Sonntag, 28. Februar 2010

HUTER. (3) AUS EIGENER KRAFT. VON PINSEL UND PALETTE ZUR NATURWISSENSCHAFT UND PHILOSOPHIE - PHYSIOGNOMISCHE PSYCHOLOGIE & SCHÖNHEITSLEHRE (HELIODA1)













BERICHT DES BERGWERKS- UND PLANTAGENBESITZERS GEORG KRIEGER ÜBER PSYCHOLOGISCHE, PHYSIOLOGISCHE FESTSTELLUNGEN CARL HUTERs AUF GRUND SEINES PSYCHO-PHYSIOGNOMISCHEN UNTERSUCHUNGSSYSTEMS.






Dieses neue Untersuchungssystem birgt nicht allein eine praktische Psychologie, sondern auch eine vorzügliche Gesundheits- und Krankheits-, Lebens- und Reaktions-Diagnose in sich.


Herr Wolfgang Timm ist in BRAUNSCHWEIG geboren!





BERICHT VON DEM ERSTEN HANNOVERISCHEN REPORTER UND SKEPTISCHEN KRITIKER, HERRN HERMANN LÖNS IN HANNOVER, ÜBER CARL HUTER UND SEINE EMINENTE BEGABUNG






Herr Schriftsteller Löns ist aus einem Skeptiker ein überzeugter Anhänger der Huterschen Psycho-Physiognomik, Psycho-Physiologie und Psycho-Diagnose geworden.

EINLADUNG DES HANNOVERSCHEN KÜNSTLERVEREINS ZU WEITEREN ÖFFENTLICHEN VORTRÄGEN.




DIE GUTE AUFNAHME DER HUTERSCHEN WISSENSCHAFT UND VORTRÄGE IM ARBEITER-VEREIN ZU HANNOVER IM MÄRZ 1894.








BERICHT ÜBER DIE WARME AUFNAHME UND DIE ERFOLGE DER 1893 UND 1894 IN HANNOVER ABGEHALTENEN LEHRKURSE.







ERSTER BERICHT AUS DER NORDHÄUSER ZEITUNG VOM 24. JULI 1894 ÜBER EINEN VORTRAG.

(VORTRAG) Der Direktor der KALLISOPHISCHEN GESELLSCHAFT bezw. Des Vereins für PRAKTISCHE WELT- UND MENSCHENKENNTNIS, SCHÖNHEITSPFLEGE UND HEILKUNDE, Herr CARL HUTER aus Hannover, hielt gestern Abend im Restaurant „zum Dom“ einen Vortrag über PHYSIOGNOMIK, zu welchem sich leider nur eine geringe Anzahl Zuhörer eingefunden hatten. Der Vortrag, welcher daß Thema „LEIB UND SEELE IM LICHTE DER MODERNEN FORSCHUNG, DIE NEUE AUGENDIAGNOSE UND GESICHTSAUSDRUCKSKUNDE“ behandelte, war hochinteressant und Mitternacht vorüber, ehe die Versammlung sich mit dem Bewußtsein, etwas außergewöhnlich Lehrreiches gehört zu haben, trennte.

Plan der Iris in 33 jähriger Lebensarbeit von Carl Huter gefunden [Hinzugefügt]

Wenn schon Anfangs noch Zweifel und Ungläubigkeit bei den Zuhörern gewesen sein mag, so verwandelten sich diese in Staunen und Verblüffung, als der Redner die praktischen Beweise für seine Theorie brachte, indem er fast allen anwesenden Herren aus Körperbau, Mimik, Bewegung, Teint, Sprache und Schädelbau, ein Verzeichnis ihrer Charaktereigenschaften, Gesundheits-Verhältnisse, ect, gab, die mit nur geringen Abweichungen von den betreffenden Herren als wirklich vorhanden zugegeben werden mußten und die zur Anwendung für das praktische Leben höchst wichtig werden können. Mit dem Ausdruck des lebhaftesten Dankes verabschiedete sich die Versammlung vom Herrn Direktor Huter, welcher seinerseits versprach, im Herbst d. J. wieder zu kommen und einen Unterrichts-Kursus in der Gesichtsausdruckskunde hier einzurichten, welcher durch Zeichnungen und an lebenden Personen erläutert werden soll.

