Montag, 21. Februar 2011

DOKTOR-DESASTER VON GUTTENBERG. UNI BAYREUTH ABERKENNT DOKTOR-TITEL (HELIODA1)



ONLINE-BILD: 55% PRO RÜCKTRITT VON GUTTENBERG ALS VERTEIDIGUNGSMINISTER. ZDF FRAGT IM MITTAGSMAGAZIN, OB BILD IHRE EIGENE ONLINE-UMFRAGE MORGEN AUCH AUF DEN TITEL FETT DRUCKT?
BILD FÜR GUTTENBERG. AUSGABE VOM 24. FEBRUAR 2011 SUGGERIERT BREITE MASSENZUSTIMMUNG FÜR GUTTENBERG, ÜBERFÜHRTER WISSENSCHAFTSBETRÜGER UND WISSENSCHAFTLICHER HOCHSTAPLER. ERSCHLICHENER DOKTOR-TITEL WURDE ABERKANNT AUFGRUND VON MASSENHAFTEN DIEBSTAHLS GEISTIGEN EIGENTUMS ANDERER, ALSO DE FACTO MASSENHAFTE PLAGIATE IN GUTTENBERG-DISSERTATION AN DER BAYERISCHEN UNIVERSITÄT BAYREUTH, WAS WISSENSCHAFTLICHEN STANDARD AN DEUTSCHEN UNIVERSITÄTEN MASSIV VERLETZT.

Comment by Medical-Manager Wolfang Timm, auch Ex-Wissenschaftler, Husum&Madrid: DER BISHERIGE MASSEN-WOHLSTAND FÜR DEUTSCHLAND UND SEINE MENSCHEN WURDE IN DEN LETZTEN 100 JAHREN IM WESENTLICHEN DURCH HERVORRAGENDE BILDUNG UND AUSBILDUNG GEWÄHRLEISTET - DURCH SPITZEN-PRODUKTE UND SPITZENLEISTUNG. ES IST ERSCHRECKEND, WIE WENIG DAS MASSENBEWUSSTSEIN VOM DEUTSCHEN VOLK HEUTE SICH SEINER WURZELN UND DEM REDLICHEN WERT VON BILDUNG ÜBERHAUPT NICHT MEHR BEWUSST IST, JA DIES SOGAR FÜR VERNACHLÄSSIGBAR HÄLT.


UNIVERSITÄT BAYREUTH ENTZIEHT GUTTENBERG AM 23. FEBRUAR 2011 SEINEN DOKTOR-TITEL
Update vom 24. Februar 2011.

22.02.2011 Was für verwirrende Zeit
Während der islamische Osten brennt und die Gefahr heraufzieht, dass eine Völkerwanderung von Süd nach Nord unserer Halbkugel beginnt, veranstaltet der deutsche Journalismus einen Themenkirmes um den Watschenmann. Da wird eine Oper um lächerliche 5 Euro Erhöhung über 25 Aufzüge hinweg aufgeführt und just in der Wahlnacht Hamburg kommt man zu einer Einigung. Und die Öffentlichkeit findet es gut. Na, ja. Da wird eine Posse um einen Doktortitel aufgeführt und so getan, als ob dieser akademische Grad ein Teil der deutschen Verfassung ist. Hierbei sind Promotionen eine interne Angelegenheit der 15-20 % Akademiker in Deutschland, die sich gerne einen alten Zopf aus dem Mittelalter umhängen. Wenn da einer gegen den Ehrencodex verstoßen hat, dann ist das nicht die Angelegenheit des Volkes und schon gar nicht die des Staates. Vielleicht kommt jemand auf den Gedanken, diesen Zopf endlich mal abzuschneiden. Lächerlich, dass man in der heutigen Zeit, bei den engmaschigen Prüfungen noch den Nachweis erbringen muss, dass man wissenschaftlich arbeiten könne. Und dann gab es da noch etwas, was dank dieser Nebensächlichkeiten völlig unterging. Die Vorsitzende der Grünen, Frau Roth wurde inmitten von gewalttätigen Demonstranten in Dresden gezeigt, die Vorwürfe gegen die Ordnungsmacht, Polizei erhob. Niemand reagierte. Was ist hier eigentlich los im Staate Deutschland?
QUELLE: MANFRED DIMDE

23.02.2011
Guttis Doktorvater: Prof. Dr. Dr. h.c. mult.
Gerhard Wisnewski
Einen Dr. med. kannte ich schon. Auch einen Doktor h.c. Aber was bitte ist ein »Dr. Dr. h.c. mult.«? Ganz einfach: ein multipler Doktor, in diesem Fall ein multipler Doktor h.c. – also so eine Art multiple akademische Persönlichkeit. Während sich unser Verteidigungsminister seinen Doktortitel unrechtmäßig unter den Nagel gerissen hat, sammelt sein Doktorvater die Titel wie unsereiner die Oberhemden – und zwar vollkommen rechtmäßig natürlich.
Mann, waren das gestern wieder Schlagzeilen über Gutti:
»Letztes Gefecht eines alten Revolutionärs«
»Letztes Aufgebot des Despoten«
»Guttis irre Wut-Rede«
»Gutti: Ich werde in Berlin bleiben – und als Märtyrer sterben«
Und so weiter, und sofort.
Halt: Sagte ich Gutti? Quatsch: Gaddafi, natürlich – Gaddafi! Und »Berlin« muss natürlich »Libyen« heißen. Dass sich die beiden immer ähnlicher werden, ist schließlich nicht meine Schuld.
Dieser Tage kann man daher ganz schön durcheinander kommen. Vor allem, weil über beide Herren ganz schön deftige Sachen gesagt werden: »Die Einleitung für eine Dissertation kann man überhaupt nicht abschreiben, nicht mal unter Drogeneinfluss«, zitierte zum Beispiel Der Westen einen »hohen CDU-Funktionär«. Demnach würde selbst die Frage, was zu Guttenberg eigentlich geraucht hatte, als er seine Arbeit zusammenmurkste, zu kurz greifen.
Dass Guttenberg ganz genau wusste, dass er nicht abgeschrieben hatte, wussten wir schon – hatte er entsprechende Vorwürfe doch zunächst als »abstrus« bezeichnet. Dass aber auch jemand anderes ganz genau wusste, dass Guttenbergs Arbeit kein Plagiat war, ist möglicherweise in Vergessenheit geraten: sein Doktorvater. Er bezeichnete entsprechende Meldungen als »absurd«.
Es handele sich um eine »erstklassige Arbeit«. »Die Arbeit ist kein Plagiat. Sie wurde von mir in zahlreichen Beratungsgesprächen eingehend kontrolliert. Herr zu Guttenberg war einer meiner besten Seminaristen und Doktoranden!«, hängte sich Guttenbergs Doktorvater sofort ganz weit aus dem Fenster – um umgehend hinauszufallen.

Der Mann mit der Lizenz zum Promovieren
So, so – wie steht’s denn da mit den anderen Doktoranden, darf man fragen? Wie sahen denn die »zahlreichen Beratungsgespräche« und die »eingehende Kontrolle« aus? Wenn Gutti schon das beste Pferd – beziehungsweise der beste falsche Hase – im Stall war,
was ist dann mit den anderen Doktorgenies von Herrn Professor Häberle? Man wird ja wohl mal fragen dürfen, ob es sich bei Guttenberg um einen einmaligen Ausreißer oder etwa um einen systematischen Fehler handelte.
Immerhin fällt auf, dass Häberle Guttenberg den Titel auch noch »summa cum laude« hinterherschmiss. Und es fällt auf, dass Häberle die Doktortitel selbst sammelt wie andere Leute Oberhemden – und zwar vollkommen rechtmäßig, soweit wir wissen. Daher bezeichnet er sich vermutlich auch zu Recht als
»Professor Dr. Dr. h.c. mult.«. Übersetzt: der Mann mit der Lizenz zum Promovieren.
Er selbst listet auf seiner Website folgende Doktortitel auf, und zwar »u.a.«
1961 Dr. jur.
1994 Ehrendoktor der Aristoteles-Universität Thessaloniki
1996 Großoffizier des Verdienstordens der Italienischen Republik
1997 Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
1997 Silberne Ehrenmedaille der Universität Granada
1998 Max-Planck-Forschungspreis für Internationale Kooperation
1999 Ehrentafel der Juristischen Fakultät der Universität Granada
2000 Ehrenmedaille der römischen Universität Tor Vergata
2000 Ehrendoktor der Universität Granada
2001 Ehrensenator der Universität St. Gallen
2003 Ehrenpräsident des Centre for European Constitutional Law (Athen)
2003 Medaille der Corte in Rom
2003 Ehrendoktor der Katholischen Universität Lima (Peru)
2003 Ehrenmedaille des Verfassungsgerichts von Peru
2005 Ehrendoktor der Bundesuniversität Brasilia (Brasilien)
2007 Ehrendoktor der Universität Lissabon (Portugal)
2009 Ehrendoktor der Universität Tiflis (Georgien)
2009 Ehrendoktor der Universität Buenos Aires (Argentinien)

Häberles Dissertation »wurde in der Staatsrechtswissenschaft viel beachtet und war Gegenstand sehr kontroverser Diskussionen«, heißt es auf seiner Website. Ein Satz, den vermutlich auch Guttenberg gerne in seinen Lebenslauf aufgenommen und dabei noch nicht einmal gelogen hätte.

Dr. schummel cum laude …
SOURCE: KOPP-VERLAG vom 23. Februar 2011


Guttenberg-Desaster: Fracksausen in Berlin wegen getürkter Doktorarbeiten
Gerhard Wisnewski
Guttenberg hat in seiner Doktorarbeit abgeschrieben? Das ist natürlich ein Skandal – aber möglicherweise noch nicht der eigentliche. Denn dahinter steht ja die Frage: Hat Guttenberg die Arbeit überhaupt selbst geklaut? Und dahinter wiederum steht die Frage nach all den fabelhaften Mitgliedern unserer Polit-Eliten, die neben Familie, Beruf und Politik auch noch promovierten. Kurz: Die Guttenberg-Affäre rührt an die Grundfesten unserer politischen und akademischen Eliten.
Allein der Verdacht ist bereits tödlich, erst recht, wenn er gut begründet ist: Der Verteidigungsminister zu Guttenberg könnte sich seinen Doktortitel mithilfe von zahlreichen Plagiaten praktisch erschwindelt haben. Angesichts der Beweislage ist zwar ein umgehender Rücktritt bzw. Rausschmiss fällig – aber siehe da: zahlreiche Kollegen üben sich in auffälliger Milde. »Jedem passiert vielleicht auch mal ein Fehler«, meldete sich Dr. jur. Wolfgang Schäuble zu Wort. Er selbst habe die Arbeit einmal gelesen, sagte Schäuble laut Focus Online. »Vieles halte er für eine typische Übertreibung der Medien.«

Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm, Husum&Madrid: Die Dimension am COPY-GATE (Begriff Financial Times) vom Verteidigungsminister GUTTENBERG ist nicht einmal GUTTENBERG selbst, nicht einmal parteipolitisch nur die CSU - sondern die OFFENLEGUNG DES KARTENHAUSES DER LÜGEN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND, insbesondere seine sozusagen MEGA-KORRUPTEN-SCHURKEN-CLIQUEN-SEKTEN DER BRD-GMBH-"ELITEN" in Politik und Wirtschaft - inklusive hinterhältige BRD-JURISTEN. Ungefähr 1/3 der Gesellschaft ist schon durch diese "ELITEN" mittels u.a. Hartz IV (Name ein Vorbestrafter) de facto auf das Abstellgleis der BRD-FINANZAGENTUR mit materiell zementierter Armut und Aussichtslosigkeit gestellt, reguläre Arbeit zu erhalten, von der man ohne Aufstockung überhaupt überleben kann - sozusagen die "Neuen Juden" der BRD-Finanzagentur ohne jegliche Volkslegitimation in totaler Fremdbestimmung. Unterschied der Ausgrenzung, sie ist nicht direkt physisch zerstörend und Menschen tötend, lediglich indirekt.

