen oder anderen Schlafschaf dann plötzlich doch das Adrenalin durch die Adern, wenn es sich daran erinnert, was ihm ein guter Freund oder Bekannter bezüglich eines möglichen Crashs schon mehrfach erfolglos erklärte. Könnte es vielleicht doch alles wahr sein und uns droht ein gigantischer Zusammenbruch?

Leider handeln die meisten Menschen immer erst dann, wenn die Masse sich endlich in Bewegung gesetzt hat und es bereits zu spät ist. Sollten wir uns im Augenblick tatsächlich unmittelbar vor dem großen Knall befinden, dann ist für die Ablösung von Krediten oder den Verkauf von Immobilien kaum mehr genügend Zeit, ebenso für das Auflösen von Lebens- und Rentenversicherungen.

Vielleicht reicht die Zeit aber trotzdem noch für diejenigen, welche schnell handeln. Doch die allermeisten Menschen sind immer erst dann von einer Sache überzeugt, wenn diese vor ihren eigenen Augen geschieht. Das dürfte im Falle des großen Knalls jedoch zu einigen Problemen führen, um es einmal vorsichtig auszudrücken.

Vorsorge heißt genau deswegen Vorsorge, weil sie im Voraus geschieht und nicht unter großem Zeitdruck oder gar in wilder Panik. Wer trotz allem nicht an einen Crash, sondern an die Allmächtigkeit unserer Regierung glaubt, sollte sich bewusst sein, dass diese uns im schlimmsten Fall nicht helfen kann, ja im Grunde sogar überflüssig ist, wie wir am seit vielen Monaten kopflosen Belgien beispielhaft nachvollziehen können.

Die Frage stellt sich dabei: Wer steuert denn dann eigentlich ein Land? Jedenfalls nicht die Regierung, auch wenn sie so tut als ob. Es sind wohl eher die Bürger, zumindest diejenigen, welche die Dinge selbst in die Hand nehmen. Und das sollten am besten alle tun.

Kein Mensch weiß, wann das System zusammenbricht. Einige wissen allerdings, dass dies unweigerlich geschehen wird. Was nach dem Crash kommt, weiß wiederum ebenfalls niemand. Was wird genau geschehen? Wird es Chaos und Unruhen geben? Wird es Schwierigkeiten in der Versorgungslage der Bevölkerung geben? Wie lange wird diese Situation anhalten? Wird sie möglicherweise noch viel schlimmer eskalieren, z.B. in einen echten Krieg? Ausgeschlossen kann auch das nicht werden.

Auf alle nur denkbaren Eventualitäten kann natürlich kein Mensch vorbereitet sein. Aber zumindest das Naheliegendste sollte uns am Herzen liegen, die Sicherung unserer eigenen Versorgung, wenigstens auf Minimalniveau. “Krisenvorsorge” lautet das Stichwort. Darüber, wieviel und inwieweit jeder für sich und seine Familie vorsorgen möchte, muss sich auch jeder selbst eigene Gedanken machen. Es gibt keine offiziellen Regeln dafür, denn wir sprechen hier von einer Ausnahmesituation, in der uns kein Staat behilflich sein wird. Nur die Eigenverantwortung zählt.

Niemand wird gezwungen, sich um seine persönliche Zukunft Gedanken zu machen. Aber zum einen ist die Zukunft manchmal sehr direkt und rücksichtslos und zum anderen ist es in der Zukunft nicht mehr möglich, mal eben zurück in die Vergangenheit zu reisen, um sich nachträglich doch noch ein paar Gedanken um die Zukunft zu machen. Wer das nicht kapiert, hat heute schon verloren.

Wir leben in einer Zeit, die auf das finale Ende hinausläuft. Wann uns dies genau bevorsteht, weiß niemand. Aber auch hier gilt, ein Zurückreisen in die Vergangenheit ist ausgeschlossen und wer auch hier die Vorsorge verpasste, hat ebenfalls verloren.

Ob es sich wirklich lohnt, das Risiko eines Totalverlustes – auch des Lebens – einzugehen, obwohl ständig vor dem Kommenden gewarnt wird, muss jeder selbst für sich entscheiden. In jedem Fall werden wir alle eines Tages wissen, was die Zukunft gebracht hat. Wohl dem, der diesem Tag gelassen entgegenblicken kann – in jeder Hinsicht.

13. Juli 2011
Source: Wahrheiten.Org



Was ist Psycho-Physiognomik?
WAS IST PSYCHO-PHYSIOGNOMIK?

Carl Huter prägte diesen Begriff im Jahre 1889.
Psycho-Physiognomik setzt sich aus drei, aus dem griechischen kommenden, Wörtern zusammen:

Psyche = Seele; Physis = Körper; Gnomon = Schattenzeiger, Beurteiler.

