Samstag, 14. August 2010

MEHRHEITEN (HELIODA1)



Comment by W. Timm: Intern Danke an Olaf aus Dresden für diesen Link heute per Mail!

Mehrheiten
MEHRHEITEN
LAST UPDATED ON SAMSTAG, 14 AUGUST O 09:46
WRITTEN BY ADMIN
SAMSTAG, 14 AUGUST 2010 09:44

Eine Masse von schwachen Menschen – auch eine sehr große Masse – ist nicht stark. Tue eine Menge von verwirrten Menschen zusammen und warte ab, wieviel Klarheit herauskommt. In anderen Worten: Du kannst einfach keine weitere verwirrte Person in den Topf werfen und mehr Klarheit erwarten. Ein Mensch, der klar ist – der außerhalb der verwirrten Gruppe steht ist machtvoller als eine Million Menschen, die verwirrt sind

Abraham

Das ist eigentlich eine sehr gute Beschreibung der Demokratie, wie sie zunehmend praktiziert wird. Verwirrte Menschen sind dem zunehmend chaotischen Geschehen quasi hilflos ausgeliefert und vergrößern das Chaos durch verwirrtes Handeln. Alles ist in Transformation. Selbst die Erde zittert, bebt und überflutet weite Landstriche.

In diesen Zeiten der “Umwertung aller Werte” ist es von allergrößer Bedeutung, zu sich Selbst zu kommen und die eigenen Gedanken und Gefühle zu kennen, um nicht von dieser Karawane der Verwirrten mitgerissen zu werden. Der Ausrichtung der Gedanken und Gefühle muss jetzt – mehr denn je – oberste Priorität eingeräumt werden. Es ist allerhöchste Zeit, die Kunst der Fokussierung anzuwenden.


Allerdings erfordert diese Kunst Klarheit. Es geht also kein Weg an Selbsterkenntnis und Selbstverantwortung vorbei. Die der Wahrnehmung zugrunde liegenden Parameter müssen aufgedeckt werden, damit man die Überzeugungen wählen kann, die gefallen und nicht wieder und wieder in die Falle der eigenen unerwünschten Glaubenssätze tappt. Auch die sogenannte Elite ist komplett verwirrt, fokussiert allerdings in ihrer Verwirrung auf Macht und Geld. Die ebenso verwirrte Masse fokussiert auf Ohnmacht und Not, was die machtbewusste Elite durch tägliche Gehirnwäsche via Medien verstärkt.


Aus diesem Teufelskreis gibt es nur ein Entkommen durch Wissen – Selbsterkenntnis – und Wertschätzung der eigenen Person und in Folge dessen auch Wertschätzung aller Anderen. Nurch durch Liebe – Wissen und Wertschätzung – kann man die eigene Souveränität zurückerlangen und ist nicht länger der geopferte Bauer in einem von Anderen bestimmten Spiel.

Mehrheiten, die angeblich dies Basis der Demokratie sind, sind bedeutungslos. Nur das Individuum zählt und viele bewusste Individuen ergeben dann eine Gesellschaft, in der “Mehrheiten” keine Rolle mehr spielen, sondern die auf Kooperation, Akzeptanz und Wertschätzung beruht. Denn…

Eine Person, die in ihrer eigenen Kraft und innerem Frieden zentriert ist, ist machtvoller als Millionen, die durch Angst, Bitterkeit, Hass und Gier getrieben werden.





Was ist Psycho-Physiognomik?
WAS IST PSYCHO-PHYSIOGNOMIK?

Carl Huter prägte diesen Begriff im Jahre 1889.
Psycho-Physiognomik setzt sich aus drei, aus dem griechischen kommenden, Wörtern zusammen:

Psyche = Seele; Physis = Körper; Gnomon = Schattenzeiger, Beurteiler.

So meint der Begriff Psycho-Physiognomik, dass der Körper, besonders das Gesicht, der Körperbau, die Mimik. die Gestik, die seelischen Eigenschaften eines Menschen anzeigt.