Der Bundeskanzlerin Dr. rer. nat. Angela Merkel reichte erstmal eine »Erklärung«: »Merkel habe einige Erklärungen von dem Minister verlangt«, hieß es auf Spiegel Online. »Offenbar empfand sie diese als zufriedenstellend. Denn am Freitag bekundete sie trotz der Affäre um seine Doktorarbeit ›volles Vertrauen‹ in ihren Verteidigungsminister.« Das Problem ist nur: Für offenbar systematische Plagiate in einer Doktorarbeit kann es keine »zufriedenstellenden« Erklärungen geben.


»Wer ohne Fehler ist, werfe den ersten Stein«
»Wer ohne Fehler ist, werfe den ersten Stein«, äußerte sich gar Dr. jur. Edmund Stoiber. »Viele erfolgreiche Politiker in Deutschland«, fährt Stoiber fort, »…mussten schon schwierige Situationen bestehen.« Ach so – wir dachten schon, viele erfolgreiche Politiker in Deutschland hätten ihre Doktorarbeiten getürkt.
Die Wahrheit ist: In Berlin herrscht bereits das große Fracksausen. Laut t-online.de zeigte sich der FDP-Parlamentsgeschäftsführer Jörg van Essen »besorgt, dass nun eine Hetzjagd auf promovierte Politiker beginnen könnte«. Momentan sei »das große Jagdfieber ausgebrochen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis gegen andere promovierte Politiker Plagiatsvorwürfe erhoben werden«, sagte Essen laut t-online.de der Neuen Osnabrücker Zeitung. Es dürfe nicht dazu kommen, dass »alle Politiker mit Doktortitel unter einen Generalverdacht gestellt werden«, warnte der FDP-Abgeordnete.
Nein, aber es muss dazu kommen, dass sämtliche Doktorarbeiten nach Plagiaten durchforstet werden – besonders die von Politikern.

Ein Fall für den »Promotionsberater«
Denn schließlich gibt es da das Business der sogenannten »Promotionsberater«. Wozu man einen Promotionsberater braucht, fragen Sie? Reichen denn nicht der Doktorand und der Doktorvater? Im Prinzip ja, sagt Radio Eriwan. Allerdings hat diese Zweierkonstellation den Nachteil, dass man dann die Arbeit selbst schreiben muss.
Leichter geht es mit einem »Promotionsberater«. Im schlechtesten Fall (oder im besten Fall, je nach Perspektive) sieht dessen Arbeit so aus: Der Promotionsberater
sucht eine Uni mit möglichst laxer Promotionsordnung und einen willigen Doktorvater;
sucht einen Ghostwriter, der die Arbeit schreiben kann. Große Promotionsberater-Unternehmen halten einen Stab von freien Mitarbeitern bereit;
koordiniert und bezahlt Ghostwriter und Doktorvater, damit Letzterer den Doktoranden durchwinkt.
Und alle sind zufrieden. Der Politiker kriegt seinen Doktor, Ghostwriter, Professor und Promotionsberatung eine Stange Geld. Für einen Doktortitel können so schon zwischen 20.000 und 50.000 Euro zusammenkommen.

Professor verdiente 150.000 Euro
Laut einem Urteil vom Juli 2008 hatte ein Promotionsberater einem Rechtsprofessor der Uni Hannover »jedes Mal 4.100 Euro bezahlt, wenn der einen Kunden des Beratungsinstituts zum Doktor machte«, hieß es auf Spiegel Online. »Die eine Hälfte gab es für die Annahme des Kandidaten, die andere nach erfolgreicher Promotion, in der Regel auf das Konto eines Strohmanns oder einer Strohfrau aus der Verwandtschaft des Empfängers.« Auf diese Weise landeten im Laufe der Zeit schlappe 150.000 Euro bei dem Professor.
Gezahlt werden konnte demzufolge aber auch in Naturalien. »Studenten hatten kundgetan, dass sie bei dem Mann keine Prüfung ablegen wollten, weil der Professor Kommilitoninnen gute Noten gegen Sex gegeben haben soll«, so das Karrierenetzwerk e-fellows.net. Ende Februar 2008 verurteilte das Landgericht Hildesheim eine frühere Jura-Studentin zu einer Strafe von 1.800 Euro: »Die junge Frau hatte zugegeben, rund fünf Jahre eine sexuelle Beziehung zu dem 53-Jährigen gehabt zu haben. Nach Ansicht der Richter hatte sie Vorteile aufgrund ihrer engen persönlichen Beziehung zu dem Professor erlangt: Neben guten Noten brachte ihr das Liebesverhältnis auch einen Job am Lehrstuhl.« (Focus Online, 02.04.2008)

Die Doktor-Industrie
Die Promotionsberatung ist eine eigene Industrie: 2009 ermittelte die Staatsanwaltschaft Köln wegen Bestechlichkeit gegen rund 100 Professoren aus dem ganzen Bundesgebiet: »Nach den bisherigen Ermittlungen sollen die Professoren für die Annahme der Kandidaten und einen erfolgreichen Promotionsabschlusses jeweils zwischen 2.000 und 5.000 Euro erhalten haben«, so nw-news.de am 22. August 2009. Das Wort »Honorarprofessor« bekommt so einen ganz anderen Beigeschmack.
Ob das im Fall Guttenberg auch so lief, wissen wir noch nicht. Der Verdacht liegt allerdings nahe:
Die Orgie von Plagiaten in Guttenbergs Arbeit spricht für eine gewisse Ferne zum Doktoranden, also für jemanden, der die Dissertation ohne Rücksicht auf den »Kunden« regelrecht »kompiliert« hat. Würde sich ein Politiker auf diese Weise wirklich selbst ein Grab schaufeln?
Dass sogar der erste Satz in der Einleitung abgeschrieben wurde, spricht ebenfalls für eine große Ferne zum Doktoranden. Erstens ist das Entdeckungsrisiko enorm, zweitens sollte der Autor hier ja Fragestellung und Anliegen seiner Arbeit darlegen – wenigstens die Einleitung sollte er also schon selbst schreiben.

Aufgrund der Vielzahl der Fälle führt kein Weg daran vorbei, sämtliche Doktorarbeiten auf den Prüfstand zu stellen, insbesondere die unserer Eliten, vor allem der politischen. Das Internet hat dafür ein wirksames Werkzeug (http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki) entwickelt.


Lesen Sie demnächst: Prof. Dr. Dr. h.c. mult. – Guttis Doktorvater

SOURCE: KOPP-VERLAG vom 22. Februar 2011

Prof. Rupert Scholz: Verstöße gegen das Zitiergebot sind zwar nur ein Formfehler, aber mit gravierenden Folgen. Durch diesen wird jedes Gesetz ungültig.
am 24. FEBRUAR 2011 · in RECHT
Selbst 62 Jahre nach dem Inkrafttreten des Bonner Grundgesetzes kommt noch alles heraus.

Allem Anschein nach haben sich weder der einfache Gesetzgeber noch die vollziehende Gewalt, geschweige denn die Gerichte und selbst das erst 1951 eingerichtete Bundesverfassungsgericht an die “veränderten staatlichen Verhältnisse” angepasst oder gar nicht anpassen wollen.

Mit dem Inkrafttreten des Bonner Grundgesetzes am 23.05.1949 und dem Zusammentritt des ersten deutschen Bundestages am 08.09.1949 galt Recht aus der Zeit vor dem Zusammentritt des ersten Deutschen Bundestages nur fort, wenn es gemäß Art. 123 Abs. 1 GG nicht dem Grundgesetz widersprach. An diesen Rechtsbefehl hat sich wohl so gut wie niemand damals halten wollen, waren doch die Gesetze und Verordnungen aus der Weimarer Zeit und selbst aus der Zeit des Dritten Reiches den meisten in Fleisch unf Blut übergegangen und die Bevölkerung brauchte doch nur dumm gehalten werden, ihr brauchte doch keiner etwas vom Inhalt und der Wirkweise des Bonner Grundgesetzes zu erzählen. Und wie viele Nazis und vor allen Dingen Nazijuristen die Entnazifizierung ohne Verlust ihrer Tätigkeit überstanden haben, beweisen die heute noch frei zugänglichen Biografien von z.B. Dr. Hermann v. Mangoldt, Dr. Theodor Maunz, Günter Dürig, Dr. Höpker-Aschoff, Dr. Eduard Dreher, Dr. Willi Geiger, Glopke, usw.

Diese und andere Nazis haben die Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland bis heute nachhaltig geprägt und dafür Sorge getragen, dass die Rechtsbefehle des Bonner Grundgesetzes an die drei Gewalten nahe vollständig pulverisiert wurden. Ungeschriebenes Verfassungsrecht wird an die Stelle der klaren an die drei Gewalten gerichteten Rechtsbefehle gestellt. Der Bevölkerung wird quasi seit 60 Jahren grundgesetz- und völkerrechtswidriges Handeln durch den einfachen Gesetzgeber sowie durch die vollziehende Gewalt und ganz besonders durch die Gerichte, die nämlich verfassungswidrige und selbst ungültige Gesetze und Rechtsverordnung für geltendes Recht halten und es zu solchem wider besseres Wissens immer wieder aufs Neue erklären, zu teil.

Ausdrücklich soll hier noch einmal aus der Pressekonferenz des Bundesverkehrsministers vom 13. April 2010 ausschnittweise berichtet werden:

“Die Novelle ist wegen eines Verstoßes gegen das verfassungsrechtlich verankerte Zitiergebot nichtig”, hat der Minister Dr. Peter Ramsauer vor laufenden Kameras erklärt.

Näher erläutert haben das im Grundgesetz die Grundrechte garantieren sollende Phänomen “Zitiergebot” als zwingende Gültigkeitsvorschrift die Verfassungsrechtler Prof. Rupert Scholz und Prof. Michael Brenner für “AUTO BILD” am 23. April 2010:

Während Prof. Michael Brenner von einem Gesetzgebungs-Gau spricht, ist Prof. Rupert Scholz da noch deutlicher, spricht er doch das Problem “Zitiergebot” nicht aus dem Blickwinkel des Art. 80 Abs. 1 Satz 3 GG, sondern ohne Art. 19 Abs. 1 Satz 2 GG zu nennen, aus diesem Blickwinkel an, denn ohne ein gemäß Art. 19 Abs. 1 Satz 1 und 2 GG gültiges Gesetz, kann es in der Folge auch gar keine gültige Rechtsverordnung geben. Daher sind seinen Worten ganz besondere Aufmerksamkeit zu widmen, Zitat:

„Verstöße gegen das Zitiergebot sind zwar nur ein Formfehler, aber mit gravierenden Folgen. Durch diesen wird jedes Gesetz ungültig. Der Gesetzgeber kann diesen Schaden nur durch eine neue Rechtsnorm heilen.“

Beispielhaft sind seitens der Initiative für Verfassungsschutz unter dem klaren Rechtsbefehl des sog. Zitiergebotes gemäß Artikel 19 Abs. 1 Satz 2 GG rechtswissenschaftlich analysierte Gesetze auf ihre aktuelle Gültigkeit hin untersucht worden. Diese Liste basiert auf dem Stand vom 24.04.2010 und es gilt, sie unmittelbar fortzuschreiben, denn es muss dem skrupellosen fortgesetzen Verfassungsbruch von Seiten der drei Gewalten endlich ein Riegel vorgeschoben werden.


Karl-Theodor zu Guttenberg verzichtet auf seinen Doktortitel und gibt Fehler zu – alles ein Versehen natürlich!

Es war Guttenbergs erster öffentlicher Auftritt seit Beginn der Schummel-Affäre. In Kelkheim betrat er – unter deutlichem Jubel von CDU-Anhängern – die Bühne und äußerte sich erstmals, nach seiner, nur für bestimmte Journalisten ausgesuchten ersten Stellungnahme, wieder zu den Plagiatsvorwürfen.

Seine Rede aber begann er mit einem Scherz, um die brisante Situation mit einem Witz zu überspielen:

„Hier steht das Original, kein Plagiat“

Ob dieser Scherz seine Wirkung erzielte, darf allerdings bezweifelt werden. Vor allem weil er ja sowieso noch auf seine kontroverse Doktorarbeit zu sprechen kam.

