Mittwoch, 28. April 2010

EURO-CRASH GREECE/GRIECHENLAND & PORTUGAL. EXPLOSIVER NÄCHSTER EU-CRASH-KANDIDAT IST SPANIEN/SPAIN/ESPANA (HELIODA1)












Flächenbrand: Nach dem Crash in Griechenland und Portugal kommt der nächste finanzielle GAU für die EU nun in Spanien

Udo Ulfkotte
In diesen Tagen schauen Politiker und Journalisten wie gebannt auf Griechenland und Portugal. Man hat nicht die geringste Ahnung davon, wie man diesen bankrotten Staaten dauerhaft finanziell aus den Geldtöpfen der "reichen" EU-Mitgliedsstaaten helfen könnte. Nun hat Spanien Zahlen veröffentlicht, die offenbar noch niemand zur Kenntnis genommen hat. Die EU (also die europäischen Steuerzahler) sollten sich schon einmal Gedanken darüber machen, wie sie nach Griechenland und Portugal gleich auch noch Spanien aus dem Sumpf ziehen wollen...

Unlängst haben wir in der Druckausgabe von »KOPP Exklusiv« über geheime Vorbereitungen für den Druck neuer Geldnoten im Euro-Raum berichtet. Nun geht der Wahnsinn in eine neue Runde: In Spanien ist geschehen, was die EU und Spanien noch vor wenigen Wochen für angeblich "unmöglich" gehalten haben: Die Arbeitslosigkeit der Bevölkerung ist auf mehr als zwanzig Prozent gestiegen. Spanien hat nur die Hälfte der Bevölkerung Deutschlands, aber eine Million mehr Arbeitslose (derzeit nach offiziellen Angaben der Statistikbehörde 4,6 Millionen). Die Zahlen standen für wenige Minuten auf der Internetseite der nationalen Statistikbehörde, wurden dann offline genommen. Denn die Folge wäre wohl eine sofortige Herabstufung der spanischen Kreditwürdigkeit gewesen.


Spanien hat ein größeres Haushaltsdefizit als das bankrotte Portugal, muss inzwischen im Staatshaushalt mehr für Arbeitslose ausgeben als für Renten. Jeder zweite Jugendliche ist in Spanien arbeitslos. Die bankrotte sozialistische Regierung wirft nun das letzte Geld aus dem Fenster: Mit mehreren Milliarden Euro will die Regierung allein den Bausektor stützen, vor allem Wohnungen sollen neu gebaut oder rennoviert werden, um den Menschen wieder Arbeit zu verschaffen. Dabei stehen ganze Stadtviertel leer, weil man in der Vergangenheit zu viele Häuser gebaut hatte. Weitere Milliarden sollen in Bahn- und Straßenbauprojekte investiert werden.


(Muchos besos/Lieben Gruß an meinen spanischen Sohn Jorge in Madrid! Schön daß mein Sohn Arbeit hat!)

Dabei ist Spanien schon jetzt - ebenso wie Griechenland und Portugal - bankrott. Das Haushaltsdefizit von offiziell 11,2 Prozent ist schlicht erlogen. Man hat in Madrid ebenso getricktst und gelogen wie in Athen. Selbst der IWF schätzt das spanische Haushaltsdefizit auf fast 13 Prozent. In Wahrheit ist es allerdings noch viel höher, weil beispielsweise die spanischen Kommunen seit Monaten schon Rechnungen für Arbeiten von privaten Unternehmen, die längst erledigt wurden, nicht bezahlen und diese einfach vor sich herschieben. Irgendwann müssen sie verbucht werden. Das ist aber nur eines von vielen Beispielen für spanische Tricksereien. Irgendwann in diesem Jahr crasht auch Spanien.


