Dienstag, 21. Dezember 2010

EU: MOLOCH EUROPÄISCHE UNION UND JEAN MONNET. ENDE DER SOUVERÄNITÄT. (HELIODA1)

U: EUROPEAN UNION MOLOCH and Jean Monnet. END OF SOVEREIGNTY. (CHZA1)






Moloch EU und Strippenzieher Jean Monnet
MOLOCH EU UND STRIPPENZIEHER JEAN MONNET
am 20. DEZEMBER 2010
Wie ein Wallstreet-Banker die europäischen Staaten um ihre Souveränität brachte
Die heutige EU hat eine doppelte Geschichte. Quelle: zeitfragen
Eine vordergründige, die in den meisten Geschichtsbüchern zu lesen ist, und
eine hintergründige, über die niemand etwas erfahren soll – eine Geschichte, die schon lange vor der uns allen bekannten Geschichte begonnen hat. Jean Monnet war das Scharnier zwischen diesen beiden Geschichtsversionen.




sh/rmh/an. Im deutschsprachigen Raum ist es Andreas Bracher und seinem Buch «Europa im amerikanischen Weltsystem. Bruchstücke zu einer ungeschriebenen Geschichte des 20. Jahrhunderts» (2001, ISBN 3-907564-50-2) zu verdanken, dass es kritische Fragen zur offiziellen Biographie des ansonsten für sakrosankt erklärten «Gründervaters Europas» gibt.

Fragen, welche die Geschichte des Aufbaus eines supranationalen Gebildes nach dem Zweiten Weltkrieg in einem anderen Licht erscheinen lassen: nicht mehr als ein Projekt für eine Zusammenarbeit der Völker Europas und zur Sicherung des Friedens, sondern als ein Projekt im anglo-amerikanischen Weltmachtinteresse mit Jean Monnet als «Erfinder und Lenker von Institutionen einer übernationalen Zusammenarbeit und als ein Zentrum angelsächsischer Einflussnahme auf dem Kontinent.

Denn das supranationale Europa der Nachkriegsjahre, so Bracher weiter, beruhte auf «Initiativen, die häufig von Geldern aus den USA, nicht zuletzt vom Geheimdienst CIA, mitfinanziert wurden».
Monnet war dabei das «Werkzeug einer langfristig angelegten Politik, zu deren Zielen eben offenbar auch der europäische Einheitsstaat gehört»

Forschungsarbeiten der letzten Jahrzehnte abseits des Mainstreams wie die von Caroll Quigley («Katastrophe und Hoffnung. Eine Geschichte der Welt in unserer Zeit», deutsch 2007, ISBN 3-907564-42-1) oder von Antony C. Sutton («Wallstreet und der Aufstieg Hitlers», deutsch 2008, ISBN 978-3-907564-69-1) haben dargelegt, wie der anglo-amerikanische Machtblock und deren Finanzeliten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf zwei Weltkriege hingearbeitet haben.
Dies entsprach der mehr als 100 Jahre alten geostrategischen Überlegung anglo-amerikanischer Machteliten, auf dem eurasischen Kontinent eine politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit – mit einem etwaigen Kern aus Deutschland und Russland – um jeden Preis zu verhindern; denn eine solche enge Zusammenarbeit wurde von entsprechenden Kreisen in Grossbritannien und den USA als Bedrohung ihrer Weltmachtposition gedeutet. Dieser Kurs wurde nach dem Zweiten Weltkrieg ganz offensichtlich beibehalten und zieht sich durch bis hin zu den geostrategischen Überlegungen des ehemaligen Sicherheitsberaters der US-Regierung Zbigniew Brzezinski, die dieser in seinem Buch «Die einzige Weltmacht. Amerikas Strategie der Vorherrschaft» (1999, ISBN 3-596-14358-6) ganz offen formuliert hat.
Auf die Frage nach dem Zweck des anglo-amerikanischen Europa-Projektes nach dem Zweiten Weltkrieg mit Monnet als dessen Promotor gibt schon Bracher eine erste Antwort:


«Das Gesamtszenario dieser Jahre legt nahe, dass hier eine Gruppe von Menschen den kalten Krieg forciert und dann als Hintergrund für andere Pläne benutzt hat. Mit der Überbetonung der sowjetischen Gefahr entstand jene politisch-psychologische Situation, in der die Europäer bereit waren, sich unter dem Schild der USA zusammenzuschliessen, um damit die Westfesselung Deutschlands abzusichern.
Monnet selbst umriss die Psychologie dieser Situation in seinen Erinnerungen so:
‹Die Menschen fassen grosse Entscheidungen nur dann, wenn eine Gefahr vor der Tür steht.›»
Eingedenk dieser Rolle Jean Monnets lohnt es sich, genauer der Frage «Wer war Jean Monnet?» nachzugehen.
Sehr viel Material hierfür bietet die 1000seitige Biographie Eric Roussels, «Jean Monnet 1888-1979» (1996, ISBN 978-2213031538). Über die Hintergründe der Personen, mit denen Jean Monnet eng kooperierte, gibt es weiteres wertvolles Material.

