Donnerstag, 8. April 2010

KORRUPTER "BÜRGERMEISTER" MAASS DER STADT HUSUM. VERANTWORTUNGSLOSER JOURNALISMUS GEFÄHRDET DIE FREIE GESELLSCHAFT (HELIODA1)


Wie verantwortungsloser Journalismus die freie Gesellschaft gefährdet
Arne Hoffmann

Als ich Ende 2007 meine eigene Analyse des Medienskandals veröffentlichte, dessen Opfer Eva Herman geworden war, hatte ich mich dagegen entschieden, für meine Recherche mit Herman selbst Kontakt aufzunehmen. Der Vorteil bei diesem Vorgehen bestand darin, dass man sich nicht mit dem »Objekt« seiner Berichterstattung sozusagen verbrüdert und das Thema infolgedessen subjektiv verzerrt wahrzunehmen beginnt. Der Nachteil dabei war allerdings, dass eben jener Mensch, den die Medien zuvor geradezu gewaltsam zum Schweigen gebracht hatten, erneut keine Gelegenheit zur Darstellung seiner eigenen Sicht erhielt. Insofern freut es mich sehr, dass Eva Herman den damaligen Geschehnissen jetzt ein eigenes Buch gewidmet hat.




UPPS - MEIN ELTERLICHES HAUS TREIBWEG 39 - HEUTE IM BESITZ DER STADT HUSUM? ES IST ÜBRIGENS DAS SCHÖNSTE IN DIESER STRASSE UND WURDE HAUPTSÄCHLICH VON MEINER WENIGKEIT, WOLFGANG TIMM, HUSUM TREIBWEG 39, VON GRUND AUF SANIERT MIT ERHEBLICHEN AUCH FINANZIELLEN INVESTITIONEN.

Im Verlaufe dieses Buches streut sie immer wieder noch einmal ihre Thesen ein, für die sie vor einigen Jahren unter Beschuss geraten war. Diese Thesen kann man folgendermaßen zusammenfassen: Die feministische Ideologie muss in vielerlei Hinsicht kritisiert werden. Sie ist erstens latent frauenfeindlich, indem sie den Frauen eben nicht eine breite Palette von Wahlmöglichkeiten anbietet, sondern einseitig die persönlichen Lebensentwürfe von Feministinnen wie Alice Schwarzer propagiert, jedoch die Rolle der Hausfrau und Mutter als »fantasielos«, »untätig« und »beschränkt« massiv abwertet. (Oder um mit Johannes B. Kerner zu sprechen: »Die wahre Bestimmung der Weiblichkeit ist es doch nicht, zu Hause zu sitzen und die Kinder großzuziehen. Sondern die wahre Bestimmung der Weiblichkeit ist doch, ein voll anerkanntes Mitglied einer Gesellschaft zu sein.«) Vom Feminismus umschwärmt werden zweitens Frauen, die ohnehin bereits der (Medien-)Elite angehören (wie beispielsweise die von Herman als Beispiel herangezogene Senta Berger), vernachlässigt werden Frauen wie die typische Verkäuferin bei Aldi. Drittens führt diese Ideologie mit ihrer Glorifizierung der alleinerziehenden Mutter und mit der massenhaften Einrichtung von staatlichen Kinderkrippen, in die der Nachwuchs so frühzeitig wie möglich weggegeben werden soll, zu einer wachsenden Bindungslosigkeit und damit zu einem steigenden Narzissmus in unserer Gesellschaft. Und die feministische Propaganda hat viertens mit ihren männerfeindlichen Aspekten massiv zu einer Diffamierung und Diskriminierung von Männern (Stichwort »Jungenkrise«) beigetragen.


Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm, Husum-Schobüll: Der korrupte "Bürgermeister" Maaß, der im Jahr 2005, sich aufgrund von strafrechtlich relevanter Art Urkundenfälschung, angeblicher Lebenslauf-Leistungen seiner Person im Thomas-Hotel, Husum, die wahlvorentscheidende Sicherung des Husumer Kommerziums mit dem damaligen "KonCOHRSclan" sicherte - eben aufgrund vorsätzlicher Täuschung der gesamten Husumer Wählerschaft. Er gab dort Leistungen der Stadt Hamburg und seines Vorgesetzten einer Kleinstadt am niedersächsischen Speckgürtel als seine persönliche aus, die bewiesenermaßen von anderen stammt. Auf Kosten der Husumer steuerzahlenden Bürger genehmigte sich dieser aalglatte Mensch, Maaß, auch mal einen Dienstwagen für EUR 27.000,- und versuchte als Verwaltungschef der Kreisstadt Husum auch noch heimlich und hinterlistig das historische ALTE RATHAUS mit zentraler Stellung am Marktplaz total an der Husumer Bevölkerung vorbei zu verscherbeln. Dies bekamen jedoch insbesondere ältere Husumer mit und es folgte der Aufruhr der Entrüstung Sommer 2009 eben der Stimme des Volkes, so daß dieser Punkt, Verscherbeln des Rathaus der "Husumer Stadt-Clique" schnell wieder vorerst letztes Jahr von der Themenliste gestrichen wurde. Abschließend sei noch auf die ungeheuerliche Lüge und vorsätzliche Täuschung von alt eingesessenen Husumer Bürger in der "Gewoba-Siedlung" in Hockensbüll am Rand der Stadt Husum hingewiesen. Entgegen den ausdrücklich versicherten Auskünften des Verwaltungs-Chefs Maaß persönlich, erhielten alle Betroffenen, die dort teils seit 40 Jahren leben, ohne Vorwarnung eine fristlose Kündigung, damit das Gebiet auf einen Schlag komplett abgerissen wird und total neu erbaut wird, dann sicher nicht mehr zu erschwinglichen Mieten für bisherige Bewohner, denen sogar Massen-Obdachlosigkeit droht, da keine ausreichenden Alternativ-Wohnungen im gesamten Raum Husum erhältlich sind! Soweit zum Mythos alle Husumer sind nette Leute. Viele ja - einige jedoch eher Richtung kriminell!


Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm: Zur Zeit probiert man in meiner Auseinandersetzung mit dem Sozial-Zentrum in Husum, rechtsbehinderndes irres Hausverbot durch Herrn Maaß, es wiederholt mit dem nun erneuten Versuch einer amtlichen PSYCHIATRISIERUNG und schickte zum 1. April 2010 einen vom Kreis Nordfriesland Beauftragten zu mir als unangemeldeten Hausbesuch in mein Domizil "Haus Westküste" im schönen Husum-Schobüll. Der Typ sah aus wie der Freak im Emmerich-Kinofilm "Independence Day" in Area 51 bei den Alliens und den geborgenen UFOs. Ein völlig sinnloser Versuch mit meiner Person! Diesbezüglich wurde eine amtliche Psychiatrisierung schon mal im Jahr 1995 im Auftrag meiner Mutter Gudrung Timm, geboren 1926 auf Pellworm ergebnislos getätigt. Damals das gleiche Spiel in meinem damaligen Wohnort St. Peter-Ording. Es ging de facto nur darum, das von mir maßgeblich mit aufgebaute elterliche Haus in Husum, Treibweg 39, daß mir seit 1980 als Alleinerbe zugesagt wurde, hinter meinem Rücken mit Verstrickung von Ämtern in Husum zu verscherbeln.

