Mittwoch, 8. Dezember 2010

WIKILEAKS: FREE ASSANGE! CYBER-WAR. WARUM BIN ICH HIER AUF DER WELT? WHAT IS MY MISSION HERE ON EARTH? IN MEMORIAM JOHN LENNON (HELIODA1)




Comment by Wolfgang Timm, Husum&Madrid: Genialer Schachzug von Assange, dem Chef von Wikileak, sich in der CITY OF LONDON zu stellen und verhaften zu lassen, stilvoll in Limousine vorgefahren. Ansonsten wäre ihm wohl ein "AUTOUNFALL", wie sonst in solchen Fällen üblich, garantiert gewesen. IN DIESEM FALL IST ALLES ANDERS!


IN THIS CASE IS ALL DIFFERENT!

UPDATE 2


07.12.2010 Jetzt haben sie ihn also verhaftet.
Wir werden in diesen Tagen wirklich und wahrhaftig Zeugen eines Cyber-Kriegs wie ihn die Welt bisher nicht gesehen hat. Der Begründer einer Internet-Plattform wird von Regierungen gejagt. Der Gejagte flieht in die City of London. Hier hat niemand rechtliche Zugriffsmöglichkeiten. Nach Verhandlungen, vermutlich über den weiteren Ablauf, stellt er sich der britischen Justiz außerhalb der City of London. Punkt. Während Regierungen jedem Privatmann Versprechungen und Zusicherungen machen können, die dann nicht eingehalten werden, wird es im Fall des Verhafteten ganz anders sein. Es wird also für die Weltöffentlichkeit interessant. Jede nicht gehaltene Zusage, wird mit immer brisanteren Veröffentlichungen von bisher zurückgehaltenen Dokumenten beantwortet werden. Für Großunternehmen wie Amazon oder PayPal wird es besonders gefährlich werden. Ihnen drohen, sie wissen es aber noch nicht, chaotische Zustände in ihren Versandsystemen. Mitte der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts hat mir ein Tech-Lord praktisch vorgeführt was alles möglich ist. Ich glaube, dass die verantwortlichen Politiker nicht wissen, auf was sie sich da eingelassen haben. Glück für den Verhafteten. Er ist jetzt sicherer, denn nun muss die britische Seite für seine Sicherheit sorgen. Normalerweise stünde ihm ein Autounfall bevor. Dieses mal ist aber alles anders.

03.12.2010 Der Krieg der Internet-Lords
In diesen Tagen und Stunden sind wir Zeugen eines offenen Kriegs der Tech-Lords, wie diejenigen genannt werden, die das Gesamt-Internet, also auch die 80 Prozent beherrschen, die dem Volk nicht bekannt sind. Hierzu muss man wissen, dass die USA für diese 80 Prozent-Zone etwa 30 Sicherheitsstufen eingerichtet haben (können inzwischen weniger oder mehr sein), die abwärts gezählt werden. Die in letzter Zeit veröffentlichten Dokumente dürften aus der Ecke Stufe 10 bis 7 stammen. Ich vermute, dass der Australier im Auftrag dieser Gruppe Tech-Lords handelt. Es ist ohnehin sehr merkwürdig, dass sich Schweden auf die Kriminalisierung eingelassen hat. Eigentlich reif für eine Kinoposse mit einer neuen Idee. Ein gleichgeschlechtlich 0rientierter wird beschuldigt das andere Geschlecht vergewaltigt zu haben. Lustig, lustig. Nun gut, falls er verhaftet wird rechne ich mit einem Cyber-Angriff auf die Elektronik des Staates Schweden. Mal sehen was es sein wird.
SOURCE: MANDRED DIMDE


Die Anti-Wikileaks Propaganda
DIE ANTI-WIKILEAKS PROPAGANDA
Donnerstag, 9. Dezember 2010, von Freeman um 12:00
Wenn man sieht was manche Maximedien auf der einen Seite über Wikileaks berichten und was eine kleine Minderheit an Minimedien von sich an Kritik geben, dann merkt man, die wissen überhaupt nicht von was sie reden. Sie tun so wie wenn alle 250'000 Diplomatendepeschen bereits zugänglich sind und man den gesamten Inhalt kennt. Sie behaupten mit voller Überzeugung, es steht nichts aufregendes darin, alles nur banales Zeug, keine weltbewegenden neuen Erkenntnisse und was drin steht hilft sowieso nur den Kriegshetzern.

Sie verurteilen die Wikileaks-Veröffentlichung einfach pauschal und haben innerhalb kürzester Zeit ihr negative Meinung gebildet, kaum war die Veröffentlichung bekannt. „Eh, ist alles Quatsch Mann!“



Ich frage mich wie diese Oberdurchblicker und Besserwisser zu so einem Urteil kommen können, wenn von 251'297 Dokumenten erst 960 sichtbar sind? Ja, nur so wenige. Wie können sie schon sagen was drin steht, wenn weniger als 1 Prozent des gesamten Inhalts bisher analysiert werden konnte und überhaupt bekannt ist? Beantwortet doch mal diese Frage. Seid ihr Hellseher oder habt ihr Röntgenaugen?

Natürlich sind sie es nicht und haben keine. Wie kann man dann jemand ernst nehmen, der mit nur 960 bekannten Dokumenten auf den Inhalt der insgesamt 250'000 sich ein Urteil erlaubt? Kann jemand der nur die erste Seite ein Buches liest damit ernsthaft sagen, er kennt den ganzen Inhalt? Kann er sagen, er weiss deshalb alles schon und verwirft das ganze? Ist so jemand seriös? Sicher nicht. Was sie damit deutlich zeigen, sie sind Dummschwätzer die unbewiesene Behauptungen aufstellen, haben keine Ahnung und davon viel.

Wie kann man dann solche Fragen stellen, wie zum Beispiel: Warum steht das nicht drin oder jenes nicht, warum wird dieses Land nicht erwähnt oder dieses Thema nicht behandelt? Hallo!!! Wartet es ab. Möglicherweise kommt ja das alles noch. Was wir bis jetzt sehen ist weniger als die Spitze des Eisbergs. Da kann noch manches Staatsschiff reinknallen und versinken.

Warum meint ihr macht die Regierung in Washington und die ganze politische Kaste in Amerika so eine Wind und ist völlig in Panik? Warum wird ein Angriff auf die nationale Sicherheit deklariert? Wieso wird der Tod von Assange verlangt? Warum versuchen sie mit allen Mitteln Wikileaks den Geldhahn zuzudrehen und ihre Server zu killen? Warum verbieten sie den ganzen Staatsangestellten den Besuch der Seite? Warum verfolgen sie Assange und haben ihn mit einer haltlosen Beschuldigung eingesperrt?