Jean Monnet und die heutige EU
JEAN MONNET UND DIE HEUTIGE EU
Die heutige EU ist ein supranationales Gebilde. Die Mitgliedstaaten haben einen grossen Teil ihrer Souveränitätsrechte aufgegeben.
Es war Jean Monnet, der die Errichtung der supranationalen Institutionen in entscheidender Weise vorangetrieben hat. Sie wurden von oben herab implantiert mit dem Ziel, dass die einzelnen Staaten und ihre Bürger sich diesen Vorgaben anpassen und unterwerfen.1 Für Monnet waren von oben eingesetzte Institutionen wichtiger als solche, die von den Bürgern selbst entwickelt werden. Der Lissabon-Vertrag, der im November 2009 in Kraft trat, bedeutet einen weiteren Verzicht der einzelnen europäischen Staaten auf ihre Souveränität und auf ihre Rechtsstaatlichkeit zugunsten einer volksfernen Herrschaft der EU-Institutionen.
Souveränität und Rechtsstaatlichkeit und damit die Selbstbestimmung der verfassten Nation, wie sie seit der Französischen Revolution definiert ist, wurden Schritt für Schritt abgebaut, ein Vorgehen, das sich durch die gesamte Geschichte der EU zieht.
Monnet äusserte sein Leben lang, dass die Existenz von Nationalstaaten überflüssig, ja sogar gefährlich sei für die Erhaltung des Friedens. Folglich müssten diese abgeschafft werden. An ihre Stelle sollten die supranationalen «Vereinigten Staaten von Europa» treten, und an diese sollten die Nationalstaaten wesentliche Souveränitätsrechte abtreten.


Monnet ging aber noch weiter. In Theorie und Praxis waren ihm gewählte Volksvertreter – die ja den Souverän, das Volk vertreten – im Wege. Wann immer es ging, operierte er an ihnen vorbei und gründete zusätzlich zu schon bestehenden gewählten Vertretungen private «Komitees», die er mit Leuten seines Vertrauens aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens besetzte.

Diese Komitees dienten dazu, Europa in Monnets Sinne zu organisieren und auch potentielle Gegenstimmen einzubinden.
Eine besondere Rolle spielte dabei das Aktionskomitee für die Vereinigten Staaten von Europa.2 Zum anderen gab es Kommissionen, welche die Aufgabe hatten, die einzelnen Staaten von innen her umzubauen. So kam es in Frankreich 1945/46 zum Umbau ganzer Regionen nach amerikanischem Modell, z. B. durch das Riesenprojekt «Bas-Rhône-Languedoc».3
Wir erkennen hier die heute von der EU vorangetriebene «Regionalisierung» Europas, die sich ebenfalls gegen den Nationalstaat richtet und nach rein ökonomischen Kriterien durchgeführt wird, ohne Rücksicht auf gewachsene Strukturen.
Die Untersuchungen von Pierre Hillard 4 zeigen, dass ganz Europa heute schon von Organisationen, Assoziationen und Vereinen überzogen und durchzogen ist, die den Nationalstaat von innen her sprengen sollen.

Um diese Entwicklung zu ermöglichen, beschaffte Monnet immer wieder Gelder aus dem anglo-amerikanischen Raum.
Dabei halfen ihm die Beziehungen zu seinen engsten Freunden aus Kreisen der Hochfinanz und der Politik – Beziehungen, die weit in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg zurückreichten.