So äußert sich der Freiherr in scheinbarer Selbstsicherheit weiter:

[...]Und nach dieser Beschäftigung meine Damen und Herren habe ich auch festgestellt, wie richtig es war, dass ich am Freitag gesagt habe, dass ich den Doktortitel nicht führen werde.

Ich sage das ganz bewusst, weil ich am Wochenende auch, nachdem ich mir diese Arbeit intensiv noch einmal angesschaut habe, feststellen mußte, dass ich gravierende Fehler gemacht habe.

Gravierende Fehler, die den wissenschaftlichen Codex, den man so ansetzt, nicht erfüllen.

Ich habe diese Fehler nicht bewusst gemacht, ich habe auch nicht bewusst oder absichtlich in irgendeiner Form getäuscht, und mußte mich natürlich auch selbst Fragen meine Damen und Herren, wie konnte das geschehen, wie konnte das passieren?

Und so ist es das man nach einem Blick dann zurückwirft und feststellt man hat sechs, sieben Jahre an einer solchen Arbeit geschrieben, und hat in diesen sechs, sieben Jahren möglicherweise an der ein oder anderen Stelle, an der ein oder anderen Stelle auch zuviel, auch teilweise den Überblick über die Quellen verloren.

[...]In der mir abgesprochenen Demut entschuldige ich mich bei allen, die ich verletzt habe.“

Desweiteren versicherte zu Guttenberg auch noch einmal, dass er die Arbeit selbst verfasst habe, und dass er somit - Zitat „auch zu dem Blödsinn darin steht.“

Auch auf die Rücktrittsforderungen reagierte er und lehnte dies kategorisch ab:

„[...]Ich werde mein Amt mit aller Kraft ausüben“

Doch wirklich ändern tut sich durch diese Aussagen auch nichts, die Vorwürfe, sowieso sein beschädigter Ruf bleiben weiterhin bestehen.

Denn auf 70(!!!) Prozent aller Seiten der Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg finden sich Plagiate. Wer hier am Werk war, wusste, was er tat.

Nun hat das GuttenPlag-Wiki seinen Fund erhöht, auf ganzen 270 von 393 Textseiten wurden unausgewiesene Quellen benutzt. Die längste Lesestrecke, auf der sich bislang kein Plagiat fand, sind die Seiten 39 bis 44, wohingegen beispielsweise zwischen Seite 303 und 359 überhaupt nur drei Seiten ohne Plagiat sind.

Das Vorgehen ist beispiellos in seiner Dreistigkeit. Sie setzt mit einem Plagiat aus einem Zeitungsessay ein, verwendet schon in der zweiten Fußnote Formulierungen aus der „Fischer Länderkunde Nordamerika“, schreibt aus Informationsbroschüren für politische Bildung ab und aus Lesebüchern der Politischen Philosophie, übersetzt amerikanische Aufsätze ohne Quellenangabe, grast durch „graue Literatur“ – also Manuskripte vor ihrer Drucklegung – und Vorträge im Internet und bedient sich aus Hausarbeiten von Studenten.

Selbst in Abschnitten mit reiner Sachinformation fand der Autor dafür keine eigenen Worte, sondern lieh sich die Formulierungen aus Seminarreferaten unter hausarbeiten.de aus, um sie als die seinen auszugeben.

So etwas ist kein Fehler, sondern glatter Betrug!
SOURCE: DEIN WECKRUF vom 22. Februar 2011






Doktor-Desaster: Guttenberg reitet sich immer tiefer rein

Gerhard Wisnewski

Skandalminister zu Guttenberg reitet sich immer tiefer rein. Erst brüskierte er die versammelte Hauptstadtpresse, dann manövrierte er sich in der Plagiatsfrage erst recht in eine Sackgasse. Und schliesslich gibt es da noch ein paar Fragen zu seiner Geheimmission in Afghanistan, nach der es plötzlich zu einer Schießerei kam...



Was eigentlich ein Befreiungsschlag werden sollte, geriet umgehend zum Desaster: Guttenbergs Erklärung zur Plagiatsaffäre vor ausgewählten Journalisten am Freitag, dem 18. Februar, in Berlin. Statt vor der Bundespressekonferenz Auskunft zu geben, ließ er die versammelte Hauptstadtpresse einfach sitzen.
In den TV-Nachrichten waren von diesem Vorfall nur fein geschnittene Bilder zu sehen. In Wirklichkeit spielte sich das Ganze so ab:




Guttenberg-Desaster vor der Bundespressekonferenz

Und statt die Plagiatsaffäre wenigstens vor den wenigen zu Guttenberg vorgelassenen Journalisten aufzuklären, ritt sich der Minister noch tiefer rein:





Guttenbergs misslungene Erklärung zu seiner Doktorarbeit

Die Erklärung vom Freitag, dem 18. Februar, im Wortlaut:

»Für diese Stellungnahme bedurfte es keiner Aufforderung, und sie gab es auch nicht. Meine von mir verfasste Dissertation ist kein Plagiat, und den Vorwurf weise ich mit allem Nachdruck von mir. Sie ist über etwa sieben Jahre neben meiner Berufs- und Abgeordnetentätigkeit als junger Familienvater in mühevollster Kleinstarbeit entstanden, und sie enthält fraglos Fehler. Und über jeden einzelnen dieser Fehler bin ich selbst am unglücklichsten.«

Diese Äußerung wurde von den Ereignissen schnell überholt. Am Freitagabend, dem 18. Februar 2011, bestand bei 45 Prozent der Dissertationsseiten Plagiatsverdacht, am 19. Februar bereits auf 62,8 Prozent, also auf zwei Dritteln der Seiten der Guttenberg-Doktorarbeit.


Stand 20. Februar: Plagiate auf 68,7 Prozent der Dissertationsseiten?


Ist Guttenberg ein Hochstapler?

Vorausgesetzt, diese Zahlen stimmen, ist die Einlassung, dass Guttenberg als junger Familienvater des Nachts wacker an seiner Dissertation gebastelt hat, vor diesem Hintergrund nur noch peinlich – um nicht zu sagen: tödlich. Und dass die Zahlen stimmen, ist möglich, denn inzwischen wird berichtet, dass Guttenberg sogar komplette Papiere in seine Arbeit einfügte.

Doch hören wir weiter:

»Es wurde allerdings zu keinem Zeitpunkt bewusst getäuscht oder bewusst die Urheberschaft nicht kenntlich gemacht.«

Laut der Redaktion von RP Online ist das falsch. Demnach hat Guttenberg auf den Seiten 310ff. seiner Dissertation einen Text von Stefan Schieren übernommen, einem Professor an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Arbeitspapier und Autor würden an keiner Stelle in der Dissertation erwähnt, heisst es auf RP Online. Ja, mehr noch: Zu Guttenberg hat demnach die Initialen des Autors sogar aus dem Text entfernt. Schieren hatte nämlich, wie Autoren das zuweilen tun, in seinem Text eine in Klammern gesetzte Anmerkung mit seinen Initialen versehen: »(i. e. Art. 100a EGV, St.S.)«. Bei Guttenberg wurde daraus: »[i. e. Art. 100a EGV]«.

Ein besonders dreister Klau

Wenn der Vorgang so richtig beschrieben ist, handelt es sich dabei um einen besonders dreisten Klau – und natürlich um die Widerlegung von Guttenbergs oben zitierter Erklärung. Aber statt Asche auf sein Haupt zu streuen, wurde der Freiherr in seiner Erklärung vom Freitag patzig:

»Sollte sich jemand hierdurch oder durch inkorrektes Setzen und Zitieren oder versäumtes Setzen von Fußnoten bei insgesamt 1300 Fußnoten und 475 Seiten verletzt fühlen, so tut mir das aufrichtig leid.«

Was so klingt wie: Sollte sich bei 1300 Fussnoten jemand über ein paar vergessene Fussnoten aufregen, so tut's ihm auch leid – wer wird denn so kleinlich sein!

Und weiter:

»Die eingehende Prüfung und Gewichtung dieser Fehler obliegt jetzt der Universität Bayreuth. Und ich werde selbstverständlich aktiv mithelfen festzustellen, inwiefern darin ein wissenschaftliches, und ich betone: ein wissenschaftliches, Fehlverhalten liegen könnte.«

Falsch. Es handelt sich nicht nur um wissenschaftliches, sondern um moralisches und möglicherweise auch strafrechtlich relevantes Fehlverhalten. Denn hier kann man möglicherweise auch von arglistiger Täuschung oder gar Betrug sprechen – nämlich gegenüber der Universität. Ferner wurde das Urheberrecht rücksichtslos mit Füssen getreten.

»Und ich werde gerne bis zum Ergebnis dieser Prüfung vorübergehend, ich betone vorübergehend, auf das Führen des Titels verzichten, allerdings nur bis dahin, anschließend würde ich ihn wieder führen.«

Das wäre nun wirklich der eigentliche Skandal.

Informationspolitik nach Gutsherrenart

»Ich werde mir keine anderen Maßstäbe anlegen, als ich sie bei anderen angesetzt hätte. Jede weitere Kommunikation über das Thema werde ich von nun an ausschließlich mit der Universität Bayreuth führen.«

Informationspolitik nach Gutsherrenart. Und was ist mit dem Informationsanspruch der Öffentlichkeit und dem Auskunftsrecht der Presse? Wie bereits an anderer Stelle ausgeführt, hat die Öffentlichkeit gegenüber den Behörden ein Recht auf Auskunft – will Guttenberg das auch gleich noch mit Füßen treten? Auch für die beklauten Urheber hat der Gutsherr demnach wohl keine weiteren Worte übrig.

»Die Menschen in diesem Land erwarten, dass ich mich um das fordernde Amt des Verteidigungsministers mit voller Kraft kümmere, und das kann ich auch. Wir stehen vor einer historischen Bundeswehrreform.«

Schon möglich. Vor allem aber erwarten die Menschen in diesem Land, dass sie nicht von Betrügern regiert werden.

»Und ich trage die Verantwortung für die Soldaten im Einsatz, wie ein Ereignis an dem heutigen Tag einmal mehr auf bittere Weise zeigt.«




Geheimmission in Afghanistan

Ja, ein seltsamer Zufall: Kaum fliegen am Mittwoch, dem 16. Februar, Guttis Plagiate auf, fliegt auch der Minister – leider nur nach Afghanistan. Und kaum fliegt zu Guttenberg da am 17. Februar wieder ab, gibt es am nächsten Tag just am selben Ort eine Schiesserei mit drei Toten, welche die Plagiatsaffäre aus den Schlagzeilen drängt.


Interessanterweise handelte es sich um eine Geheimmission: Anders als sonst war Guttenberg praktisch allein unterwegs. Reist der Freiherr sonst gerne gleich mit Frau, Talkmaster und Journalistentross ins Kampfgebiet, bestand der Tross des Ministers »diesmal nur aus seinem Adjutanten, Sicherheitsleuten und dem Herausgeber einer großen Tageszeitung«, so die Frankfurter Neue Presse. »Das genaue Besuchsprogramm«, wurde laut Focus Online »zunächst nicht bekannt gegeben«. Interviews musste der Minister, der sich sonst so gerne vor den Medien spreizt, demnach auch »nicht geben«. Auch von unabhängigen Fotografen wurde er demzufolge nicht belästigt, denn »Bilder gab es nur von der Bundeswehr«.


Was passierte wirklich in »OP North«?

Eine Frage: Hat der Minister etwas zu verbergen?

»In einer Nacht-und Nebel-Aktion« sei zu Guttenberg am Mittwoch »mit einem Hubschrauber direkt zum Außenposten ›OP North‹ in der Unruheprovinz Baghlan« geflogen, weiß die Frankfurter Neue Presse. Von Mittwoch auf Donnerstag nächtigte zu Guttenberg also ausgerechnet in jenem Lager, wo am Freitag aus heiterem Himmel drei Bundeswehrsoldaten bei einer Schießerei tödlich verletzt wurden – wobei auch der Attentäter ums Leben kam. Schon am Samstag tat das seine Wirkung und verdrängte Guttenbergs Plagiatsaffäre aus den Schlagzeilen.

