Samstag, 11. Juni 2011

ENDE DER ILLUSIONEN: EZB UND EURO - MÄRCHEN DER WELTÖKONOMEN (HELIODA1)





Ein Märchen über das Notenbankkostüm der EZB

von Gastautor am 10. Juni 2011

Gastautoren: Gunnar Heinsohn und Otto Steiger (1939-2008)

Glanz und Stärke der neuen europäischen Währung, dem Euro, bleiben nur dem „Menschen unsichtbar, der nicht für sein Amt taugt oder unverzeihlich dumm ist“, läßt sich Hans Christian Andersens Sentenz aus „Des Kaisers neue Kleider“ auf die Begeisterung vor der Europäischen Währungsunion (EWU) vom 1. Januar 1999 übertragen. Der Generalsekretär der damaligen Regierungspartei (Peter Hintze von der CDU) wollte zu den Würdenträgern gehören, die für ihr Amt allemal taugen und obendrein noch klug erscheinen sollen. Das angebliche Prachtgewand stach ihm so scharf ins Auge, daß er sein Nichtvorhandensein durch eine Lobeshymne zu kompensieren trachtete. Der Euro-Pate Helmut Kohl war ihm daher schon seiner wuchtigen Erscheinung wegen erstklassiger „Garant der Stabilität der neuen Währung“ (5. Mai 1998 im Bonner Konrad-Adenauer-Haus). Der so Hofierte hatte kurz zuvor (24. April 1998) im Bundestag in der Abstimmung über das neue Geld verkündet: „Der Euro ist in gar keiner Weise ein unkalkulierbares Risiko.“


Der damalige Außenminister (Klaus Kinkel von der FDP) beeilte sich bereits 1997 immer wieder, nicht nur das weltmännische Eurogewand über den grünen Klee zu loben, sondern auch noch die D-Mark als endlich abzustreifende „Dorfwährung“ zu verhöhnen. Dieser alte Fetzen war immerhin die wichtigste Reservewährung Europas und mit knapp 15 Prozent Anteil nach dem US-Dollar die zweitwichtigste der Welt. Schönheit liegt im Auge des Betrachters. So wollte der damalige Finanzminister (Theo Waigel von der CSU) am Euro die Prächtigkeit seines Stoffes regelrecht fühlen und dabei spüren, daß er dem der D-Mark ebenbürtig sei: Der Euro werde „hart wie die Deutsche Mark“, rief er ins zweifelnde, ja störrische Volk.


Verzückung allenthalben

Immer wieder versicherten engste Vertraute, aber auch fernere Schranzen aus der großen Politik mit ehrfürchtigem Blick auf die Kleider des Eurokaisers Europäische Zentralbank (EZB), daß sie als Hüter der neuen Währung „allererste Sahne“ sei (so Michael Flämig in der „Frankfurter Rundschau“, 1. Juli 1998) und ganz Unvergleichliches leisten werde.

Der damalige Altkanzler Helmut Schmidt stellte nicht nur seine einstige Befähigung für die höchsten Ämter im Lande noch einmal unter Beweis, sondern dazu seinen immerwährenden Ruf als „Weltökonom“. Deshalb konnte er es beim Schauen auf die EZB nicht mit einem Andersenschen „Oh, sie ist hübsch! Ganz allerliebst“! bewenden lassen. Eine nie da gewesene Herrlichkeit stach ihm ins Auge: „Weil die neue Zentralbank alle nationalen Zentralbanken ersetzen wird, einschließlich all derer, die zurzeit keine volle Unabhängigkeit genießen, wird die Währungsstabilität auf den internationalen Märkten zunehmen und mit dem Euro nicht etwa abnehmen“ (29. Juni 1997).

NB by Medical-Manager Wolfgang Timm, Husum&Madrid: Die Tochter von unserem, ach so großen Weltökonom setzt diesen Nonsense von Altbundeskanzler Helmut Schmidt, auch Bilderberger und Intim-Freund von Menschenschlächter und in einigen Länder per Haftbefehlt gesuchter Massenmörder Henry Kissinger, setzt in Quatsch-Talk-Shows im Lügen-Mainstream-TV mit immer den gleichen systemtreuen Pseudo-Experten Quatsch-Köpfen dieses EURO-Maärchen fort.


Der aus Maastricht verlautbarte Zuschnitt des EZB-Paragraphenwerks sah die Prächtige noch unabhängiger und stolzer einherschreiten als selbst den abtretenden, wenn auch inoffiziellen Eurokaiser Deutsche Bundesbank. Sie schlug deshalb selbst altgediente Zentralbanker in ihren Bann. Der ehemalige Bundesbankchef Karl-Otto Pöhl erblickte bei der Novizin EZB die „feinste Seide und das prächtigste Gold“. Diese „Super-Bundesbank“ überwältigte ihn mit Staunen (Dezember 1997). Nicht ganz so schnell ließen sich der damalige Bundesbank-Präsident Hans Tietmeyer (21. Februar 1998) und sein Vize Jürgen Stark (26. November 1998) betören. Auf sie wirkte der Verbund aus EZB und nationalen Zentralbanken (NZBen) zwar nicht wie aus einem Guß. Sie ließen sich aber dadurch beruhigen, daß die EZB der Bank deutscher Länder (BdL), Vorläufer der Bundesbank bis 1957) aus der Jugendblüte der D-Mark „ähnelt“, die immerhin „mächtige Landeszentralbanken“ beherrscht habe.


Tietmeyers Nachfolger, Ernst Welteke, wollte im Jahr 1999 den Vergleich der EZB mit der mächtigen BdL noch übertrumpfen. Die gemeinsame Zentralbank der EWU dürfe ohne Scheu sogar auf das zwölfbankige Federal Reserve System (Fed) herabschauen. Die arme Großmacht habe mit New York und seiner Federal Reserve Bank of New York nur einen einzigen wichtigen Finanzplatz, die EWU mit der EZB und den drei großen NZBen Deutschlands, Frankreichs und Italiens aber gleich drei: Frankfurt am Main, Paris und Mailand.


Angesichts von so viel Verzückung in Politik und Wirtschaft mußten die Ökonomen sich beeilen, mit ihrem gelehrtem Lob überhaupt noch Gehör zu finden. Als Chef-Volkswirt der Deutschen Bank hatte sich anno 1997 Professor Norbert Walter ganz nah zum Weltökonomen Schmidt und seinem einstigen Zentralbanker Pöhl gestellt. Eine Super-Bundesbank sei die EZB, unter der die wirkliche Bundesbank – unser geheimer bisheriger Eurokaiser – mit der Stellung „einer Landeszentralbank“ regelrecht in den verarmten Landadel heruntergedrückt werde. Norbert Walter beipflichtend, aber als Universitäts-Professor etwa hölzerner, belehrte der Göttinger Geldtheoretiker Hans-Joachim Jarchow im Jahre 1998 sein akademische Publikum: „Aufbau und Zusammensetzung des Eurosystems ähneln der Organisationsstruktur der Bundesbank.“ Sein Würzburger Kollege Professor Peter Bofinger hingegen fühlte sich bei den Zentralbankern Tietmeyer und Stark wohler. Er pries die EZB aber nicht nur als europäische Analogie zur deutschen BdL, sondern mit jugendlichem Überschwang gleich noch als „stärkste Notenbank der Welt“ (3. Mai 1998).


Da sie nicht gut zulassen konnten, bei der Weihe des Eurokaisers von irgendjemand übertrumpft zu werden, inthronisierten die ersten Namen der deutschen Nationalökonomie – Hans-Werner Sinn (1997), Präsident des Münchner Ifo-Instituts, und Horst Siebert (2000), ehemaliger Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft – die EZB als Kaiser der Könige, also als Zentralbank der nationalen Zentralbanken: „Die Europäische Zentralbank gibt den Euro nicht umsonst heraus, sondern verkauft ihn gegen Hergabe des Wertpapierschatzes“ (Sinn), den die NZBen akkumuliert haben: „Wie jede Notenbank bestimmt die Europäische Zentralbank die Zentralbankgeldmenge des Euro-Raums“ (Siebert).


Hausfrauen und Studienräte, Parteifunktionäre und Journalisten, Banker und Professoren, „alle Menschen auf der Straße und in den Fenstern“ – „keiner wollte es sich anmerken lassen, daß er nichts sah, denn dann hätte er ja nicht zu seinem Amt getaugt oder wäre sehr dumm gewesen“. Und doch konnte man nicht daran vorbei, daß der Euro den avisierten Sturm auf 1,30, 1,50 und eventuell bald 2 US-Dollar (Norbert Walter) nicht geschafft hat und führende Reservewährung der Welt erst recht nicht geworden ist. Bisweilen ist er nicht nur gegenüber dem Dollar, sondern insgesamt 48 Währungen dieser Welt – unter anderem so exotischen wie Zimbabwe-Dollar, Indien-Rupie oder gar iranischen Rial – mit 29 bis 142 Prozent ins Minus gerutscht. Ein völliger Absturz konnte im Herbst 2000 nur durch mehrere Währungsinterventionen zugunsten des Euro verhindert werden, wobei es überdies der Unterstützung des konkurrierenden Federal Reserve System bedurfte. Bis Anfang Mai 2003 hat der Euro den Startkurs von 1,18 Dollar vom 1. Januar 1999 nicht wieder erreicht. Sein Verlustabbau im Zeitraum 2002-2003 gegenüber dem Dollar ist den in Europa noch tiefer als in den USA gestürzten Börsen geschuldet. Dadurch wurden die Kapitalströme umgekehrt. Mit Dollar werden in Euroland jetzt verstärkt Unternehmen von US-Firmen erworben, was den vermehrten Kauf von Euro bzw. Verkauf von Dollar zur Voraussetzung hat.