Monnet, die Finanzeliten und die Weltmachtpolitik in der Weltkriegszeit
MONNET, DIE FINANZELITEN UND DIE WELTMACHTPOLITIK IN DER WELTKRIEGSZEIT
Schon lange bevor das «Vereinte Europa» offiziell im Gespräch war, betätigte sich Jean Monnet auf der internationalen Bühne des Geschäfts.
Geboren 1888 als Sohn eines Kognakhändlers, verliess er die Schule mit 16 Jahren und ging nach London zu einem Geschäftspartner seines Vaters, um dort in die Arbeit der City5 eingeweiht zu werden. Nach zwei Jahren wurde er nach Kanada geschickt, wo er erste, ein Leben lang dauernde Kontakte knüpfte. Er schloss wichtige Verträge für die väterliche Kognakfirma ab, insbesondere mit der Hudson’s Bay Company, die das Privileg hatte, den Trappern Schnaps für die Indianer verkaufen zu dürfen. Unter den Managern der Hudson’s Bay Company lernte er Menschen kennen, die später das «Schicksal der Welt» mitbestimmen sollten.6
Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs hielt sich Monnet in den USA auf und knüpfte wiederum ein Leben lang anhaltende Geschäftsbeziehungen. Reisen führten ihn nach England, Skandinavien, Russ land und Ägypten. Als im Juli 1914 der Erste Weltkrieg begann, kam er nach Frankreich zurück.
Der 26jährige Jean Monnet wurde aber nicht zum Kriegsdienst eingezogen. Er hatte statt dessen eine vom Rechtsanwalt seines Vaters vermittelte Unterredung mit dem französischen Staatspräsidenten René Viviani.7
Diesem präsentierte er das Angebot von (Anm.: Rothschilds) Hudson’s Bay Company, Frankreich einen Kredit über 100 Millionen Gold-Francs zugunsten der Banque de France zu bewilligen, damit es in den USA kriegswichtige Güter kaufen konnte. Das Geschäft kam zustande. Die Hudson’s Bay Company stellte der französischen Regierung zusätzlich zum Kredit auch ihre Handelsflotte zur Verfügung.

Nachdem das franko-amerikanische Geschäft getätigt war, begab sich Monnet nach London, um dort ein ähnliches franko-britisch-amerikanisches Geschäft in die Wege zu leiten. Bei diesen Verhandlungen lernte er einflussreiche Politiker und Geschäftsleute kennen.8


Monnet blieb jedoch nicht bei den rein geschäftlichen Angelegenheiten. Er verknüpfte Geschäft und Politik, indem er sich für die Gründung des Alliierten Komitees für Überseetransporte einsetzte. Nach der Gründung des Komitees im Jahr 1918 wurden 2 Millionen amerikanische Soldaten nach Europa verschifft.

Auf französischer Seite arbeitete Monnet als Berater eng mit dem «Superminister» Etienne Clémentel zusammen. Dieser hatte die Idee von einer permanenten, über den Kriegszeitraum hinweg andauernden interalliierten Kontrolle der Rohstoffe, eine Idee, die später in Form der Montanunion von Monnet verwirklicht wurde.

Getreu seiner Devise, dass der Mensch nur unter dem Druck der Verhältnisse – hier dem Druck der Kriegswirtschaft – zu Veränderungen bereit ist, hatte Monnet einen entscheidenden Schritt zur Verwirklichung seines «Lebensprojektes» getan: die Grenzen der Nationalstaaten wurden überschritten, ein Abbau der Souveränitätsrechte hatte begonnen. Banken und Handelsgesellschaften konnten nun ohne nationale Schranken ihren Geschäften nachgehen – und dies mit Unterstützung der Politiker.


Auf Grund seiner engen Beziehungen zu englischen Politikern und Geschäftsleuten, zur amerikanischen Geschäfts- und Bankenwelt und zu einflussreichen französischen Politikern und Bankiers wurde Monnet zum stellvertretenden Generalsekretär des neu gegründeten Völkerbundes ernannt. Sein Beziehungsnetz umfasste alle, die für die Gestaltung der Nachkriegswelt verantwortlich waren. (Anm.: In diesem Zusammenhang zu verstehen, dass die Rothschild-USA dort nicht mitmachten, da sie ihren Interessenvertreter an der Spitze wußten)

EU - PERLEN VOR DIE SÄUE


WARUM WIR ALLE REICH SEIN KÖNNTEN


WARUM WIR ALLE REICH SEIN KÖNNTEN




Carlos A. Gebauer - Warum wir alle reich sein könnten
WARUM WIR ALLE REICH SEIN KÖNNTEN

Warum wir alle reich sein könnten Verstehen Sie die Welt noch? Wir bezahlen immer mehr. Die Steuern steigen. Und alles wird teurer. Anstand setzt der Politik immer weniger Grenzen. Mein Privatleben und Ihr Eigentum versinken im Sumpf der Sozialrhetorik. Eines ist mir klar geworden: Ohne die heute in unserem Land praktizierte Politik könnten wir alle deutlich reicher sein. Vor allem auch die Schwächsten unter uns. Und das sollte uns doch alle interessieren, oder?