Was ist da wohl wirklich passiert? Und warum? Die Wahrheit steht vielleicht demnächst in dem einen oder anderen Soldatenbrief von der Front. Ob der auch ankommt, ist freilich wieder eine andere Frage, denn unter Guttenberg wird die Feldpost bekanntlich geöffnet. Im Januar 2011 kam heraus, dass Feldpost von Bundeswehrsoldaten aus Afghanistan systematisch durchsucht worden war. Und welcher Bundeswehrstandort war von der Zensur betroffen? Die geöffnete Feldpost kam laut dem Wehrbeauftragten Hellmut Königshaus »ausschließlich von Soldaten, die auf dem Vorposten ›OP North‹ südlich von Kunduz eingesetzt waren« (SPIEGEL ONLINE). Von der Postzensur war also ausgerechnet jenes Lager betroffen, in dem Guttenberg nun überraschend zu Besuch war, woraufhin es dort überraschend zu einer Schiesserei kam. Die Frage ist: Was ging schon damals in dem Lager so Brisantes vor, wovon die Heimat auf keinen Fall etwas erfahren darf.

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Macht – und erfahren Sie, was die Massenmedien Ihnen verschweigen!

© 2011 Das Copyright für die Artikel von Gerhard Wisnewski liegt beim Autor.

XX What really should be a way out, fell immediately to the disaster: Guttenberg's statement on plagiarism scandal to selected journalists on Friday the 18th February in Berlin. Instead of giving the Federal Press Conference information, he left her holding the assembled press just capital. In the TV news of this incident were only cut into tiny pictures. In fact, the whole thing played like this:
What really should be a way out, fell immediately to the disaster: Guttenberg's statement on plagiarism scandal to selected journalists on Friday the 18th February in Berlin. Instead of giving the Federal Press Conference information, he left her holding the assembled press just capital. In the TV news of this incident were only cut into tiny pictures. In fact, the whole thing played like this:
In the TV news of this incident were only cut into tiny pictures. In fact, the whole thing played like this:
Guttenberg even entire papers pasted into his work.
What really should be a way out, fell immediately to the disaster:
were "pictures" it only by the armed forces.
"Just hours before the trip," were "on Wednesday plagiarism charges against Guttenberg known,"



Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU ist eine juristische Dissertation, die von Karl-Theodor zu Guttenberg an der Universität Bayreuth eingereicht wurde und mit der er im Jahr 2007 den Doktorgrad mit der Bestnote erlangte.

Im Februar 2011 wurde in einer Rezension des Werks ein Plagiatsvorwurf erhoben.[1] Verbunden mit hoher medialer Aufmerksamkeit kam es in der Folge zu weiteren Plagiatsvorwürfen. Zu Guttenberg gestand daraufhin gravierende handwerkliche Mängel ein und kündigte an, seinen Doktorgrad nicht mehr führen zu wollen.

EntstehungsgeschichteKarl-Theodor zu Guttenberg (2010)

Karl-Theodor zu Guttenbergs Doktorarbeit wurde vom Bayreuther Staatsrechtslehrer Peter Häberle betreut. Der Zweitgutachter im Promotionsverfahren war Rudolf Streinz. Die Dissertation wurde 2006 von der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth angenommen, die Promotion 2007 mit summa cum laude abgeschlossen. Die Dissertation wurde 2009 im Berliner Fachverlag Duncker & Humblot mit einer Auflage von 400 Exemplaren[2] veröffentlicht.

Nach zu Guttenbergs eigener Aussage hat die Anfertigung etwa sieben Jahre gedauert[3] und wurde somit etwa im Jahre 2000 – also vor Beginn seiner politischen Karriere (2002) – begonnen.[4] Im Vorwort schreibt der Autor über seine Dissertationsschrift, sie entspringe einer „ungewöhnlichen Verkettung von Glücksfällen“. Aufgrund „freiberuflicher wie später parlamentarischer ,Ablenkung'“ habe er die Fertigstellung versäumt. Durch „sanften, aber unerbittlichen familiären Druck“ sei er getrieben worden, sie zum Abschluss zu bringen.[5][6] Diese Reflexion über den Entstehungsprozess der Arbeit und den „Kairos der Fertigstellung“ wurde auch in der späteren Diskussion über die Arbeit thematisiert.[7]

Inhalt

Die Dissertation vergleicht – methodisch stark vom kulturwissenschaftlichen Ansatz des Betreuers der Dissertation, Peter Häberle, geprägt – die Verfassungsentwicklung in den Vereinigten Staaten mit der Entwicklung der Europäischen Union im Hinblick auf den Vertrag über eine Verfassung für Europa.[8]

Dazu werden in Teil B der Arbeit die politischen Grundlagen und Debatten dargestellt, die für die amerikanische (Kapitel B I) und europäische Verfassungsgeschichte (Kapitel B II) von Bedeutung waren. In diesem Rahmen wird auch auf die gesellschaftlichen Funktionen einer Verfassung eingegangen und analysiert, welche Rolle in beiden Staatengemeinschaften die Gerichte spielten.

Kapitel B III behandelt den Einfluss der Vereinigten Staaten auf den Prozess der europäischen Einigung im Sinne der Europapolitik der USA. Kapitel B IV vergleicht in drei Themenkomplexen wesentliche Strukturelemente der Verfassungsordnungen: Die Verfassungsgebung und die Verfahren der Verfassungsänderung; die Verfassungsinterpretation und die Rolle der Gerichte sowie die Verfassungsprinzipien (z. B. die Kompetenzverteilung und Prinzipien wie Demokratie oder Gewaltenteilung).

Aus den Ergebnissen werden „Lehren“ für die europäische Verfassungsentwicklung abgeleitet (Kapitel B V); dazu gehört zum einen die Einsicht, dass die Verfassung nicht die einzige Quelle einer „stabilen Ordnung der verfassten Einheit“ ist, sondern neben die gelebte Verfassungswirklichkeit tritt. Auch dürfe die Verfassung nicht um jeden Preis durchgesetzt werden; die Akteure sollten langfristiger denken und sich um eine breit angelegte öffentliche Diskussion stärker bemühen. Schließlich komme es darauf an, dass die Europäische Union ihre außen- und sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit stärke – genau dies sei auch eines der „Leitmotive der Federalist Papers“ gewesen.

Teil C schließlich untersucht den Gottesbezug europäischer und amerikanischer Verfassungstexte und will aus diesem Vergleich die politisch umstrittene Frage nach einem Gottesbezug in der Verfassung der Europäischen Union beantworten. In diesem Punkt zieht die Arbeit die Vorbildfunktion der amerikanischen Verfassung in Zweifel.

Äußere Form

Die Arbeit umfasst 475 Seiten und 1218 Fußnoten, wobei auf den eigentlichen Text zirka 400 Seiten entfallen. Der Rest enthält wissenschaftlichen Anhang, wie Quellennachweis und Literaturverzeichnis. Die Druckausgabe wurde mit ConTeXt und der Schrift Nimbus Roman No9 L gesetzt. Überwiegend wird die Neue Rechtschreibung verwendet, jedoch nicht konsequent und einheitlich.

Rezeption: Rezensionen und Plagiatsvorwürfe

Die publizierte Dissertation wurde bislang in drei juristischen Fachzeitschriften rezensiert. Die ersten beiden Besprechungen – 2009 in den Bayerischen Verwaltungsblättern und im Januar 2010 in der Fachzeitschrift Die öffentliche Verwaltung – fielen positiv aus.[9] Die dritte Rezension, die der Bremer Staatsrechtslehrer Andreas Fischer-Lescano für die von ihm mit herausgegebene juristische Fachzeitschrift Kritische Justiz erstellte, und die in deren Ausgabe 1/2011 im Februar 2011 erschien, beurteilte den wissenschaftlichen Ertrag als „bescheiden“.[1] Die Arbeit habe substanzielle Mängel, mäandere vor sich hin und zermürbe die Leser durch seitenlanges „Politsprech“ und die „Nacherzählung rechtspolitischer Diskussionen im Konvent“. Guttenberg mache „auch nicht ansatzweise deutlich, worin der aktuelle Erkenntniswert der seitenlangen Dokumentation zu den Gottesbezügen in Verfassungstexten“ in Teil C der Arbeit liege. Das Urteil „summa cum laude“ erscheine darum mehr als schmeichelhaft. In derselben Rezension beklagt Fischer-Lescano außerdem an mehr als 20 Textstellen „urheberrechtlich problematische Passagen“.[1]

Ab dem 16. Februar 2011 verdichteten sich die Hinweise auf massive Plagiate in der Dissertationsschrift.[10] Der Plagiatexperte Volker Rieble erteilte der Arbeit am 17. Februar 2011 ein vernichtendes Urteil.[11] Die Financial Times prägte den Begriff „Copygate“.[12]

Wie Spiegel Online am 19. Februar 2011 berichtete, hatte Guttenberg auch einen etwa zehnseitigen, von den Wissenschaftlichen Diensten des Bundestags verfassten Text nahezu unverändert übernommen; die Richtlinien der Wissenschaftlichen Dienste verlangen für eine Weiternutzung eine ausdrückliche Genehmigung.[13] Die Wissenschaftlichen Dienste waren zwar allgemein als Quelle genannt, das mit geringen Abänderungen wörtlich übernommene Zitat war aber nicht eigens als solches ausgewiesen worden. Auf der Internetseite GuttenPlag Wiki wurde kollaborativ eine Sammlung weiterer, nicht als Zitate kenntlich gemachter Textstellen erstellt.[14][15] Bis zum Abend des 21. Februar vermeinte Guttenplag Wiki, auf über 70% der Seiten des eigentlichen Textkorpus Plagiate aufweisen zu können. Zudem gibt es Versuche, das in der GuttenPlag Wiki seitenweise dokumentierte Material mit verschiedenen Methoden im Gesamtumfang des Buches zu visualisieren[16] oder auch in übersichtliche Textform zu bringen.[17]

Einige der betroffenen Autoren haben sich zu Wort gemeldet. Die Inhaberin der Passauer Professur für Politische Theorie und Ideengeschichte, Barbara Zehnpfennig, kritisierte, dass zu Guttenberg Teile eines ihrer Texte ohne Kenntlichmachung in die Einleitung seiner Dissertation übernommen habe und bezeichnete die Arbeit als Plagiat.[18]

Das Werk wurde in der Reihe Schriften des Internationalen Rechts (SIR) als Bd. 176 von insgesamt 185 Veröffentlichungen[19] des Verlages Duncker & Humblot veröffentlicht und ist inzwischen als vergriffen aus dem Verlagsprogramm genommen worden.[20] Die meisten der Verlagsreihen werden von Herausgebern kontrolliert. Die Unterschiede zwischen dem im Rahmen des Promotionsverfahrens eingestellten Werks und der Druckversion sind bislang unbekannt.