Weil alles so harmlos und banal ist? Nein, weil in den 250'000 Dokumenten, die Schritt für Schritt veröffentlicht werden, ganz brisante Sachen drin stehen, dessen Veröffentlichung mit allen Mitteln verhindert werden muss.

Warum dauert es so lange? Weil erstens die Daten verschlüsselt sind. Zweitens müssen sie nach Thema, Land, Ort usw sortiert und geordnet werden. Und dann, das ist das wichtigste, müssen alle Namen von Personen und sonstige Hinweise abgedeckt werden, die möglicherweise Menschen gefährden. Warum das? Ist das nicht Zensur?

Nein, denn der grösste Vorwurf den das Pentagon, das Weisse Haus und die ganzen kriegshetzerischen Schreihälse von sich gegeben ist, Wikileaks gefährdet mit der Veröffentlichung der Dokumente die US-Soldaten und ihre Informanten, was zu ihrem Tod führen könnte. Der „Feind“ liest dann mit und wird Rache üben. Julian Assange hätte deshalb Blut an seinen Händen.

Um diesen Vorwurf zu entkräften, muss diese mühsame Arbeit der Sichtung jedes Dokuments vorgenommen werden. Wikileaks beschäftigt nicht Tausende Mitarbeiter um das zu beschleunigen. Wie denn auch? Eine kleine und vertrauenswürdige Mannschaft macht das. Bei einer Bearbeitungszeit von 1 Stunde pro Dokument, wird es bei 250'000 Dokumente über 28 Jahre dauern bis alle veröffentlicht sind. Mit 100 Leuten die 8 Stunden am Tag dran sitzen kann das auf knapp unter einem Jahr reduziert werden.

Wikileaks kann Hilfe in Form von Spenden gebrauchen damit es schneller geht.

Ja, 960 Dokumente sind bisher lesbar und es wird im besten Fall ein Jahr, wenn nicht mehrere Jahre dauern für den Rest. Aber die Klugscheisser die Wikileaks mit Dreck beschmieren wussten schon nach 5 Minuten was drin steht und haben sofort ihre Pauschalverurteilung gemacht.

Ich überlasse es euch selber zu entscheiden, wie seriös so ein Urteil ist.

Dabei ist das was bisher schon bekannt ist der Hammer und explosiv. Dass die Medien es gar nicht oder nur versteckt berichten, ist nicht die Schuld von Wikileaks. Die Kritik muss an die Maximedien gerichtet werden, warum sie selektiv und nur das banale vermelden, wie zum Beispiel am Anfang, die Verunglimpfung der Staatsführung ihrer „Partnerländer“ durch die US-Diplomaten oder dass gewisse arabische Staaten angeblich den Angriff auf den Iran wollen. Die Betonung liegt auf „angeblich“, denn bei eigener Analyse des Inhalts stellt man fest, das steht gar nicht drin, oder ist aus dem Zusammenhang gerissen.

Was machen aber gewisse Minimedien? Sie plappern den Mainstream nach, statt selber zu recherchieren. Wahrscheinlich haben die wenigsten sich überhaupt die Mühe gemacht ein Dokument im Original zu lesen. Ist ja auch zu viel Arbeit. Abschreiben und die vorgekaute Meinung anderer übernehmen ist einfacher.

Alleine das Bekanntwerden folgenden Inhalts - US-Aussenministerin Hillary Clinton hat den Auftrag gegeben, ihre Diplomaten sollen die ganzen Offiziellen der UNO- Ausspionieren - ist ein riesen Skandal.

Oder gestern wurde durch die neuesten Depeschen bekannt, der Shell Ölkonzern beherrscht völlig den Staat von Nigeria, hat jede Behörde und jedes Ministerium unterwandert und überall eigene Leute eingeschleust. Das ölreiche afrikanische Land gehört demnach praktisch Shell und die Konzernleitung bestimmt was läuft. Der Reichtum des Landes durch die Bodenschätze wird vom Westen geplündert und die Bevölkerung bekommt nichts davon, ausser eine riesige Umweltkatastrophe.

Wo ist denn die Schlagzeile dieser Meldung heute in den Medien?

Statt über Wikileaks herzufallen und sie zu verleumden, empfehle ich den Kritikern mal etwas sinnvollerem nachzugehen. Zum Beispiel der Frage:

Wieso ist es in Ordnung wenn Staaten gestohlene Schweizer Bankdaten-CDs für Millionen kaufen, um damit Tausende sogenannte Steuersünder ausfindig zu machen, abzukassieren und bestrafen, aber gleichzeitig sind genau die selben Staaten völlig empört, weil Wikileaks Daten die ihnen zugespielt wurden veröffentlicht? Die Staaten kaufen Hehlerware und zahlen dafür, benutzen gestohlene Beweise zur Strafverfolgung, was in einem Rechtsstaat gar nicht sein darf.

Wikileaks hat nichts gestohlen und sie machen auch kein Geld damit. Sie sind nur der Transparenz verpflichtet, damit wir die Wahrheit wissen.

Oder, Medienschaffende haben schon immer Dokumente veröffentlicht, die ihnen zugespielt wurden. Es ist ihre Aufgabe, dies zu tun. Deshalb wurde aber einer Zeitung noch nie die Bankkonten gesperrt oder das Verlagshaus vom Zahlungssystem abgehängt! Wieso wird das jetzt bei Wikileaks geduldet? Warum regt sich keiner auf?

Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Quellenschutz, dafür müssen wir alle einstehen und Wikileaks verteidigen und unterstützen.

Und die Behauptung, Wikileaks wäre Teil einer Verschwörung der US-Regierung, um das Internet zensieren oder schliessen zu können, ist komplett falsch. Ersten, hat sich Obama schon lange selbstherrlich die Macht gegeben das Internet zu zensieren und zu schliessen, jedenfalls für Amerika. Dazu hat es Wikileaks nicht gebraucht. Denn sie haben bereits vor der Veröffentlichung der Depeschen begonnen Seiten zu schliessen, wie ich hier berichtet habe.

Dann sollen sie es doch machen und alles zensieren. Das Versteckspiel läuft schon viel zu lange. Dann gibt es klare Fronten und der Feind kommt aus der Deckung. Denn ich bin sowieso der Meinung, der beste Weg einen Diktator zu stürzen ist ihn zu zwingen sich wie einer zu benehmen, damit es jeder sieht.