Carl Huter schreibt in seinem Hauptwerk "Menschenkenntnis":
"Die praktische Kunst der Psycho-Physiognomik besteht wohl in der Enträtselung der Augensprache, der Gesichtszüge, der Nasentypen, kurz in der Erkenntnis des seelischen Inhalts jeder lebendigen Form. Die Wissenschaft der Psycho- Physiognomik beginnt aber mit der Erforschung des ersten Lebensorgans, "der Zelle", und wendet die hier gefundenen Lebens- und Formgesetze bei allen Lebewesen an, die aus der Zelle entstanden sind ...". "Die Psycho-Physiognomik ist im wahrsten Sinne des Wortes nicht nur Gesichts- und Körperformenlehre, sondern auch Lebens- und Seelenausdruckskunde. Sie zeigt uns den naturgesetzlichen Zusammenhang zwischen Lebenskraft, Geistesenergie und Körperform und daher sage ich:
"Menschenkenntnis durch Gesichtsausdruckskunde."



Geschichte der Psycho-Physiognomik
GESCHICHTE DER PSYCHO-PHYSIOGNOMIK

Die Physiognomik ist eine alltägliche Lebenserfahrung, die sich im Betrachten der Umwelt und im Wahrnehmen des Gegenübers durch die Form, durch die Farbe und durch die Gestalt entsprechend orientiert. Ihre Grundlagen gehen sehr weit zurück in die frühen Zeiten der Antike, in der sich Menschen ganz besonders mit dem Menschen beschäftigt haben.

Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen über die Physiognomik stammen von Hippokrates von Kos, der von 460 - 377 vor Christus lebte und in Larissa starb. Er beobachtete Menschen beim Sterben. Dadurch konnte er die Gesichtsveränderungen wahrnehmen, die sich bis heute in dem Begriff der Facies Hippokratica erhalten haben.

Bereits im Mittelalter jedoch gab es im Zeitalter der Renaissance eine deutliche Veränderung. Der Mensch wurde in dieser Zeit in seiner Körperlichkeit wieder neu entdeckt.

Es war Johann Baptista Della Porta (1535 - 1615), der vergleichende Studien zwischen Mensch und Tier anstellte und auch Johann Dryander, der 1537 eine Menschenkenntnis darlegte, die sehr detailliert die Physiognomik des Menschen beschrieb, indem er den einzelnen Arealen besondere Bedeutungen zuordnete, besonders der Stirn das Denkleben.

Es war dann ca. 250 Jahre später Johann Caspar Lavater (1741 - 1801), er war als Pfarrer in Zürich tätig, der sich aus Menschenliebe auf die physiognomische Betrachtung einließ. Im Jahre 1776 veröffentlichte er seine "Physiognomischen Fragmente". In diesen Fragmenten hat Lavater seine eigenen Beobachtungen aber auch die seiner Zeitgenossen, mit denen er korrespondierte, so auch mit Goethe, zusammengetragen. Dadurch hat er eine neue Grundlage zur Betrachtung des Menschen auf der Basis des Individuums geschaffen.

Nach der Veröffentlichung seiner Schriften ist die Physiognomie auch in der Literatur der Romantik häufig zu finden. Ganz deutlich wurde das im Schauspiel "Die Räuber" von Schiller (1757 - 1806), der dort den Franz von Moor seine eigene Physiognomie beschreiben läßt. Auch Goethe und später Büchner haben sich mit der Physiognomik beschäftigt und nach Lavater war es wesentlich mehr verbreitet, sich über physiognomische Erkenntnisse zu orientieren.

Diese physiognomischen Erkenntnisse Lavaters hatten jedoch noch keine wissenschaftlich begründete Aussage. Dadurch waren sie jeglicher willkürlicher Kritik ausgesetzt.

Erst durch die Forschungen Carl Huters wurde die Physiognomie zur modernen Menschenkenntnis, zur Psycho-Physiognomik weiter entwickelt.

Seine Psycho-Physiognomik baut auf zwei grundlegenden Erkenntnissen auf:
Die Erkenntnis der Naturellehre, die sich aus der Keimblattlehre heraus entwickelt.

Die Erkenntnis der Kraftrichtungsordnung, nach der sich jede Formentwicklung im Organischen sowie Anorganischen vollzieht.

Der Schweizer Naturarzt Dr. Natale Ferronato hat in 50-jähriger akribischer Forschungsarbeit die Ausdruckszonen des menschlichen Gesichtes studiert. Er fand dabei viele Merkmale die über Organstörungen und Organerkrankungen informieren. Die Erkenntnisse hat er 1992 in seinem Pathophysiognomik-Atlas veröffentlicht.

Text übernommen aus PP Bayern e.V.




Edited by Medical-Manager Wolfgang Timm, Husum-Schobüll