Am Gesamtvolumen aller Weltwährungsreserven hält der Euro ungeachtet seiner Erholung gegenüber dem Dollar gerade 11 Prozent (2002) und liegt damit klar hinter dem Weltanteil, den die am 31. Dezember 1998 verschwundene D-Mark mit zuletzt 14 Prozent alleine gehalten hat. Die verlorenen Anteile der D-Mark, die nur zum Teil durch Auflösung der DM-Bestände bei den anderen NZBen der EWU zu erklären sind, hat sich der in gleicher Zeit von 57 auf 70 Prozent zulegende Dollar geholt, mit dem der Euro doch leichten Fußes gleichziehen sollte.


Die wichtigsten Attribute einer Notenbank fehlen

Für den Fall, daß der Euro nicht hartglänzend daherkomme, so wurde schon bei seinem Sinkflug im Herbst 2000 vorgebaut, erweise das nie und nimmer die Dummheit all der verzückten Lobpreiser, sondern die des EZB-Chefs Wim Duisenberg, der urplötzlich als „Euro-Tölpel“ vorgeführt wurde, nachdem es früher „keinen besseren Kandidaten“ (Theo Waigel) für das Amt gegeben hatte. An der Mächtigkeit der EZB, also des Eurokaisers selbst, wollte jedoch auch dann niemand Zweifel äußern. Und dennoch kann jeder, der Augen hat, zu sehen, schnell erkennen, daß die EZB das Eurosystem, der Verbund aus EZB und NZBen, weder anführt noch gar eine Notenbank ist. Nackt ist dieser Eurokaiser.

Nichts hat die EZB mit der alten Bundesbank oder ihrem Vorgänger BdL gemein. Ebenso wenig entspricht ihre Rolle der Machtstellung der Federal Reserve Bank of New York, die im US-Notenbanksystem die Geldpolitik des Zentralbankrats ausführt und der sich die elf anderen Notenbanken unterordnen. Schlimmer noch, der EZB fehlen alle entscheidenden Attribute einer Notenbank. Irgendwie wird das im Publikum geahnt. Das hofft auf eine Schwäche Amerikas und auf Interventionen der Notenbanken der G-7, aber es schaut nicht zum Frankurter Euro-Tower hoch, wenn es auf einen starken Euro hofft. Zu Zeiten der alten D-Mark-„Dorfwährung“ brauchte es der sehnsuchtsvollen Blicke auf die Frankfurter Bundesbankzentrale nicht. Das in der Tat machtvolle Bundesbankdirektorium konnte das für eine Notenbank Richtige jederzeit in Gang setzen.


Ein Blick in die Bücher der EZB vom 1. Januar 1999 bis 31. Dezember 2001 zeigt auch einem Bilanzlaien, daß sie keine Notenbank, sondern das streng überwachte Töchterlein der zwölf NZBen ist. Eine wirkliche Notenbank hat auf ihrer Aktivseite erstklassig besicherte Forderungen gegen handverlesene – „zentralbankfähige“ – Geschäftsbanken. Auf ihrer Passivseite erscheinen entsprechend die an die Geschäftsbanken herausgegangenen Banknoten sowie Guthaben dieser Banken bei ihr. Die EZB hingegen hat auf ihrer Aktivseite weder Forderungen gegen Geschäftsbanken in Europa noch gar – wie es die Ökonomen Sinn und Siebert glauben – gegen ihre NZB-Mütter im Euroraum. Entsprechend erscheinen auf der EZB-Passivseite weder Euronoten noch Einlagen von Banken. Ihre Bilanzsumme von ca. 68 Milliarden € (2001) besteht auf der Aktivseite im Wesentlichen aus Währungsreserven in Höhe von – unter Berücksichtigung des Ausgleichspostens aus Neuberwertung (gut 9 Milliarden €) – knapp 44 Mrd. €, die von den NZBen zur Verfügung gestellt, aber keineswegs überschrieben worden sind. Sie werden auch weiterhin bei den NZBen verwaltet. Entsprechend erscheinen die Verbindlichkeiten aus diesen NZB-Übertragungen auf der EZB-Passivseite als „Intra-Euro-System-Verbindlichkeiten“ in ungefähr gleicher Höhe von gut 41 Milliarden € (siehe Tabelle 1).


Hätte die EZB von den NZBen eingelieferte Sicherheiten auf ihrer Aktivseite, wäre sie in der Tat eine Notenbank der nationalen Zentralbanken, die im Gegenzug Euro nicht selbstständig emittieren dürften, sondern sich von der EZB gegen ihre guten Titel besorgen müßten. Einen solchen Vorschlag, der die NZB zu europäischen Landeszentralbanken degradieren würde, hatte im Jahr 1989 der damalige italienische Notenbankpräsident und jetzige Staatspräsident, Carlo Ciampi, für die vom EU-Kommissionspräsidenten Jacques Delors geleiteten „Kommission für eine europäische Währungsunion“, ausgearbeitet. Er wollte ein Zentralbanksystem aus drei Ebenen schaffen, die miteinander in zwei Stufen verknüpft sein sollten – „die zentrale monetäre Behörde, nationale Zentralbanken und Geschäftsbanken.“ Dabei sollte die zentrale Institution „als Zentralbank der nationalen Zentralbanken handeln“, während letztere – wie vor der Währungsunion – die einheimischen Geschäftsbanken zu refinanzieren hätten. Diese Zweistufigkeit sollte die NZBen von der Euro-Geldschöpfung ausschalten: „Um die Schöpfung von Ecus [Euro] … strikt zu kontrollieren, sollte der zentralen Behörde die Macht gegeben werden, den nationalen Zentralbanken Kredite in Ecus [Euro] in der gleichen Weise einzuräumen wie eine Zentralbank, wenn sie Geschäftsbanken über Offenmarkt- oder Diskontgeschäfte refinanziert.“


Ciampis Vorschlag einer mächtigen gemeinsamen Zentralbank für die EWU reflektierte eine Erfahrung, die die beiden europäischen Währungsunionen vor dem Ersten Weltkrieg, die Lateinische und die Skandinavische Münzunion, gemacht hatten. Sie waren nicht zuletzt am Fehlen einer solchen Zentralbank gescheitert. Bereits im Jahre 1930 hatte daher der schwedische Nationalökonom Erik Lindahl ein ähnliches Modell als unabdingbar für eine Währungsunion unabhängiger Nationalstaaten empfohlen.


Ciampis und Lindahls Einsichten in die Zentralbankkunst für eine Währungsunion ist in dem den Vertrag von Maastricht vorbereitenden Abschlußbericht der Delors-Kommission (dem sogenannten Delors-Report) in den Wind geschlagen, ja nicht einmal mehr erwähnt worden. Im Eurosystem sind es am 31. 12. 2001 (siehe Tabelle 2) denn auch allein die NZBen zwischen Helsinki und Lissabon, die im wesentlichen mit ihren „Forderungen an Kreditinstitute aus geldpolitischen Operationen“ in Höhe von gut 204 Milliarden € den „Banknotenumlauf“ in Höhe von knapp 270 Milliarden € und die „Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus geldpolitischen Operationen“ (Einlagen der Geschäftsbanken) in Höhe von ca. 148 Milliarden € generieren. Die wichtigsten Offenmarktgeschäfte – die zweiwöchigen Hauptrefinanzierungs- oder Pensionsgeschäfte sowie längerfristige Refinanzierungsgeschäfte und strukturelle Operationen – werden exklusiv „dezentral von den nationalen Zentralbanken durchgeführt“ (EZB-Dokumentation 2002, S. 15 f.).

Wie über Nacht das Kostüm einer Notenbank geschneidert wird

In der Geschichte des Zentralbankwesens hat noch niemals ein Notenbankkaiser ohne eigene Banknoten dagestanden. Diese abnorme Blöße muß den Schranzen am Hofe des Eurokaisers die Schamröte ins Gesicht getrieben habe. An die Schneider erging die nicht einfache Aufgabe, nun wenigstens das Kostüm einer Notenbank zu entwerfen.

Die für den Euro verantwortlichen Zentralbanker hat die Peinlichkeit, daß ausgerechnet die EZB als einzige der 13 Zentralbanken des Eurosystems keine Notenbank ist, nicht ruhen lassen. Daher beschloß der Rat des Eurosystems, der irreführend als „EZB-Rat“ firmiert, am 6. Dezember 2001, also kurz vor Einführung der Euronoten, daß ab 1. Januar 2002 acht Prozent der Wertsumme der Noten als von der EZB emittierte Noten aufzutreten hätten. Der Begriff „EZB-Rat“ gehört zur Verkleidung des Eurokaiser und hat entsprechend großen Glauben gefunden. Er verschleiert das wirklich dahinter steckende Gremium. Es ist der im System herrschende Zwölferrat der NZB-Präsidenten mit dem bloßen Anhängsel des sechsköpfigen EZB-Direktoriums. Zutreffend für diese achtzehnköpfige Instanz ist deshalb nur der Terminus „Rat des Eurosystems“.