Über all diese Thesen hätte man wunderbar kontrovers diskutieren können. Stattdessen geschah das, wovon Eva Herman in ihrem Buch berichtet: Zunächst wurde sie mit persönlichen Beschimpfungen und Herabsetzungen angefeindet, wobei ihre Gegner mehrfach so weit gingen, Hermans geistige Gesundheit in Zweifel zu ziehen. Alice Schwarzer lancierte in einer internen Emma-Rundmail gar eine Kampagne, die Herman ihren Job als Tagesschau-Sprecherin und damit ihre berufliche Existenz rauben sollte. In der nächsten Phase wurde Herman schrittweise in die Nähe des Nationalsozialismus gerückt: Alice Schwarzer erklärte in einem Spiegel-Interview zu Hermans Thesen, man müsse doch heute dem Führer kein Kind mehr schenken. Die unter dem Pseudonym »Thea Dorn« schreibende Publizistin Christiane Scherer versuchte in der Berliner taz, einzelne Sätze Hermans mit den Äußerungen nationalsozialistischer Ideologen in Übereinkunft zu bringen. (Die daraufhin folgende juristische Auseinandersetzung, so Herman, »endete für Thea Dorn mit dem klaren Verbot, Derartiges noch einmal zu schreiben«. Bezeichnenderweise berichteten die Massenmedien über dieses Urteil lieber nicht. Obwohl ich mich mit den fragwürdigen Praktiken Thea Dorns in diesen und anderen Fällen selbst schon gründlich beschäftigt habe, habe auch ich erst durch Hermans Buch von diesem Gerichtsentscheid erfahren. Immerhin erklärt dieses Verbot aber, warum ich den inkriminierten Artikel auf der Website der taz sowie der Autorin selbst später nicht mehr gefunden habe.) Und schließlich zitierte Barbara Möller vom Hamburger Abendblatt Eva Hermans Äußerungen bei einer Pressekonferenz dermaßen sinnentstellend, dass daraus der Eindruck entstand, Herman habe bestimmte Elemente des Dritten Reichs gelobt. Dass Möller die einzige von etwa 30 Journalisten war, die das Zitat so gehört haben wollte, strickte das NDR-Medienmagazin Zapp in einem Beitrag so zurecht, dass daraus ein großes Lob Möllers und ein impliziter Tadel für die anderen anwesenden Journalisten zu entnehmen war. Tatsächlich aber gibt es auch hierzu inzwischen ein eindeutiges Gerichtsurteil: Was Herman von Möller in den Mund gelegt worden war, sei falsch und entspreche nicht Hermans tatsächlichen Äußerungen auf der Pressekonferenz. Anderslautende Behauptungen sind ehrenrührig und dürfen deshalb nicht mehr weiterverbreitet werden.

Bis zum Vorliegen dieser und mehrerer ähnlich lautender Gerichtsurteile war die Rufschädigung indes bereits erfolgreich gewesen, weil sich zahllose Journalisten von einer Handvoll wohl stark ideologisierter Publizistinnen dazu anstiften ließen, Eva Herman wie eine Verbrecherin medial durchs Land zu jagen. Klarstellende und mit einigem finanziellen Aufwand erstellte Pressemitteilungen, in denen Herman den Medien eigens mitteilte, was sie tatsächlich gesagt hatte, wurden durchgehend ignoriert. Als Folge dieses ebenso brutalen wie öffentlichen Massenmobbings verlor Eva Herman ihre Anstellung beim NDR. Auch ihre Einladungen zu Lesungen, Vorträgen, Firmenmoderationen und anderen Veranstaltungen wurden reihenweise abgesagt.