Die Arbeitslosigkeit ist im Crashland Portugal derzeit weniger als halb so hoch wie in Spanien. Und das Haushaltsdefizit ist in Portugal mindestens drei Prozent geringer als in Spanien. Aber Spanien hat derzeit die EU-Ratspräsidentschaft inne. Und deshalb werden die EU-Bürger erst Ende Juni/Anfang Juli 2010 erfahren, dass auch Spanien völlig am Ende ist und gigantische Finanzspritzen aus EU-Staten wie Deutschland benötigt. Man wartet mit der Verkündung dieser Nachricht aus reiner Höflichkeit bis zum Ende der spanischen EU-Ratspräsidentschaft. Wahrscheinlich würden die deutschen EU-Bürger die Nachricht derzeit auch nicht verdauen können. Denn in Deutschland ist kein Geld mehr vorhanden, um die Schlaglöcher auf den Straßen vom letzten Winter zu flicken. Aber der deutsche Michel wird demnächst beispielsweise die Sanierung des spanischen Straßennetzes und die Rennovierung spanischer Wohnungen mitbezahlen dürfen.

Und dann wird der deutsche Michel auch irgendwann in diesem Jahr erfahren, dass auch die östlichen EU-Staaten crashen, weil dort Euro-Milliardenkredite von westlichen Banken bereitwilligt verteilt wurden, die die Staaten nun nicht mehr zurückbezahlen können. Es gibt noch unendlich viele Aufgaben für die deutschen Steuerzahler. Und die Deutschen können sich schon einmal Gedanken darüber machen, welche Inseln sie künftig im Gegenzug haben möchten: Griechische Inseln, portugiesische Inseln, spanische Inseln, baltische Küstengebiete...



Politiker der großen "Volksparteien" behaupten derzeit, das alles komme jetzt "völlig überraschend". Gehen Sie deshalb einfach einmal ins Archiv des Kopp-Verlages zurück und lesen Sie diesen Artikel, dann wissen Sie, wie genau diese Politiker SIE für dumm verkaufen. Der Artikel erschien im Februar 2009 - vor weit mehr als einem Jahr...:

"17 Seiten umfasst ein als »streng geheim« eingestuftes internes Papier der EU-Kommision in Brüssel, in dem ungeschminkt die Wahrheit über die desolate Wirtschaftslage im Finanzsystem beschrieben wird. Danach gibt es derzeit bei europäischen Banken faule oder derzeit unverkäufliche Wertpapiere im Wert von 18,1 Billionen Euro. Nicht Milliarden, nein – Billionen. 44 Prozent aller Vermögenswerte europäischer Banken sind demnach derzeit »faul«. Seit Februar 2003 – also seit genau sechs Jahren – wusste die Bundesregierung schon um die wachsenden faulen Vermögenswerte und um die daraus resultierenden Risiken. Das ist für jeden per Mausklick einsehbar. Getan hat sie nichts."


Griechenland ist jetzt keinen Pfifferling mehr wert!
GRIECHENLAND IST JETZT KEINEN PFIFFERLING MEHR WERT!
Michael Grandt
Das Rating der Hellenen stürzt auf Ramsch-Niveau ab und jetzt rutscht auch noch Portugal an den Rand des Abgrunds. Die Märkte wittern Blut und die Bundesregierung feilt in Windeseile an einem »Gesetz zur Erhaltung der Stabilität der Währungsunion«. Sparer, seid wachsam!

Griechenlands Standard-&-Poor‘s-Rating (S&P) fällt von »BBB+« auf »BB+« und damit unter die »spekulativen Grade«. Das heißt im S&P-Jargon: »Schuldner bietet unzureichende finanzielle Sicherheit. Das Engagement enthält spekulative Elemente. Das Standing ist mäßig und insbesondere bei langfristigen Verpflichtungen nicht voll gesichert und empfindlich gegenüber negativen ökonomischen Umweltentwicklungen.« (1)

Wenn nun auch die anderen Ratingagenturen nachziehen, dann akzeptiert die Europäische Zentralbank keine griechischen Staatsanleihen mehr als Sicherheit, was kurzfristig im griechischen Bankensystem zu einer Liquiditätskrise führen und zu Bankausfällen führen könnte. Also noch einmal im Klartext: Keine Bank der Welt (einschließlich der EZB) würde einem solchen Schuldner noch Geld leihen, außer den Euro-Ländern mit dem die Hauptlast tragenden Deutschland. Griechenland ist seit gestern keinen Pfifferling mehr wert und wir werden unser Geld nie wieder sehen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Auch das Rating von Portugal wurde von Standard & Poor‘s um zwei Stufen von »A+« auf »A–« und »fallende Tendenz« heruntergestuft. Damit steht auch Portugals Bonität auf der Kippe und das Land muss sich dramatisch mehr anstrengen, um nicht bald das zweite Griechenland zu werden. »Unser Land muss auf diesen Angriff reagieren«, sagte Portugals Finanzminister Fernando Teixeira dos Santos. (2) »Die Märkte wittern Blut«, warnte Charles Diebel, Chef-Zinsstratege von Nomura. (3)