Und genau das passiert jetzt. Die Maske ist gefallen und die böse Fratze des Faschismus kommt zum vorschein. Wikileaks hat sie gezwungen ihr wahres Gesicht zu zeigen. Hoffentlich wachen die Menschen jetzt endlich auf und tun was dagegen. Die Zeit der Ausflüchte und Ausreden ist vorbei.
SOURCE: SCHALL&RAUCH


IN MEMORIAM JOHN LENNON, KILLED IN NEW YORK. 30. TODESTAG, 8. DEZEMBER 2010

Chaos Computer Club verteidigt Wikileaks
Der Club verteidigt die Aktivitäten der Enthüllungsplattform
Von dpa dpa (08.12.2010)
Der Chaos Computer Club (CCC) hat die Behinderung von Wikileaks durch Internet-Unternehmen und Banken kritisiert. "Die Publikationen von Wikileaks entsprechen dem Grundsatz der Hackerethik nach freier Verfügbarkeit von staatlichen Informationen als Basis einer demokratischen Gesellschaft", heißt es in der Mitteilung des Vereins. Anders als Menschen hätten staatliche Stellen keine Privatsphäre, die es zu schützen gelte, sondern lediglich Geheimnisse.
Nach der Veröffentlichung der geheimen US-Dokumente durch Wiklileaks stieg der Druck auf die Internet-Aktivisten. Die Plattform verlor ihre Web-Adresse wikileaks.org, musste sich einen neuen IT- Dienstleister suchen, Finanzdienstleister wie PayPal, Mastercard und Visa wickeln keine Transaktionen mehr für sie ab.
"Die westlichen Regierungen treten für die Informationsfreiheit immer nur dann ein, wie es andere Länder betrifft, die weniger demokratische Traditionen haben", sagte CCC-Sprecher Andy Müller- Maguhn. "Sobald Daten publiziert werden, die ihre eigenen Heimlichkeiten und Hinterzimmerdeals betreffen, handeln sie offenbar genauso undemokratisch, wie die Staaten, die sie sonst öffentlich lauthals verurteilen." Der CCC-Sprecher bezog sich dabei auf eine Grundsatzrede von Hillary Clinton zur Freiheit im Internet vom 21. Januar 2010, in der sich die US-Außenministerin für einen freien Austausch von Informationen im Netz eingesetzt hatte.
Der Verein kritisierte, dass Regierungsstellen in den USA und in Frankreich ihre Exekutive angewiesen hätten, die Verbreitung der ungeliebten Inhalte im und vom eigenen Land aus zu verhindern. US- Dienstleister wie Amazon hätten "offenbar nach politischem Druck" ihre technische Unterstützung für Wikileaks eingestellt. Amazon selbst hatte einen Verstoß gegen die allgemeinen Geschäftsbedingungen durch Wikileaks als Grund dafür genannt, dass der Dienst von den Servern verbannt wurde.
Der Club-Sprecher begrüßte es, dass "einige deutsche Internet- Provider ihren Kunden keine Steine in den Weg legen, wenn sie eine Kopie der Wikileaks-Daten bereitstellen wollen".
Die US-Regierung betrachtet die Veröffentlichung der geheimen Depeschen durch Wikileaks als illegal. Gegen einen Soldaten, der mutmaßlich die Quelle von Wikileaks war, läuft ein Militärverfahren. Dem Obergefreiten droht bei einer Verurteilung eine Haftstrafe von bis zu 52 Jahren.


Don't shoot messenger for revealing uncomfortable truths
Julian Assange From: The Australian December 08, 2010 12:00AM
SOURCE: THE AUSTRALIAN

WIKILEAKS deserves protection, not threats and attacks.
WIKILEAKS DESERVES PROTECTION, NOT THREATS AND ATTACKS.

IN 1958 a young Rupert Murdoch, then owner and editor of Adelaide's The News, wrote: "In the race between secrecy and truth, it seems inevitable that truth will always win."

His observation perhaps reflected his father Keith Murdoch's expose that Australian troops were being needlessly sacrificed by incompetent British commanders on the shores of Gallipoli. The British tried to shut him up but Keith Murdoch would not be silenced and his efforts led to the termination of the disastrous Gallipoli campaign.

Nearly a century later, WikiLeaks is also fearlessly publishing facts that need to be made public.

I grew up in a Queensland country town where people spoke their minds bluntly. They distrusted big government as something that could be corrupted if not watched carefully. The dark days of corruption in the Queensland government before the Fitzgerald inquiry are testimony to what happens when the politicians gag the media from reporting the truth.

These things have stayed with me. WikiLeaks was created around these core values. The idea, conceived in Australia, was to use internet technologies in new ways to report the truth.

WikiLeaks coined a new type of journalism: scientific journalism. We work with other media outlets to bring people the news, but also to prove it is true. Scientific journalism allows you to read a news story, then to click online to see the original document it is based on. That way you can judge for yourself: Is the story true? Did the journalist report it accurately?

Democratic societies need a strong media and WikiLeaks is part of that media. The media helps keep government honest. WikiLeaks has revealed some hard truths about the Iraq and Afghan wars, and broken stories about corporate corruption.

ALEX JONES KONFRONTIERT GERKEN, WEISSES HAUS BERATER UNTER DIVERSEN US-PRÄSIDENTEN, MIT SEINER TEILNAHME AN SATANISCHEN SPIELCHEN IN BOHEMIAN GROVE.

SATANISCHE RITUALE DES AUSLAUFMODELLS "TEILE UND HERRSCHE" PARADIGMA DER GEGENWÄRTIGEN "ELITEN", DIE ZUNEHMEND IN PANIK SIND, DASS SIE IHRE JAHRTAUSENDE ALTE MACHT AUF DEM PLANETEN ERDE VERLIEREN WERDEN - EBEN DURCH TOTALE TRANSPARENZ, WIE DURCH WIKILEAK DEMONSTRIERT.

People have said I am anti-war: for the record, I am not. Sometimes nations need to go to war, and there are just wars. But there is nothing more wrong than a government lying to its people about those wars, then asking these same citizens to put their lives and their taxes on the line for those lies. If a war is justified, then tell the truth and the people will decide whether to support it.

If you have read any of the Afghan or Iraq war logs, any of the US embassy cables or any of the stories about the things WikiLeaks has reported, consider how important it is for all media to be able to report these things freely.

WikiLeaks is not the only publisher of the US embassy cables. Other media outlets, including Britain's The Guardian, The New York Times, El Pais in Spain and Der Spiegel in Germany have published the same redacted cables.

Yet it is WikiLeaks, as the co-ordinator of these other groups, that has copped the most vicious attacks and accusations from the US government and its acolytes. I have been accused of treason, even though I am an Australian, not a US, citizen. There have been dozens of serious calls in the US for me to be "taken out" by US special forces. Sarah Palin says I should be "hunted down like Osama bin Laden", a Republican bill sits before the US Senate seeking to have me declared a "transnational threat" and disposed of accordingly. An adviser to the Canadian Prime Minister's office has called on national television for me to be assassinated. An American blogger has called for my 20-year-old son, here in Australia, to be kidnapped and harmed for no other reason than to get at me.