Im Jahresbericht für 2002 (siehe Tabelle 3) präsentiert sich die EZB mit einer von 68 auf gut 90 Milliarden € aufgeblähten Bilanz wie eine Notenbank. Die Bilanz enthält auf der Passivseite erstmals die Position „Banknotenumlauf“ – und zwar in Höhe von knapp 29 Milliarden €. Was finden wir dafür nun auf der Aktivseite? Etwa Forderungen aus geldpolitischen Operationen an Geschäftsbanken und/oder NZBen? Nein! Den Designern ist wirklich etwas Hübsches eingefallen: Forderungen aus der „Verteilung des Euro-Banknotenumlaufs innerhalb des Eurosystems“ in gleicher Höhe von 29 Milliarden. Im Kommentar dazu heißt es: „In dieser Position werden die Forderungen der EZB gegenüber den NZBen des Euroraums erfasst, die sich aus der Anwendung des Banknoten-Verteilungsschlüssels ergeben“.

Wie ist man an die 8 Prozent für die EZB aus diesem Schlüssel gelangt? Nach Auskunft des Bundesbankvizepräsidenten Jürgen Stark wurde er durch eine simple Daumenregel bestimmt und nicht etwa – wie man annehmen könnte – durch den Anteil der EZB an der Bilanzsumme des Eurosystems am 31. 12. 2000 (ca. 67 von 835 Milliarden € oder 8,02 Prozent). Vielmehr wurde entschieden, daß der Anteil der die EZB-Passivseite zu schmückenden Noten genau dem Durchschnitt sämtlicher Euro-Noten pro Zentralbank entsprechen solle. Bei 13 Zentralbanken bedeutet dies ein Dreizehntel, das heißt 7,69 Prozent oder – aufgerundet – eben 8 Prozent. Die 29 Milliarden € Notenumlauf, die als EZB-Passiva erscheinen, sind also nicht von ihr emittiert, sondern reiner Etikettenschwindel. Das zeigt sich umgehend, wenn man den Beschluß vom 6. Dezember 2001 über die Ausgabe von Euro-Banknoten hinzuzieht. Dort heißt es: „Entsprechend dem für die … Geschäfte des Eurosystems gelten Grundsatz der Dezentralisierung werden die zwölf NZBen alle Eurobanknoten, einschließlich der von der EZB ausgegebenen, in Umlauf bringen“ (unsere Hervorhebungen). Hier wird eine Irreführung vorgenommen, weil die lediglich EZB-verbuchten Euronoten als tatsächlich von ihr ausgegebene hingestellt werden, obwohl ausschließlich die NZBen sie in Umlauf bringen. Lediglich in der unterschiedlichen Wortwahl – einmal „in Umlauf bringen“ und zum anderen Mal „ausgeben“ – wird ein klein wenig verraten, daß die EZB eben doch keine Notenbank ist, also keine Euro emittiert.


Im Jahresbericht für 2002 aus dem Mai 2003 hat man diese Unvorsichtigkeit der Wortwahl erfolgreich hinter sich gelassen. Nun wird ganz und gar der Anschein erweckt, als sei die EZB genau wie die NZBen eine genuine Notenbank. Die Unterscheidung zwischen in „Umlauf bringen“ und „ausgeben“ wird stillschweigend kassiert: „Die EZB und die zwölf NZBen der Euro-Länder … geben seit dem 1. Januar 2002 auf Euro lautende Banknoten aus“ (unsere Hervorhebung). Die Maskerade ist vollendet. Ein weiterer Hinweis des Berichts unterstreicht diese Täuschungsabsicht. Versteckt in den Rechnungslegungsgrundsätzen zur Bilanz heißt es ganz unschuldig: „Der EZB-Anteil an der gesamten Eurobanknotenausgabe ist durch entsprechende Forderungen an die NZBen gedeckt.“ Nun klingt es beinahe wie Ciampi und Lindahl, nämlich daß die NZBen sich ihre Noten von der EZB per Kredit besorgen müßten – wenn nicht alle, so doch zumindest 8 Prozent. All das ändert aber nichts daran, daß man lediglich ein statistisches Dreizehntel der Gesamtemission der zwölf NZBen als Feigenblatt verwendet, um die Blöße des Eurokaisers (die Nummer 13 im System) schamhaft zu bedecken.


Gleichwohl darf die EZB im Prinzip Euro emittieren – und zwar in folgenden Geschäften, die in der Regel aber wiederum von den NZBen wahrgenommen werden: Feinsteuerungsoperationen, endgültige Offenmarkttransaktionen, Devisenswapgeschäfte sowie die Hereinnahme von Termineinlagen. Aber selbst solche Operationen darf die EZB nur nach Entscheidung des achtzehnköpfigen Rats des Eurosystems treffen, in dem ihre sechs Direktoren immer in der Minderheit sind. Sogar das Begeben sogenannter EZB-Schuldverschreibungen wird allein von den NZBen im Tenderverfahren angeboten und abgewickelt, so daß hier einmal mehr Etikettenschwindel betrieben wird.


Ein hübscher Einfall für die Maskierung der Euronoten

Auch heute wissen nur wenige, daß der Euro nicht von der EZB kommt. Denn auf den Noten steht als Emittent ausgerechnet nur die Zentralbank des Eurosystems, die als einzige der dreizehn Zentralbanken das Eurogeld gerade nicht emittiert: die EZB. Mit der Kennzeichnung „EZB“ auf den Noten hat also das Kostüm der Eurokaisers seinen schillerndsten Schmuck erhalten. Beim Kleingeld hingegen wird nicht geflunkert. Die Euromünzen tragen national eindeutige Symbole und werden von Europas Völkern denn auch gerührt über so viel Einheit durch Vielfalt in die Hand genommen. Es weiß ja nicht, daß bei genuinen Zentralbanken auch die großen Scheine korrekt verfertigt werden. So tragen alle US-Dollarnoten die Signatur einer der zwölf Federal-Reserve-Banken. Auch für die Euronoten hatte immerhin der gestürzte Eurokaiser Bundesbank noch 1997 gefordert: „Die Banknoten sind identisch, mit einer Ausnahme: Auf jedem Schein ist ein Feld vorgesehen, in dem das ausgebende Land vermerkt wird.“ Von einer solchen Kennzeichnung aber fürchtete sich der Rat des Eurosystems und beschloß – nun mit Zustimmung des Bundesabankpräsidenten – am 11. September 1998 auf die Angabe der wahren Emissionsbanken zu verzichten. Der italienische Wirtschaftshistoriker Luca Einaudi hat im Jahre 1999 die vom Rat wohlweislich verschwiegenen Gründe für diesen aberwitzigen Schritt offen gelegt:

„Wenn ein Mitgliedsland der EWU in eine politische oder wirtschaftliche Krise geriete, könnte eine Diskriminierung der Euro-Banknoten dieses Landes einsetzen. Dies würde zur Wiedereinführung eines Abschlags und damit zu einer Fluktuation des Wechselkurses gegenüber den anderen Euronoten führen. Damit würden die Vorteile der einheitlichen Währung aufgehoben“.


Direkt gefragt, warum auf den Euronoten, anders als auf den Euromünzen, keine nationalen Symbole erscheinen, hat Hans Tietmeyer – der am 11. September 1998 heimlich Umgefallene – kurz vor Einführung der neuen Noten und Münzen diese Sicht der Dinge dann ebenfalls eingestanden: „Bei den Münzen mag die nationale Seite ja relativ problemlos sein, bei den Euro-Noten hätte sie meiner Meinung nach die Akzeptanz in den jeweils anderen Euro-Ländern gefährden können“ (unsere Hervorhebungen). Einaudi und Tietmeyer haben an die Erfahrungen aus der Zeit der privaten Notenbanken gedacht, als bei Finanzkrisen die Noten kapitalschwacher Banken nicht mehr zum Nennwert akzeptiert wurden. Es ist nun genau die Furcht vor einer solchen Krise aufgrund mangelnder Akzeptanz von Noten gleicher Währung, aber unterschiedlicher Emittenten, deren Entstehung man im Eurosystem durch Verschleierung der wahren Emittenten zu verhindern sucht. Gleichwohl ist der Versuch, durch Einheitlichkeit der Noten die EZB-Nichtbeteiligung an ihrer Emission zu kaschieren, nicht anderes als ein Ausdruck schierer Hilflosigkeit. Zudem ist er im Ernstfall unwirksam, da die Euronoten anhand ihrer Seriennummern doch identifiziert werden können. Man muß nur den Buchstabencode für die NZBen kennen.