Europäischer Tanz in den Mai 2010
EUROPÄISCHER TANZ IN DEN MAI 2010

Eine Meditation über mediterran-marxistische Meerengen eigener Art
EINE MEDITATION ÜBER MEDITERRAN-MARXISTISCHE MEERENGEN EIGENER ART

Die Europäische Union ist bekanntlich mehr als nur ein loser Staatenbund. Aber sie ist zugleich auch noch immer weniger als ein einheitlicher Bundesstaat. Sie schwebt quasi völkerrechtlich zwischen allen bislang staatsrechtlich bekannt gewesenen Kategorien. Sie ist, formulieren Juristen, ein eigenartiges Gebilde besonderer Art, ein Rechtssubjekt sui generis. Einfacher gesagt: Die Staaten der Union sind deutlich mehr als nur Lebensabschnittsgefährten, doch sie sind zugleich definitiv weniger als fest verbundene Eheleute.

In einem der vielen Partnerschaftsverträge dieser Liebenden heißt es deutlich: Wirtschaften sich ein Land allein oder die Zentrale des Ganzen in Grund und Boden, dann haben die anderen Teilnehmer für diese Schulden nicht einzustehen. Experten liefern die sperrige Rechtsquelle dieser Regel gerne mit: Artikel 125 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union.

Das Charakteristische an solchen eigenartigen Gebilden besonderer Art ist nun, dass man – stets definitorisch zwischen Baum und Borke – an jedem Punkt der Reise entweder das eine oder das andere sein kann. Als Antragsteller für Sozialhilfe lebt man in getrennten Haushalten, bildet man also keine Bedarfsgemeinschaft und beansprucht man daher doppelte Zahlung des Amtes; steuerlich hingegen geriert man sich als Quasi-Ehepaar und pocht auf die Privilegien der Zusammenveranlagung. Immer so, wie es gerade am besten passt.

In diesen Wochen nun materialisieren sich die ursprünglichen Bedenken der Mahner gegen die ebenso unbedachtsam wie willkürlich herbei regierte europäische Gemeinschaftswährung tragisch und die Währungstäter blicken in den Abgrund ihrer eigenen Tat: Helfen wir Griechenland nicht und zerstören den Euro sofort oder helfen wir und zerstören ihn dadurch mittelfristig? Augenscheinlich ein währungspolitischer Segeltörn zwischen Skylla und Charybdis, literarisch pikant angereichert um die gar nicht lustige Dimension, dass diese beiden griechischen Seeungeheuer ausgerechnet auf dem kartographischen Territorium des heutigen Italien wüteten. Hier also schlürft die Drachme das Meer leer und dort toben sechs wütende Lira-Hunde (mit allenfalls nördlich attraktiven Körpern).

Doch dieses (schon wieder ein griechisches Wort…) Dilemma ist nicht das einzige. Ein weiteres lauert perfide: Verknüpft man das Schicksal von Hilfe für die Pleitiers mit engen, strengen Auflagen, dann steht das bisherige Dogma der nationalen Haushaltshoheit zur Disposition. Wollen Deutschland und die Brüsseler Zentrale künftig in Athen, Lissabon, Madrid, Rom und Dublin haushaltspolitisch mitreden, dann werden die dortigen Experten vice versa ihre eigenen künftigen Mitsprachen auch über das derzeit noch nationale deutsche Haushaltsrecht reklamieren. Unterwürfe man dieses dann dem aus dem Vertrag von Lissabon herzuleitende Bestimmungsrecht der Mehrheit über die Minderheit, so würde dies absehbar bedeuten: Ab 2011 stimmen alle EU-Pleitiers mit Mehrheit gegen den deutschen Haushalt; so lange, bis endlich wirklich gleiche Verhältnisse überall in der EU herrschen. Aus festlichem Gläserklirren zum ersten Maifeiertag würde dann bald Gläserscheppern im Berlin-Athener Gleichklang. Europa wächst zusammen – haben wir es uns so vorgestellt? Molotow-Cocktails statt Champagner?