And Australians should observe with no pride the disgraceful pandering to these sentiments by Julia Gillard and her government. The powers of the Australian government appear to be fully at the disposal of the US as to whether to cancel my Australian passport, or to spy on or harass WikiLeaks supporters. The Australian Attorney-General is doing everything he can to help a US investigation clearly directed at framing Australian citizens and shipping them to the US.

Prime Minister Gillard and US Secretary of State Hillary Clinton have not had a word of criticism for the other media organisations. That is because The Guardian, The New York Times and Der Spiegel are old and large, while WikiLeaks is as yet young and small.

We are the underdogs. The Gillard government is trying to shoot the messenger because it doesn't want the truth revealed, including information about its own diplomatic and political dealings.

HISTORY-FACT: DAMALIGER GRÜNDER DES SPÄTEREN STAATES ISRAEL UND ERSTER PRÄSIDENT VON ISRAEL LIESS SICH ZUVOR BEIM DAMALS BEDEUTSAMSTEN SCHÜLER VON CARL HUTER, UNSEREM BEGRÜNDER DER ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS & ETHISCHEN SCHÖNHEIT PSYCHO-PHYSIOGNOMISCH IN SCHWAIG BEI NÜRNBERG BERATEN: FRAGE ZUR GRÜNDUNG EINES ZUKÜNFTIGEN STAATES ISRAEL WURDE ERÖRTERT. ANTWORT KUPFER: DIES WIRD GELINGEN.

We are the underdogs. The Gillard government is trying to shoot the messenger because it doesn't want the truth revealed, including information about its own diplomatic and political dealings.

Has there been any response from the Australian government to the numerous public threats of violence against me and other WikiLeaks personnel? One might have thought an Australian prime minister would be defending her citizens against such things, but there have only been wholly unsubstantiated claims of illegality. The Prime Minister and especially the Attorney-General are meant to carry out their duties with dignity and above the fray. Rest assured, these two mean to save their own skins. They will not.

Every time WikiLeaks publishes the truth about abuses committed by US agencies, Australian politicians chant a provably false chorus with the State Department: "You'll risk lives! National security! You'll endanger troops!" Then they say there is nothing of importance in what WikiLeaks publishes. It can't be both. Which is it?

It is neither. WikiLeaks has a four-year publishing history. During that time we have changed whole governments, but not a single person, as far as anyone is aware, has been harmed. But the US, with Australian government connivance, has killed thousands in the past few months alone.

US Secretary of Defence Robert Gates admitted in a letter to the US congress that no sensitive intelligence sources or methods had been compromised by the Afghan war logs disclosure. The Pentagon stated there was no evidence the WikiLeaks reports had led to anyone being harmed in Afghanistan. NATO in Kabul told CNN it couldn't find a single person who needed protecting. The Australian Department of Defence said the same. No Australian troops or sources have been hurt by anything we have published.

But our publications have been far from unimportant. The US diplomatic cables reveal some startling facts:

The US asked its diplomats to steal personal human material and information from UN officials and human rights groups, including DNA, fingerprints, iris scans, credit card numbers, internet passwords and ID photos, in violation of international treaties. Presumably Australian UN diplomats may be targeted, too.

King Abdullah of Saudi Arabia asked the US to attack Iran.

► Officials in Jordan and Bahrain want Iran's nuclear program stopped by any means available.

Britain's Iraq inquiry was fixed to protect "US interests".

Sweden is a covert member of NATO and US intelligence sharing is kept from parliament.

The US is playing hardball to get other countries to take freed detainees from Guantanamo Bay. Barack Obama agreed to meet the Slovenian President only if Slovenia took a prisoner. Our Pacific neighbour Kiribati was offered millions of dollars to accept detainees.

In its landmark ruling in the Pentagon Papers case, the US Supreme Court said "only a free and unrestrained press can effectively expose deception in government". The swirling storm around WikiLeaks today reinforces the need to defend the right of all media to reveal the truth.

Julian Assange is the editor-in-chief of WikiLeaks.



TWITTER-BEITRÄGE DER FRAU: KLINGT DASS NACH SEXUELLEM MISSBRAUCH. IN IHREN TWITTER-BEITRÄGEN WAR SIE NOCH GANZ ANGETAN VON ASSANGE! Comment by W. Timm, Husum&Madrid.

A NEW TYPE OF JOURNALISM: SCIENTIFIC JOURNALISM


VIDEO: WOZU BIN ICH AUF DER WELT?


WAR SERVER - KRIEG SERVERPLATZ
WIKILEAKS DESERVES PROTECTION, NOT THREATS AND ATTACKS.

DO NOT SHOOT MESSENGER FOR REVEALING UNCONFORTABLE TRUTHS



(Ferigstellung heute 24 Uhr)
(Now 24 Ferigstellung Clock)
IN BUSINESS - WORK
WAR SERVER - SERVER SPACE WAR
VIDEO: WHY AM I IN THE WORLD?
TWITTER-CONTRIBUTIONS OF WOMEN:
and
Satanic rituals OUT OF THE MODEL "divide and rule" PARADIGM OF THE PRESENT "elite"
ALEX JONES FACED GERKEN, WHITE HOUSE ADVISER IN VARIOUS U.S. PRESIDENT, IN HIS PARTICIPATION IN BOHEMIAN GROVE SATANIC games.
IN MEMORY OF JOHN LENNON, KILLED IN NEW YORK. 30. ANNIVERSARY, 8 December 2010