Comment by W. Timm, Husum: Als ehemals auf das Land S-H Vereidigter, konnte ich als wissenschaftlicher Angestellter der Universität Flensburg im Zentrum für Genderforschung, als Mann allein unter Frauen die erschreckende Etablierung einer quasitotalitären Kultur durch Emma-Verdrehte Frauen, damals im Aufbau, im Jahr 1997 hautnah mit erleben. Inzwischen wurde dieses Zentrum für Genderforschung an der Universität Flensburg etabliert. Heute herrscht in zahlreichen Führungspositionen, egal ob mit Mann oder Frau besetzt und auch in untergeordneten Sachbearbeitungs-Positionen im Land Schleswig-Holstein, fast überwiegend nur Frauen, die in diesem totalitären Geist indoktriniert wurden. Es war somit kein Zufall, daß die erste Ministerpräsidentin Simonis und überhaupt der BRD damals, nicht gewählt, also direkt vom Volk nicht legitimiert, aufgrund des Rücktritts des gewählten MP Björn Engholm, als MP einfach nachrückte. 1993 holte Engholm ja auch sein persönliches Lügen-Kartenhaus in Bezug auf die Barschel-Affäre, also den ermordeten EX-MP Barschel Oktober 1987 in der Schweiz (übrigens um den Geburtstag von Carl Huter, der bahnbrechende naturwissenschaftliche Begründer der Original-Menschenkenntnis & Schönheitslehre. Carl Huter startete seine nicht akademische Menschenkenntnis in Kiel, damals noch mit Pseudonym. Ab 1941 startete die Totalvernichtung der bahnbrechenden Original-Menschenkenntnis in Nazi-Deutschland - Rettung jedoch über die Schweiz!. Also Stichworte: KIEL, Startpunkt Carl Huter und Endpunkt Uwe Barschel; SCHWEIZ, RETTUNG CARL HUTERs Menschenkenntnis und TOD MP UWE BARSCHEL! Die Nachricht vom MP-Tod erhielt ich in der Privatwohnung vom Landtagsabgeordneten Ingwersen auf Sylt in Kiefernweg 5, Westerland, wo ich damals das Haus noch mit meiner Mutter in deren Abwesendheit einhütete). Heute wird im nördlichsten Kreis von Schleswig-Holstein, also der Kreis Nordfriesland von diesem charakterlosen, sittenlosen, lieblosen "stalinistisch" gestählten, also vermännlichten "Frauen"-Geist beherrscht! Der gegenwärtige Ministerpräsident Harry Carstensen in Kiel stammt aus Nordfriesland! Beispielsweise 90% von Hartz IV Beziehern wurden und werden de facto unter das Existenz-Minimum gedrückt, die graue Masse findet dies noch gut, ohne sich bewusst zu sein, daß diese totalitäre Ausgrenzung, entmenschlichte Züge trägt, die pervertiert manchen sogar eine Art Lustgewinn verschafft, nicht bewusst: Diese totale Ausgrenzung / Vernichtung kann auch jeden noch Arbeitnehmer fundamental durch Arbeitsplatz-Verlust sofort voll und erbarmungslos selbst treffen! Genau der Mechanismus, den die wunderbare und wahrhaft große Frau Eva Herman so treffend in ihrem neuen, sehr lesenswerten Buch, schildert. CARL HUTER (1861-1912): DIE GROSSEN FRAUEN. AN DEN GROSSEN CHARAKTERVOLLEN, IDEALEN FRAUENNATUREN SIND DIE GROSSEN MÄNNER UND VÖLKER EMPORGEWACHSEN, AN DEN CHARAKTERLOSEN, LIEBLOSEN, SITTENLOSEN ZUGRUNDE GEGANGEN. Diese zeitlose Warnung vor 100 Jahren durch unseren Großmeister in Tradition von Albrecht Duerer trifft nun in voller Wucht in seinem negativen Aspekt der charakterlosen, lieblosen, sittenlosen Frauennaturen, exakt heute insbesondere in der fremdbestimmten Bundesrepublik Deutschland zu! Hier liegt der Kern der furchtbaren Kultur nachhaltig zerstörenden fundamental missverstandenen "Frauen-Emanzipations-Bewegung" mit ihrer Leitfigur "EMMA" - Schwarzer, die autobiografisch selbst tragischer weise keine Liebe als Kind erfahren hatte, und diese UNMENSCHLICHE LIEBLOSIGKEIT nun auf die gesamte Bundesrepublik maßgebend total verdreht negativ übertragen hat - MACHT OHNE LIEBE = KULTURELLE TOTALZERSTÖRUNG! Liebe Frauen-Welt - hieran gehen wir Männer elendig zugrunde und damit auch unser Volk. Das Land Schleswig-Holstein braucht nun keine Frauenbeauftragte mehr sondern dringend Männer-Beauftragte!


Das von Eva Herman in ihrem Buch Berichtete illustriert, wie sich mit dem Feminismus in unserer Gesellschaft eine quasitotalitäre Kultur etabliert hat. Meinungsfreiheit ist hier nicht mehr vorgesehen: Eine einzelne Person, die der feministischen Ideologie widerspricht, und sei es eine allseits bekannte und beliebte TV-Moderatorin, muss die soziale Vernichtung ebenso befürchten wie die Vernichtung ihrer beruflichen Existenz. Nachdem die erwähnten Gerichtsurteile ebenso wie ein von Herman in ihrem Buch vorgestelltes sprachwissenschaftliches Gutachten klarstellten, dass Herman mit keiner Silbe Aspekte des Dritten Reichs gelobt hatte, hätte sie vom NDR in Gestalt von Volker Herres, der für ihren Rauswurf offenbar verantwortlich war, eigentlich mit einer öffentlichen Entschuldigung wieder eingestellt werden müssen. Dass genau dies nicht geschah, zeigt nicht nur, wie sehr sich weite Teile unserer Medienlandschaft inzwischen von Fragen der Moral und des Anstands entfernt haben, sondern auch, dass die Verfemung Eva Hermans eben nur zum Schein mit vermeintlich rechtsradikalen Äußerungen zu tun hatte, und es in Wahrheit darum ging, Hermans Kritik an der feministischen Ideologie konsequent zu unterbinden. In diesem Zusammenhang berichtet Herman, dass es von ihrem damaligen Arbeitgeber entsprechende Maulkörbe bereits vor ihren bewusst oder versehentlich missverstandenen Äußerungen gegeben hatte.