Die Korrektheit des Promotionsverfahrens selbst wird an der Universität Bayreuth durch die „Kommission für Selbstkontrolle in der Wissenschaft“ untersucht. Es gelten die DFG-Empfehlungen der Kommission "Selbstkontrolle in der Wissenschaft" - verabschiedet von der Mitgliederversammlung am 17. Juni 1998.[21] Zu den Kommissionsitgliedern gehören die Professoren Stephan Rixen, Nuri Aksel, Wiebke Putz-Osterloh, Paul Rösch und als ständiger Gast Diethelm Klippel.[22] Zu Guttenberg hatte – gemäß der Promotionsordnung der Universität – seiner Dissertation eine ehrenwörtliche Erklärung beigefügt, dass er „die Dissertation selbständig verfasst und keine anderen als die von ihm angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt" habe.[23] Entsprechend wies Guttenberg die Plagiatsvorwürfe stets zurück, räumte allerdings auch von Anfang an ein, seine Arbeit enthalte fraglos Fehler. In einer ersten Reaktion verkündete er entsprechend mit eigenen Worten, er „verzichte“ „bis zum Ergebnis der Prüfung vorübergehend auf das Führen des Titels“.[3][24] In einer weiteren Reaktion am 21. Februar 2011 allerdings kündigte er unter Verweis auf „handwerkliche Fehler“ an, auf den akademischen Grad dauerhaft verzichten zu wollen.[25] Zugleich bat Guttenberg die Universität Bayreuth um die „Rücknahme seines Doktortitels“.[26]
Veröffentlichungen

Ausgaben

* Druckausgabe: Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU. Duncker & Humblot, Berlin 2009, ISBN 978-3-428-12534-0. (Schriften zum internationalen Recht, Nr. 176; zugleich Dissertation, Universität Bayreuth, 2007)
* Online-Ausgabe: Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU. Duncker & Humblot, Berlin 2009, ISBN 978-3-428-52534-8. (Schriften zum internationalen Recht, Nr. 176; zugleich Dissertation, Universität Bayreuth, 2007; bis Februar 2011 als Elektronische Ressource für angeschlossene Bibliotheken und Institutionen gemäß „eLibrary“-Angebot des Verlags, ab Februar 2011 als E-Book)

Rezensionen

* Andreas Fischer-Lescano: Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg, Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU. In: Kritische Justiz, Ausgabe 1/2011, ISSN 0023-4834, S. 112–119 (im Erscheinen).
* Matthias Wiemers (Rechtsanwalt und Justiziar der Handwerkskammer Rhein-Main): Rezension in: Die Öffentliche Verwaltung, Januar 2010, Heft 1.
* Alexander Camann: Guttenberg, Karl-Theodor Freiherr zu: Verfassung und Verfassungsvertrag - Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU. Rezension in: FAZ vom 18. März 2009, S. 32 (Online; abgerufen am 20. Februar 2011; PDF-Datei; 5,1 KB).
* Hans Hablitzel: Rezension in: Bayerische Verwaltungsblätter, 2009, ISSN 0522-5337, S. 446.

Einzelnachweise

1. ↑ a b c Andreas Fischer-Lescano: Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg, Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU. In: Kritische Justiz, 1/2011, S. 112–119; abgerufen am 20. Februar 2011 (PDF-Datei).
2. ↑ [1]
3. ↑ a b Stellungnahme von Karl Theodor zu Guttenberg am 18. Februar 2011 (Offizielle Website Karl Theodor zu Guttenberg); abgerufen am 21. Februar 2011.
4. ↑ Karl-Theodor zu Guttenberg: Zu Guttenberg nimmt Stellung zu Plagiatsvorwürfen. Auf: Website des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg), Presse- und Informationsstab, 18. Februar 2011, mit Videostream; abgerufen am 20. Februar 2011.
5. Klaus Wolschner: Schlecht gepfuscht, gut erwischt. In: taz vom 17. Februar 2011; abgerufen am 20. Februar 2011.
6.Ronald Schenkel: Wissenschaft ist auf Vertrauen angewiesen. In: NZZ vom 17. Februar 2011; abgerufen am 20. Februar 2011.
7. ↑ Siehe zum Beispiel:
Heike Göbel: Guttenberg und der Kairos. In: FAZ vom 23. Februar 2009; abgerufen am 20. Februar 2011;
Alexander Camann: Guttenberg, Karl-Theodor Freiherr zu: Verfassung und Verfassungsvertrag - Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU. Rezension in: FAZ vom 18. März 2009, S. 32; abgerufen am 20. Februar 2011 (PDF-Datei; 5,1 KB).
8. ↑ Siehe auch die Zusammenfassung auf der Website des Verlags; abgerufen am 20. Februar 2011.
9.Matthias Wiemers: Rezension in: Die Öffentliche Verwaltung, Januar 2010, Heft 1;
siehe Auszüge aus der Rezension auf der Website des Verlags; abgerufen am 20. Februar 2011.
10.Roland Preuß, Tanjev Schultz: Plagiatsvorwurf gegen Verteidigungsminister. Guttenberg soll bei Doktorarbeit abgeschrieben haben. In: Süddeutsche Zeitung vom 16. Februar 2011; abgerufen am 20. Februar 2011.
11. Plagiatexperte gibt Guttenberg-Dissertation Note Fünf Auf: Zeit Online vom 17. Februar 2011; abgerufen am 21. Februar 2011.
12. Julia Wehmeier: Copygate. Die große Guttenberg-Plagiatsammlung im Internet. In: Financial Times Deutschland vom 19. Februar 2011; abgerufen am 21. Februar 2011.
13.(böl/AFP/dpa): Umstrittene Doktorarbeit. Guttenberg kopierte auch von Bundestagsdienst. Auf: Spiegel Online vom 19. Februar 2011; abgerufen am 20. Februar 2011.
14.(ler/ore/dapd/dpa): Neue Fundstellen. Online-Fahnder erhöhen Druck auf Guttenberg. Auf: Spiegel Online vom 18. Februar 2011; abgerufen am 20. Februar 2011.
15. Plagiatsverdacht. Schwarmintelligenz bringt Guttenberg in Bedrängnis. In: Süddeutsche Zeitung vom 17. Februar 2011; abgerufen am 20. Februar 2011.
16. ↑ http://labs.vis4.net/guttenplag/
17. ↑ http://daten.dieweltistgarnichtso.net/src/guttenviz/
18.Plagiatsvorwürfe gegen Guttenberg. „In Berlin braut sich ein Sturm zusammen“. Auf: tagesschau.de vom 17. Februar 2011; abgerufen am 20. Februar 2011.
19. ↑ http://www.duncker-humblot.de/?mnu=900&typ=902&cmd=904&sid=116
20. ↑ http://www.duncker-humblot.de/?mnu=900&typ=902&cmd=905&sid=116&stp=2&ssb=909&sso=911&did=33663
21. ↑ http://www.uni-bayreuth.de/universitaet/leitung_und_organe/Universitaetsverwaltung/abt3/download/fehlverhalten1.pdf
22.Kommission „Selbstkontrolle in der Wissenschaft“. Auf: Website der Universität Bayreuth; abgerufen am 20. Februar 2011
23. R. Neumaier: Plagiatsvorwürfe gegen zu Guttenberg. Ein Vergehen, kein Versehen. In: Süddeutsche Zeitung vom 18. Februar 2011; abgerufen am 20. Februar 2011.
24.(suc/ler/Reuters/dpa/dapd): Plagiatsvorwürfe. Guttenberg verzichtet vorerst auf Doktortitel. Auf: Spiegel Online vom 18. Februar 2011; abgerufen am 20. Februar 2011.
25.Guttenberg verzichtet dauerhaft auf Doktortitel. Süddeutsche.de, 21. Februar 2011, abgerufen am 22. Februar 2011.
26. Verteidigungsminister Guttenberg bittet Uni um Rücknahme des Doktortitels. Leipziger Volkszeitung online, 21. Februar 2011, abgerufen am 22. Februar 2011.
SOURCE: WIKIPEDIA

Hintergrund: Ist etwa der CDU-Mann Fürst Kasper von Lippe jetzt Guttenbergs Vorbild?
Udo Ulfkotte
Hohn und Spott sind Plagiator Karl Theodor Freiherr von und zu Guttenberg in diesen Tagen allerorten sicher. Dabei hat der Macher uns doch unendlich bereichert: Während Gutenberg uns im 15. Jahrhundert die beweglichen Lettern brachte, schafft Guttenberg heute gleich ganze Absätze. Und unter Studenten gibt es daher inzwischen den Spruch: Schreibst Du noch selbst oder »guttest« Du schon? Aber nun mal im Ernst: Wie erging es eigentlich anderen Doktoren, die beim dreisten Klauen erwischt wurden? Nachfolgend einige Fälle und ihr überraschendes Ende. »Fürst Kasper von Lippe« hat sich unlängst nach einer abgekupferten Doktorarbeit immerhin genauso uneinsichtig wie »Dr.« Guttenberg verhalten – und dann auch noch rotzfrech seine Universität verklagt.

Lügenbaron Guttenberg hat offenkundig ein Vorbild – den CDU-Überflieger »Dr.« Andreas Kasper. Den Herrn Kasper gibt es wirklich. Herr »Dr.« Kasper galt bis Frühsommer 2009 als neuer »Fürst von Lippe«, wurde im jugendlichen Alter von 33 Jahren zum lippischen Landesverbandsvorsitzenden gekürt. Dann kam der Schock: Die Universität Göttingen entzog ihm 2009 den Doktortitel, weil er in seiner 2004 verfassten Doktorarbeit dreist aus anderen Arbeiten abgeschrieben hatte, ohne das kenntlich zu machen. Entsetzt waren alle nicht nur über den plötzlichen tiefen Fall des CDU-Überfliegers. Wirklich entsetzt war man darüber, dass der dreiste Plagiator »Dr.« Andreas Kasper auch noch die Frechheit besaß, die Universität Göttingen wegen des Entzugs des Doktortitels zu verklagen – schließlich hätten seine Doktorväter die Täuschung ja ursprünglich nicht erkannt, er genieße also als Betrüger einen Vertrauensschutz in Hinblick auf seinen Doktortitel.
Fürst Kasper galt als Prototyp eines CDU-Aufsteigers und wollte einfach nicht einsehen, dass er ein ganz gewöhnlicher Hochstapler und Betrüger war. Weil Kasper ein hohes Amt bekleidete (wie Guttenberg ja auch), bejahte die Göttinger Staatsanwaltschaft das öffentliche Interesse an einer Strafverfolgung und verhängte gegen Kasper wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht im Januar 2010 eine Geldstrafe von 9.000 Euro (90 Tagessätze). Zeitgleich kam heraus, dass »Fürst Kasper« neben seiner Doktorarbeit auch noch zwei von ihm im Kohlhammer-Verlag erschienene Bücher in Teilen von anderen abgeschrieben hatte. Kasper musste 10.000 Euro Geldbuße an die Detmolder Staatsanwaltschaft zahlen und 5.000 Euro an einen Stuttgarter Verlag. Da war der CDU-Mann nicht mehr zu halten: Am 19. Mai 2010 wählten die Mitglieder der lippischen Landesverbandsversammlung ihren »Fürsten Kasper« einstimmig ab. CDU-Mann Kasper war an Arroganz und Dreistigkeit beim geistigen Diebstahl nicht zu übertreffen – bis Hochstapler Guttenberg kam.
Guttenberg sitzt jetzt auch gemeinsam im Boot mit Menschen wie »Dr.« Jan Hendrik Schön. Dem hat die Universität Konstanz 2004 den Doktortitel entzogen. Denn 16 von 25 Veröffentlichungen des Mannes waren von ihm spektakulär manipuliert. Herr Schön war aus Sicht der Universität unwürdig, einen Doktortitel zu tragen. Doch halt: Herr »Dr.« Schön klagte gegen den Entzug seines Titels – und bekam 2010 vor dem Freiburger Verwaltungsgericht Recht (Az.: 1 K 2248/09). Eine solche Maßnahme stelle für den betroffenen Hochstapler nämlich einen schwerwiegenden Eingriff in seine Grundrechte dar. Sie sei nur möglich zum Schutz gewichtiger öffentlicher Interessen. Dies sei bei Manipulation von Forschungsarbeiten nicht der Fall.
Hochstapler und Plagiator Karl Theodor Freiherr von und zu Guttenberg wird es also möglicherweise machen wie die Herren Kasper und Schön – und vor Gericht klagen, falls ihm sein Doktortitel entzogen wird. Und wenn er nur dreist genug ist, dann stehen seine Chancen nicht schlecht, dass die Richter auf seiner Seite stehen.
Übrigens hat Guttenberg für seine Plagiatsarbeit die Bestnote »summa cum laude« bekommen. Und der Tübinger Professor für öffentliches Recht, Christian Seiler, wundert sich darüber, dass eine deutsche Universität Guttenbergs umstrittene Arbeit so ausgezeichnet hat.