ICH BIN WIKILEAKS
von DANIEL NEUN - 8. Dezember 2010

Am 3.Dezember zitierte Wikileaks über Twitter einen Aufruf von John Perry Barlow: “Der erste ernsthafte Informationskrieg hat nun begonnen. Das Schlachtfeld ist WikiLeaks. Ihr seid die Truppen.”
John Perry Barlow, Texter der Grateful Dead und Mitbegründer der Electronic Frontier Foundation, veröffentlichte am 8.Februar 1996 zum Weltwirtschaftsforum in Davos die Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace.
Regierungen der industriellen Welt, Ihr müden Giganten aus Fleisch und Stahl, ich komme aus dem Cyberspace, der neuen Heimat des Geistes. Im Namen der Zukunft bitte ich Euch, Vertreter einer vergangenen Zeit: Laßt uns in Ruhe! Ihr seid bei uns nicht willkommen. Wo wir uns versammeln, besitzt Ihr keine Macht mehr.
Wir besitzen keine gewählte Regierung, und wir werden wohl auch nie eine bekommen – und so wende ich mich mit keiner größeren Autorität an Euch als der, mit der die Freiheit selber spricht. Ich erkläre den globalen sozialen Raum, den wir errichten, als gänzlich unabhängig von der Tyrannei, die Ihr über uns auszuüben anstrebt. Ihr habt hier kein moralisches Recht zu regieren noch besitzt Ihr Methoden, es zu erzwingen, die wir zu befürchten hätten.
Regierungen leiten ihre gerechte Macht von der Zustimmung der Regierten ab. Unsere habt Ihr nicht erbeten, geschweige denn erhalten. Wir haben Euch nicht eingeladen. Ihr kennt weder uns noch unsere Welt. Der Cyberspace liegt nicht innerhalb Eurer Hoheitsgebiete. Glaubt nicht, Ihr könntet ihn gestalten, als wäre er ein öffentliches Projekt. Ihr könnt es nicht. Der Cyberspace ist ein natürliches Gebilde und wächst durch unsere kollektiven Handlungen.
Ihr habt Euch nicht an unseren großartigen und verbindenden Auseinandersetzungen beteiligt, und Ihr habt auch nicht den Reichtum unserer Marktplätze hervorgebracht. Ihr kennt weder unsere Kultur noch unsere Ethik oder die ungeschriebenen Regeln, die unsere Gesellschaft besser ordnen als dies irgendeine Eurer Bestimmungen vermöchte.
Ihr sprecht von Problemen, die wir haben, aber die nur Ihr lösen könnt. Das dient Eurer Invasion in unser Reich als Legitimation. Viele dieser Probleme existieren gar nicht. Ob es sich aber um echte oder um nur scheinbare Konflikte handelt – wir werden sie lokalisieren und mit unseren Mitteln angehen. Wir schreiben unseren eigenen Gesellschaftsvertrag. Unsere Regierungsweise wird sich in Übereinstimmung mit den Bedingungen unserer Welt entwickeln, nicht Eurer. Unsere Welt ist anders.
Der Cyberspace besteht aus Beziehungen, Transaktionen und dem Denken selbst, positioniert wie eine stehende Welle im Netz der Kommunikation. Unsere Welt ist überall und nirgends, und sie ist nicht dort, wo Körper leben.
Wir erschaffen eine Welt, die alle betreten können ohne Bevorzugung oder Vorurteil bezüglich Rasse, Wohlstand, militärischer Macht und Herkunft.
Wir erschaffen eine Welt, in der jeder Einzelnen an jedem Ort seine oder ihre Überzeugungen ausdrücken darf, wie individuell sie auch sind, ohne Angst davor, im Schweigen der Konformität aufgehen zu müssen.
Eure Rechtsvorstellungen von Eigentum, Redefreiheit, Persönlichkeit, Freizügigkeit und Kontext treffen auf uns nicht zu. Sie alle basieren auf der Gegenständlichkeit der materiellen Welt. Es gibt im Cyberspace keine Materie.
Unsere persönlichen Identitäten haben keine Körper, so daß wir im Gegensatz zu Euch nicht durch physische Gewalt reglementiert werden können. Wir glauben daran, daß unsere Regierungsweise sich aus der Ethik, dem aufgeklärten Selbstinteresse und dem Gemeinschaftswohl eigenständig entwickeln wird. Unsere Identitäten werden möglicherweise über die Zuständigkeitsbereiche vieler Eurer Rechtssprechungen verteilt sein. Das einzige Gesetz, das alle unsere entstehenden Kulturen grundsätzlch anerkennen werden, ist die Goldene Regel. Wir hoffen, auf dieser Basis in der Lage zu sein, für jeden einzelnen Fall eine angemessene Lösung zu finden. Auf keinen Fall werden wir Lösungen akzeptieren, die Ihr uns aufzudrängen versucht.
In den Vereinigten Staaten habt Ihr mit dem “Telecommunications Reform Act” gerade ein Gesetz geschaffen, das Eure eigene Verfassung herabwürdigt und die Träume von Jefferson, Washington, Mill, Madison, Tocqueville und Brandeis beleidigt. Diese Träume müssen nun in uns wiedergeboren werden.
Ihr erschreckt Euch vor Euren eigenen Kindern, weil sie Eingeborene einer Welt sind, in der Ihr stets Einwanderer bleiben werdet. Weil Ihr sie fürchtet, übertragt Ihr auf Eure Bürokratien die elterliche Verantwortung, die Ihr zu feige seid, selber auszuüben. In unserer Welt sind alle Gefühle und Ausdrucksformen der Humanität Teile einer umfassenden und weltumspannenden Konversation der Bits. Wir können die Luft, die uns erstickt, von der nicht trennen, die unsere Flügel emporhebt.
In China, Deutschland, Frankreich, Rußland, Singapur, Italien und den USA versucht Ihr, den Virus der Freiheit abzuwehren, indem Ihr Wachposten an den Grenzen des Cyberspace postiert. Sie werden die Seuche für eine Weile eindämmen können, aber sie werden ohnmächtig sein in einer Welt, die schon bald von digitalen Medien umspannt sein wird.
Eure in steigendem Maße obsolet werdenden Informationsindustrien möchten sich selbst am Leben erhalten, indem sie – in Amerika und anderswo – Gesetze vorschlagen, die noch die Rede selbst weltweit als Besitz definieren. Diese Gesetze würden Ideen als nur ein weiteres industrielles Produkt erklären, nicht ehrenhafter als Rohmetall. In unserer Welt darf alles, was der menschliche Geist erschafft, kostenfrei unendlich reproduziert und distribuiert werden. Die globale Übermittlung von Gedanken ist nicht länger auf Eure Fabriken angewiesen.
Die zunehmenden feindlichen und kolonialen Maßnahmen versetzen uns in die Lage früherer Verteidiger von Freiheit und Selbstbestimmung, die die Autoritäten ferner und unwissender Mächte zurückweisen mußten. Wir müssen unser virtuelles Selbst Eurer Souveränität gegenüber als immun erklären, selbst wenn unsere Körper weiterhin Euren Regeln unterliegen. Wir werden uns über den gesamten Planeten ausbreiten, auf daß keiner unsere Gedanken mehr einsperren kann.
Wir werden im Cyberspace eine Zivilisation des Geistes erschaffen. Möge sie humaner und gerechter sein als die Welt, die Eure Regierungen bislang errichteten.
(Deutsche Übersetzung erschienen auf Telepolis, Übersetzung von Stefan Münker)
Viele in der Informationswelt zweifeln. Viele von Euch sind müde und erschöpft. Viele haben ganz persönliche Sorgen und sind in Not. Doch nun klärt sich das Bild. Nun lichten sich die Nebel und die Fronten werden sichtbar. Es geht um mehr als nur den Angriff auf Wikileaks, eine einzelne Plattform im exponential wachsenden Weltfinformationsnetz. Es geht um einen Angriff gegen uns selbst, den wir zurückschlagen müssen. Es geht um eine große Vision, einen neuen Anfang, den nur wir ermöglichen können, weil nur wir ihn noch wollen. Andere haben diese Möglichkeit nicht, hatten sie nie oder wollten sie nicht.
Jeder weiß, dass diese Welt, so wie sie funktioniert, ungerecht und feudal organisiert ist. Das Geld, was alles regiert und bestimmt, “verdient” die überwältigende Mehrheit von uns, indem sie mit ihrer Lebenszeit, ihrer Arbeit, ihren Ideen und ihrer bloßen Existenz bezahlt. Eine verschwindende Minderheit jedoch hat das Monopol darauf, das Geld aus dem Nichts zu erfinden. So fließt Geld stets auf “magische” Art und Weise zu dem zurück, der es hat. Dieses nicht durch geschriebene und demokratisch verfasste Gesetze bestimmte, sondern über die Jahrhunderte seit dem Römischen Imperium durch das Gewohnheitsrecht “Lex Mercatoria” des (Geld)Handels entstandene Finanzsystem ist die Quelle aller allgemeinen Probleme auf dem Planeten. Der französische kapitalistische Ökonom Jacques Rueff formulierte es in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts folgendermaßen:
“Wenn ich eine Vereinbarung mit meinem Schneider hätte, dass alles Geld was ich ihm bezahle noch am selben Tag zu mir zurückkehrt in Form eines Kredites an ihn, hätte ich überhaupt keine Einwände dagegen mehr Anzüge bei ihm zu bestellen”