Hermans neues Buch wirft wie die Vorgängerbände eine ganze Reihe unangenehmer Fragen auf: Wie ist es möglich, dass in einer nach außen scheinbar freien und offenen Gesellschaft eine Handvoll von Ideologinnen darüber entscheiden dürfen, was gesagt werden darf und was nicht? Wie kommt es, dass trotz den unsäglichen Erfahrungen, die unser Land mit totalitären Systemen gemacht hat, etliche Menschen ohne Not, sondern sogar mit sichtlicher Lust, an der massiven Ausgrenzung von Abweichlern teilnehmen? »Sie beleidigen und demütigen mich«, berichtet Herman über ihre Widersacher, »werden zum Teil unflätig, ausfallend. Zumeist handelt es sich bei dieser Spezies übrigens um Leute, die mir vor dem Eklat buchstäblich in den Hintern gekrochen sind.« Herman zitiert hier einige Äußerungen, die für die Betreffenden rückblickend eigentlich totpeinlich sein müssten – Äußerungen von Medienplappermäulern wie Susanne Fröhlich und Henryk M. Broder ebenso wie von dem inzwischen hoch umstrittenen Historiker Wolfgang Wippermann, der in der Johannes-B.-Kerner-Sendung, in der Herman öffentlich abgeurteilt werden sollte, eine besonders unrühmliche Rolle einnahm. Zuletzt verweist Herman auf den renommierten Totalitarismus-Forscher Prof. Dr. Ronald Grossarth-Maticek vom Europäischen Zentrum für Frieden und Entwicklung in Heidelberg, der in einer Analyse von Kerners Talkshow zu dem Ergebnis gelangte, dass der Moderator und die anderen Gäste der Sendung für ihr Gesprächsverhalten einen Wert erreichten, der knapp unter dem Durchschnitt von Altnazis liege, während Herman selbst sogar noch besser abschnitt als der Durchschnitt der Demokraten. Dass dem unbenommen etwa Spiegel, Stern und die Süddeutsche Zeitung, also Medien, die gerne als besonders liberal auftreten, sich nicht mit Eva Herman, sondern mit ihren Widersachern verbündeten, war ein im höchsten Maße erschreckender Offenbarungseid für unsere Medien.

Dabei stellt Eva Herman das ihr Widerfahrene in einen größeren Zusammenhang. So berichtet sie, dass schon in den 1970er-Jahren die jüdische Feminismuskritikerin Esther Vilar von Alice Schwarzer als »Faschistin« angefeindet wurde, woraufhin Vilar sogar Morddrohungen erhielt und von radikalen Feministinnen zusammengeschlagen wurde, bis sie schließlich aus Deutschland fliehen musste. Trotz solcher Erfahrungen lebt dieser Ungeist noch immer. So lässt die Berliner taz, die sich mit Thea Dorn bereits die Finger verbrannt hatte, mittlerweile von anderer Seite die immer stärker werdende Männerrechtsbewegung ins Zwielicht rechtsradikalen Gedankenguts rücken. In allen drei Fällen – bei Vilar, Herman und der Männerbewegung – sind die Vorwürfe gleichermaßen aus der Luft gegriffen. In beschämender Weise werden solche Unterstellungen augenscheinlich nicht deshalb herangezogen, um den notwendigen Kampf gegen Rechtsextremismus zu stärken, sondern weil man damit Meinungen am effektivsten ausgrenzen und verbieten zu können glaubt, die der herrschenden Ideologie zuwiderlaufen, aber trotz beharrlichen Totschweigens in den Medien irgendwann nicht mehr ignoriert werden können. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit dieser Kritik muss vermieden werden, weil man diese Debatte verlieren dürfte. Feminismuskritik ist eben Autobahn in Deutschland – das geht einfach nicht.

