Dienstag, 3. August 2010

FINANZSYSTEM + ZINSSYSTEM = BETRUGSSYSTEM: DIE GOLDVERSCHWÖRUNG (HELIODA1)




Die Goldverschwörung
DIE GOLDVERSCHWÖRUNG
Michael Grandt
Manipulieren Notenbanker heimlich den Goldkurs und gibt es ein Notenbankkomplott, um den Preis des Edelmetalls zu drücken? Verfügen die Vereinigten Staaten überhaupt noch über ihre Goldreserven?

Viele Goldbesitzer geben derzeit der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) die Schuld, dass der Goldpreis sinkt. Die BIZ hält 346 Tonnen des Edelmetalls in ihren Büchern. Aber wie kommt sie zu diesen Mengen?

Ein wundersamer Goldschatz
EIN WUNDERSAMER GOLDSCHATZ
Offenbar hinterlegten Banken das Gold als Sicherheit für Tauschgeschäfte (sogenannte Swaps). Das bestätigt auch Ronald Stöferle, Goldanalyst bei der Erste Group Bank in Wien gegenüber Focus Money: »Es wurden per Januar einjährige Swap-Geschäfte im Ausmaß von 346 Tonnen Gold abgewickelt, was einen Marktwert von rund 14 Milliarden US-Dollar hat.« Dies wurde im Jahresbericht der BIZ jedoch lediglich in einer Fußnote erwähnt, was Stöferle »mehr als mysteriös« findet. Offenbar wollte die BIZ diese brisante Information nicht an die große Glocke hängen.

Aber woher stammt das Gold? Da die BIZ sich bedeckt hält, kommen immer mehr Gerüchte auf: Gibt es eine Goldpreismanipulation oder gar eine Notenbankverschwörung, oder ist das Gold von den fast bankrotten südeuropäischen Zentralbanken, allen voran Griechenland, Spanien und Portugal?

Fakt bleibt jedoch, dass die BIZ 346 Tonnen Gold von Zentral- oder Geschäftsbanken angekauft hat. Handelt es sich um Swap-Geschäfte, müsste eine Rückkaufvereinbarung zu einem bestimmten Termin und Preis festgeschrieben worden sein. Wäre eine der Zentral- oder Geschäftsbanken nicht in der Lage, das Gold wieder auszulösen, könnte es die BIZ auf dem Markt wieder verkaufen. Somit käme höchstwahrscheinlich der Goldpreis wieder unter Druck.

Goldpreismanipulationen
GOLDPREISMANIPULATIONEN
Die Vergangenheit zeigt jedoch, dass über lange Zeit Politiker und Notenbanker heimlich den Goldpreis drückten. In den 1970er Jahren versuchten die Notenbanken den Goldpreis gezielt zu beherrschen. Der US-Dollar war damals noch an den Goldpreis gekoppelt. Das Umtauschverhältnis 35 US-Dollar je Unze Gold wurde schon 1944 festgelegt und über einen festen Wechselkursmechanismus galt ein fester Goldpreis damit auch für die meisten anderen Währungen. Man konnte also US-Dollar in Gold tauschen. Doch dieses System der Goldbindung wies ein folgenschweres Problem auf: War der US-Dollar mit Gold hinterlegt, konnte seine Menge nicht beliebig vermehrt werden. Doch die Länder brauchten gerade eine Vermehrung der Geldbestände, um sich noch höher verschulden zu können. Somit schränkte die Golddeckung die Handlungsfreiheit der Politiker, Regierungen und Notenbanker ein.

DIE ERMORDUNGEN DURCH VERMUTLICH CIA UND MOSSAD VOM DAMALIGEN DEUTSCHE BANK-CHEF HERRHAUSEN 1989 UND ZWEI JAHRE ZUVOR IM OKTOBER UM DEN GEBURTSTAG VON CARL HUTER, UNSEREM GROSSMEISTER DER ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS & KALLISOPHIE, 1987, VOM DAMALIGEN MINISTERPRÄSIDENTEN UWE BARSCHEL, AUCH FREIMAURER, UND VERSTRICKT IM MEGA-KORRUPTEN LAND SCHLESWIG-HOLSTEIN, ILLEGALE WAFFENGESCHÄFTE DAMALS MIT IRAN, ETC. BKA UND BND ALS BRD-HILFSTRUPPEN WAREN GERNE ZU IRREFÜHRENDEN VERTUSCHUNGEN, BEISPIELSWEISE ANGEBLICH HÄTTE DIE RAF DRITTE GENERATION HERRHAUSEN ERMORDET = BULLSHIT/LÜGE!!!, BEI DIESEN GEHEIMDIENST-AUFTRAGSMORDEN GERNE BEHILFLICH.

BIS HEUTE HAT IM LAND SCHLESWIG-HOLSTEIN NIEMAND OFFIZIELLES INTERESSE AN DER WAHRHAFTIGEN AUFKLÄRUNG DER ERMORDUNG VON UWE BARSCHEL IN GENF, STICHWORT: "TOD IN DER BADEWANNE", INSBESONDERE SEINE EIGENE PARTEI DIE ZUR ZEIT REGIERENDE CDU UNTER MINISTERPRÄSIDENTEN HARRY CARSTENSEN (STAMMT AUS NORDFRIESLAND BEI HUSUM) - ES WÜRDE WOHL DANN DAS GESAMTE MEGA-KORRUPTE SYSTEM MIT ENTSPRECHENDEN NAMEN AUCH IN RICHTERSCHAFT UND STAATSANWALTSCHAFT QUER DURCH FAST ALLE PARTEIEN AUFFLIEGEN.

NACH PRIVATRECHERCHEN VON CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV IN KOOPERATION MIT SCHWEIZER EINRICHTUNGEN BEFINDEN SICH UNTERIRDISCH GROSSE STÄDTE, DIE DURCH TUNNELANLAGEN AUF SEHR GROSSER ENTFERNUNG MIT EINANDER VERBUNDEN SIND. NAHE SCHWESING BEI HUSUM BEFINDET SICH RICHTUNG VIÖL/FLENSBURG AUCH EIN UNTERIRDISCHER HANGAR MIT FAST LAUTLOSEN HUBSCHRAUBERN, DIE BEI MERKWÜRDIGEN LICHTERSCHEINUNGEN, MEIST NACHTS SOFORT ZUR STELLE SIND UND DIESE LICHTERSCHEINUNGEN BEOBACHTEN. IN HUSUM SELBST BEFINDET SICH RICHTUNG SCHOBUELL AUCH EINE SIEBENSTÖCKIGE UNTERIRDISCHE EINRICHTUNG DER NATIONAL SECURITY AGENCY, NSA, (GETARNT ALS FERMELDESTELLE), DIE BEI DEN IRAK-KRIEGEN GRUNDLEGENDE KOMMUNIKATION FÜR ANGRIFFSKRIEGE UND RAUBZÜGE DER U.S.A. LIEFERTE IM FREMDAUFTRAG.

ABSCHLIESSENDE BEMERKUNG, MEINE WENIGKEIT GEHT DAVON AUS, DASS MIT DEM SEIT 2005 AMTIERENDEN MINISTERPRÄSIDENTEN, UNSEREM "KNASTI HARRY" (VERSCHLEPPTE INSOLVENZ ALS KLEINBAUER AUF NORDSTRAND IN SEINER VERGANGENHEIT UND WAHLMANIPULATOR DURCH BRUCH HÖCHSTER LANDESGESETZE FÜR EINE VORGEZOGENE NEUWAHL-ABSICHERUNG PARALLEL MIT DER BUNDESTAGSWAHL SEPTEMBER 2009, MEINE ENTSPRECHENDE ANFRAGE AN IHN PERSÖNLICH ZU "KNASTI HARRY" IN DER KIELER STAATSKANZLEI WURDE NICHT DEMENTIERT, DA ZUTREFFEND!)

ALSO ICH GEHE DAVON AUS, DASS MP CARSTENSEN EIN CDU-MANN ALS NUMMER EINS IM LAND S-H, GENOMMEN WURDE, DER MÖGLICHST NICHT SO VIEL KENNTISSE VON GEHEIMPROJEKTEN IM LAND HAT, WIE NOCH ZU UWE BARSCHELs CDU-ZEITEN, DER SICH NACH AUSSAGEN VON SEINER FRAU IN MÖLLN, EINE BISMARCK-VERWANDTE, VON SEINEM DAMALIGEN VORGÄNGER GERHARD STOLTENBERG HINTERGANGEN FÜHLTE. STOLTENBERG WAR VOR BARSCHEL PARTEIKOLLEGE CDU UND MINISTERPRÄSIDENT SCHLESWIG-HOLSTEIN, SPÄTER DANN AUCH BUNDESMINISTER, INZWISCHEN VERSTORBEN. AUCH HEUTE LAGERN NOCH DIVERSE ATOMWAFFEN IN DER BRD - AUCH LAGERN IN SCHLESWIG-HOLSTEIN ATOMWAFFEN IM FREMDAUFTRAG! BEI DER KÜRZLICH STATTFINDENDEN HUSUMER KULTURNACHT HATTE ICH AUCH DIE GELEGENHEIT MAL ZUM ZWEITEN MAL ÜBERHAUPT DAS FREIMAURER LOGENHAUS VOR ORT ZU BESUCHEN.

DER ÖRTLICHE ZEREMONIENMEISTER WURDE AUF DAS NEUESTE WERK VON HELSING AUFMERKSAM GEMACHT, GEHEIMGESELLSCHAFTEN BAND III.

IN DIESEM BUCH WERDEN AUCH DIE UNTERIRDISCHEN TUNNELSYSTEME IN SCHLESWIG-HOLSTEIN GENANNT UND SEHR BEFREMDLICH FÜR DEN LESER OFFEN AUF DIE ANGEBLICHE NOTWENDIGKEIT DES FREIMAURER-ORDENS ZUR ERMORDUNG VON CA. 80% DER WELTPOPULATION POSITIV STELLUNG BEZOGEN.

ALSO DER BEGRIFF "VERSCHWÖRUNG" WIRD GANZ OFFEN VON EINEM SOGAR ÜBER DEN 33. HOCHGRAD FREIMAURER-ORDENS-MANN BEFINDLICHEN IM PUBLIZIERTEN INTERVIEW MIT HELSING BESTÄTIGT.

GEHEIMHALTUNG WIRD DORT IN DEN FREIMAURER-LOGEN SEHR GROSS GESCHRIEBEN! VERRÄTER WERDEN AUCH MAL LIQUIDIERT, ALSO IM FALL DES VERUNFALLTEN JÖRG HAIDER (1950-2008), KÄRNTEN IN ÖSTERREICH UND IM FALL UWE BARSCHEL, BEIDES AUCH FREIMAURER UND BEIDE AM/UM DEN GEBURTSTAG VOM BEGRÜNDER DER ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS, DEN PRIVATGELEHRTEN CARL HUITER (1861-1912) DE FACTO JEWEILS ERMORDET, ALSO LOGEN-BRÜDER!

IN ÖSTERREICH WIRD MAN IN DER POLITIK ÜBERHAUPT NICHTS, WENN MAN DORT NICHT AUCH LOGENBRUDER IST! DIESE INTERVIEW-PERSON VON HELSING WAR AUCH BEI POLIZEI, GEHEIMDIENSTEN UND DER BUNDESWEHR, MARINE, IN SCHLESWIG-HOLSTEIN FÜR SONDERAUFTRÄGE MIT BETEILIGUNG BND UND BKA IN JUNGEN JAHREN TÄTIG. AUCH SCHILDERT DIESER HOCHGRAD-FREIMAURER VÖLLIG OFFEN, PERSÖNLICH IN DIESEN UNTERIRDISCHEN ANLAGEN IN SCHLESWIG-HOLSTEIN MIT STUNDEN VON TUNNELFAHRZEITEN GEWESEN ZU SEIN. OLPITZ BEI KIEL HAT ÜBRIGENS AUCH EINEN GIGANTISCHEN UNTERIRDISCHEN MARINE-STÜTZPUNKT.

IN DER ÖRTLICHEN JOHANNISLOGE "ZUR BRUDERLIEBE AN DER NORDSEE" IN HUSUM (SEIT 1906) WAR ES SCHÖN MAL BEI EINEM BIER AUCH DEN LOGENBRUDER UND EHEMALIGEN LANDTAGSABGEORDNETEN HIELMCRONE UND SEINE FRAU ZU TREFFEN, DIE NUN VOR ZWEI JAHREN EINE EIGENE FRAUEN-LOGE GEGRÜNDET HATTE: EINE MARIA-LOGE IN HUSUM. AUCH DER ERSTE FREIMAURER VORSITZENDE, HERR HORST BAUER WAR ANWESEND.

INTERESSANT WIE NUN AUCH IN DER KOMMUNAL-POLITIK VERSTRICKT MIT DEM ÖRTLICHEN LOGEN-UNWESEN, SO AUS MEINER SICHT, DER KREISSTADT HUSUM UND DER THEODOR-STORM-STADT EINE REKORDSUMME AN ZIG MILLIONEN SCHULDEN MIT WAHNWITZIGEN GROSSPROJEKTEN WIE NEUES MESSEZENTRUM OHNE VERKEHRSTECHNISCH ADÄQUATE FERNANBINDUNG ÜBER LUFT, STRASSE UND SCHIENE, ZEITGEMÄSS ALS INFRASTRUKTUR ZU BIETEN: KEIN REGIONAL-FLUGHAFEN, KEINE AUTOBAHNANBINDUNG, KEINE SCHNELLSTRASSEN-ANBINDUNG, KEINE ELEKTRIFIZIERTE ICE-HOCHGESCHWINDIGKEITSANBINDUNG, HIER OBEN NOCH DIESEL-LOKS. ALSO AUSBREMSUNG DER SCHIENENVERBINDUNG VON HAMBURG NACH HUSUM/WESTERLAND MIT GARANTIERT LÄNGEREN FAHRZEITEN VON ÜBER EINER HALBEN STUNDE MEHR AUF NUN ZWEI STUNDEN FÜR 150 KILOMETER SEIT SCHON 20 JAHREN. VOR DER FUSION DDR UND ALT-BRD WAREN NOCH FAHRZEITEN VON HAMBURG-ALTONA BIS HUSUM IN EINER STUNDE UND 20 MINUTEN MÖGLICH, HEUTE IST DIE WESTKÜSTEN-STRECKE NUR NOCH FLICKWERK UND ZÜGE MÜSSEN AUS SICHERHEITGRÜNDEN LANGSAMER FAHREN, DA IN WAHRHEIT INFRASTRUKTUR BRÖCKELT.

DAS MÄRCHEN VON EINER SOUVERÄNEN BUNDESPREPUBLIK DEUTSCHLAND IST WOHL EIN SCHLECHTER WITZ! Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm, Husum.

Notenbankern kann es aber nicht gelegen kommen, wenn das Gold immer teurer wird und es ist kein Geheimnis, dass sich Alan Greenspan (von 1987 bis 2006 der Chef der US-Notenbank Federal Reserve) während seiner Amtszeit gegen einen starken Goldpreisanstieg stemmte. Er bezeichnete das gelbe Metall sogar als »Thermometer für die Beschaffenheit des Finanzsystems«. Das heißt im Klartext: Steigt der Goldpreis, ist das ein Zeichen des schwächer werdenden globalen Papier- und Buchgeldsystems. Aber das ist nicht alles. Ein höherer Goldpreis bedeutet auch einen höheren Vertrauensverlust in die Weltleitwährung, den US-Dollar. Genau das sagte Greenspans Nachfolger Ben Bernanke, denn er sieht das Vertrauen in den US-Dollar immer mehr schwinden.

Offiziell legitimiert ist auch, dass bei Anleihen und Währungen massiv interveniert wird und ein steigender Goldpreis ein nachlassendes Vertrauen in das Währungssystem signalisiert. Jedem dürfte klar sein, dass daran Politiker und Notenbanker kein Interesse haben dürften. Der Analyst Ronald Stöferle bestätigt dies: »Insofern sind die Motive für das Drücken des Preises klar und plausibel. Es wäre naiv zu glauben, dass dies bei Gold nicht stattfinden würde.«

Hat die USA überhaupt noch Gold?
HAT DIE USA ÜBERHAUPT NOCH GOLD?
Offiziell besitzen die Vereinigten Staaten mehr als 8.000 Tonnen Gold. Das ist der größte Goldschatz aller Notenbanken. Doch Skeptiker bezweifeln, dass die Amerikaner überhaupt noch über ihr Gold verfügen. Denn in der Zeit von 1967 bis 1968 verließen 1.300 Tonnen des Edelmetalls, immerhin eine Jahresproduktion im Wert von rund drei Milliarden Dollar, die USA, weil viele Länder die Greenbacks in Gold eintauschten. In den Jahren 2007 und 2008 wiesen die Vereinigten Staaten Goldexporte von 5.000 Tonnen aus. Ob diese Bestände von anderen Ländern stammen, die diese lediglich in Fort Knox lagerten, oder ob es sich um US-Gold handelt, ist bis heute nicht geklärt. Die Wahrheit ist jedoch, dass die Goldbestände seit mehreren Jahrzehnten nicht auditiert wurden. Die US-Notenbank begründet dies damit, dass eine solche Überprüfung »zu teuer« wäre.

Das lässt aufhorchen. Wurden die US-Goldbestände also bereits »verpulvert«, um das Angebot zu steigern und den Preis damit zu drücken? Bereits im Jahr 1998 orakelte Alan Greenspan: »Die Zentralbanken stehen bereit, Gold in zunehmenden Mengen zu verleihen, sollte dessen Preis steigen.«

Doch eine bewusste Manipulation des Goldkurses dürfte immer schwieriger werden, seit auch die asiatischen Zentralbanken das Edelmetall vermehrt aufkaufen. Aber das kann natürlich auch der Beweis dafür sein, dass diese Notenbanken schon gar nicht mehr an die Werthaltigkeit von Papierwährungen glauben.


Der EU-Banken-Stresstest – ein großer Schwindel
DER EU-BANKEN-STRESSTEST - EIN GROSSER SCHWINDEL
F. William Engdahl

Vor wenigen Tagen hat der Europäische Ausschuss der Bankenaufseher der EU (Committee of European Banking Supervisors, CEBS) die Ergebnisse seines »Stresstests« der europäischen Banken veröffentlicht. Erstaunlicherweise ist das Bankensystem laut diesem Testergebnis weitaus gesünder als von den Märkten befürchtet. Sofort nach Bekanntwerden des Ergebnisses stiegen die Kurse an den Anleihemärkten und der Aktien führender europäischer Banken – von der Deutschen Bank über UBS und Société Générale bis hin zu Barclays. Aber wird bei dem Test wirklich das Risiko einer Wiederholung der Gefahr eines völligen Zusammenbruchs wie im Jahr 2007 gemessen? Kurze Antwort: Nein. Er ist nur Augenwischerei, um die Investoren bei Laune zu halten und die wirklichen Gefahren zu verbergen, mit denen sich niemand in Europa auseinandersetzen will. Doch wir können ganz sicher sein: sie werden uns noch zu schaffen machen.

Wundersamerweise ergaben die CEBS-Tests – nur zwei Jahre nach Beginn des schlimmsten Finanzkrachs aller Zeiten –, dass nur sieben Banken in der EU zusätzliches Kapital in Höhe von insgesamt von 3,5 Milliarden Dollar aufbringen müssen. Das sind gerade einmal zehn Prozent des niedrigsten Wertes, den professionelle Bankanalysten geschätzt hatten; man darf vermuten, dass der gemessene »Stress« für die Banken gar nicht allzu stressig war.

Laut CEBS sind nur die (bereits verstaatlichte) deutsche Hypo Real Estate Holding AG, die griechische Landwirtschaftsbank ATE und fünf spanische Sparkassen wegen unzureichender Reserven durchgefallen. Mit den Tests sollte die Widerstandsfähigkeit der Banken im Falle einer erneuten Rezession oder einer Staatsschuldenkrise wie Anfang des Jahres in Griechenland untersucht werden.

Die Idee des Stresstests kommt aus der Flugzeugindustrie. Dabei werden neu entwickelte Flugzeugtypen größtem Stress ausgesetzt, um Erkenntnisse darüber zu gewinnen, welches Zusammentreffen extremer Ereignisse zum Bruch der Tragflächen oder zu Problemen bei anderen Flugzeugteilen führen würden. Entsprechend der Ergebnisse der extremen Stresstests bauen die Flugzeugbauer dann widerstandsfähigere Teile ein. Beim EU-Banken-Stresstest sind jedoch keinesfalls die Faktoren gemessen worden, die zum Ausbruch des weltweiten Finanzcrashs geführt haben, bei dem viele Milliarden Euro ausgelöscht wurden.

EU: Uneingeschränkte Herrschaft des Geldes
EU: UNEINGESCHRÄNKTE HERRSCHAFT DES GELDES
Wie ich in meinem Buch Der Untergang des Dollar-Imperiums ausführlich beschreibe, war die so genannte Subprime-Immobilienkrise, die in der deutschen IKB-Bank ihr erstes Opfer gefunden hatte, nur deshalb möglich geworden, weil die jahrzehntelange Praxis strenger staatlicher Kontrollen über Banken und Finanzrisiken ersatzlos aufgehoben worden war.