Zwei frühe Internationalisten haben ihre Visionen bekanntlich schon 1848 formuliert. Karl Marx und Friedrich Engels schwärmten in ihrem Kommunistischen Manifest bereits von der kommunistischen Revolution als dem radikalsten Brechen mit bestehenden Eigentumsverhältnissen. Der erste Schritt war ihnen hierfür die „Erkämpfung der Demokratie“. Das Kapital in den Händen der organisierten Proletarier zu zentralisieren galt ihnen als edelstes Ziel. Und: „Die politische Gewalt im eigentlichen Sinn ist die organisierte Gewalt einer Klasse zur Unterdrückung einer andern.“ Als ihre ersten zehn Maßregeln für den „despotischen Eingriff in das Eigentum“ der anderen formulierten sie daher:

„(1) Expropriation des Grundeigentums und Verwendung der Grundrente zu Staatsausgaben, (2) Starke Progressiv-Steuer, (3) Abschaffung des Erbrechts, (4) Konfiskation des Eigentums aller Emigranten und Rebellen, (5) Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol, (6) Zentralisation alles Transportwesens in den Händen des Staats, (7) Vermehrung der Nationalfabriken, Produktions-Instrumente, Urbarmachung und Verbesserung der Ländereien nach einem gemeinschaftlichen Plan, (8) Gleicher Arbeitszwang für Alle, Errichtung industrieller Armeen besonders für den Ackerbau, (9) Vereinigung des Betriebs von Ackerbau und Industrie, Hinwirken auf die allmähliche Beseitigung des Gegensatzes von Stadt und Land, (10) Öffentliche und unentgeltliche Erziehung aller Kinder, Beseitigung der Fabrikarbeit der Kinder in ihrer heutigen Form, Vereinigung der Erziehung mit der materiellen Produktion.“

Wie weit ist es bislang gekommen? Unsere Rentner hängen überwiegend an den überschuldeten Staatsnadeln; Facharbeiter zahlen bereits den Steuerhöchstsatz; wer ein Haus erbt, muss es in der Regel verkaufen, um die Erbschaftssteuer darzustellen; privat auswandernden Unternehmern wird steuerlich ein fiktiver Unternehmensverkauf zugerechnet; alles Geld wird von staatlichen Zentralbanken ausgegeben; die staatlichen Eisenbahnen und Fluglinien darben dahin; Landwirte leben von staatlichen Subventionen; Hartz IV gilt für alle gleich; Autobahnen zerschneiden das Land und öffentliche Grünflächen die Städte; Mutti geht sozialversicherungspflichtig arbeiten und ihre rund 1,3 Kinder sind staatlich verkrippelt. Eine beachtliche Bilanz, mag man meinen, für Skylla-Engels und Charybdis-Marx in der real existierenden EU.

Die beflissen-emsigen Bemühungen zur Rettung der ehelichen Währung aller nichtehelichen Staatsabschnittsgefährten erinnert derzeit – ganz ungriechisch – an einen alten deutschen Witz. Treffen sich zwei Ostfriesen. Sagt der eine: „Guck‘ mal, da ist eine tote Taube!“ Blickt der andere in die Wolken und sagt: „Wo?“.

Politiker der großen "Volksparteien" behaupten derzeit, das alles komme jetzt "völlig überraschend". Gehen Sie deshalb einfach einmal ins Archiv des Kopp-Verlages zurück und lesen Sie diesen Artikel, dann wissen Sie, wie genau diese Politiker SIE für dumm verkaufen. Der Artikel erschien im Februar 2009 - vor weit mehr als einem Jahr...:

"17 Seiten umfasst ein als »streng geheim« eingestuftes internes Papier der EU-Kommision in Brüssel, in dem ungeschminkt die Wahrheit über die desolate Wirtschaftslage im Finanzsystem beschrieben wird. Danach gibt es derzeit bei europäischen Banken faule oder derzeit unverkäufliche Wertpapiere im Wert von 18,1 Billionen Euro. Nicht Milliarden, nein – Billionen. 44 Prozent aller Vermögenswerte europäischer Banken sind demnach derzeit »faul«. Seit Februar 2003 – also seit genau sechs Jahren – wusste die Bundesregierung schon um die wachsenden faulen Vermögenswerte und um die daraus resultierenden Risiken. Das ist für jeden per Mausklick einsehbar. Getan hat sie nichts."