Der Code ist wie folgt entwickelt worden: Man hat zunächst die Mitgliedsstaaten der EWU alphabetisch nach ihren Namen in der dominierenden Landessprache geordnet und sie dann mit dem umgekehrten Alphabet gepaart. Belgien als alphabetisch erstes Land – België/Belgique – erhielt somit den letzten Buchstaben des Alphabets, Z, und Finnland – Suomi – als alphabetisch 12. den zwölftletzten, also L. Eine Ausnahme bildet Griechenland – Ellas –, dem als alphabetisch 3. Land der zweitletzte Buchstabe, Y, zugeteilt wurde. Der war ursprünglich für das alphabetisch 2. Land, Dänemark – Danmark– , vorgesehen, das aber in absehbarer Zeit nicht an der EWU teilnehmen wird. (Genauso wenig wie Schweden – Sverige – und Großbritannien – United Kingdom –, für die die Buchstaben K bzw. J reserviert waren). Im einzelnen lassen sich die Euronoten der 12 Mitgliedsländer der EWU anhand folgender Buchstaben vor den Seriennummern identifizieren: Z = België, Y = Ellas, X = Deutschland, V = España, U = France, T = Ireland, S = Italia, R = Luxembourg, P = Nederland, N = Österreich, M = Portugal und L = Suomi.


Tugendhaftigkeit ist kein Schutz

Die EZB ist nicht nur keine Notenbank, sondern auch keine Entscheidungszentrale, nach deren Beschlüssen sich die NZB zu richten hätten. Wie der Bonner Rechtsprofessor Martin Seidel, immerhin Mitglied der deutschen Delegation in der Konferenz von Maastricht und niemals betört von den Maskeraden des Eurokaisers, expliziert hat, kann weder dem Vertrag von Maastricht noch der Satzung des Eurosystems entnommen werden, daß die EZB für „Festlegung und Ausführung der Geldpolitik zuständig ist“. Schon gar nicht kann das EZB-Direktorium ohne Rücksprache mit dem Rat des Eurosystems geldpolitische Entscheidungen treffen. Die Direktorien der alten Bundesbank, der BdL und des Fed waren nicht zuletzt dieser Befugnis wegen mächtig.


Damit sie ihre Macht noch hemmungsloser ausüben können, haben fast alle NZBen ihr Personal kräftig aufgestockt (gegenwärtig 60.000 gegenüber ca. 1.200 bei der EZB). Sie beschicken damit die dreizehn „Ständigen Ausschüsse“ des Rats sowie zusätzliche Arbeitsgruppen in diesen Ausschüssen, von denen die Beschlüsse des Rats vorbereitet werden. Auch in diesen mächtigen Gremien herrscht die 12:6-Mehrheit über das EZB-Personal. Die aus den NZB kommendem Experten sind wiederum nur den NZB-Direktorien weisungsunterworfen, nicht jedoch dem EZB-Direktorium.


Was hat das EZB-Direktorium überhaupt zu sagen? Verglichen mit dem Washingtoner Direktorium der Fed so gut wie gar nichts. Während Washington die Budgets der regionalen US-Notenbanken in der Hand hat, wird das vom Frankfurter Direktorium verwaltete Budget – über den Rat – von den NZBen bestimmt. Wo Washington die Präsidenten der regionalen Notenbanken bestimmt, hat Frankfurt keinerlei solcher Befugnisse. Selbst der einheitliche Zins und die anzubietende Zentralbankgeldmenge für die europäischen Geschäftsbanken wird vom Rat festgelegt, in dem Frankfurt nur in der Minderheit ist. Ihn der Öffentlichkeit mitteilen darf Wim Duisenberg dann ganz allein.


Das EZB-Direktorium hat auch keine Kontrolle über die Qualität der Sicherheiten, gegen die von den NZB der Euro emittiert wird. Nicht marktfähige Schuldtitel der öffentlichen Hand – wie Kredite für Siziliens Metropole Palermo -, aber auch immer absturzgefährdete Aktien und Kredite an immer bankrottbedrohte Unternehmen – all diese „ganz allerliebsten“ Titel dürfen die NZB zwischen Lissabon und Helsinki als Sicherheiten bei der Euroschaffung hereinnehmen. Allein die Bundesbank hat diese kühne Befreiung von den Zentralbankregeln nicht willenlos mitgemacht. Nicht marktfähige Schuldtitel der öffentlichen Hand und Aktien werden von ihr überhaupt nicht akzeptiert. Kredite an Private müssen sich Abschläge bis 20 Prozent gefallen lassen. Diese Tugendhaftigkeit kann die Bundesbank aber nicht davor schützen, daß sich ihre Schuldner von anderen NZB gegen windige Sicherheiten Euro besorgen und damit ihre guten Pfänder bei der deutschen Zentralbank auslösen. Ein raffinierter Weg, um mit schlechten an gute Sicherheiten heranzukommen!


Splitternackt

Zentrale Notenbanken, das heißt Banken mit dem Monopol der Notenausgabe, sind Ende des 19. Jahrhunderts überhaupt nur entstanden, um die zahlreichen Liquiditätskrisen, die von den miteinander konkurrierenden privaten Notenbanken nicht gemeistert werden konnten, als Kreditgeber letzter Instanz, dem sogenannten lender of last resort, abwenden zu können. In dieser Funktion steckt also die Ratio der Zentralbank. Im Maastricht-Vertrag ist diese elementare Funktion bei der Konzeption des Eurosystems schlichtweg vergessen worden. Wiederum war es die Bundesbank, die das Schlimmste zu verhindern trachtete. In den Jahren 1999 und 2000 versuchte sie, ihre eigene lender-of-last-resort-Institution – die zusammen mit deutschen Geschäftsbanken betriebene Liquiditätskonsortialbank (Kapital: 2,7 Milliarden D-Mark; davon 30 Prozent Anteil der Bundesbank) – zu einer Feuerwehr mit einem Kapital von 15 Milliarden € (davon 5 Milliarden € Bundesbankanteil) für ganz Euroland operabel zu machen. Da sich die deutschen Geschäftsbanken aber zierten, mit ihren 10 Milliarden € für ihre europäischen Konkurrenten ein Sicherheitsnetz aufzuspannen, fehlt im Eurosystem bis auf den heutigen Tag ein lender of last resort.

Was ohne lender of last resort passieren kann, haben Milton Friedman und Anna J. Schwartz in ihrer berühmten Studie von 1963 über die Weltwirtschaftskrise 1929 bis 1933 gezeigt, in der 4500 von 7500 US-Banken zusammenbrachen: „Das Fed war demoralisiert. Jede Zentralbank operierte für sich allein. Alle ließen sich von der Panik anstecken, die sich in der Finanzwelt und der Nation ausbreitete. Den Märkten fehlte die Führerschaft eines unabhängigen Zentralbanksystems. Es mangelte zudem an der Fähigkeit, den Interessengruppen aus Politik und Wirtschaft zu widerstehen und sich dem Gesamttrend des Markts entgegenzustellen. Diese Mängel rechtfertigen die Gründung einer Quasi-Regierungsinstitution mit umfangreichen Machtbefugnissen.“


Friedman und Schwartz meinen mit dieser Institution die Federal Reserve Bank of New York, die seit 1935 die Beschlüsse des – von den Direktoren der Fed dominierten – Federal Open Market Committee, des Zentralbankrats der Fed, alleine umsetzt und als ihr lender of last resort funktioniert. Vor 1935 war gab es in der Fed – ganz wie heute im Eurosystem – keinen lender of last resort und mit dem damaligen Direktorium ein völlig machtloses Gremium. Diesem entspricht im Eurosystem, das EZB-Direktorium, das zwar – anders als das alte Fed-Direktorium – im Rat des Eurosystems mitstimmen darf, ohne – wie das neue Fed-Direktorium – die Entscheidungsmehrheit zu haben. Wichtiger aber ist, daß dem EZB-Direktorium auch noch eine machtvolle Notenbank fehlt. Der Eurokaiser EZB kann Noten in der Regel ja nicht emittieren, was seine Gold- und Devisenschätze notdürftig überglänzen sollen. Altes wie neues Fed-Direktorium hatten und haben nicht einmal solche Schätze, geschweige denn ein Bankhaus in Washington D.C. Der neue Fed-Kaiser braucht mit so etwas auch niemanden zu blenden, weil er mit der Federal Reserve Bank of New York dardie größte und mächtigste Zentralbank der Welt in seiner Gewalt hat. Der Euro-Kaiser wäre ein wirklicher Herrscher, wenn ihm analog die Bundesbank zu Diensten wäre.


Der Eurokaiser EZB zeigt sich nun heute den Völkern von Euroland wie ein Wiedergänger des einst machtlosen Direktoriums der Fed den von Bankenpaniken heimgesuchten Amerikanern. Der EZB-Kaiser schreitet ohne lender of last resort-Hose, ohne Geldemissions-Hemd und ohne Sicherheitskontroll-Jacke daher. Er ist nicht einfach nur nackt, er ist splitternackt.