SOURCE: KOPP-VERLAG

Begründeter PLAGIATSVORWURF GUTTENBERG von Ex-Wissenschaftler Herr Medical-Manager Wolfgang Timm, Husum&Madrid
Wolfgang Timm
An praesident@uni-bayreuth.de


Husum-Schobuell, 20. Februar 2011

Sehr geehrter Herr Uni Bayreuth Präsident Prof. Dr. Rüdiger Bormann,

zum SCHUTZ VON WISSENSCHAFT IN DEUTSCHLAND hält meine Wenigkeit, Herr Medical-Manager Wolfgang Timm (ehemals tätig als akademischer Wissenschaftler an FU Berlin & Universität Flensburg, Absolvent mit Diplom an der Universität Heidelberg, Klassenbester in Vollzeitweiterbildung mit Fachärzten in München, "Dienstleistung & Management im Gesundheitswesen) DIE SORGFÄLTIGE ÜBERPRÜFUNG DER MASSENHAFTEN FEHLER IN DER DISSERTATION, 2006, vom gegenwärtigen Verteidigungsminister GUTTENBERG für geboten, was aus meiner Sicht nur die sofortige ABERKENNUNG DES DOKTORTITELS zur Folge haben kann! POLITISCHES PARTEIEN-GEPLÄNKEL HAT IN FRAGEN VON WISSENSCHAFT ZURÜCK ZU STEHEN! ODER GILT DIES IM SCHÖNEN BAYERN NICHT?

WIESO SIND AN IHRER BAYERISCHEN UNIVERSITÄT BEI DER VERGABE DES DOKTORTITELS DIE MASSENHAFTEN FEHLER IN DER DISSERTATION VON IHREM DOKTORANDEN GUTTENBERG überhaupt nicht aufgefallen? Wie konnte es bei diesen quantitativ enormen Anhäufungen durch die gesamte Arbeit von fehlerhaften akademischen Zitier-Regeln, die jeder im Erstsemester an Deutschen Universitäten lernt, und WISSENSCHAFTLICHE STANDARDS GROB VERLETZT, überhaupt zur höchsten AKADEMISCHEN AUSZEICHNUNG "Summa cum laude" kommen?

Anbei folgender ÖFFENTLICHER LINK im Auftrag vom kleinen Verlag CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV in Kooperation mit Physiognomische Gesellschaft Schweiz, PGS, Zürich:


SEIEN SIE SICH BITTE IHRER VERANTWORTUNG IN BEZUG ZU IHRER ABSCHLIESSENDEN ÜBERPRÜFUNG MIT ENTSPRECHENDEN KONSEQUENZEN, FÜR DIE ERNSTHAFTIGKEIT VON WISSENSCHAFT UND WISSENSCHAFTSETHOS AN DEUTSCHEN UNIVERSITÄTEN VOLL UND GANZ BEWUSST. DARÜBER HINAUS HAT IHRE ABSCHLIESSENDE ENTSCHEIDUNG ENORME ÖFFENTLICHE AUSWIRKUNGEN OB INSBESONDERE AN BAYERISCHEN UNIVERSITÄTEN WISSENSCHAFT POLITISCH KORRUPT IST? ICH PERSÖNLICH SCHÄTZTE AN BAYERN IMMER SEHR DEN ENORMEN FUNDIERTEN LEISTUNGSSTANDARD IN ALLEN BEREICHEN!

Mit freundlichem Gruß
Medical-Manager Wolfgang Timm

ANLAGE: LINK ALS PDF-DATEI

NB: Meine Wenigkeit ist Vater, 51 Jahre, mit erwachsenem spanischen Sohn, 27 Jahre, Husum&Madrid. Zum Verlag
Carl-Huter-Zentral-Archiv, kommissarischer Inhaber Herr Wolfgang Timm, Kirchenallee 5, D-25813 Husum-Schobuell:



ALS EX-WISSENSCHAFTLER (FU BERLIN & UNI FLENSBURG. AKADEMISCHER ABSCHLUSS AN UNIVERSITÄT HEIDELBERG, "ZUKUNFT SEIT 1386") BEZWEIFELT MEINE WENIGKEIT, HERR MEDICAL-MANAGER WOLGANG TIMM, HUSUM&MADRID, DASS DER VERTEIDIGUNGSMINISTER MAL NEBENBEI BEI EXTREMER ULTRA ZEITLICHER BELASTUNG ALS POLITIKER UND FAMILIE MIT KLEINEN KINDERN SELBSTÄNDIG ALLEIN SEINE DOKTORARBEIT AN EINER BAYERISCHEN UNIVERSITÄT ORDNUNGSGEMÄSS GEFERTIGT HAT!

DIE ERFAHRUNG LEHRT, DIES IST SCHON TECHNISCH AUSGESCHLOSSEN UND VERHÖHNT REDLICHE DOKTORANDEN AN DEUTSCHEN UNIVERSITÄTEN.

FRAGE: WIRD IN BAYERN AKADEMISCHE AUSZEICHNUNG MIT "SUMMA CUM LAUDE" NACH DEM PARTEIBUCH CSU - ALSO WISSENSCHAFTSETHOS TORPEDIEREND - VERGEBEN? (MEINE WENIGKEIT HATTE IN BAYERN, IN DER SCHÖNEN STADT MÜNCHEN 2002 ÜBRIGENS SEINE VOLLZEITWEITERBILDUNG MIT FACHÄRZTEN IN "DIENSTLEISTUNG & MANAGEMENT IM GESUNDHEITSWESEN MIT TITEL ZUM MEDICAL-MANAGER ALS KLASSENBESTER ABGESCHLOSSEN, DAMALS WAR ICH POSITIV BEEINDRUCKT, WELCHEN REDLICHEN HOHEN QUALITÄTS-LEISTUNGSSTANDARD BAYERN BIETET!) MENSCHEN, WIE GUTTENBERG KONTERKARIEREN SOMIT WISSENSCHAFTSSTANDARD UND WISSENSCHAFTSETHOS AN DEUTSCHEN UNIVERSITÄTEN, AUSGERECHNET IM SCHÖNEN BAYERN.

Karl-Theodor zu Guttenbergs Stellungnahme und die beteuerte Unschuld – das Gutten-Plag Wiki beweist aber etwas anderes!
Veröffentlicht am Februar 20, 2011 von deinweckruf in Baron, Besserverdiener, Betrug, Bonzen, BRD, BRD-GmbH, Bundesregierung, Bundestag, Bundesverteidigungsminister, Bundeswehr, CDU, CSU, das deutsche Volk, Deutschland, Elite, Freiherr, Guten-Plag-Wiki, Karl-Theodor zu Guttenberg, Klassenkampf, Macht, Manipulation, Mediale Ausschlachtung, Multimillionär, Plagiat, Plagiator, Plagiatsvorwürfe, Politik, Politiker, Politskandal, Ungerechtigkeit
SOURCE/QUELLE: DEIN WECKRUF


Es wird immer enger für den Baron von und zu, nachdem jetzt auch rauskam dass er beim Bundestagsdienst geklaut hat, soll er jetzt sogar einen Ghostwriter gehabt haben! Wenn sich das im Nachhinein so herrausstellen sollte, ist sein eigentlich tadelloser Ruf, der jetzt schon einige dicke Kratzer abbekommen hat, wohl endgültig verloren.

Denn in seiner Stellungnahme auf seiner Webseite schwört er auch weiterhin felsenfest darauf, die Doktorarbeit schön fleißig und allein geschrieben zu haben, Zitat zu Guttenberg:

Stellungnahme von Karl Theodor zu Guttenberg

Für diese Stellungnahme bedurfte es keiner Aufforderung – sie gab es auch nicht.

Anmerkung: Hmm, es hatte schon etwas gedauert, bis der Herr Baron Stellung bezog, erst auf Druck der Medien, die sein Stillschweigen kritisierten, meldete er sich zu Wort – wenn auch nur erst durch seinen Pressesprecher…

Meine von mir verfaßte Dissertation ist kein Plagiat. Den Vorwurf weise ich mit allem Nachdruck von mir.

Anmerkung: Wenn man zwei, dreimal vergisst, Anführungszeichen zu setzen und Quellen anzugeben, ist das ja auch alles kein Drama, wenn man dieses aber auf 247(!!!) Seiten von 407 macht (Quelle siehe Spiegel Online Artikel und Gutten-Plag-Wiki), dann ist der Verdacht und Vorwurf des Plagiats durchaus berechtigt.

Sie ist über etwa 7 Jahre neben meiner Berufs- und Abgeordnetentätigkeit als junger Familienvater in mühevollster Kleinarbeit entstanden und sie enthält fraglos Fehler. Und über jeden einzelnen dieser Fehler bin ich selbst am unglücklichsten.

Anmerkung: Wie schon gesagt, es geht hier nicht um ein paar Fehler, sondern über 247 Seiten, in denen bewusst abgeschrieben wurde. Und das Sie, Herr Guttenberg, neben Ihrem Bundestagsmandat eine so komplizierte Doktorarbeit geschrieben haben sollen, ist sowieso äußerst fragwürdig. Dies schafft man nur mit einem Ghostwriter (dessen Ansicht wohl auch die SPD ist), oder aber mit einer guten Abshreibtechnik und der Copy & Paste-Funktion.

Es wurde allerdings zu keinem Zeitpunkt bewußt getäuscht oder bewußt die Urheberschaft anderer nicht kenntlich gemacht.

Anmerkung: …Was bei einem Fund von 247 Seiten aber definitiv angezweifelt werden darf…

Sollte sich jemand durch inkorrektes Zitieren oder versäumtes Setzen von Fußnoten bei insgesamt 1.300 Fußnoten und 475 Seiten hierdurch verletzt fühlen, so tut mir dies aufrichtig leid.

Anmerkung: Ich glaube verletzt sind wirklich nur die, die ihren Doktortitel, mit viel harter Arbeit und ohne vermehrtes Abschreiben selbstständig bewältigt haben.

Alle anderen sind vielmehr enttäuscht und wütend darüber, dass die saubere und aalglatte Wundertüte „von und zu Guttenberg“ wohl doch nicht wirklich hält, was sie verspricht.

Die eingehende Prüfung und Gewichtung dieser Fehler obliegt jetzt der Universität Bayreuth. Ich werde selbstverständlich aktiv mithelfen festzustellen, inwiefern darin ein wissenschaftliches Fehlverhalten liegen könnte und werde gerne bis zum Ergebnis der Prüfung vorübergehend auf das Führen des Titels verzichten – allerdings nur bis dahin, anschließend würde ich ihn wieder führen. Ich werde bei mir keine anderen Maßstäbe setzen, als ich sie bei anderen angesetzt habe.

Anmerkung: Das ist nur vernünftig…

Jede weitere Kommunikation über dieses Thema werde ich auschließlich mit der Universität Bayreuth führen.

Anmerkung: Da kann man nur hoffen, dass die Universität Bayreuth stets ehrlich und wissenschaftlich bleibt und sich nicht vom schönen Schein des Verteidigungsministers blenden lässt. Schließlich war sie doch im Vorfeld so stolz auf ihren berühmtesten Musterschüler, und hat sich auch nur allzu gerne mit ihm geschmückt.

Die Menschen erwarten, daß ich mich um mein Amt als Verteidungsministers mit voller Kraft kümmere. Eine historische Reform der Bundeswehr gibt hierfür genügend Anlass. Ebenso die Verantwortung für die Soldaten im Einsatzgebiet wie ein Ereignis des heutigen Tages erneut vor Augen führt.

Anmerkung: Ja, traurig ist das, schon wieder sind deutsche Soldaten in Afghanistan umgekommen. Vielleicht begreift der werte Freiherr jetzt endlich mal den Ernst der Lage, anstatt sich als Kriegsminister in Wüstenuniform und blonder First Lady in der Kerner-Show mit dem armen und unschuldigen Soldaten zu schmücken und diese so zu instrumentalisieren.

Ein sofortiger Abzug aus Afghanistan ist die einzige Lösung, und nicht deutsche Soldaten für einen Krieg unter falscher(!) Flagge zu opfern und in einer Fernsehshow den Kriegsgrund zu erklären – für einen Krieg gibt es keine plausiblen, menschlichen Gründe!