Monnet nutzte den Völkerbund als Institution zur Vernetzung mit Entscheidungsträgern auf internationaler Ebene.
Er arbeitete dort mit den hochrangigsten internationalen Funktionären zusammen und erweiterte sein Beziehungsnetz um weitere politische Bekanntschaften. Die Erweiterung dieses Netzes scheint Monnets Hauptaktivität dargestellt zu haben, denn er nahm nur an der Hälfte der Sitzungen des Völkerbundes teil und bearbeitete auch weit weniger Dossiers als die übrigen Mitarbeiter.9

Im Völkerbund ging es ihm nun darum, die im Krieg aufgebauten Strukturen zwischen den Nationen beizubehalten, da sie eine wichtige Voraussetzung für den internationalen Freihandel waren. Die andere wichtige Errungenschaft aus den Kriegserfahrungen, die Kooperation zwischen Politik und Geschäftswelt, war noch ausbaufähig, insbesondere im Bereich des Transport- und Kreditwesens.10
1922 verliess Monnet den Völkerbund und wendete sich verstärkt der Finanzwelt zu.
Er wurde Vizepräsident der mächtigen amerikanischen Investmentbank Blair & Co, widmete sich Finanzoperationen von beträchtlichen Ausmassen und dehnte sein Beziehungsnetz in Amerika auf einflussreiche Persönlichkeiten aus.11
Ausserdem gründete er in den USA die Bank Monnet, Murnane & Co.12
Damit stand er im Zentrum der internationalen Hochfinanz und war an der Konstituierung von mächtigen anglo-amerikanischen Finanzsyndikaten beteiligt. In seiner Funktion als Vizepräsident der Bank Blair & Monnet Inc. mit Sitz in Paris spielte Monnet eine entscheidende Rolle bei der Stabilisierung der französischen Währung im Jahre 1926. Er genoss das Vertrauen des Präsidenten des Federal Reserve Board13 und übernahm infolgedessen offiziell die Rolle des Vermittlers zwischen Frankreich und den USA bei der Frage der Rückzahlung der französischen Kriegsschulden und der bilateralen Finanzbeziehungen.
Er legte die amerikanische Position dar, die vorsah, dass die Banque de France mit anderen Notenbanken, insbesondere mit der Federal Reserve Verträge eingeht, und band so das früher so sehr auf Eigenständigkeit bedachte Frankreich enger an die USA.
Weiterhin war er beteiligt an der Gründung der Bancamerica Blair und der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel. 1936, nach der gegen den Versailler Vertrag verstossenden Besetzung des Rheinlands durch die deutsche Wehrmacht, lernte er in den USA den ehemaligen deutschen Reichskanzler Brüning kennen, der ihm glaubhaft versicherte, dass Hitler die Armee für einen neuen Krieg hinter sich haben würde, wenn die westlichen Demokratien jetzt nicht eingriffen. Aber Monnet unternahm nichts gegen den Ausbruch dieses Krieges. Im Gegenteil: Er hatte William Bullitt, den amerikanischen Botschafter in Paris, kennengelernt, der ein enger Vertrauter Roosevelts war. Und er gewann die amerikanische Regierung dafür, Kriegsflugzeuge für Frankreich zu bauen. Nachdem das Hindernis des amerikanischen Neutralitätsgesetzes überwunden war, führte auch dieses Geschäft zur Ankurbelung der amerikanischen Wirtschaft.
Fortsetzung Folgt Anm. l.c: Es versteht sich, dass Jean Monnet, der Beauftragte der angelsächsischen Interessen und Charles de Gaulle, der wirkliche Europäer, sich in Ihren Auffassungen diametral gegenüberstanden. Für Charles de Gaulle gab es nur die Vision eines „vereinten Europas der Nationen“, wobei nach seiner Auffassung (die sich als richtig herausgestellt hat) es vor allem um das deutsch-französische Europa ging. Der Rest war nach de Gaulles Auffassung nur „Gemüsebeilage„

HINWEIS: PRAKTISCHE MENSCHENKENNTNIS NACH CARL HUTER
Ein Mensch also, der ein feines, hochgewölbtes Oberhaupt hat, dessen höchste Höhe in der Scheitelzone liegt, der dazu noch einen entsprechenden Augenausdruck hat und eine feine Haut, ist immer wieder mit der Klärung der Fragen nach Gott und der Welt befasst und begreift sich als ein damit befasstes Wesen.
Wie kann man das verstehen ?
Die Fragen nach dem Sinn des Daseins werden hier erwogen und führen bei einer entsprechenden Ausprägung des Oberkopfes zum Urvertrauen in das Dasein.
Es wird erkannt, dass das Universum nicht selbstverständlich ist, sondern einen Grund hat, einen Quell des Daseins und Lebens, aus dem alles hervorgeht, eine Kraft, die alles durchwaltet und die hoffen und glauben lässt, dass das Ganze letztlich einen Sinn hat. Daraus wächst das Urvertrauen zum Dasein und zum Gang der Geschichte, in dem sich das Individuum eingebunden erfährt.