So meint der Begriff Psycho-Physiognomik, dass der Körper, besonders das Gesicht, der Körperbau, die Mimik. die Gestik, die seelischen Eigenschaften eines Menschen anzeigt.

Carl Huter schreibt in seinem Hauptwerk "Menschenkenntnis":
"Die praktische Kunst der Psycho-Physiognomik besteht wohl in der Enträtselung der Augensprache, der Gesichtszüge, der Nasentypen, kurz in der Erkenntnis des seelischen Inhalts jeder lebendigen Form. Die Wissenschaft der Psycho- Physiognomik beginnt aber mit der Erforschung des ersten Lebensorgans, "der Zelle", und wendet die hier gefundenen Lebens- und Formgesetze bei allen Lebewesen an, die aus der Zelle entstanden sind ...". "Die Psycho-Physiognomik ist im wahrsten Sinne des Wortes nicht nur Gesichts- und Körperformenlehre, sondern auch Lebens- und Seelenausdruckskunde. Sie zeigt uns den naturgesetzlichen Zusammenhang zwischen Lebenskraft, Geistesenergie und Körperform und daher sage ich:
"Menschenkenntnis durch Gesichtsausdruckskunde."



Geschichte der Psycho-Physiognomik
GESCHICHTE DER PSYCHO-PHYSIOGNOMIK

Die Physiognomik ist eine alltägliche Lebenserfahrung, die sich im Betrachten der Umwelt und im Wahrnehmen des Gegenübers durch die Form, durch die Farbe und durch die Gestalt entsprechend orientiert. Ihre Grundlagen gehen sehr weit zurück in die frühen Zeiten der Antike, in der sich Menschen ganz besonders mit dem Menschen beschäftigt haben.

Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen über die Physiognomik stammen von Hippokrates von Kos, der von 460 - 377 vor Christus lebte und in Larissa starb. Er beobachtete Menschen beim Sterben. Dadurch konnte er die Gesichtsveränderungen wahrnehmen, die sich bis heute in dem Begriff der Facies Hippokratica erhalten haben.

Bereits im Mittelalter jedoch gab es im Zeitalter der Renaissance eine deutliche Veränderung. Der Mensch wurde in dieser Zeit in seiner Körperlichkeit wieder neu entdeckt.

Es war Johann Baptista Della Porta (1535 - 1615), der vergleichende Studien zwischen Mensch und Tier anstellte und auch Johann Dryander, der 1537 eine Menschenkenntnis darlegte, die sehr detailliert die Physiognomik des Menschen beschrieb, indem er den einzelnen Arealen besondere Bedeutungen zuordnete, besonders der Stirn das Denkleben.

Es war dann ca. 250 Jahre später Johann Caspar Lavater (1741 - 1801), er war als Pfarrer in Zürich tätig, der sich aus Menschenliebe auf die physiognomische Betrachtung einließ. Im Jahre 1776 veröffentlichte er seine "Physiognomischen Fragmente". In diesen Fragmenten hat Lavater seine eigenen Beobachtungen aber auch die seiner Zeitgenossen, mit denen er korrespondierte, so auch mit Goethe, zusammengetragen. Dadurch hat er eine neue Grundlage zur Betrachtung des Menschen auf der Basis des Individuums geschaffen.

Nach der Veröffentlichung seiner Schriften ist die Physiognomie auch in der Literatur der Romantik häufig zu finden. Ganz deutlich wurde das im Schauspiel "Die Räuber" von Schiller (1757 - 1806), der dort den Franz von Moor seine eigene Physiognomie beschreiben läßt. Auch Goethe und später Büchner haben sich mit der Physiognomik beschäftigt und nach Lavater war es wesentlich mehr verbreitet, sich über physiognomische Erkenntnisse zu orientieren.

Diese physiognomischen Erkenntnisse Lavaters hatten jedoch noch keine wissenschaftlich begründete Aussage. Dadurch waren sie jeglicher willkürlicher Kritik ausgesetzt.

Erst durch die Forschungen Carl Huters wurde die Physiognomie zur modernen Menschenkenntnis, zur Psycho-Physiognomik weiter entwickelt.

Seine Psycho-Physiognomik baut auf zwei grundlegenden Erkenntnissen auf:
Die Erkenntnis der Naturellehre, die sich aus der Keimblattlehre heraus entwickelt.

Die Erkenntnis der Kraftrichtungsordnung, nach der sich jede Formentwicklung im Organischen sowie Anorganischen vollzieht.

Der Schweizer Naturarzt Dr. Natale Ferronato hat in 50-jähriger akribischer Forschungsarbeit die Ausdruckszonen des menschlichen Gesichtes studiert. Er fand dabei viele Merkmale die über Organstörungen und Organerkrankungen informieren. Die Erkenntnisse hat er 1992 in seinem Pathophysiognomik-Atlas veröffentlicht.

Text übernommen aus PP Bayern e.V.




Edited by Medical-Manager Wolfgang Timm, Husum-Schobüll