Welche Folgen hatte der »Fall Eva Herman« nun für unsere mediale Kultur? Zunächst einmal hat sich die Pressekrise auch infolge des vielerorts stillschweigend geltenden Mottos »skandalisieren statt recherchieren« weiter verschärft. Die Skepsis und die Distanz der breiten Bevölkerung gegenüber den traditionellen Medien ist inzwischen so groß wie nie zuvor. Dieser Unmut zeigte sich nach der Kampagne gegen Eva Herman in zigtausenden empörten Zuschriften an die Sender und Redaktionen, vor allem aber auch in unzähligen Foren, Blogs und Websites im Internet. Das ZDF entschied sich dazu, wegen des anhaltenden Protestes seiner Zuschauer noch Monate nach der Kerner-Sendung sein eigenes Diskussionsforum zur Sendung zu schließen. Eva Herman hatte hingegen allein bis Ende 2007 über 45.000 Briefe erhalten, die sie in ihrer Haltung unterstützten. Und ihr neuestes, hier von mir besprochenes Buch entwickelt sich, obwohl es von den traditionellen Medien erwartungsgemäß totgeschwiegen wird, noch Jahre nach dem Eklat zu einem Bestseller.

Und das völlig zu Recht. Die Wahrheit und ihr Preis liest sich teils wie eine Realität gewordene Neufassung von Heinrich Bölls Klassiker Die verlorene Ehre der Katharina Blum, teils wie ein Thriller, den man kaum aus der Hand legen kann. Das verwundert nicht, geht es doch auch im typischen Thriller darum, wie ein unschuldiges Individuum von einflussreichen, aber schwer durchschaubaren Mächten immer gnadenloser gehetzt und in die Enge getrieben wird. Nur handelt es sich hier eben um die Wirklichkeit, was bedeutet, dass wir alle darauf Einfluss nehmen können, die Dinge zum Positiven zu wenden. Wir spielen den wahren Rechtsradikalen in die Hände, erklärt Eva Herman immer wieder, wenn wir reale Probleme in den Medien stur tabuisieren, bis sich nur Rechtsextremisten ihrer annehmen. Umgekehrt gibt es inzwischen viele echte Rechtsradikale, die den unsäglichen Umgang mit Eva Herman als Steilvorlage dafür nutzen, sich als von politisch korrekten Medien verfolgte Opfer zu inszenieren. Redaktionen, die jetzt vor echten rechtsextremen Tendenzen warnen, werden nicht mehr ernst genommen, wenn ihnen zuvor keine Formulierung scharf genug gewesen war, um Eva Herman zur Wiedergängerin Hitlers zu fantasieren. Mit gründlicher und seriöser journalistischer Arbeit statt mit hysterischen Vorverurteilungen hätten sich viele der geschilderten Entwicklungen verhindern lassen. Wenn unsere Medienmacher nicht weiter massiv Leser und Zuschauer verlieren wollen, dann ist es an der Zeit, dass sie an die Stelle persönlicher Diffamierungen wieder eine ernsthafte Sachdebatte treten lassen – und zwar auch wenn es um eine kritische Auseinandersetzung mit den heiligen Kühen der 68er-Bewegung geht, die in unseren Medien inzwischen den Ton angibt. Für einen solchen fairen Umgang auch mit kritischen Stimmen leistet Die Wahrheit und ihr Preis ein wichtiges Plädoyer.

Mittwoch, 07.04.2010
© Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg

Es dürfte außer Frage stehen, dass den in meinem Buch erwähnten Medien die Veröffentlichungen über ihre gnadenlose Vorgehensweise nicht besonders gefallen werden. Denn eines ist klar: Während die sogenannten Journalisten, ohne mit der Wimper zu zucken, einerseits einen Menschen monatelang öffentlich jagen und hinrichten, plagt sie andererseits eine überraschende Sensibilität, wenn es um ihre eigenen Belange geht. Es würde mich daher nicht wundern, wenn hier die Gerichte bemüht werden, um die Verbreitung des Buches mit allen Mitteln zu verhindern. Ich hoffe sehr, dass so viele Menschen wie möglich meine vollständige Version der Geschehnisse lesen können, bevor sie unter juristischen Auseinandersetzungen begraben wird.

Mit herzlichen Grüßen
Eva Herman

Anmerkung: Das neue Werk Eva Hermans ist auch als Hörbuch erschienen.














Donnerstag, 25.03.2010
© Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg








Edited by Medical-Manager Wolfgang Timm, Husum-Schobüll