Nur Gründe wie Macht, Geld, Öl und Schürfrechte…
SOURCE: DEIN WECKRUF



Nochmal:
Es geht hier nicht um ein paar Seiten, in denen er vergessen hat, Anführungszeichen zu setzen oder eine Quelle zu benennen, sondern es sind über 200(!) Seiten, die belegen, dass er abgeschrieben bzw. kopiert hat, das beweist das Guten-Plag-Wiki allemal.

Und man sollte auch immer
den Vergleich zu anderen, sagen wir mal „normalen“ Anwärtern auf einen Doktortitel ziehen, denn „normale“ Studenten ohne Adelstitel, Geld und einen berühmten Namen würden mit so etwas mit Sicherheit nicht durchkommen. Ein Herr Baron von und zu aber darf das? Das wäre nicht gerecht! Und wenn sich im Nachhinein herausstellen sollte, dass die Uni Bayreuth ihn damit durchkommen lässt, dann wäre die ungerechte, unfaire Klassengesellschaft endgültig bewiesen.

Und sein Saubermann-Image hat er selbst kreiert, genauso wie seine Wahl in der Öffentlichkeit zu stehen.

Man darf also gespannt sein, wie die Universität Bayreuth schlußendlich entscheiden wird.

Quellen: http://www.zuguttenberg.de/volltext.php?id=79

http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,746582,00.html

http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E77608DD99F7647CFA92EFBDEB07ECC76

http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E299489B8BD034BBAAE5CB78BC9E51DA1

http://de.wikipedia.org/wiki/Verfassung_und_Verfassungsvertrag

Siehe auch: http://deinweckruf.wordpress.com/2011/02/17/link-das-gutten-plag-wiki/





GUTTENBERG FRISIERTE SEINEN LEBENSLAUF, ANGEBLICH UNTERNEHMER-PRAXIS. ANGEGEBENE FIRMA DEMENTIERT! KONKLUSION: GUTENBERG IST EIN HOCHSTAPLER, TÄUSCHER UND "DIRTY" TRICKSER!

DUMMDREISTER LEBENSLAUFBETRUG VON GUTTENBERG FÜHRTE 2009 ZUR ERNENNUNG ZUM BUNDESMINISTER DER WIRTSCHAFT!

FRAGE: IST DAS POLITISCHE KRITERIUM ZUR ERNENNUNG ZUM MINISTER: LÜGNER, CHARAKTERLOSIGKEIT UND BETRUG? MIT FREUNDLICHEM GRUSS AN DIE BANANENREPUBLIK BRD-GMBH UND FREISTAAT BAYERN. Comment by W. Timm i.A. Verlag Carl-Huter-Zentral-Archiv.








KOMMENTARE AUF BLOG "DEIN WECKRUF"
Deniz sagt:
Februar 21, 2011 um 1:21 am


Danke, das mußte einmal gesagt werden.
Wenn der Mann wirklich ein Gewissen hätte würde er nicht junge, deutsche Soldaten nach Afghanistan schicken.
Der Typ ist so fake das gibts schon gar nicht mehr!


Fuck-NWO sagt:
Februar 21, 2011 um 2:40 am

Mal gucken ob er 2011 Teilnehmer der Bilderbergkonferenzen sein wird…Denn dann wissen wir, dass er daraufhin ein großes Amt bekleiden wird, völlig egal ob die Menschen dafür sind oder nicht, das wird dann von den Mainstreammedien schon passend so hingedreht…

So wie jetzt bei Olaf Scholz. Im Sommer 2010 Teilnehmer der Bilderbergkonferenzen, jetzt mit 50% dicke die Wahl zum Bürgermeister in Hamburg gewonnen.

Zufall? Oh nein, ganz bestimmt nicht…


Sideshow Bob sagt:
Februar 21, 2011 um 3:44 am


„Goodbye, ciao ciao, auf Wiedersehen…“



Anti-CSUler sagt:
Februar 21, 2011 um 3:47 am


Wenn er damit durchkommt dann hat er die Uni Byreuth mit mehreren Millionen bestochen, anders könnte ich mir das sonst nicht erklären.

Fleischer, Egon sagt:
Februar 21, 2011 um 10:49 am


Hat der Mann das nötig, sich selbst so zu beschmutzen?
Bei aller Achtung zu wissenschaftlicher Arbeit, das wirft auch kein gutes Licht auf seinen Doktorvater und die Uni Bayreuth. das ist ein Imageschaden für diese Universität.

Ich hoffe, da sind keine faulen Gelder geflossen für den Dr. Titel.
Zu 7 Jahren Arbeit an dieser Disertation frage ich mich, ist das nicht an einen Termin von 2-3 Jahren gebunden?
Seine Doktorarbeit kann man auch nicht einfach mal so nebenbei machen.
Da muss der Herr Freiherr von und zu Guttenberg jetzt durch.


Medical-Manager Wolfgang Timm sagt:
Februar 21, 2011 um 4:05 pm


Als ehemals tätiger Wissenschaftler der FU Berlin und Uni Flensburg handelt es sich bei Herrn Guttenbergs Doktorarbeit, die mit der höchsten akademischen Auszeichnung an einer Bayerischen Universität in Bayreuth bewertet wurde, um die möglicherweise wohl umfassendste penetrante Missachtung von Zitier-Regeln (die im Erstsemester gelernt werden) die je an einer Deutschen Universität eingereicht wurde und durchkam.

Über 200 Seiten – also fast die Hälfte der Doktorarbeit- missachtet quantitativ massenhaft WISSENSCHAFTLICHEN STANDARD und beschädigt somit WISSENSCHAFT und Wissenschaftsethos in DEUTSCHLAND nachhaltig, falls wider Erwarten nicht Entscheidung der Aberkennung des Doktor-Titels von Guttenberg nach Prüfung der zuständigen Uni Bayreuth folgen sollte. DANN SIND AUCH ALLE REDLICHEN DOKTORANDEN VERARSCHT!

Übrigens kann man einen erhaltenen Doktortitel von sich aus nicht einfach ruhen lassen, wie dies der VERTEIDIGUNGSMINISTER GUTTENBERG Freitag in seiner ersten KURZSTELLUNGNAHME suggerierte, und entsprechenden Titel aus seiner offiziellen Web-Präsenz als Minister der Wehr in Deutschland entfernen ließ – auch das eine gewisse Respektlosigkeit.

FAZIT: DER „GROSSE SCHEIN-MENSCH GUTTENBERG“ SOLLTE SICH LIEBER AUF DAS SEIN ALS MENSCH POSITIONIEREN!

Gruß Medical-Manager Wolfgang Timm, Husum-Schobuell
LINK: http://helioda1.blogspot.com/2011/02/carl-huter-zentral-archiv-fordert.html

PS: Forderung nach Aberkennung Doktor-Titel Guttenberg wurde auch dem Ministerpräsidenten in Kiel, dem Universitäts-Präsidenten Bayreuth via Mail und Link zur Kenntnis gegeben, ebenso Olaf Scholz & seinen politischen Kontrahenten von CDU, GAL, FDP und LINKE in Hamburg!


Lässt Baron zu Guttenberg die Geister der Vergangenheit aus der Flasche?
Wolfgang Effenberger
Am 14. Februar 2011 überraschte Steffen Moritz, Sprecher von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), die Presseleute auf der Bundespressekonferenz mit dem fragwürdigen Hinweis aus dem »Maßnahmenpaket zur Steigerung der Attraktivität des Dienstes in der Bundeswehr«, dass womöglich die Bundeswehr für ausländische Staatsangehörige geöffnet wird.

Dubiose Söldnertruppen?
Nach der langen und meist beschämenden Geschichte von Saison-, Ost-, Fremd-, Zwangs- und Gastarbeitern sollen nun auch Ausländer Deutschland verteidigen dürfen. Seit hundert Jahren wurden Menschen nach Deutschland gelockt oder verschleppt, um personelle Engpässe zu überbrücken. Ethische Skrupel? Fehlanzeige. Nur wenige Wochen nachdem die Wehrpflicht ausgesetzt wurde, stellt man im Verteidigungsministerium voller Überraschung fest, dass ein nicht abzuwendender personeller Engpass die Rekrutierung von Ausländern notwendig machen wird. Hier scheint man aber vorher nicht das Soldatengesetz bemüht zu haben. (1) Der Paragraph 37/(1) Abs. 1 schreibt für ein Dienstverhältnis eines Soldaten auf Zeit zwingend die deutsche Staatsangehörigkeit nach Artikel 116 des Grundgesetzes vor. (2)
Im elastischen Interpretieren des Grundgesetzes haben alle Regierungen der vergangenen zwei Jahrzehnte sehr viel »Mut« bewiesen. Obwohl der Art. 115 a des Grundgesetzes den »Verteidigungsfall« eindeutig als Folge eines Angriffs auf das Bundesgebiet definiert, wurden die weltweiten Einsätze der Bundeswehr ausgeweitet. Das widerspricht dem Sinn und Inhalt des Grundgesetzes. In diese Lücke schlug dann Verteidigungsminister Struck seine erstaunliche Volte mit dem Hinweis, dass die Bundesrepublik am Hindukusch verteidigt würde.
Aus den Schrecknissen des letzten Krieges nimmt Art. 26 GG das absolute Verbot von Angriffskriegen aus der UN-Charta auf. Diesen Artikel handhabte nun das Bundesverfassungsgericht recht elastisch. »Wir führen keinen Krieg«, behauptete Kanzler Schröder 1999 an dem Tag, als der völkerrechtswidrige Bombenkrieg gegen Jugoslawien begann. Dieser Angriffskrieg erhielt nach der damaligen US-Außenministerin den Namen »Albright-War«. Der Generalbundesanwalt hat Klagen gegen die verantwortlichen Politiker mit der Begründung zurückgewiesen, dass es zwar strafbar sei, einen Angriffskrieg vorzubereiten, nicht aber ihn zu führen. (3) Für den ehemaligen Luftwaffenoberstleutnant Jürgen Rose eine Zumutung für Moral und Verstand.
Nun soll erstmals seit der Wiederbewaffnung der Bundesrepublik am 5. Mai 1955 die Aufnahme von Ausländern in die Bundeswehr die Regel werden. Diesen Vorstoß des Verteidigungsministeriums will der Grünen-Politiker und Verteidigungsexperte Omid Nouripour unterstützen, sofern es um Leute geht, »die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben« (4). Das lässt zwar auch keine große Gesetzestreue erkennen, würde aber viele Bürger beruhigen, wie auch die nachfolgende Aussage: Mit dem SPD-Verteidigungsexperten Hans-Peter Bartels (SPD) ist sich Nouripour einig, dass diese Praxis nicht zu einer Söldnerarmee wie der französischen Fremdenlegion führen dürfte. Mit diesen Beruhigungspillen dürfte einer weiteren Aufweichung des Soldatengesetzes nichts mehr im Wege stehen.
»Keine Bedenken gegen Ausländer in der Bundeswehr« (5) hat dagegen der Generalinspekteur der Bundeswehr und einstige Vorsitzende des Militärausschusses der NATO, Harald Kujat. Für den sich bei allen Gelegenheiten zu Wort meldenden pensionierten General ist für die künftigen Bundeswehrsoldaten nicht die Staatsangehörigkeit, sondern die Eignung das entscheidende Kriterium. Doch welche Eignung meint hier Kujat? Der umtriebige General wird hier kaum den Paragraphen 37/(1) Abs. 2 des Soldatengesetzes gemeint haben. Hier wird nämlich gefordert, dass der Soldat Gewähr dafür bietet, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzutreten. Das macht ihn aber nicht unbedingt zum Kämpfer, den man für die heutigen und künftigen Einsätze benötigt. Denn nach der NATO-Response-Force und dem Konzept der Battle-Groups ist klar: »Grundsätzlich müssen deutsche Soldaten bereit sein, an Orten Verantwortung zu übernehmen, an die wir heute noch nicht denken.« (6) Für diese Einsätze werden sich in der Tat eher junge Leute eignen, die ihre »Eignung« schon in irgendeiner Armee oder Guerillatruppe unter Beweis gestellt haben: so wie die kosovarische »Befreiungsarmee« UCK. Mit deren ehemaligen Kommandeuren arbeitet die EU heute auf höchster Ebene zusammen.