Die Lage hat sich derart verschärft, dass die derzeit laufenden Verhandlungen der Athener Regierung mit dem IWF und der EU-Kommission über ein Sparpaket für 2011 und 2012 bereits am 2. Mai abgeschlossen werden sollen. Am 4. Mai sollen die Euro-Finanzminister per Telefonkonferenz das Verhandlungsergebnis bewerten. Dann könnte das griechische Parlament am 6. und 7. Mai über ein dreijähriges Sparprogramm abstimmen. Geht alles glatt, kann die erste Tranche des Hilfskredites dann vor dem 19. Mai ausgezahlt werden. An diesem Tag braucht Griechenland dringend 8,5 Milliarden Euro für eine fällige Staatsanleihe.

Auch in Deutschland ticken die Uhren schneller als sonst: In Windeseile wurde ein aus nur zwei Paragrafen bestehender Gesetzentwurf mit dem selbstredenden Titel »Gesetz zur Erhaltung der Stabilität der Währungsunion« erarbeitet, der schnell durch das Parlament gepeitscht werden soll. Sparer, seid wachsam!


Der Kommentar des Nachrichtenmagazins Focus bringt es auf den Punkt:

»Mit Schuldenübernahmegarantien für einen fremden Staatshaushalt, dem griechischen, auf Basis eines auf die staatseigene KfW zugeschnittenen ›Ermächtigungsgesetzes‹ (›Gesetz zur Erhaltung der Stabilität der Währungsunion‹ wird es wohl heißen) – da sollten die Deutschen spitze Ohren kriegen. Ermächtigung heißt in der deutschen historischen Erfahrung: am Parlament, am Souverän, am Volk vorbei, das sich dafür höchstselbst zu entmündigen hat. Für die Regierung wird es dann künftig ein Leichtes sein, über Garantien für griechische Kreditierung von neuerdings als ›Ramschpapiere‹ eingestuften griechischen Anleihen wieder einmal den deutschen Steuerzahler in die Pflicht zu nehmen, was dann demnächst nicht einmal mehr im Deutschen Bundestag debattiert werden muss. Unglaublich, was die mit uns machen!« (4)
__________

(1) http://www.ratingnetwork.com/Ratingskala.pdf
(2) http://www.cash.ch/news/alle/jetzt_ist_griechenland_junkbondland-902051-448
(3) Ebd.
(4) http://www.focus.de/finanzen/news/neues-ermaechtigungsgesetz-griechenland-kommentar_2688546.html

Mittwoch, 28.04.2010
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Ein Mensch also, der ein feines, hochgewölbtes Oberhaupt hat, dessen höchste Höhe in der Scheitelzone liegt, der dazu noch einen entsprechenden Augenausdruck hat und eine feine Haut, ist immer wieder mit der Klärung der Fragen nach Gott und der Welt befasst und begreift sich als ein damit befasstes Wesen.
Wie kann man das verstehen ?
Die Fragen nach dem Sinn des Daseins werden hier erwogen und führen bei einer entsprechenden Ausprägung des Oberkopfes zum Urvertrauen in das Dasein.
Es wird erkannt, dass das Universum nicht selbstverständlich ist, sondern einen Grund hat, einen Quell des Daseins und Lebens, aus dem alles hervorgeht, eine Kraft, die alles durchwaltet und die hoffen und glauben lässt, dass das Ganze letztlich einen Sinn hat. Daraus wächst das Urvertrauen zum Dasein und zum Gang der Geschichte, in dem sich das Individuum eingebunden erfährt.










Edited by Medical-Manager Wolfgang Timm, Husum-Schobüll