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Der Text entstammt der Festschrift für Wilhelm Nölling, November 2003, verfasst von beiden Autoren im Mai 2003. Sämtliche Quellen zum Märchen finden sich in: G. Heinsohn / O. Steiger, (i) Das Eurosystem und die Verletzung der Zentralbankregeln: Was man darüber wissen muss und was dazu gerne verschwiegen wird, St. Gallen: MZSG Management Zentrum St. Gallen, Mai 2002, (ii) „Die Konstruktionsfehler des Eurosystems“, in: D. Ehrich u.a., Hg., Finanzmarktarchitektur, ökonomische Dynamik und regionale Strukturforschung: Festschrift für Gerhard Leithäuser und Thomas von der Vring, Universität Bremen: Institut für Konjunktur- und Strukturforschung [IKSF], 2000, S. 83-110 und (iii), “The Eurosystem and the Art of Central Banking“, in: Studi economici, Nr. 76, 2002/Nr. 1 [erschienen 2003], S. 5-30 sowie O. Steiger, „Der Staat als ‚Lender of Last Resort‘ – oder: Die Achillesferse des Eurosystems“, in: I. Barens und M. Pickardt, Hg., Die Rolle des Staates in der Ökonomie – Finanzwissenschaftliche Perspektiven: Festschrift für Otto Roloff zum 65. Geburtstag, Marburg: Metropolis, 2002, S. 51-84. Die Bilanzen der EZB haben wir entnommen: Europäische Zentralbank, Jahresbericht 2002, Frankfurt am Main: EZB, Mai 2003. Die allgemeinen Regelungen für die geldpolitischen Instrumente und Verfahren des Eurosystems zitieren wir nach folgener Dokumentation: Europäische Zentralbank, Die einheitliche Geldpolitik im Euro-Währungsgebiet, Frankfurt am Main: EZB, April 2002.




chza1 — 13. Juni 2010 — Visuelle Darstellung am Beispiel SUPREME COURT in Israel mit Illuminati bzw. "Bullshit" Neue Welt Ordnung (=ALTES AUSLAUFMODELL TEILE UND HERRSCHE-PARADIGMA) als DIE ABSOLUTE MACHT OHNE LIEBE.
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Die einzige Psychologisch-Medizinische Ur-Schule der Charakterkenntnis, also Menschenkenntnis, die niemals sich irdischen Machthabern (in der Regel altes Auslauf-Paradigma des Teile-Herrsche-Prinzips) unterworfen hat!

FAZIT: DAS QUALITATIV HOCHWERTIGSTE SELBSBILDUNGS-INSTRUMENT ZUR SELBSTKENNTNIS, ÜBER STEIGERUNG SEINER LEBENSLICHTLEITSTRAHLKRAFT, HELIODA IN UNSEREN BILLIONEN LEBENDEN ZELLEN. ERST NACH SELBSTERKENNTNIS IST AUCH FREMD-ERKENNTNIS ÜBERHAUPT MÖGLICH.




Der gute Menschenkenner
nach Carl Huters Psycho-Physiognomik
© Nov. 1939, Nr. 82
Verlorene Illusionen
Eine Reaktion des bedeutsamsten Huter-Schülers und physiognomischen Schriftstellers Amandus Kupfer auf den Beginn des Zweiten Weltkriegs.
Amandus Kupfer (1879-1952) war der bedeutsamste Schüler von Carl Huter (1861-1912), unserem wunderbaren Menschen und naturwissenschaftlicher Begründer der Original-Menschenkenntnis. Amandus Kupfer entfaltete in der Zeit von 1920 bis 1952 die breiteste Wirkung von allen Schülern Carl Huters. Man kann ihn als den bedeutendsten Schüler Huters bezeichnen. Die von Carl Huter und seinem Werk ausgelöste Bewegung orientierte sich in dieser Zeit an Amandus Kupfer. Eine andere bedeutende Bezugsperson gab es nicht!
Es ist daher von einem besonderen Interesse, die Wirksamkeit von Amandus Kupfer während der Zeit von 1933 bis 1945 näher zu betrachten.



This report will shock and upset some. Now is the time to write it--Knowing it could be misunderstood as anti-Semitic. God forbid that I a Jew should ever say or do anything that would be remotely considered as such, but I must admit this report does not come easy for me.

The fact still remains that an evil force has been put into place in Jerusalem and has spread throughout Israel, in preparations for the end time and the seat of the anti-Christ. For if we are to believe that the anti-Christ is to have his seat on the Temple Mount, then we must come to grips with some truths not being preached today.

One such truth is the foundation for such a move by the Devil must be already underway even as we speak, Or we simply are not in "end days" of an epoch. This report will prove that such a move is underway and has been for quite some time.

In this report are many pictures showing the establishment of Illuminati-established proof that there is a plot by those we refer to as the New World Order to Show in architectural design of the New Israeli Supreme Court Building designed and paid for by the Rothchilds, a presence of Free Masonry and the Illuminati in Israel. I [Jerry Golden] took all but one of the pictures you see here so I can assure that what you are seeing is real and actually in place.

The same families who own and control the Federal Reserve and other major financial institutions have their eyes set on the Temple Mount and the Holy City of Jerusalem. Just as Scriptures say, the man who will be revealed as the anti-Christ will sit there before the appearance of the Jewish Messiah Yeshua HaMashiach, and many will receive him as their messiah. Just actually how that will come about remains to be seen, but one thing I am convinced of is that Holy men of God will not be the ones to rebuild the Temple--it will be Illuminati. For God would not send men to that place to perform blood sacrifices. His Son’s blood was the perfect sacrifice; there is no need to shed the blood of dumb animals any longer. Yeshua did a perfect work, and it was finished. But He will return and take control of the New Temple that I feel will be built soon enough. Anti-Christ can be accepted by most "Christians" as savior who can bring peace and order to the world. But then you know the rest of that story.

For those who may think this article is anti-Semitic, I ask you to read an article on The House Of Satan, http://www.thegoldenreport.com/articles.asp?id=00135 ; for there are those who call themselves Jews but who are of the house of Satan. And many have found their way into the Israeli Knesset and they don't even mention nor deal with the Covenant of Yahweh.

Once again Yeshua will enter into that place--the Holy Mountain of God--and cleanse it. But before that happens all hell will break loose in Jerusalem and the world. So with all that said, I will now show you what have never been published before, for the few who are aware have been afraid to speak of it. Please pray over this servant of God for protection as we go forth with these truths. These truths must be revealed in order for the Body to know how close we are the end of this age.

This entire report will be built around the construction of this building ordered by the Rothschilds. A friend of mine took this picture of the Israeli Supreme Court as he and his wife flew over the area a couple years ago. The Supreme Court building sits on a plot of land opposite the Knesset and next to the Foreign Ministry and the Central bank of Israel. It is important to keep in mind that it sits in line with the Knesset, for we will be talking about Ley-Lines that cross under this pyramid running to the Knesset, with other ley-lines that cross in perfect order to the center of Jerusalem and on to the Rockefellow Museum.

Everything about this building has been thought out to the very finest detail, and it is diabolical. The Devils plan has been put into place before we ever realize it. He knows his final battle will be here in Jerusalem.

The Engineers who were chosen for this job by the Rothschild’s were the grandson and granddaughter of Ben-Zion Guine from Turkey who worked for Baron Rothschild, Ram Kurmi, born in Jerusalem in 1931, and Ada Karmi-Melanede born in Tel-Aviv in 1936. For those who can make something out of the numbers. It was important to the builder to have everything done according to the correct numbers. There were 1,000 sheets of plans, 1,200 cement posts; they worked on the building for 3 years or 750 days. 20 workers each day, for 200,000 workdays, 250,000 building stones, each hand placed.

The first thing you will notice is the pyramid with the all Seeing Eye just like the one you will see on the American dollar bill, it sits in a circle to the left. We will elaborate on this a little later in this article.

Auszug Politik Global aus dem Jahr 2008: Für den gläubigen Juden ist die Rückkehr in das "gelobte Land" dem Moment der Rückkehr des Messiah vorbehalten – erheben sich aber Menschen an die Stelle Gottes (Zionisten) und das auch noch mit den Mitteln Schwarzer Magie, so ist die Machtdemonstration der Zionisten in Jerusalem ein wahrer Affront gegen alle Menschen. Nicht nur, daß die Shoah, die sie den Palästinensern zufügen, zeigen jeden Tag aufs Neue ihre Verbrechen gegen die Menschlichkeit – aber auch alle Organisationen die von ihnen gegründet wurden und geleitet werden, sehen auch die Shoah und den Holocaust für nahezu die gesamte Menschheit vor.

Die Frage, die bis heute noch unbeantwortet bleibt, ist: werden sich die Menschen, die ihre Abstammung nicht in gerader Linie auf die Nephilim zurückführen, soweit zusammenschließen, daß sie sich gegen diejenigen wehren können, die ihnen das Recht auf Leben und Freiheit streitig machen. Die sichtbaren Organisationen dieser sogenannten "Edel-Menschen" die sich Rechte anmaßen, die ihnen nicht zukommen, sind der Round Table, das RIIA und der CFR, die TC, die Bilderberger, der CoR (alle mit ihren jeweiligen Unterorganisationen).