Die Geister der Vergangenheit
Das war vor 70 Jahren nicht viel anders. Nachdem die Wehrmacht mit zunehmender Kriegsdauer ebenfalls unter Personalknappheit litt, unterbreiteten die Nationalsozialisten 1943 der Vereinigung nationalistischer Albaner (Der Zweiten Liga von Prizren) den Vorschlag, Freiwillige für den Kampf gegen südslawische Partisanen aufzustellen. (7) Im Gegenzug versprach man den Albanern, deren Streben nach einem albanischen Nationalstaat zu unterstützen – was mit deutscher Hilfe bis heute ja fast erreicht werden konnte. (8)
Aufgrund einer Verfügung vom 17. April wurde deshalb am 1. Mai 1944 im Raum Pec/Priština/Prizren die Waffen-Gebirgsdivision der SS »Skanderbeg« (albanische Nr. 1) aufgestellt. Die albanische Kollaborationsregierung hatte eine Liste von über 11.000 möglichen Rekruten nach Berlin gesandt, von denen die SS letztlich 9.275 Mann für geeignet hielt. Angehörige dieser albanischen SS-Division verübten im Kosovo und den angrenzenden Regionen Kriegsverbrechen an der serbischen Zivilbevölkerung. Zudem war dieser Verband für die Deportation einiger hundert Juden aus dem Kosovo ins KZ Bergen-Belsen verantwortlich.
Monate zuvor war bereits die 13. Waffen-Gebirgsdivision der SS »Handschar« (kroatische Nr. 1) mit über 21.000 Mann aufgestellt. Sie führte auf dem Balkan ab Februar 1944 Operationen gegen kommunistische Partisanen durch. Weitere Verbände waren ein Moslem-SS-Selbstverteidigungsregiment in der serbischen Raschka-(Sandzak-)Region, das arabische Freiheitskorps, die arabische Brigade und das ostmuselmanische SS-Regiment.

Mutiert die NATO im Kampf gegen den Terrorismus zur Söldnerarmee?
Nur wenige Monate vor »ihrem« Krieg gegen Jugoslawien formulierte die damalige US-Außenministerin: »Wir wollen ein Europa, das handeln kann. Wir wollen ein Europa mit modernen flexiblen Streitkräften, die in der Lage sind, Brände in Europas Hinterhof zu bekämpfen und mit und in einer Allianz unsere gemeinsamen Interessen verteidigen.« (9) Heute sitzt Madelein Albright einer NATO-Expertenkommission vor und hilft, die NATO zu einer Söldnerarmee – Stichwort »global Blackwater« – umzuformen. Nach dem neuen strategischen Konzept will sich die NATO auch auf Atomwaffen und eine eigene Raketenabwehr stützen, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts schlagkräftiger zu begegnen, so die in Brüssel präsentierte Studie. (10) So werden die hier in Deutschland gelagerten US-Atomwaffen nicht so schnell abgezogen werden, wie es manche Politiker vielleicht wünschen würden. Nach Meinung der Expertenkommission braucht die NATO flexibel und auf größere Entfernung einsetzbare Truppen: »Es gibt eine Notwendigkeit, die NATO-Streitkräfte aus einer machtvollen, aber statischen Aufstellung des kalten Krieges hin zu einer flexibleren, mobileren und wendigeren zu verändern.« (11)
Dieses Ziel wurde auf dem NATO-Gipfel im November 2010 in Lissabon verabschiedet und dazu der Entwurf »NATO 2020« vorgelegt. Angesichts einer immer schlimmer werdenden Haushaltsmisere wollen die USA die Zusammenarbeit zwischen NATO und EU intensivieren. Das heißt, im Rahmen einer »besseren« Lastenverteilung sollen die Europäer stärker an weltweiten sicherheitspolitischen Aufgaben beteiligt werden. Doch schon jetzt drückt das ehemalige Sicherheitssystem NATO gegen die Grenzen des postsowjetischen Raumes. Das muss im Kreml auch von den Tauben als Provokation aufgefasst werden. Wie würden sich die USA im umgekehrten Fall verhalten?

Das Hauptinteresse der neuen NATO-Strategie gilt den Ressourcen zu Lande und zu Wasser sowie sicheren Handelsrouten weltweit. Dazu müssen auch die deutschen Streitkräfte hin zu einer effektiven, im multinationalen Verbund operierenden Einsatzarmee transformiert werden. (12)
Diesem langfristigen und komplexen Prozess müssen Traditionen wie die politisch umkämpfte Wehrpflicht geopfert werden. Im vorauseilenden Gehorsam hat der Verteidigungsminister zur Freude von Frau Albright bereits vor dem NATO-Gipfel die Wehrpflicht ausgesetzt. Auch der neue Vorstoß des Verteidigungsministers wird bei der ehemaligen US-Außenministerin auf Gefallen stoßen. Denn umfangreiche militärische Aufgaben werden vom Pentagon bereits an private Söldnerfirmen vergeben.
Das ist aus mehreren Gründen sehr praktisch. Viele Einsätze entziehen sich dadurch der Kontrolle durch den Kongress. Auch werden damit die Fesseln des Kriegsvölkerrechtes gelockert – eine Entwicklung, der Widerstand entgegengebracht werden muss!

__________
Anmerkungen:
(1) Soldatengesetz (SG) neugefasst durch B. v. 30.05.2005, BGBl. I, S. 1482; zuletzt geändert durch Artikel 2 G. v. 31.07.2010, BGBl. I, S. 1052; Geltung ab 10.08.1975, hier § 37/ 1 Abs. 1.
(2) Unter § 37/1 (2) kann das Bundesministerium der Verteidigung auch schon heute in Einzelfällen Ausnahmen von Absatz 1 Nr. 1 zulassen, wenn dafür ein dienstliches Bedürfnis besteht.
(3) Jürgen Rose: Ernstfall Angriffskrieg, Hannover 2009, Buchrückseite.
(4) http://www.nouripour.de/index.php?id=einzelansicht&tx_ttnews%5Btt_news%5D=129080&cHash=5d66d4a7f7.
(5) Roman Heflik: »Kujat: ›Keine Bedenken gegen Ausländer in der Bundeswehr‹« vom 16. Februar 2011 unter http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1788255/Kujat-Keine-Bedenken-gegen-Auslaender-in-der-Bundeswehr.html.
(6) Frankfurter Rundschau vom 02.06. 2005; vgl. auch Norman Paech: »Über den Wendekreis des Krebses hinaus. Gratwanderung am Hindukusch und anderswo: Soll die Bundeswehr das Grundgesetz überall auf der Welt ›verteidigen‹?«, aus: Freitag, 39, 30. September 2005.
(7) Serbien und Montenegro: Raum und Bevölkerung – Geschichte – Sprache und Literatur – Kultur – Politik – Gesellschaft – Wirtschaft – Recht; LIT-Verlag 2006, Seite 286.
(8) Dušan Batakovic: The Kosovo Chronicles (Kapitel »The AlbanianLeague«), Belgrad 1992.
(9) Madeleine K. Albright: »The right balance will secure NATO’s future«, in: Financial Times, December 7th, 1998
(10) »Nato soll laut Albright auf Atomwaffen setzen« vom 17. Mai 2010
unter http://www.welt.de/politik/ausland/article7664635/Nato-soll-laut-Albright-auf-Atomwaffen-setzen.html#.
(11) Ebenda.
(12) Alexander Lewe: »Hintergrund: Die NATO – neue Herausforderungen und Transformation«, in: aussenpolitik.net vom 11. Oktober 2010 unter http://aussenpolitik.net/themen/sicherheitspolitik/nato/index/

SOURCE: KOPP-VERLAG vom 22. Februar 2011









Jutta Ditfurth und die Macht der USA über Deutschland
Veröffentlicht am Februar 22, 2011 von deinweckruf

Man kann von Jutta Ditfurth ja halten was man will, aber eines kann man mit Sicherheit sagen: Sie ist sich treu geblieben. Sie hat sich niemals verbiegen lassen, hat niemals ihre Prinzipien für die Macht verraten wie einst Joschka Fischer, und das rechne ich ihr hoch an.

Erwähnens – und lobenswert ist auch noch ihre detaillierte Biographie über Ulrike Meinhof.

In dem erst gestern erschienenem Interview mit dem Spiegel jedenfalls fand sie klare Worte für ihre ehemalige Partei. Dabei erzählt Ditfurth auch was hinter den Kulissen passierte, und wie die USA ihre Macht auf deutsche Politik und Politiker ausübte.

Vorausgegangen war eine Aussage Ditfurths, Cem Özdemir laufe „an der Leine der USA“, Zitat Ditfurth:

„[...] Özdemir war in den USA, gefördert vom German Marshall Fund, und hat eine Art Zusatzausbildung gemacht. Danach folgte der steile politische Aufstieg – und plötzlich sitzt er in allen möglichen Gremien, die immer etwas damit zu tun haben, wie sich Europa und Deutschland zu den USA verhalten.

Im Oktober 2010 veröffentlichte Wikileaks rund 400.000 Geheimdokumente zum Irak-Krieg. Das fand Cem Özdemir ethisch bedenklich. Aber die Grünen waren mal für Transparenz!“

Für den Spiegel klang das nach Verschwörungstheorie, aber Frau Ditfurth verneint dies und wird in ihren Aussagen deutlicher:

„Ich habe die Einflussnahme der US-Regierung auf hiesige Politiker ja selbst erlebt: Als ich Bundesvorsitzende der Grünen war, wollte das US State Department Kontakt zu mir aufnehmen. Ich sagte: kein Interesse. Bei meiner Vortragsreise 1987 durch die USA haben sie es trotzdem versucht. In der Georgetown University in Washington stand ich plötzlich vor einem geladenen Publikum – darunter jede Menge Uniformträger und CIA-Mitarbeiter.

Wir haben uns lautstark gestritten – ein ehemaliger Stadtkommandant von Berlin brüllte los:

„Wenn wir gewollt hätten, hätte es die Grünen nie gegeben!“

Interessant zu sehen, wie Politik in Deutschland wirklich funktioniert, eine Regierungs-Legitimation bekommt man also von der geheimen Führungsmacht USA.

Nur, mit Demokratie hat das dann nun wirklich gar nichts mehr zu tun.

Quelle:

Siehe auch: http://www.jutta-ditfurth.de/

SOURCE: DEIN WECKRUF

SOURCE / SOURCE: The wake up call
CDU, GAL, FDP and the Left Party in Hamburg!
the Tubingen professor of public law, Christian Seiler wonder about the fact that a German university Guttenberg's controversial work is so excellent.
(90-day rates).
Tübinger Professor of Public Law, Christian Seiler,
Itemization
Defense Guttenberg asks university to take back the title of doctor.
SOURCE: YOUR DIANAS
Quelle:
Published on February 22, 2011 by deinweckruf
Read this week: Prof. Dr. Dr. hc. - Guttis supervisor
good grades for sex
For apparently systematic plagiarism in a thesis, there can be no "satisfactory" explanations.
SOURCE: KOPP-PUBLISHER of 22 February 2011
be.
ostmuselmanische the SS regiment.
the army for foreign nationals
Difference of exclusion, it is not directly physically destroying and killing people, only indirectly.
For apparently systematic plagiarism in a thesis, there can be no "satisfactory" explanations.
Update of 20 February 2011
in Dresden
In Work - Work
While the Defence Secretary, has torn his Ph.D. unlawful under the nail, collects his doctor father's title as one of us to dress shirts - and perfectly legal, of course.
can "The introduction to write a dissertation, one no not even on drugs," cited as the West a "high CDU functionary.
SOURCE: KOPP-PUBLISHER, 23 February 2011
REMOVE GUTTENBERG ON 23 February 2011 HIS DOCTOR TITLE
GUTTENBERG.TEIL 2 (HELIODA1)
UNI BAYREUTH REMOVE HIS DOCTOR TITLE (HELIODA1)
Quelle / URL: