Sonntag, 25. Juli 2010

MEDIEN-ECHO EVA HERMAN: "DEATH"-PARADE IN KULTURHAUPTSTADT DUISBURG VS. DER WAHRE BEGRIFF LIEBE, "HELIODA" (HELIODA1)



UPDATE COMPLETE

Nach der Loveparade: Journalisten schmeißen Eva Herman mal wieder einen Stein hinterher
Udo Ulfkotte
Da wagt es die auflagenstärkste deutsche Zeitung – BILD - allen Ernstes mit der Schlagzeile aufzumachen: »Eva Herman verhöhnt Opfer der Loveparade«. Zuvor hatte es Eva Herman gewagt, in einem Bericht auf den Kopp-Seiten die BILD-Zeitungs-Werbung für die »geilste Party der Welt« und die sexistische triebgesteuerte Jubel-Berichterstattung der BILD zu kritisieren.

Eva Herman beklagte in ihrem Bericht auch die Toten der Duisburger Loveparade und schrieb: »Zu Recht werden die Toten und Verletzten nun beklagt, ein derartiges Unglück hatte es noch nie zuvor gegeben.« Und sie schrieb: »Den Familien und Angehörigen der Toten gebührt tiefstes Beileid, sie haben schwerste Zeiten vor sich.« Dennoch fallen nun immer mehr Medien in den Jagdaufruf jener ein, die Eva Herman eine angebliche »Verhöhnung der Opfer« vorwerfen, weil sie in ihrem Kopp-Artikel auf den extremen Drogen- und Alkoholkonsum, auf Sexismus, Rausch und massenhaftes skrupellos-unmoralisches Verhalten hingewiesen hat. Deshalb wirft man Frau Herman nun allen Ernstes »Pietätlosigkeit« vor.

Ich möchte als Autor an dieser Stelle all jenen, die nun wie eine Meute über Eva Herman herfallen, einige nachdenkliche Fragen stellen:

Liebe Journalisten, haben Sie die Live-Bilder gesehen, auf denen Teilnehmer der Loveparade neben den Rettungs- und Leichenwagen tanzten, in denen die Opfer des Unglücks abtransportiert wurden?
Die Bilder sind inzwischen auch an zahlreichen Stellen im Web dokumentiert. Es waren nicht einzelne Jugendliche, sondern viele. Sie tanzten in Ekstase um die Rettungs- und Leichenwagen. Könnte es sein, dass nicht Frau Herman, sondern diese Teilnehmer der Loveparade pietätlos waren?

Liebe Journalisten, haben Sie die zahlreichen Interviews Ihrer Kollegen mit Teilnehmern der Loveparade gesehen, bei denen Jugendliche mit den schlimmen Ereignissen konfrontiert wurden und dann in die Mikrofone brüllten, das sei ihnen völlig egal, sie wollten weiterfeiern? Auch das waren keine Einzelfälle. Wer hat denn hier die Opfer der Loveparade verhöhnt? War es Frau Herman oder waren es die zugekifften Teilnehmer der Loveparade, die trotz der Toten weiterfeiern wollten?

Liebe Journalisten, der WDR hat die Aufforderung der Rettungssanitäter gefilmt, eine Gasse für die Rettungsfahrzeuge freizumachen. Vielleicht schauen Sie sich einfach einmal an, wie Massen von Teilnehmern der Loveparade stolz darauf waren, Widerstand gegen das »Vorrücken« der Sanitäter und Helfer geleistet zu haben. Auch da musste Eva Herman nichts erfinden. Es war für einen anständigen normal denkenden Bürger einfach nur widerlich, wie sich die zugekifften »Raver« verhielten.

Eva Herman hat geschrieben, viele Teilnehmer der Loveparade seien betrunken oder vollgekifft gewesen. Liebe Journalisten, ist es Ihnen wirklich entgangen, dass es auch in diesem Jahr bei der Loveparade 81 Festnahmen gegeben hat? So friedlich wie von vielen dargestellt, ist die Veranstaltung eben doch nicht. Es handelt sich immerhin um die größte öffentliche Rauschgiftparty der Welt. Jedes Jahr kommen im Drogenrausch bei solchen Veranstaltungen Menschen ums Leben – und nur glückliche Umstände haben eine Massenpanik in der Vergangenheit bei Loveparades verhindert.

Liebe Journalisten, haben Sie vergessen, dass die Duisburger Ärzte extra in Schulungen auf die vielen Kiffer und Junkies, die sich bei der Loveparade mit einer bunten Mixtur an Drogen zudröhnen würden, vorbereitet werden mussten? Und da soll es eine Verhöhnung der Opfer sein, wenn Eva Hermann diesen Drogensumpf geißelt, über den andere Journalisten auch schon zuvor berichtet hatten? Die deutsch-griechische DJane Marusha hat schon 2007 in einem Interview gesagt, die Loveparade »verkommt zur Drogen- und Alkoholparty«. Hat sich auch nur ein Journalist über diese Aussage aufgeregt?

Liebe Journalisten, wenn Sie einmal sehen wollen, wer die Opfer wirklich verhöhnt, dann rufen Sie einfach einmal diese Internetseite deutscher Muslime auf – da werden die Toten »Kuffar« (Ungläubigen) als Strafe Allahs für ihren Lebenswandel dargestellt. Erregt sich auch nur ein Journalist der BILD-Zeitung darüber, dass deutsche Muslime den Tod der »Raver« als »Strafe Allahs« für die »Ungläubigen« und ihren Lebenswandel bezeichnen? Unsere muslimischen Mitbürger dürfen sich ungestraft so äußern – sie sind in diesem Land ja inzwischen auch Menschen erster Klasse. Eva Herman aber ist eine ethnische Deutsche, dazu noch blond und intelligent. Sie darf ihre Auffassung nicht einmal andeuten, sonst wird sie im Sommerloch zur willkommenen Sau, die eine Journalistenmeute johlend mit Stockschlägen durchs Dorf treibt.

Liebe Journalisten, schauen Sie sich jetzt noch einmal die tanzenden »Raver« der Duisburger Loveparade neben den Rettungs- und Leichenwagen an – ist es für einen normal denkenden Menschen nicht eine Situation, die pietätlos ist?

Polizisten beschreiben erschreckende Szenen bei der Loveparade:
Aufgeputschte und aggressive »Raver« trafen auf überforderte Organisatoren. »Die Stimmung war explosiv, viele schienen berauscht«, sagt ein Beamter – diese Worte hat der Spiegel über die Lage vor Ort veröffentlicht. Und das schrieb Eva Herman: »Wer sich die Bilder der Loveparade ansieht, glaubt, in der Verfilmung der letzten Tage gelandet zu sein, wie sie in der Bibel beschrieben werden. Viele der Partygäste wirkten auch in diesem Jahr bereits vor dem Unglück wie ferngesteuert. Betrunken oder vollgekifft.«

Hat Eva Herman wirklich so unrecht? Oder will man ihr Unrecht tun? Warten wir es ab, denn vielleicht hat die BILD-Zeitung ja morgen schon auf der ersten Seite die Schlagzeile »Deutsche Muslime verhöhnen Opfer der Loveparade«… Vielleicht aber schreibt Eva Herman ja nun im Kopp Verlag einen Roman über ihre Erlebnisse mit der BILD-Zeitung und behandelt deren Chef Kai Diekmann darin so, wie Agatha Christie einst alle Journalisten in ihren Romanen behandelte…

© 2010 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg

Montag, 26. Juli 2010
Eva Hermann hat einen Traum

Den Traum eines Landes mit glücklichen Menschen, ohne Drogen, ohne übermäßigen Alkohol, ohne eine sexualisierte Gesellschaft, sondern eines Landes, in dem Menschen leben, denen Verlässlichkeit und gegenseitiger Respekt wichtig sind. Wünschenswert wäre ein Land, in dem die Menschen sich füreinander verantwortlich fühlen, ein Land, in welchem Politiker nicht mehr die Unwahrheit sagen dürfen, ein Land mit Medien, die wahr berichten. Ein Land mit geistiger Freiheit und Hilfe sowie Liebe für den Nächsten.

Danke Eva!
Du bist die wahre Mutter Deutschlands!
SOURCE: ALLES NUR PROGRAMM (AnP)

KULTUR DER VERANTWORTUNGSLOSIGKEIT (VERBRECHEN) IN KOMMUNEN, STADT, LAND, BUND. DER BUNDESREPUBLIK-SCHWINDEL, DIE BRD-GMBH IST HALT NUR EINE TRICKREICHE GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG, ALSO FÜR DIE SCHURKEN-BRD-CLIQUEN SEKTEN, DIE AUCH MAL BILLIGEND TOTE IM VORFELD DER PLANUNG, HIER DIE LOVEPARADE MIT ÜBER EINE MILLION TEILNEHMER, FÜR DIE DIE STADT DUISBURG KEINERLEI INFRASTRUKTUR BIETET, EINFACH IN KAUF NIMMT! Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm, Husum-Schobuell. (Am Ende dieses Artikels ist die vollständige Stellungnahme von EVA HERMAN zu lesen. Ich liebe diese couragierte Frau. Montag fand ein gewaltiges Medien-Echo, insbesondere in den Verblödungs-Mainstream-Medien, wie RTL, etc, in Bezug zur ehemaligen Tagesschau-Sprecherin EVA HERMAN statt. Das Lügen-Gebäude der total kontrollierten Blubber-Blasen, Friede-Freude Eierkuchen Mainstream-Medien ala Pocher & Co vor seinem Fall?)


Sex- und Drogenorgie Loveparade: Zahlreiche Tote bei Sodom und Gomorrha in Duisburg
SEX- UND DROGENORGIE LOVEPARADE: ZAHLREICHE TOTE BEI SODOM UND GOMORRHA IN DUISBURG
Eva Herman
Die Loveparade in Duisburg ist zu einem Sodom und Gomorrha mit katastrophalen Folgen geworden: Mindestens neunzehn Tote, über 340 Verletzte. Bei einer Massenpanik wurden die jungen Menschen zertrampelt, stürzten von meterhohen Gerüsten herunter, über die sie sich hatten retten wollen, sie fielen bewusstlos um und gingen in den wildgewordenen Massen unter. Zu Recht werden die Toten und Verletzten nun beklagt, eine derartiges Unglück hatte es noch nie zuvor gegeben. Der frischgebackene Bundespräsident Wulff stellte in einer eiligen Reaktion schon kurz darauf »bestürzt« fest, dass eine solche Katastrophe, die während eines friedlichen Festes fröhlicher junger Menschen aus vielen Ländern Tod, Leid und Schmerz verursacht, furchtbar sei. Friedliches Fest fröhlicher junger Leute? Wer die Loveparade kennt und wer der Berichterstattung am Samstagabend über mehrere Stunden im Fernsehen gefolgt ist, kommt allerdings zu einem völlig anderen Ergebnis:

Dieses »friedliche Fest fröhlicher junger Menschen« ist in Wahrheit eine riesige Drogen-, Alkohol- und Sexorgie, geplant, genehmigt und zum Teil finanziert von der Stadt Duisburg und NRW. Als handele es sich um eine Kultur-Veranstaltung auf höchstem Niveau, waren Politik und Medien, allen voran der öffentlich-rechtliche WDR, schon im Vorfeld um eine lückenlose Berichterstattung bemüht. Schließlich ist das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt 2010 geworden. Und die größte Tanzparty der Welt, die Loveparade, ist einer der absoluten Höhepunkte des Jahres! Stolz heißt es in den Vorankündigungen: »Die maximale Tongesamtleistung auf dem Gelände beträgt 750 000 Watt. Es handelt sich um eins der größten Beschallungssysteme, das je in Europa zum Einsatz kam.«

Doch was ist das in Wahrheit für eine »Kulturveranstaltung«? Wer sich die Bilder der Loveparades aus den zurückliegenden Jahren ansieht, glaubt, in der Verfilmung der letzten Tage gelandet zu sein, wie sie in der Bibel beschrieben werden. Viele der Partygäste wirken auch in diesem Jahr bereits lange vor dem Unglück wie ferngesteuert. Betrunken oder vollgekifft, mit glasigen Blicken, wiegen sich die dünn bekleideten Körper in rhythmischem Zucken wie in Trance.

Das ohrenbetäubende, stereotype Rave-Gehämmere, das nicht mehr im Geringsten etwas mit dem einstmaligen Begriff von Musik zu tun hat, zerschmettert ihnen über zahllose Stunden Trommelfelle und Nervenkostüme. Doch das scheint den 1,4 Millionen Partygästen nichts auszumachen. Sie wussten, was sie erwartet, haben sich freiwillig dazu entschieden, hierher zu kommen. Viele Mädchen haben den Busen blank gezogen, manche sind fast völlig nackt. Sie wiegen sich in ekstatischer Verzückung im ohrenbetäubenden Lärm, Begriffe wie Sittlichkeit oder Anstand haben sich in den abgrundtiefen Bassschlägen ins Nichts aufgelöst.

BILD hatte im Internet schon lange zuvor getrommelt für die »geilste Party der Welt«! Und überträgt im Internet die Veranstaltung mit prominenten Moderatoren: Oliver Pocher und Lebensgefährtin Sandy Meyer-Wölden melden sich immer wieder aus dem »geilen Getümmel«, sie interviewen Promis wie die Klitschko-Brüder oder DSDS-»Stars«, und wollen diesem Sodom und Gomorrha damit das Flair einer »normalen Veranstaltung« verleihen. Viele anderen Medien wiederholen ständig das Motto der diesjährigen Loveparade: »The Art of Love«.

Nachdem die Ausmaße des Unglücks deutlich werden, sprechen die betroffen wirkenden Moderatoren dann gebetsmühlenartig davon, dass die jungen Leute doch ganz friedlich und nur unter dem Motto der Liebe zusammengekommen seien. Liebe? Oder Triebe? Man muss nicht ausgesprochen prüde sein, um sich hier nach kurzer Zeit mit Grausen abzuwenden. Riesige dunkle Wolken der Enthemmung und Entfesselung treiben über dem Geschehen, die jungen Menschen wirken, als hätten sie jegliche Selbstkontrolle abgegeben, ekstatisch und wie im Sog folgen sie dem finsteren Meister der sichtbaren Verführung.

Zudem, das wird auch schnell deutlich, birgt das »friedliche Fest fröhlicher, junger Menschen« in Wirklichkeit eine Menge Aggressionspotential. Der Alkohol und die Drogen wirken schnell, viele kommen bereits am Nachmittag in völlig verglastem Zustand an. Unkalkulierbar reagieren sie teilweise, als die Sicherheitskräfte eingreifen. Später wird sich herausstellen, dass an dem eingedrückten Zaun, an dem die »geilen Raver« (O-Ton BILD) von den Sicherheitskräften vorbeigeleitet werden sollten, die Wut sich entlud. Denn die Partygäste wollten sich eben nicht umleiten lassen, sondern sie wollten direkt und schnell Party machen, waren sie doch extra hergekommen, um so richtig die Sau raus zu lassen. Die Polizei und die Sicherheitskräfte, die ihr Bestes tun, werden von den Vollgedröhnten bepöbelt, beleidigt und angegriffen.

Das ist die Kehrseite der Medaille über die Loveparade, die laut dem neuen Bundespräsidenten Wulff ein »friedliches Fest fröhlicher, junger Menschen« sein sollte. Man fragt sich, welche Veranstaltung der Mann wirklich meint? Den Musikantenstadl vielleicht? Niemand wird jetzt natürlich, angesichts der Zahl von nahezu zwanzig Toten und den weiteren zahlreichen, zum Teil schwerverletzten jungen Leuten, über die entfesselten Auswüchse der »geilsten Party der Welt« berichten, die symbolisch doch nur für den kulturellen und geistigen Absturz einer ganzen Gesellschaft steht. Kritik an dieser Veranstaltung war schließlich auch schon in den letzten Jahren politisch unkorrekt. Denn wir alle, die Jungen wie die Alten, sind doch »total cool«, oder? Wir, die Älteren, wollen doch nicht etwa als verstaubt gelten, indem wir eine solch witzige, lässige, total tolerante Veranstaltung schlechtreden, oder? Im Ruhrguide, dem Online-Magazin des Ruhrgebiets heißt es: Mit dem Motto »The Art of Love« stehen auch dieses Jahr alle Zeichen auf Liebe. Der ehemalige WDR-Intendant, Fritz Pleitgen, Vorsitzender der Geschäftsführung Ruhr.2010, betonte im Vorfeld die positive Auswirkung der Loveparade auf die Metropole Ruhr. Weiter heißt es: »Die massenhaften Pre- und Afterpartys, die wahrscheinlich das ganze Wochenende andauern, ergänzen, was an diesem Tag geschaffen wird: Eine riesige Party mit dem zwar inflationär gebrauchten, aber niemals zu vergessenen Wort Liebe.«

COMMENT BY MEDICAL-MANAGER WOLFGANG TIMM, HUSUM: DER AUF DER LOVEPARADE TOTAL PERVERTIERTE BEGRIFF "LOVE / LIEBE ZUR VÖLLIGEN VERFLACHUNG UND IRREFÜHRUNG MEIST JUNGER MENSCHEN. DER FATALE BEITRAG DER MAINSTREAM-MEDIEN ZUR TOTALEN VERBLÖDUNG UND VERFLACHUNG DER HÖHEREN NATUR IM MENSCHEN, LEBENSLICHTLEITSTRAHLKRAFT "HELIODA" = LIEBE ALS KORREKTER BEGRIFF UND INHALT VON UND NACH CARL HUTER IN TRADITION VON ALBRECHT DUERER. SCHAUT MAN SICH DIE TEILNEHMER/INNEN DIESER MASSENVERANSTALTUNG AN, ERKENNT MAN ZOMBIES, KAUM NOCH MENSCHLICHES. MENSCHSEIN HERABGEWÜRGT AUF DROGEN UND SEXORGIEN - UNKONTROLLIERTER ENTHEMMUNG UND TOTALEN SCHAMLOSIGKEIT ZUR KASCHIERUNG INDIVIUDELLER DESORIENTIERUNG.

Selten wurde ein Begriff mehr durch den Dreck gezogen als bei der Loveparade. Man fragt sich verzweifelt, welche Definition von »Liebe« die jungen Menschen durch derartige und leider selbstverständlich gewordene Falschbezeichnungen für das eigentlich Schönste und Höchste in dieser Schöpfung erhalten müssen? Die unheilvollen Auswüchse der Jetztzeit sind, bei Licht betrachtet, vor allem das Ergebnis der Achtundsechziger, die die Gesellschaft »befreit« haben von allen Zwängen und Regeln, welche das »Individuum doch nur einengen«. Wer sich betrunken und mit Drogen vollgedröhnt die Kleider vom Leib reißt, wer die letzten Anstandsrnormen feiernd und tanzend einstürzen lässt, und wer dafür auch noch von den Trägern der Gesellschaft unterstützt wird, der ist nicht weit vom Abgrund entfernt. Die Achtundsechziger haben ganze Arbeit geleistet!

Viele sind durch das ausgeuferte Unglück ernüchtert und wach geworden, herausgerissen aus der falschen Traumwelt. Etliche der jungen Leute werden sich das nächste Mal genau überlegen, ob sie sich noch einmal auf eine solche »Massenparty« einlassen. Den Familien und Angehörigen der Toten gebührt tiefstes Beileid, sie haben schwerste Zeiten vor sich.

Für die Zukunft wurden jedoch Weichen gestellt: Denn das amtliche Ende der »geilsten Party der Welt«, der Loveparade, dürfte mit dem gestrigen Tag besiegelt worden sein! Eventuell haben hier ja auch ganz andere Mächte mit eingegriffen, um dem schamlosen Treiben endlich ein Ende zu setzen. Was das angeht, kann man nur erleichtert aufatmen! Grauenhaft allerdings, dass es erst zu einem solchen Unglück kommen musste.

Bilder (4): dpa
© 2010 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg





„Vielen Dank, Frau Herman“

Im Gros stoßen Hermans Thesen auf Fassungslosigkeit, mancherorts auf Aggression: „ Wenn ich die mal interviewen sollte, dann geb ich ihr nen Schwinger!!!“ schreibt ein Facebook-Mitglied, ein anderes fragt sich „langsam, aus welchem Paralleluniversum diese Frau ausgebrochen ist“.

Vielen Lesern des Pamphlets scheinen die Thesen Hermans derart unerklärlich, dass sie dahinter nichts als einen Werbecoup vermuten – mit dem provokanten Beitrag solle wohl Aufmerksamkeit für den Verlag erregt werden, heißt es.

Viel Aufmerksamkeit bekommt Herman tatsächlich, am meisten für den Satz: „Eventuell haben hier ja auch ganz andere Mächte mit eingegriffen, um dem schamlosen Treiben endlich ein Ende zu setzen.“ Die angedeutete tödliche Strafe Gottes für das ausgelassene, drogengeleitete Auftreten des tanzenden Volkes („Man muss nicht ausgesprochen prüde sein, um sich hier nach kurzer Zeit mit Grausen abzuwenden“) stieß jedoch auch auf Verständnis. „Steht dem, was auf dem Straßenstrich in der Nähe abläuft, in nichts nach. Einfach widerlich, wie schamlos manche (sicherlich nicht alle) dieser Leute sind“, schreibt der Leser einer Klatschseite. In der Kommentarliste eines Nachrichtenportals heißt es: „Nicht nur, dass schon Kindergartenkinder von Playstation und Wii und....wie hypnotisiert sind, es wird ihnen durch lallende Junkies, die ihre innere Leere durch Drogenkonsum verdraengen schon ein Ausweg aus schlechten Zeiten vorgelebt...Vielen Dank,Frau Herman. Richtig so,weiter so.“

Manche Kommentatoren danken Herman für ihren Mut, das zu äußern, was andere nur denken: „sie spricht doch nur die wahrheit aus -die keiner mehr in Deutschland hören will“. Ein anderer Nutzer schreibt unter der Überschrift „Eine interessante Meinung“: „An der Meinung von Eva Hermann kann ein jeder sein Demokratieverständni​s prüfen“. Der vorhersehbaren Kritik am Demokratieverständnis der Kritiker kommen Blogger wie Niggemeier zuvor: „Dabei darf sie das alles denken und sagen. Und ich darf sie dafür verachten“, schreibt er.




Große Resonanz auf »Loveparade«-Artikel
Eva Herman

Liebe Besucher von KOPP-Online,
der gestern von mir veröffentlichte Artikel »Sex- und Drogenorgie Loveparade« hat eine große Resonanz ausgelöst. 

Mehrere Male konnte der Server des Kopp Verlags dem Ansturm der Seitenzugriffe kaum noch standhalten. Bei mir trafen zahlreiche E-Mails ein, die ich seit gestern Mittag zu beantworten versuche. Es gab Ablehnung, ebenso auch Zustimmung.

Einige junge Leute waren ärgerlich, weil sie die Menschen, die bei dem Unglück in Duisburg ums Leben kamen, durch einige meiner Worte diskriminiert sahen. Mir ist es wichtig, klarzustellen, dass dies nicht geschehen ist, sondern dass ich im Gegenteil in dem Artikel mein tiefstes Beileid ausgesprochen habe. Sollten sich dennoch vor allem Familienangehörige, Freunde und Solidargemeinschaften in ihrem Pietätsgefühl verletzt sehen, so tut mir dies aufrichtig leid.

Die Reaktionen auf die Katastrophe sind im ganzen Land und über die Grenzen hinaus verständlicherweise sehr emotional. Das bekommen die Veranstalter ebenso wie die Polizei und das Sicherheitspersonal derzeit zu spüren. Dennoch muss man mit Schuldzuweisungen jeglicher Art – gerade in dieser ersten Phase nach dem Unglück besonders vorsichtig sein. Meine Kritik richtet sich in erster Linie gegen die Einrichtung Loveparade und gegen den allgemeinen Umgang mit ihr. Es ist bekannt, dass hier von Beginn an (seit über 20 Jahren) außerordentlich viele Drogen und Alkohol konsumiert wurden, was mir übrigens von Kritikern und Insidern gestern immer wieder bestätigt wurde, und was den meisten von ihnen ebenso wenig gefällt. Die Loveparade ist, bzw. war keine harmlose Veranstaltung, wenngleich viele Leute ihren Spaß dabei hatten. Nicht wenige junge Menschen wurden hier zu Drogen- und Alkoholmissbrauch verleitet. Ich kenne einige Eltern jener Kinder, und die sind bis heute alles andere als versöhnlich auf diese Party zu sprechen. Es ist nur schwer verständlich, dass eine solche Veranstaltung von Politik, Gesellschaft und Medien nahezu kritiklos schöngeredet und verharmlost wird, ohne dabei auch nur den Versuch zu unternehmen, auf die damit verbundenen Gefahren hinzuweisen.

Selbstverständlich ist mir auch klar, dass bei 1,4 Millionen Besuchern in Duisburg nicht alle betrunken oder zugedröhnt waren. Aber leider sind es eben auch nicht wenige gewesen. Diese Kritik müssten sich die jungen Leute eigentlich ebenso gefallen lassen, wie sie derzeit ihrerseits alle möglichen Institutionen, ob Polizei, Sicherheitskräfte, Veranstalter etc. angreifen, um die Schuldigen für das Unglück finden. Die meist ungeprüften Vorwürfe insbesondere auch gegen Polizisten und Helfer fallen teilweise nicht gerade zimperlich aus.

Natürlich übe ich in dem Artikel, wie immer übrigens, Kritik an den Urhebern des allgemeinen Sittenverfalls, wozu meines Erachtens hauptsächlich die sogenannten Achtundsechziger gehören. Sie haben Werte wie moralischen Anstand nahezu abgeschafft.

Auch wenn es für junge Menschen verstaubt klingen mag, so ist meine Generation (ich werde dieses Jahr 52 Jahre alt) noch weitgehend ohne diese gesellschaftliche Entfesselung ausgekommen, die heute als »normal« gilt. Natürlich ist mir klar, dass alle jungen Leute zu allen Zeiten sich anhören mussten, dass es »früher ganz anders und viel besser war«. Nur mit dem Unterschied, dass die gesellschaftlichen Strukturen - übrigens nicht nur in Deutschland alleine, sondern in nahezu ganz Europa - sich derzeit bereits in der Komplettauflösung befinden. Und kaum jemand tut etwas dagegen! Dass alle Menschen, vor allem auch die älteren, die Loveparade nun toll finden, ist wohl auch nicht anzunehmen.

Die Kinder und Jugendlichen liegen mir sehr am Herzen. Unserer Generation und auch den älteren Leuten wird einst die Verantwortung für das ganze Desaster der derzeitigen Entwicklungen, von denen die Loveparade ja nur ein Thema ist, übertragen werden. Mein Herz ist schwer, wenn ich die vielen Fehlentwicklungen mit ansehen muss, die heutzutage bereits als völlig normal gelten. Jeder, der es noch wagt, dagegen zu sprechen, wird als Ewiggestriger oder als Störenfried der Gesellschaft bezeichnet. Aber sei es drum, mit dieser Zuweisung lebe ich inzwischen ganz gut. Denn es ist klar, dass man sich heutzutage nicht jedermann zum Freund machen kann mit diesen Ansichten. Dennoch wäre es wünschenswert, dass man wenigstens Diskussionen über Wert und Unwert solcher Partys zuließe.

Wer meinen Weg und meine Bücher kennt, der weiß, dass ich seit Jahren für meine Äußerungen angegriffen werde. Doch es macht mir mittlerweile nicht mehr so viel aus. Denn allzu deutlich ist, dass die Anregungen alleine, über diese Dinge wenigstens zu diskutieren, eigentlich noch die einzigen Chancen sind, um Missstände wenigsten zu beleuchten und bestenfalls zum Denken anzuregen.

Ich habe nämlich einen Traum:
Den Traum eines Landes mit glücklichen Menschen, ohne Drogen, ohne übermäßigen Alkohol, ohne eine sexualisierte Gesellschaft, sondern eines Landes, in dem Menschen leben, denen Verlässlichkeit und gegenseitiger Respekt wichtig sind. Wünschenswert wäre ein Land, in dem die Menschen sich füreinander verantwortlich fühlen, ein Land, in welchem Politiker nicht mehr die Unwahrheit sagen dürfen, ein Land mit Medien, die wahr berichten. Ein Land mit geistiger Freiheit und Hilfe sowie Liebe für den Nächsten.

Für diesen Traum kämpfe ich. Manchmal vielleicht zu ungestüm. Zum Glück bin ich jedoch nicht ganz alleine, sondern es gibt zunehmend mehr Menschen, die jene Gefahren erkennen, die uns jetzt schon lähmen, und die uns abstürzen lassen werden, wenn wir nicht entgegenlenken.

Mir persönlich hilft dabei die Überzeugung von der Anwesenheit unseres Schöpfers, in dessen Gesetzen und Geboten wir nun einmal leben. Dazu gehört auch, dass man sich mit dem Thema der Saat und Ernte befasst. Dass ich damit in dem Zusammenhang des Artikels nicht etwa die verstorbenen jungen Menschen persönlich meine, versteht sich von selbst. Vielmehr geht es darum, generell über den Wert oder Unwert solcher Veranstaltungen zu sprechen. Natürlich spreche ich hin und wieder über den Glauben, das gehört zur Religionsfreiheit in unserem Land ebenso wie die Meinungsfreiheit.

Man verändert NICHTS, wenn man nichts tut und nichts sagt.
Vielleicht macht einigen von Ihnen die Entwicklung, um die ich mich seit Längerem sorge, ja auch gar nichts aus. Und möglicherweise empfinden Sie die Kritik zum Beispiel an der Einrichtung Loveparade ja tatsächlich als unzulässig? Selbst dann werde ich Ihre Meinung sicher respektieren. Genauso erwarte ich, dass ich meine Zukunftssorgen künftig weiterhin äußern kann.

Wir werden hier bei KOPP-Online das Thema weiterverfolgen. Dazu suchen wir das Gespräch mit jungen Leuten. In einem Studio wollen wir Ihre Meinung hören, wollen zu einem Austausch kommen. Im Gespräch miteinander findet man die besten Chancen, unterschiedliche Positionen, die vielleicht gar nicht so unterschiedlich sind, auszutauschen.

Herzliche Grüße
Eva Herman
© 2010 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg



Edited by Medical-Manager Wolfgang Timm, Husum-Schobüll