Daß darüber hinaus sich auch noch Freimaurer Logen innerhalb dieser Organisationen ihr eigenes Netzwerk geschaffen haben, mag bei vielen zum Kopfschütteln führen – WAS ABER, wenn das neue Oberste Gericht in Jerusalem nahezu ausschließlich aus Freimaurer-Symbolen und Symbolen der Magie besteht?
NB by W. Timm, Husum&Madrid: Übrigens BK Merkel hat einen Israelischen Pass und dienst als Hochverräterin Nummer Zwei nach Helmut Kohl, Hochverräter Nummer eins, ihr politischer Ziehvater, perfekt für die Interessen der logengesteuerten Hochfinanz in City of London und Washington DC - hierbei opferten und opfern beide og. obersten Hochverräter am Deutschen Volk den gesamten Wohlstand, in mühevollster Arbeit über letztes Jahrhundert hart erarbeitet total im Fremdauftrag und immer schön gegen die fundamentalen vitalen Lebensinteressen - ja Überlebensinteressen von uns Deutschen! Das verdiente natürlich für Beide die höchste Auszeichnung im Weissen Haus, wie erst kürzliche für Angela Merkel durch Wallstreet-Marionette US-Präsident Obana, der in Kenya Geborene, somit "not natural born in US"! Alles nur noch eine billige Schmieren-Komödie oder sollte man besser sagen Schmieren-Tragik-Theater für die total verblödete Weltbevölkerung via Hypnose-Brain-Wash. in global gleichgeschalteten Main-Stream-Lügen-Medien. Carl Huter, unser Großmeister der Original-Menchenkenntnis warnte nicht umsonst vor den Gefahren von Massen-Hypnose, die hierbei für die nachhaltige Verblödung der Weltbevölkerung negativ wirkt. Ende Timm.


Es sei hiermit wiederholt auch darauf hingewiesen, daß vor der Staatsgründung Israels Chaim Weizmann und Amandus Kupfer sich persönlich begegnet sind. Weizmann wurde nach Gründung des Staates Israels erster Präsident. Weizmann besuchte in den 20er Jahren Amandus Kupfer bei Nürnberg und fragte um physiognomische-psychologische Beratung zu dem Vorhaben Gründung des Staates Israel.
Mit der weltersten Digital-Publikation von der gute Menschenkenner 82 von insgesamt 101 großformatigen Zeitungsausgaben wird hiermit versucht die Reaktion von Amandus Kupfer auf den Beginn des Zweiten Weltkrieges nachzuzeichnen. Hauptquelle sind die genannten 101 Ausgaben. Diese großformatigen Zeitungsausgaben wurden von Amandus Kupfer von August 1932 bis Juni 1941 herausgegeben.
Es ist wissenschaftshistorisch Tatsache, dass der Herausgeber Amandus Kupfer schon in den ersten beiden großformatigen Zeitungen, Der gute Menschenkenner Nummer eins und zwei, also bevor Adolf Hitler Reichskanzler Januar 1933 und Führer von Deutschland wurde, diesen in Nummer zwei im Jahr 1932 diplomatisch aber eindeutig als nicht geeignete oberste Führungskraft für Deutschland klar kennzeichnete.
Nummer eins stellte dem Leser sozusagen das naturwissenschaftliche „Führer-Prinzip“, also den tatsächlichen Bauplan der Natur, insbesondere die Naturell-Typenlehre Carl Huters und die darauf aufbauende Rangordnung der Persönlichkeiten vor. In Nummer zwei ebenfalls Jahr 1932 wurde Adolf Hitler in Bild und Text, diplomatisch, aber für den genau Lesenden und Kenner der Huterschen Menschenkenntnis klar und unmißverständlich als nicht geeignet für das höchste politische Amt Reichskanzler Deutschlands. Dies ist eine wissenschaftshistorische Sensation! Personen, die Adolf Hitler zu direkt und undiplomatisch kritisiert hatten, wurden schon im Jahr 1933 ermordet. Beispiel der Herausgeber DR. FRITZ GERLICH von „DER GERADE WEG“ "HAT HITLER MONGOLENBLUT?" 1932, aus München.

Der Zweite Weltkrieg begann am 1. September 1939 mit der Beschießung und der Eroberung Polens durch Nazi-Deutschland, worauf Frankreich und England am 3. September 1939 Nazi-Deutschland den Krieg erklärten. Die erste nach Kriegsbeginn erschienene Ausgabe der Zeitschrift «Der gute Menschenkenner» (Nr. 81, Oktober 1939) enthielt eine Studie über den Ausdruck von Liebe und Hass.
Sie war die letzte Nummer, die redaktionell vor Kriegsbeginn abgeschlossen worden war. Die Ausgabe Nr. 82 vom November 1939 war dann dem Thema «Verlorene Illusionen» gewidmet. Kupfer verwendete als Aufhänger das Bild von Charles Gleyre «Les illusions perdues»

Im Dritten Reich wurde Schillers «Wilhelm Tell», den Amandus Kupfer als Hauptwerk Schillers bezeichnet, nicht aufgeführt, da man befürchtete, es könnte dadurch der Widerstand gegen das diktatorische Regime beflügelt werden.
Schiller war, was mindestens jedem Gebildeten auch damals bekannt war, der Dichter eines idealistischen und individuellen Freiheits- und Schönheitsideals, das absolut nicht in den Rahmen des Dritten Reiches passte.
Als Nationaldichter konnte ihn das Dritte Reich zwar vereinnahmen; Kupfer jedoch wies daraufhin, dass sich Schiller weniger um Nationalismus, als um Freiheitskämpfe und deren idealen Werte kümmerte, wie das der Inhalt des «Wilhelm Tell» ist. Im «Wilhelm Tell» wird die Ermordung tyrannischer Herrscher als eine mit einer sonstigen Mordtat nicht vergleichbare, gerechtfertigte und moralische Tat dargestellt.
Man kann wohl nicht sagen, dass Kupfer damit direkt zur Ermordung Hitlers aufgerufen habe; man kann aber auch nicht sagen, dass er, der durch die Gestapo sorgfältig kontrolliert wurde, sich den Mund hat verbinden lassen. In der Tat steckt in diesem Text eine Wertung der damaligen Zeit, die Hitler und den Behörden des Dritten Reiches nicht geschmeichelt hat.

Wer das Dritte Reich physisch überleben wollte, der konnte das, was hier diskret, jedoch unmissverständlich ausgedrückt wird, im Jahre 1939 nicht offen drucken.
Der Hauptartikel in «Der gute Menschenkenner», Nr. 82, November 1939, ist jedoch nicht Schiller und seinem «Wilhelm Tell» gewidmet, sondern dem Bild von Charles Gleyre «Les illusions perdues».
Seiner Abhandlung stellt Kupfer das folgende Gedicht voran:
Die süßen Bilder, wie weit, wie weit -
Wie schwer das Leben, wie trübe;
Fahr wohl, fahr wohl, du selige Zeit, -
Fahrt wohl, ihr Träume der Liebe.

Charles Gleyre wurde 1806 in Chevilly im Waadtland geboren. Die künstlerische Ausbildung erhielt er ab 1825 in Paris und Rom. 1834 bis 1837 war er zeichnender Reisebegleiter auf einer Orientreise. Von 1838 an lebte er in Paris, wo er besonders als Lehrer eine besondere Attraktion genoss. Er unterrichtete Künstler wie Anker, Monet, Renoir und Piloty.
Den künstlerischen Durchbruch erlebt Gleyre im Jahre 1843 mit dem Bild «Le Soir», das später «Les Illusions perdues» genannt wird.
In feinfühliger Weise drückte Gleyre mit diesem Bild eine damals allgemein vorhandene Stimmung aus, eine Stimmung, die auch von einer ganzen Reihe anderer Künstler, Musiker, Dichter und Maler, dargestellt wurde, nämlich den Abstieg von den großen Idealen hin zu einer nüchternen Realität. Die Musen im griechischen Kahn werden durch den Abendwind vom Ufer weggetrieben. Schon bald werden sie verschwunden sein. Der Sänger am Ufer verliert seine anregenden lieblichen ethisch-ästhetischen Musen und sinkt müde in sich zusammen. Es nachtet.
Dieses Bild, so kann man es heute feststellen, ist sinnbildlich nicht nur für die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts, sondern für die ganze Zeitepoche nach 1843 bis heute.
Gleyre hat diesem Bild ein Gegenstück zugedacht, das er «Le Matin» (Der Morgen) oder auch «Le Paradis terrestre» (Das irdische Paradies) nannte. Dieses Werk ist in gewisser Weise das künstlerische Testament Gleyres. Es blieb jedoch unvollendet.
Das Motiv und der Ausdruck dieses Bild erinnert sehr an einen Text von Carl Huter über das ideale Verhältnis zwischen den Geschlechtern. Dieser Text lautet: «Mann und Frau sollen sich zueinander verhalten wie der Goldene Schnitt.
Der kleinere Teil soll im gleichen Verhältnis zu dem größeren stehen wie der größere zum Ganzen.
Das heißt: Die Frau liebe den Mann so stark wie der Mann die Frau und sich zusammengenommen liebt. Dies geschieht bei normalem ethischem Empfinden in der geschlechtlichen Vereinigung. Die Frau soll also auch außerhalb dieses Liebesvorganges den Mann ebenso gleich stark heilig lieben. Dann erst löst sie ihre Aufgabe als Gattin.
Der Mann aber liebe 1. das Ideale, 2. das Ich und 3. die Frau in gleich starkem Verhältnis wie das Verhältnis des Goldenen Schnittes ist.
Im Übrigen, also in der Beziehung der Geschlechter zur übrigen Umwelt, vertrat Huter die Ansicht, dass in allen Bereichen volle Gleichberechtigung und Gleichstellung die Regel sein solle. Gleyre schuf neben vielen Portraits auch eine Anzahl von Historienbildern, so das Bild «Major Davel».