“If I had an agreement with my tailor that whatever money I pay him returns to me the very same day as a loan, I would have no objection at all to ordering more suits from him.”

Seit Beginn des Digitalen Zeitalters Ende des 20.Jahrhunderts hat sich dieses Finanzsystem – des Tausches von erfundenem Nichts durch Wenige gegen die Arbeit von allen Anderen – weiter über den Planeten ausgebreitet. Dabei wurde es durch keine Parteien oder Organisationen irgendwelcher Regierungen im Einflussbereich von USA und entstehender “Europäischen Union” behindert, eingeschränkt, oder gar kontrolliert, sondern im Gegenteil massiv befördert und auf jede nur denkbare Art und Weise unterstützt. Ganz im Gegenteil dazu wurde von sämtlichen staatlichen Machthaber weltweit versucht die Entwicklung des Cyberspace, den Zugang der Menschheit zu kostenfreien Informationen, die allgemeine weltweite Kommunikation, Interaktion, Kooperation, die Entwicklung neuer direkter Handelswege und Handelsplätze über das Internet und das auf Erfindungen europäischer Wissenschaftler basierende World Wide Web auf alle erdenkliche Weise zu behindern, einzuschränken, zu zensieren und zu kontrollieren.


Seit der Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace durch John Perry Barlow im Jahre 1996 hat sich vieles auf der Welt verändert. Ein weltweiter Krieg wurde begonnen. Attentate, Angst und Misstrauen sind seine Nahrung. Das Finanzsystem, was sich selbst den Namen “Globalisierung” gab, hat die Staaten der kapitalistischen Währungszonen im Würgegriff, diktiert ihnen die Bedingungen und löst diese in Kooperation mit den eigenen Bedingungen langsam und schleichend von oben her auf, um sie zu totalitären Blöcken und durch die Bevölkerung nicht mehr beeinflussbaren Gebilden zu transformieren. Ziel dabei ist es, das durch Gewohnheitsrecht gewachsene Finanzsystem um jeden Preis aufrecht zu erhalten. Die gegnerischen autoritären Regime der konkurrierenden Währungs- und Ökonomiezonen werden dabei von USA, der “Europäischen Union” und ihren assoziierten Zonen nicht etwa durch deren Kontrolle ihres Finanzsystems zum strukturellen Vorbild, sondern in ihren Repressionsmaßnahmen gegen die Bevölkerung, der Unterdrückung und Reglementierung des Internets.
Die Zeitschrift “Forbes” erklärte 2010 den chinesischen Machthaber Hu Jintao zum Mächtigsten Mann der Erde und formulierte es im Namen aller von Demokratie und Freiheit genervten Privilegierten wie folgt:
“Hu Jintao. Höchster politischer Führer von mehr Menschen als jeder andere auf dem Planeten; übt annähernd diktatorische Kontrolle über mehr als 1.3 Milliarden Menschen aus, einem Fünftel der Weltbevölkerung. Im Gegensatz zu seinen westlichen Amtskollegen kann Hu Flüsse umleiten, Städte bauen, Dissidenten einsperren und das Internet zensieren, Einmischung von nervigen Bürokraten, Gerichten.”

Allen Regierungen, Regime und Machthaber der konkurrierenden Vier Zonen der Ökonomie sind sich in einem Punkt einig: der angestrebten eigenen Kontrolle über das Internet, den Cyberspace, das Weltinformationsnetz. Nichts soll der Welt gehören, sondern die Welt ihnen. Das ist das Ziel der Machteliten, wo auch immer sie zu finden sind.
Der Angriff auf Wikileaks und die bizarre Anklage gegen Julian Assange ist in diesem Kontext zu sehen. Der Informationskrieg, der nun begonnen hat, dient nicht der Selbstdarstellung oder den Interessen eines Einzelnen. Er dient nicht der Konzentration auf die Sicherung einer einzelnen Plattform, deren über die Welt verstreuten einzelnen Akteure wahrlich nicht unfehlbar sind. Dieser Informationskrieg ist ein Unabhängigkeitskrieg des Cyberspaces, des Neuen Landes, welches allen und damit niemandem gehört. Es ist ein Unabhängigkeitskrieg, in dem kein Mensch verletzt wird, kein Blut fließt, nicht erobert, gemordet und geschossen wird, wie durch die Jahrhunderte von Machthabern zum eigenen Machterhalt und zur Aufrechterhaltung der Gesellschaftsstruktur begonnenen Kriege. Es ist ein Aufstand, eine Revolte, eine Revolution des freien und natürlichen Geistes, eines guten Geistes, der endlich, endlich aus der Flasche gefahren ist.
Dabei muss allen klar sein, dass eine uralte Taktik der Machteliten und ihres gigantisch aufgeblasenen Kontroll-Apparates aus verschmelzender Polizei, Spionage und Militär darin besteht, sich den Gegner selbst zu Nutze zu machen.
Als Wikileaks am 25.Juli dieses Jahres die “War Logs” der US-Militärgeheimdienste mit Unterlagen bezüglich des Krieges in Afghanistan veröffentlichte, war ich einer der Wenigen, die daran Kritik übten. (Die Wikileaks-Veröffentlichung und die Afghanistan-Pakistan-Strategie der USA)
“Wikileaks hat sich, meiner bescheidenen Meinung nach, mit dieser Veröffentlichung keinen Gefallen getan. Die wichtige, unentbehrliche Bürgerrechtsorganisation ist an der Nase herum geführt worden. Auch bei der Wahl seiner “Medienpartner”, vom “Guardian” einmal abgesehen, sollte Wikileaks demnächst etwas umsichtiger agieren.”