Für vierzig Milliarden Schwindsucht-Euro

Die Schweizerische Nationalbank hat seit Jahresbeginn 2010 für volle vierzig Milliarden Schweizer Franken Euro gekauft. Um, wie sie sagt, eine zu deutliche Aufwertung des Schweizer Frankens zu verhindern, weil diese der Exportwirtschaft zu schaffen mache. Letzteres stimmt zwar. Aber: Die Exportwirtschaft profitiert beim Rohstoff- und Komponenten-Einkauf auch ausgeprägt von den sich verbilligenden Importen. Übermässig Schwindsucht-Euro aufzukaufen: Dafür ist das Verlustrisiko viel zu gross.

Zwecks Sicherung des Frankens ist vielmehr dessen Unterlegung mit echten Werten schrittweise zu verstärken - durch umsichtig aber stetig vorzunehmende Goldkäufe. Angesichts der keineswegs abgewendeten Gefahr grossflächiger Währungsturbulenzen als Folge der Überschuldung nahezu aller Staaten ist zielbewusste Werterhaltung des Schweizer Frankens das Gebot der Stunde. Dies kann nur durch Vergrösserung der Goldreserven erreicht werden.

Und auch jedem Privaten ist zu raten, einen Teil des eigenen Vermögens mit Gold abzusichern. Gold, das nicht als Spekulations-Masse, das vielmehr als Eiserne Reserve eingesetzt wird zur Werterhaltung des Vermögens.

Ulrich Schlüer





Noten
1 In einem Brief an Dean Acheson (seit 1933 Staatssekretär im Finanzministerium von Roosevelt, Vize-Aussenminister von 1945–1949, US-Aussenminister von 1949–1953) äusserte Monnet am 23.11.1962:
«Im selben Masse, wie die Interessen mehr und mehr vereinheitlicht werden, müssen die politischen Ansichten mehr und mehr gemeinschaftlich sein. Ich denke, wenn wir die Menschen vereinigen wollen, müssen wir zunächst die Interessen verbinden, und aus dem Grunde ist es notwendig, dass die Menschen sich damit einverstanden erklären, nach denselben Regeln zu handeln, von denselben Institutionen verwaltet zu werden. Ich weiss, dass das ein langer Prozess zu sein scheint, aber eine Veränderung in der Haltung der Menschen ist notwendigerweise ein langsamer Prozess.»
Dean Acheson Papers, Box 28, Folder 288. Yale University Library, New Haven /Connecticut, zitiert nach E. Roussel, a.a.O. S. 766. Übersetzung des Verfassers.
2 Das Komitee wurde 1955 von Monnet selbst gegründet und existierte unter seiner Präsidentschaft bis zum Jahre 1975.
3 Bas-Rhône-Languedoc wurde nach amerikanischem Modell komplett umstrukturiert. «Wir mussten über alle Administrationen hinweg eine Hohe Behörde gründen. Es gab Friktionen mit den öffentlichen Stellen.» Eric Roussel, a.a.O. S. 494f.
4 Siehe dazu: Hillard, Pierre: La Marche irrésistible du nouvel ordre mondial, Paris: F.-X.de Guibert 2007.
5 Londoner Finanzplatz
6 Die Hudson’s Bay Company war das älteste kanadische Handelsunternehmen. Es beherrschte den Pelzhandel in grossen Teilen Nordamerikas und wirkte in vielen Gebieten als britische De-facto-Regierung. Sein Netzwerk von Handelsposten stellte den Kern der späteren offiziellen Behörden im westlichen Kanada und den USA dar. Gouverneur der Company war von 1916 bis 1925 Sir Robert Kindersley, den Monnet bereits bei seinem ersten Aufenthalt kennenlernte. Dieser Kindersley war von 1914 bis 1946 ebenfalls Direktor der Bank von England und schon seit 1905 Partner der Handelsbank Lazard Brothers & Co, deren Vorstandsvorsitzender er im Jahr 1919 wurde. (Fast überflüssig zu betonen, dass Hudson Bay Rothschilds gehörte und gehört)
7 «Maître Benon, der Rechtsanwalt des Unternehmens, ist gut bekannt mit René Viviani […] denn durch ihre Beziehungen zu den Freimaurern, […] die in der Sache eine Rolle gespielt haben, waren die beiden Männer miteinander verbunden.»
Roussel, a.a.O. S. 48.
8 Zum Beispiel Colonel House, eigentlich Edward Mandell House (1858–1938), wichtigster aussen politischer Berater der Präsidenten Woodrow Wilson und Roosevelt.
9 Von 70 Sitzungen nahm er an 30 teil. Siehe: Fleury, Antoine: Jean Monnet au secrétariat de la SDN, S.40, in: Bossuat, Gérard – Wilkens, Andreas: Jean Monnet, l‘Europe et les chemins de la Paix. Colloque à Paris 29.- 31. 5 1997. Publications de la Sorbonne 1999.
10 Jilek, Lubor : Rôle de Jean Monnet dans les règlements d’Autriche et de Haute-Silésie, S. 47, in : Bossuat, Gérard – Wilkens, Andreas, a.a.O.
11 John Mc Cloy, Wall Street Rechtsanwalt, Berater aller amerikanischen Präsidenten von Roosevelt bis Kennedy, Präsident der Nationalbank, Hochkommissar in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Verantwortlich dafür, dass die Zufahrtswege nach Auschwitz nicht bombardiert wurden, dass viele in Nürnberg verurteilte Kriegsverbrecher vorzeitig aus der Haft entlassen wurden, dass Flick und Krupp ihr Vermögen zurückbekamen.
John Foster Dulles, Rechtsanwalt, Aussenminister unter Präsident Eisenhower, Hauptvertreter der Eindämmungspolitik gegenüber dem Kommunismus (kalter Krieg).
Walter Lippmann, weltberühmter Journalist deutsch-jüdischer Herkunft, enger Mitarbeiter Präsident Wilsons und seiner grauen Eminenz Colonel House bei der Abfassung des 14-Punkte-Friedensvertrags als Vorlage des Versailler Vertrags.
12 Monnet, Murnane & Co ist assoziiert mit der Chase Manhattan Bank, New York.
13 Federal Reserve Board, auch Board of Govenors genannt, ist der Vorstand des Federal ­Reserve Systems. Seine sieben Mitglieder werden für 14 Jahre vom US-Präsidenten bestimmt und vom Senat ernannt. Ihre Aufgabe ist die Ausgabe der Noten und die Überwachung der gesamten Bankpolitik.