Der Künstler Gleyre war vertraut mit der Gallschen Phrenologie und mit der Lavaterschen Physiognomik. Beide, Gall und Lavater, beeinflussten sein Schaffen.

Dieser Kampf Huters ist ein Beispiel dafür, daß es zwischen dem harmonisch guten und dem bösen Prinzip keine Versöhnung gibt. Es gibt nur einen Kampf für das Gute, die Wahrheit und Schönheit bis zur völligen Überwindung alles Häßlichen und Bösen.

KAMPF MK HU KUPFER

Daher wird auch der gute Mensch lernen müssen aus seiner Reserve und Tatenlosigkeit herauszutreten, d.h. er wird durch immer neues Ungemach und Unglück dazu veranlaßt, er wird zum Kämpfer für Wahrheit, Recht und Schönheit werden müssen, weil es keinen andern Weg der Höherentwicklung und zur endlichen Erreichung des Menschenglückes gibt.




POLITIK GLOBAL (2008): Es bleibt jedoch die Tatsache, daß eine Kraft des Bösen nach Jerusalem gebracht wurde und sich in ganz Israel ausgebreitet hat und dies in Vorbereitung auf das Ende der Zeiten und die Herrschaft des Anti-Christen. Denn wenn wir glauben, daß der Anti-Christ seinen Sitz auf dem Tempelberg haben soll, dann müssen wir einige Wahrheiten auf den Tisch legen, die heute nicht gepredigt werden.

Eine dieser Wahrheiten ist die Gründung einer Bewegung durch den Teufel, die im Moment, in dem wir darüber sprechen, bereits auf dem Weg ist – oder wir sind nicht am "Ende aller Zeiten" dieser Epoche. Dieser Bericht hier soll jedoch beweisen, daß solch eine Bewegung bereits seit einiger Zeit auf dem Weg ist.




In diesem Bericht werden viele Bilder gezeigt, die die Errichtung eines Illuminaten errichteten Beweises zeigen, daß es eine Verschwörung von denen gibt, die wir die New World Order nennen, gezeigt im Architektur-Entwurf des Gebäudes des neuen Israelischen Obersten Gerichtshofes, entworfen und bezahlt von den Rothschilds, als Zeichen der Freimaurerei und Illuminaten in Israel. Ich [Jerry Golden] habe alle Fotos hier (außer einem) selbst aufgenommen von Dingen die real sind und derzeit bereits verwirklicht sind.

Die gleichen Familien, denen die Federal Reserve (NB.: FED = angeblich "US"-Zentralbank) gehört und die sie auch kontrollieren, sowie andere bedeutende Finanzinstitutionen (NB.: z.B. Bank of England, EZB aber auch BIS in Basel oder auch Banken wie die Morgan-Chase oder UBS-Warburg u.v.v.a.m.) haben längst ihren Blick auf den Tempel-Berg und die heilige Stadt Jerusalem geworfen. So wie die Schriften sagen, wird der Mensch, der als Anti-Christ offenbart wird, dort seinen Platz einnehmen, und viele werden ihn als ihren Messiah annehmen, bevor der Jüdische Messiah Yeshua HaMashiach erscheint. Wie es ausgeht, bleibt abzuwarten, aber von einem bin ich überzeugt, Gott gläubige Menschen werden nicht den Tempel wiedererbauen, es werden die Illuminati sein. Denn Gott würde nicht Menschen in diesen Platz schicken, um Blut-Opfer zu vollziehen. Das Blut seines Sohnes war das vollkommenste Opfer; es bedarf nicht mehr, noch das Blut von unwissenden Tieren zu vergießen. Yeshua hat eine vollendete Tat vollzogen und sie war beendet. Aber er wird wiederkehren und die Herrschaft über den Tempel einnehmen – Tempel von dem ich meine, daß er bald gebaut werden wird.

Der Anti-Christ wird von vielen "Christen" als Retter, der Frieden und Ordnung in die Welt zurückbringt, akzeptiert werden können. Aber dann kennt ihr den Rest der Geschichte.

Die, die auf die Idee kämen, dieser Artikel sei antisemitisch, bitte ich folgenden Artikel zu lesen: The House of Satan, denn dort sind die, die sich selbst Juden nennen, aber die dem Haus Satans entstammen. Und viele unter ihnen haben den Weg in die Knesset gefunden und sie erwähnen noch nicht einmal oder handeln nach dem Bund mit YHWH.

Noch einmal, Yeshua wird in diesen Platz begeben – Gottes Heiligen Berg – und ihn reinigen. Aber bevor dies geschieht, wird in Jerusalem und in der Welt alles zusammenbrechen.

Mit all dem Gesagten, werde ich jetzt euch das zeigen, was noch nie zuvor veröffentlicht wurde, die Wenigen, die darüber Bescheid wußten, hatten Angst darüber zu sprechen. Bitte betet für diesen Diener Gottes um Schutz, da ich mit diesen Wahrheiten fortfahre. Die Wahrheit muß aufgedeckt werden, damit die Menschheit erfährt wie nahe wir dem Ende der Zeiten sind.

Der gesamte Bericht rankt um den Bau dieses Gebäudes, unter der Bauherrschaft von Rothschild. Ein Freund von mir hat das Foto vom Obersten Gerichtshof aufgenommen, als er mit seiner Frau über das Gebäude flog. Das Oberste Gericht befindet sich auf einem Stück Land gegenüber der Knesset und in der Nähe des Außenministeriums und der Zentralbank von Israel. Wichtig ist, im Gedächtnis zu behalten, daß es auf einer Linie mit der Knesset liegt, mit anderen Geo-Linien, die unter der Pyramide kreuzen und zum Zentrum Jerusalems und dem Rockefeller-Museum führen. Alles in diesem Gebäude wurde bis in das feinste Detail durchdacht und erweist sich als diabolisch. Der Plan des Teufels wurde realisiert, bevor wir es überhaupt bemerken konnten. Er weiß, daß die Endschlacht hier in Jerusalem stattfinden wird.

Die Bauingenieure, die für diesen Auftrag von Rothschild ausgewählt wurden, waren der Enkel und die Enkelin von Ben-Zion Guine aus der Türkei, Ram Kurmi, geboren 1931 in Jerusalem, und Ada Karmi-Melanede, geboren 1936 in Tel-Aviv. die für Baron Rothschild arbeiteten.

Hier etwas für die, die mit Zahlen etwas anzufangen wissen: Für die Baumeister war es wichtig, daß alles im Einklang mit den richtigen Zahlen erfolgte. Es gab 1000 Pläne, 1200 Positionen mit Zement, sie arbeiteten am Gebäude während dreier Jahre oder 750 Tage. 20 Arbeiter jeden Tag für 200.000 Arbeitstage, 250.000 Steine – ein jeder plaziert per Hand.

Das erste, was bemerkt, ist die Pyramide mit dem alles Sehenden Auge, genau so wie das, das man auf dem Dollar-Schein sieht. Sie befindet sich in einem Kreis auf der linken Seite. Darüber noch später ausführlicher im Artikel.

Der größere Kreis unten im Foto enthält ein auf dem Kopf stehendes Kreuz, bestimmt darauf zu laufen. Es stellt das einzige religiöse Symbol dar, das dazu bestimmt ist, mit den Füßen getreten zu werden.

Oben auf dem Bild ist eine Moslemische Grabstelle und außerhalb des Blickfeldes ein ägyptischer Obelisk.

Und überall findet man Altare für den hinduistischen Glauben. All dies macht erst Sinn, wenn wir von der Errichtung einer Regierungsform sprechen, die durch den Anti-Christ führt.

Es gibt nur wenige Hinweise im Gebäude selbst über die enge Verbindung mit den Rothschilds – jedoch sind auf der Außenseite diese beiden vorzufinden:

Stein mit hebräischen Schriftzeichen
Dieser Stein weist in den Garten mit dem ägyptischen Obelisken. Nach passieren der Sicherheitskontrollen findet man im Gebäude auf der linken Seite ein großes Gemälde:

Das Gemälde erweist den Rothschilds Referenz, oben bemerkt man das Emblem der Rothschilds. Es ist das Symbol für den Gründer der Rothschild Dynastie und seiner fünf Söhne, die in ganz Europa die Zentralbanken gründeten. Die Rothschilds erließen mehrere Bestimmungen für die Israelische Regierung, bevor mit dem bau begonnen wurde, darunter: Die Rothschilds erwerben das Land um das Oberste Gericht zu bauen, sie verwenden ihre eigenen Architekten und niemand darf wissen, wieviel der Bau kostet. Es hat vier Jahre gedauert, die Struktur zu bauen – mit vielen Geheimnissen innerhalb des Gebäudes.

Auf dem Gemälde erkennt man links Teddy Kollek, dann Rothschild, rechts stehend sieht man Shimon Peres und sitzend unten links Yhzhak Rabin. Und weitere, die uns den Oslo Todes-Prozess einbrachten, mit dem wir jetzt zu tun haben.