Die Entwicklungen der nächsten Tage bestätigten mich in meiner Auffassung. (Afghanistan, Pakistan, Iran: Da lang, nein, da lang!)
Hier werde ich nun noch einmal versuchen zu umschreiben, was meiner bescheidenen Meinung nach immer noch die Wenigsten begreifen: wie einerseits Spionage, Propaganda und Meinungsmanipulation durch die ausführenden Geheimdienste und andererseits Wikileaks überhaupt funktionieren.
Wikileaks spioniert nicht, sondern funktioniert wie eine klassische Zeitung: es veröffentlicht Berichte. Im Falle von Wikileaks sind das keine eigenen Berichte, sondern ausschließlich Unterlagen, welche diesem Informationsmedium zugespielt wurden. Von wem Wikileaks diese Unterlagen bekommt, weiss es selbst nicht. Genau das bietet die Grundlage für einen effektiven Schutz von Informanten. Die Regierungsseite dagegen spioniert jeden Tag die Bevölkerung aus, mit allen Kräften die sie hat. Der vermeintliche “Krieg gegen den Terror” ist nur eine Ausrede. Es geht nicht um den Sieg gegen einen Fantomfeind, den Sieg gegen selbst erschaffenen und finanzierten Attentats-Gruppen und Netzwerke, es geht um den geistigen, emotionalen, kulturellen und moralischen Krieg gegen die eigene Bevölkerung. Diese soll gebrochen, in die Knie gezwungen und zum Aufgeben ihres geistigen, emotionalen, kulturellen, politischen, verfassungsrechtlichen und nicht zuletzt wirtschaftlichen Besitzes gebracht werden, um wie vorgesehen die Transformation ihres Gemeinweisens in ein autoritäres Gebilde zu akzeptieren, bei gleichzeitiger Eskalation der Ausbeutungsmechanismen des Finanzsystems.
Die Wikileaks-Veröffentlichung “Collateral Murder” vom 5.April 2010, der Mitschnitt eines Videos vom Mord an irakischen Reuters-Journalisten durch eine us-amerikanische Hubschrauberbesatzung, war ein sehr effektiver Schritt, die grundgütig-naive Öffentlichkeit über die Natur eines ganz normalen Krieges aufzuklären. Meiner bescheidenen Meinung nach versuchte die Gegenseite – nach alter Taktik – sich entsprechend der eigenen geistigen Doktrin der Unbesiegbarkeit und Überlegenheit diese Niederlage zu Nutze zu machen und umzudrehen. Fortan wurde eine Strategie entwickelt, selbst über Wikileaks zu veröffentlichen und davon zu profitieren. Genau dies ist meiner Einschätzung nach im Falle der Unterlagen der US-Militärspionage auch geschehen.
Der Angehörige des Geheimdienstes der US Army, Bradley Manning, soll nach Behauptungen vorliegender Anklage das Hubschrauber-Video an Wikileaks weiter gegeben haben. Doch keineswegs ist sicher, dass er auch die am 25.Juli von Wikileaks veröffentlichten Daten der US-Militärspionage aus Afghanistan weiter gab. Ebenso wenig ist sicher, dass er die 391.000 Dokumente des US-Militärs zum Irak-Krieg aus den Jahren 2004-2009 an Wikileaks schickte, welche diese am 22.Oktober veröffentlichte. Und ebenso wenig ist in irgendeiner Weise klar, wer nun die 251.287 Protokolle des US-Aussenminsiteriums an Wikileaks über deren kompliziertes Kommunikationssystem zugesendet hat, welches eben verhindern soll, dass der Absender identifiziert werden kann.
Die Behauptungen von US-Militär und Regierung, dass der Militäragent Bradley Manning in einem “Hacker-Chat” mit der Weitergabe irgendwelcher Informationen geprahlt haben soll, ist für jeden, der nur einen Funken Ahnung von der Ausbildung in Nachrichtendiensten hat, schlicht lächerlich. Kein Agent würde so dumm sein Ähnliches zu tun. Auch ist das Ausmaß der Überwachung des (zivilen) Internets, sowie der Gesamtbevölkerung durch staatliche und kommerzielle Organe scheinbar den Wenigsten so richtig klar. Noch während ich diesen Artikel schreibe, wird er bereits mitgelesen und nach Informationen durchsucht.
Das Bundesverfassungsgericht, damals noch ernstzunehmen, schuf in seinem Urteil 1 BVR 370/07 zur Änderung des Gesetzes über den Verfassungsschutz in Nordrhein-Westfalen vom 27. Februar 2008 das “Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme” und benannte höchst selbst genau die alltägliche Spionage-Methodik, der ganz sicher auch Angehörige von Nachrichtendiensten selbst ausgesetzt sind.
“Das allgemeine Persönlichkeitsrecht in der hier behandelten Ausprägung schützt insbesondere vor einem heimlichen Zugriff, durch den die auf dem System vorhandenen Daten ganz oder zu wesentlichen Teilen ausgespäht werden können. Der Grundrechtsschutz umfasst sowohl die im Arbeitsspeicher gehaltenen als auch die temporär oder dauerhaft auf den Speichermedien des Systems abgelegten Daten. Das Grundrecht schützt auch vor Datenerhebungen mit Mitteln, die zwar technisch von den Datenverarbeitungsvorgängen des betroffenen informationstechnischen Systems unabhängig sind, aber diese Datenverarbeitungsvorgänge zum Gegenstand haben. So liegt es etwa bei einem Einsatz von sogenannten Hardware-Keyloggern oder bei einer Messung der elektromagnetischen Abstrahlung von Bildschirm oder Tastatur.“