WHY WE ALL MIGHT BE RICH
Here, then sip the drachma, the sea is empty and there furious rage six lira dogs (with all appropriate bodies attractive north).
(5) Centralization of credit in the hands of the state through a national bank with State capital and an exclusive monopoly
Wednesday, 28/04/2010 © The Copyright of this site is, unless otherwise indicated, the Kopp Verlag, Rottenburg
Ulrich Schlüer
9 von 70 st year 30 Sitzungen Nahm teil. Siehe: Fleury, Antoine Jean Monnet to the secretariat of the League, S.40, in: Bossuat, Gerard - Wilkens, Andreas: Jean Monnet, Europe and the paths of peace. Conference in Paris 29 .- 31. May 1997. Publications de la Sorbonne, 1999.
Quelle:
He also founded the bank in the U.S. Monnet, Murnane & Co.
led this business to boost the U.S. economy. Continued Note lc: It is understood that Jean Monnet, the representative of the Anglo-Saxon interests and Charles de Gaulle, the real Europeans, were working towards the diametrically in her views. Charles de Gaulle, there was only a vision of a "united Europe of the Nations,"
(Note: to be understood in this context that the Rothschild-USA does not participate here because they knew their lobbyists at the top)
»
Long before the "United Europe" was officially talking, Jean Monnet operated on the international stage of the business.
Hudson's Bay Company to grant France a loan of 100 million gold francs in favor of the Banque de France, so it could buy in the U.S. war-essential goods: the supply of (Rothschild's Note). The business came about.
on 20 December 2010



CARL HUTERs WEITSICHT UND TIEFENSICHT ALS ABSOLUTER KONTRAPUNKT ZU EU-MOLCOH UND JEAN MONNET!!!













Edited by Medical-Manager Wolfgang Timm, mit Sohn Jorge, Husum-Schobuell&Madrid. Kooperation Zürich, Amsterdam, Shanghai, Moskau.
WALTER
CARL Huters VISION AND LOW VISIBILITY AS ABSOLUTE counterpoint to EU MOLCOH AND JEAN MONNET!