Vom Dunkel zum Licht
Hier beginnt unsere Reise so wie wir in das Gebäude eintreten, denn das gesamte Gebäude soll einen aus der Dunkelheit in das Licht zu bringen um ein Illuminat zu werden. Zuerst betritt man das Gebäude in einem Bereich mit sehr abgedunkeltem Licht, jedoch wenn man den Treppenaufgang hinaufschaut, so erkennt man das helle Licht, das von einem riesigen Fenster herrührt, von dem man Teile Jerusalems überblickt.



Fenster mit Blick auf einen Teil Jerusalems
Dabei ist es wichtig, die Stufen zu zählen, es sind drei Absätze je je 10 Stufen, was eine Gesamtheit von 30 Stufen ausmacht. Beim Hinaufsteigen von diesen 30 Stufen kommt man aus der Dunkelheit zum Licht und man die Welt sehen – oder wie hier die Stadt Jerusalem, wie man sie zuvor noch nicht gesehen hat. Auf der linken Seite sieht man die alten Jerusalem Steine, einige von ihnen sollen im zweiten Tempel verwendet worden sein – aber dies ist nicht beweisbar. Auf der anderen Seite sieht man die leicht gerundete moderne Wand, ferner sind da 6 Lampenständer die hinaufführen um den Menschen während seiner Lebensreise darauf hinzuweisen, Wissen zu erwerben und illuminiert zu werden.

Aber noch einmal erscheint es mir notwendig, darauf hinzuweisen, daß in diesem Gebäude alles vollkommen ist und eine Bedeutung hat – sogar numerisch.

Wenn wir uns nach links wenden und auf die Pyramide zulaufen, bemerken wir einen Metallstreifen im Marmorboden. Die ausgelegten Linien kreuzen sich direkt unter der Pyramide und führen hier von diesem Platz direkt zu anderen Stellen in der Stadt. Es ist diese Stelle, wo die Richter und andere stehen können um Wissen und Macht zu erhalten. Dabei steht man direkt über einem Raum aus Kristall als dem Alles-Sehenden-Auge von Luzifer, dem Träger des Lichts über ihm.

Für die, denen der Ausdruck Ley-Lines nicht geläufig ist, es sind geographische Gitter, auf denen Hexen und Magier den Teufel anrufen. Falls sie es bemerkt haben, so befinden sich Hand-Leser und ähnliche Menschen üblicherweise in der gleichen Straße, die eine Ley-Line ist (NB.: Gitter – so wie z.B. die Kapelle von Chartres, Stonehenge, usw.)

Nachstehend eine Karte von Jerusalem, (BITTE GOOGELN) wo man sieht, daß der Oberste Gerichtshof und die Knesset mit einer geraden Linie verbunden sind und im 90 Grad-Winkel dazu eine Linie auf halbem Weg eine Ley-Line, die rings um verläuft. Diese linie verläuft abwärts in der Mitte der Straße bekannt als Ben Yehuda, einem Platz an dem sich alle Verrückten treffen und an jedem beliebigen Tag findet man wenigstens Einen, der sich selbst als Elijah oder Moses nennt. Israeli nennen die Ben Yehud eine "freak show". Diese Linie verläuft weiter zum Rockefeller-Museum und vom Rockefeller-Museum verläuft die Linie durch das moslemische Viertel zum Tempel-Berg.


Auf dem Stadtplan erkennt man die Ley-Line, die zum Zentrum der Pyramide führt. Kurz bevor man unter die Pyramide tritt erlaubt ein Fenster den Blick hinauf auf die Pyramide.

Fenster zur Pyramide
Noch einmal kurz eine Betrachtung zu den 30 Stufen. Wir wissen, daß die Freimaurerei 33 Grade enthält wobei in der Freimaurerei die letzten drei Stufen den Grad des höheren Lernens enthalten und die Vorbereitung auf das Illuminaten-Sein sind. So schreiten wir vom oberen der Stufen zur Pyramide und finden eine große Bibliothek mit drei Teilen zu den drei Stufen des höheren Lernens. Die letzten drei Stufen in der Freimaurerei und danach, wenn jemand sich entscheidet noch weiter fortzuschreiten und akzeptiert worden ist, werden sie in den höchsten Grad der Illuminati aufgenommen. Wichtig ist auch in diesem Gebäude, daß der 33. Grad an der Basis der Pyramide endet.





Bibliothek
Dies ist eine sehr große und teure Bibliothek, aber es ist etwas weiteres, das bemerkt werden sollte. Das untere Drittel ist "nur" für Anwälte. Das zweite (mittlere) Drittel ist reserviert "nur" für die Richter. Das oberste Drittel ist reserviert nur für Richter im Ruhestand, was auch Aussagekraft hat über die Ordnung der Dinge unter den Illuminaten: jemand muß akzeptiert/ angenommen werden um zum nächst höheren Niveau aufzusteigen, bevor er Zugang zu diesem Wissen erlangen darf. Und direkt über dem dritten Niveau befindet sich die Pyramide mit dem Alles-Sehenden-Auge Luzifers. Dort beginnt die Reise in die Illuminati.

Direkt unter der Pyramide sieht man 6 Quadrate. Sechs ist die Ziffer des Menschen und jedes Quadrat hat 4 Seiten die sich an die Welt richten. Im Zentrum direkt unter der Spitze der Pyramide ein Kristall, so daß wenn jemand über ihm steht, so befindet er sich in direkter Linie zwischen der Spitze der Pyramide und dem Kristall darunter.

Es gibt 5 Gerichtssäle, jeder hat einen Eingang nach Art Jüdischer Grabstätten – mit einer Öffnung über der Tür um dem Geist/Seele/Roach die Freiheit zu geben, den Raum zu verlassen. Die Wand zu den Gerichtssälen verläuft in einem leichten Bogen, während die äußere Wand gerade verläuft. Es gibt zwei Deutungen hierzu, die gerade Linie bezeichnet die Justiz und der Bogen weist auf die Gnade hin – die andere Deutung bezieht sich auf die Ordnung aus dem Chaos, was das Motto der Illuminati ist. Es sind jeweils drei Richter in jedem Gerichtssaal und über den Sitzen der Richter befinden sich kleinere Pyramiden die das Licht in die Richter leitet, wenn sie über die richten, die aus den Gefängnis-Zellen darunter gebracht werden. Die Richter-Zimmer befinden sich über den Gerichtssälen und sie steigen hinab um Erleuchtung zu bringen, die von unten zu ihnen gebracht werden.

Eingänge zu Gerichtssälen
Ich habe einen kleinen Grundriß vom gesamten Gebäudeplan gemacht, um den Entwurf eine Jüdischen Miskan, wie er in diesem Plan eingebracht wurde. So sind alle wichtigeren Religionen der Welt in der einen oder anderen Weise wiedergegeben. Von der Pyramide gelangt man entweder zu den Gerichtssälen oder den Richterzimmern. So sieht das Gebäude aus, die Pyramide ist das Heiligste des Heiligen in diesem Miskan "Tempel" des bösen.

Grundriß
Der untere Teil auf der Skizze ist der Gerichtshof und da gibt es bearbeitete Steine die aus der Wüste nahe Mitzpe Ramon hergebracht wurden, dort wo sich der größte natürliche Krater der Welt befindet. Ein enger Wasserkanal fließt unaufhörlich und teilt die Steine. Die Architekten sagen, daß sie von den Schriften Psalm 85:11 inspiriert wurden: Die Wahrheit wird der Erde entspringen und die Gerechtigkeit wird vom Himmel herabsehen, denn die Richter sitzen über dem Gerichtssaal und sehen hinab.


Wenn man den zentralen Gerichtssaal verläßt direkt über die Öffnung, findet man die Treppen, die hinab führen. An der Basis des Treppenhauses befindet sich das Symbol der Fruchtbarkeit, das in keiner Illuminatenstruktur fehlen darf – oftmals versteckt aber immer vorhanden. Es gibt viel über dieses Symbol zu sagen und das Symbol der Freimaurer mit dem Zirkel und Winkel mit dem "G" in der Mitte, aber darüber später oder jemand anderes schreibt darüber.

Fruchtbarkeitssymbol
Zusammengefaßt läßt sich sagen, wir haben nur oberflächlich die Bedeutung(en) dieses Gebäudes gestreift, denn dort sind buchstäblich Hunderte von Details die auf die Illuminaten verweisen und ihre Pläne für die Menschheit. Aber wichtiger in diesem Bericht, er stellt eine Grundlage her für den Sitz dessen, der von den meisten als der Messiah akzeptiert werden wird, bevor Yeshua wiederkehrt um seine Herrschaft über die Erde anzutreten. Ich habe keinen Zweifel, daß viele diesem bericht widersprechen werden, und daß eher der Berichterstatter – als der Bericht selbst – angegriffen wird. Aber ich habe versucht es offenzulegen mit Beweisen und Tatschen . Es könnte noch sehr viel mehr gesagt werden und ich bin mir sicher, daß dies andere dazu bringen wird mehr dazu zu sagen – und das ist der Grund meines Berichtes.

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Revised:
January 03, 2010
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Edited by Medical-Manager Wolfgang Timm, Deutschland&Spanien mit Sohn Jorge, Husum%Madrid.