Niemand, aber auch wirklich niemand, hat die Bildschirm-Überwachung oder das simple Mitlesen von Tastatur-Bedienung bisher in der Öffentlichkeit angemessen zum Thema gemacht, obwohl derartige Spionage (über Hunderte von Metern hinweg) technisch problemlos möglich ist, bereits als “Van-Eck-Phreaking” bekannt wurde und bereits auf der Defcon Hackerkonferenz in Las Vegas in 1996 erfolgreich demonstriert wurde. Und das ist nur das, was zivile Aktivisten selbst entwickelt und heraus gefunden haben. In den Ingenieurs-Stuben des US-Militärgeheimdienstes National Security Agency (NSA) denkt man weiter, hat alle Kapazitäten, alle Druckmittel und staatlichen Gelder zur Verfügung die man dort haben will. Und nicht eine Regierung, nicht ein Partei-Witz im US-Einflußbereich wagt es dagegen den Mund aufzumachen.
Doch wie das Orwellsche Vorbild der totalitären Gesellschaft von 1984 hat auch diese informelle Überwachung der Bevölkerung eine entscheidende Schwäche, die das gesamte System zum Kollabieren bringen kann: die Kapazität. Und zwar die humane Kapizität.
Selbst wenn man automatisiert Kommunikation, Datenverkehr, Finanztransaktionen weltweit abfängt, ist irgendwann kein Mensch mehr in der Lage all diese Daten zu sichten und zu analysieren. Selbst wenn man in Echtzeit die wenigen relevanten – d.h.: unabhängigen, also unkontrollierbaren - Journalisten und Multiplikatoren der Öffentlichkeit überwacht und entsprechende Gegenmaßnahmen gegen ihrer Veröffentlichungen organisiert, so scheitert das ganze, scheinbar allmächtige System in dem Augenblick operativ, taktisch und schließlich strategisch, wo einfach zu viele Menschen ihre Möglichkeiten wahrnehmen.
Es muss hier schlicht wieder einmal daran erinnert werden, dass in Orwells “1984″ die totalitäre Gesellschaft in drei grobe Klassen unterteilt war: in die Innere Partei (2 %), die Äußere Partei (13 %) und die Proles (85 %). Was nun wie vieles Andere ebenfalls bisher – selbst in intellektuellen Zirkeln – offenbar nicht verstanden worden ist: per “Televisor” überwacht wurden in dieser totalitären Gesellschaftsstruktur nur die 13 % der Äußeren Partei. Auftraggeber war die winzige Oberschicht. Die Proles waren sowieso irrelevant. Sie mussten nicht überwacht werden, sondern folgten ihrem primitiven Lebenswandel und den angelernten Gewohnheiten, ganz von alleine.
Exakt diese Paralelle ergibt sich nun in unserer Gesellschaft. Überwacht, gekauft, erpresst, unterwandert, gesteuert, manchmal vernichtet, aber immer kontrolliert werden sollen die gehobenen Funktionäre, die Entscheider, die Multiplikatoren, die Dissidenten, die Denker, die Künstler und Sportler und zu allererst die Prominenten darunter. Diese gilt es im Griff zu behalten, dann fügt sich der Rest der Hammelherde – so die alte Theorie. Und genau diese Theorie erreicht nun im Digitalen Zeitalter ihren systemischen Bruchpunkt, an dem das alte Kontrollsystem selbst außer Kontrolle und alles aus den Fugen gerät.
Im September dieses Jahres musste Daniel Domscheit-Berg Wikileaks leider verlassen. Die Welt trauerte. “Daniel Schmitt” schenkte nun der Welt wertvolle Informationen darüber, wie bei Wikileaks alles begann. Nun, genau genommen begann es nach der Gründung 2006. Aber so richtig in Fahrt, sagt Daniel, kam es erst in Berlin. Und zwar als der finanziell unabhängige Domscheit-Berg (damals einfach Berg) den unkontrollierten (und natürlich ohne Finanzquellen ausgestatteten) Julian Assange mal beiseite nahm und ihn ein wenig unterstützte. Zuvor hatte der gesamte Chaos Computer Club (CCC) Assange und Wikileaks abblitzen lassen. Kein Wunder, wenn man weiss, wo wiederum die Aktivisten des CCC ihre Geldquellen hatten bzw. haben und welche inneren Parteifritzen und ihre Handlanger davon wissen.
Nun, ahnungslos und ungebildet wie ich bin – also arm, Sie verstehen das – gehe ich einmal davon aus, dass der Verlust von Daniel Berg, alias Daniel Domscheit-Berg, alias Daniel Schmitt, für Wikileaks nicht ganz so tragisch sein muss. Wikileaks, so könnte man sagen, ist in der Tat ein wenig außer Kontrolle geraten. Die Veröffentlichung der Akten des US-Außenministeriums war ein begrüßenswerter Schritt, immer im Bewusstsein, dass es sich hierbei um Akten der US-Regierung handelt. Hier ist der Vorhang aufgegangen vor den Stuben und Hinterzimmern der großen Koalition von Inneren Parteien, die sich die Welt gütlich aufgeteilt haben.
Und diese Welt wollen We, The People, nun wieder haben. Und zwar ein bisschen plötzlich.






Edited by Medical-Manager Wolfgang Timm, mit Sohn Jorge, Husum-Schobuell & Madrid. Kooperation Zürich, Shanghai, Moskau.
In the United States, you have created with the Telecommunications Reform Act, a law that degrades your own Constitution and insults the dreams of Jefferson, Washington, Mill, Madison, Tocqueville, and Brandeis. These dreams must now be born anew in us.
The goal is to get the financial system by common law has grown up at all costs.
It must be clear to all that an age-old tactic of power elites and their gigantic inflated control apparatus of merging police and military intelligence is to make the opponent to self advantage.
The Federal Constitutional Court, then seriously yet created, in his opinion a BVR 370/07 amending the Law on the Protection of the Constitution in North Rhine-Westphalia of 27 February 2008, the "fundamental right to the confidentiality and integrity of information technology systems" and called themselves very well the daily intelligence methodology, which are quite possibly members of the intelligence services themselves exposed.
And this world want to We, The People, have again. And although a bit sudden.
I AM WikiLeaks
"Wikileaks has done in my humble opinion, this publication any favors.
No agent would do such stupid like that. Also, the extent of monitoring of the (civilian) Internet, and the total population by state and commercial institutions apparently very few really clear.
Wikileaks, one might say, is in fact a little out of control.
The U.S. government views the publication of the secret dispatches by Wikileaks as illegal. Against a soldier who was allegedly the source of Wikileaks, running a military procedure.
The mask has fallen
The hiding game is far too long. Then there are clear fronts and the enemy comes out of hiding.
Alone following the discovery of content - U.S. Secretary of State, Hillary Clinton gave the order to their diplomats to all the officials of the UN spying - is a huge scandal.
Freedom of expression, press freedom and protection of sources, but we must all stand up and support and defend Wikileaks.
In these days and hours we are witnesses of an open war lords of tech, such as those called to the overall Internet, so the 80 percent rule, which the people are not known.
This time, however, everything changed.
How can they even say what it says, if less than 1 percent of the total content was previously analyzed and generally known?
The Anti-Wikileaks Propagan