Da Washington seit 1999 Druck auf die EU ausgeübt hatte, Finanzderivate und Offshore-Hedgefonds keiner Aufsicht zu unterstellen, konnte der Verkauf von »Giftmüll« der Wall Street in Form von forderungsbesicherten Wertpapieren wie den berüchtigten hypothekenbesicherten Wertpapieren ungehindert ausgeweitet werden.

Die Wertpapiere wurden von betrügerischen Firmen wie AIG versichert, korrupte amerikanische Rating-Agenturen bewerteten sie ebenso betrügerisch mit dem Siegel »AAA«. Es war von Beginn an bewusster Betrug, von dem mittlerweile die größten Banken und Finanzinstitute in der EU infiziert sind. Dieses Monstrum anzugreifen fehlt den Finanzregulierern in der EU der Mumm. Stattdessen haben sie völlig bedeutungslose Stress-Szenarien entwickelt, bei denen hypothetische Verluste der Banken im Fall einer milden Rezession oder Staatsschuldenkrise getestet werden, alles weit weniger schwerwiegende Ereignisse als die, welche 2007 zum Finanzcrash geführt haben.

Mangelnde Verantwortlichkeit und Korruption, die seit 2007 in den USA und der EU im Umgang mit der Finanzkrise offen zutage treten, bestätigen unser seit Langem vorgebrachtes Argument: die wichtigsten staatlichen und finanziellen Institutionen, die unser tägliches Leben bestimmen, werden zunehmend autoritär, es ist wie ein Rückfall in die dunkle Zeit der 1930er Jahre und der letzten großen Krise des internationalen Finanzsystems. Die Gouverneure der Federal Reserve weigern sich beharrlich, dem US-Kongress Einsicht in die Details der Bailouts für die großen Wall-Street-Banken seit 2007 zu gestatten oder eine unabhängige öffentliche Bilanzprüfung zuzulassen. Was öffentliche Verantwortung angeht, so sind die Europäische Zentralbank und die Regierungen der EU-Staaten kaum besser. Dies hat der Stresstest erneut unter Beweis gestellt.

Der Stresstest der CEBS war nur eine neuerliche Vertuschungsoperation der korrupten Finanzinstitute
Zusammengenommen hatten die Banken in der EU beispiellose Verluste in Höhe von mehreren Hundert Milliarden Euro zu verzeichnen. Noch einmal so viel wird bewusst verschwiegen. Von »gesund« kann bei dieser Realität keine Rede sein. In Frankreich und Großbritannien beispielsweise hat der Staat Privatbanken übernommen, nachdem diese jahrzehntelang Missmanagement betrieben hatten und in erheblichem Maße in die Subprime-Krise der Wall Street und der Londoner City verwickelt waren. Das Einzige, was von den einst so mächtigen Zentren des privaten Bankwesens in diesen Ländern übrig geblieben ist, ist ein hochverschuldeter korporativistischer Staat.

Das Bemerkenswerte am jüngsten Stresstest der EU ist jedoch, dass es so gut wie keine Daten über Banken in der EU gibt, die einer unabhängigen öffentlichen Überprüfung unterzogen werden könnten, und keine Transparenz – und zwar ganz bewusst. Die Stresstests sind ein willkommenes Mittel, wodurch sich die politische Führung der EU der Verantwortung entziehen kann, die bankrotten Finanzstrukturen grundlegend zu reformieren, die es den internationalen Megabanken ermöglichen, ganze Länder wie Griechenland, Spanien, ja selbst Deutschland und Frankreich zu ruinieren, da ihre Spekulationsgeschäfte die Steuerzahler hunderte Milliarden für völlig überflüssige Bailouts kosten. Jetzt ist klar, dass es keine strafrechtliche Verfolgung von Bankern in der EU geben wird, schon gar nicht für die Unantastbaren – etwa die Deutsche Bank oder die Société Générale –, die den EU-Mitgliedsstaaten durch Missmanagement bei Privat- und Landesbanken Verluste in Milliardenhöhe zugefügt haben.

Mit diesen angeblichen Stresstests kann die politische Führung – die kein Interesse an wirksamen Methoden zur Aufsicht über die außer Kontrolle geratenen Banken hat – die wirklichen Kosten der Bankenkrise schnell unter den Teppich kehren.

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Edited by Medical-Manager Wolfgang Timm, Husum-Schobüll