Der Direktor Carl Huter aus Hannover hielt am Donnerstag und Sonnabend im Rumme´schen Gasthofe Abend.Soireen ab, in welchem er das Verhältnis des Leibes und der Seele zu einander nach seinem NEUEN SYSTEM des Näheren auseinandersetzte. Es ist nicht zu leugnen, daß dieses psycho-physiologische System, wie er es nennt, vieles für sich hat. Nach Beendigung der Ausführungen des Herrn Huter stellten sich mehrere der Anwesenden demselben als Beobachtungsobjekte zur Verfügung, und ermittelte der Herr in kurzer Zeit aus der Augen-, Gesichts- und Kopfbildung die Talente, Anlagen, Krankheiten oder Schwächen der Betreffenden und zwar häufig sehr genau.

Der erste Vortrag gibt Kunde, daß Carl Huter sein eigenes System der Augendiagnose mit angewendet hat. – Aus dem zweiten Vortrag ist bekannt, daß der große PSYCHO-DIAGNOSTIKER einem ihm unbekannten Herrn innerhalb 30 Sekunden die gleiche Diagnose stellte, die ihm Professor Villroth-Wien nach zweitstündiger Untersuchung gestellt hatte.
Der zweite Bericht entstammt einer Zeitung vom Nordharz über einen Vortrag in Lutter am Harenberge.

GOSLARSCHE ZEITUNG

BERICHT VON DEM BERÜHMTEN PSYCHIATER DR. MED. SERVAES, EINEM SCHÜLER VON GEHEIMRAT PROF. DER. MED. FLECHIG IN LEIPZIG, IN DER GOSLARSCHEN ZEITUNG VOM 29. SEPTEMBER 1894.


DRITTES BLATT.
Lokal-Nachrichten.
Goslar, den 29. September [1894]
Die Leimbach-Feiern wurden am gestrigen Abend mit dem, wie ergeben um 1/2 8 Uhr beginnenden, wirklich großartigen Fackelzug, wie ihn in solcher Ausführung die Stadt Goslar wohl noch nicht gesehen hat, eröffnet. In Begleitung zweier Musikkapellen bewegte sich der malerisch imposante Zug durch die vorbezeichneten Straßen rech dem Laufe ins XXX der XXX Realgymnasium uns Carl Fröhlich in sehr XXX, tiefempfundenen Worten der Liebe und Verehrung der Schüler aufforderte, ihre Gefühle in einem begeistert aufgenommenen „Hoch“ auf den allzeit liebevoll nachsichtigen Lehrer und Erzieher auszudrücken. Nachdem Herr Provinzialschulrat DR. LEIMBACH in herzlichen Worten seinen Dank für die ihm gewordene Ovation ausgesprochen und betont hatte, daß die ihm von dem Vorredner nachgerühmten Verdienste zum größten Teile den stets wohlwollenden Behörden, besonders dem Magistrat als Patron der Anstaltsgebührten, forderte er die Teilnehmer zu einem ebenfalls begeistert ausgebrachten „Hoch“ auf die STADT GOSLAR und ihr Realgymnasium und Gymnasium auf. Hierauf begab sich der Zug nach dem Schulhof, woselbst nach entsprechender Ansprache des Herrn PROF. DR. HILMER ein Hochruf dem Vaterland dargebracht und das Lied „DEUTSCHLAND ÜBER ALLES“ gesungen wurde, worauf unter den Klängen des „Gaudeamus igitur“ das Infaflammenwerfen der Fackeln und die Auflösung des Zuges erfolgte.

Der Abschied von Lehrern und Schülern fand nunmehr heute früh nach Schluß des Unterrichts in der Aula der Anstalt statt, bei welch so recht das innige Verhältnis zwischen dem scheidenden Chef und seinen Schülern zum Ausdruck kam. Nach dem gemeinsamen Liede „Bis hierher hat uns Gott gebracht“ und dem Vorlesen eines Psalms, sowie nach einem prächtigen Liedervortrag des Schülerchors nahm HERR PROFESSOR SCHULZEN das Wort um im Namen der Lehrer und Schüler herzliche Worte des Abschieds an den Scheidenden zu richten, wonach er ein künstlerisch schönes Album, in Lederschnittarbeit hergestellt, mit den Photographien förmlicher Lehrer der früheren und jetzigen, die unter dem 18 jährigen Direktorat Leimbachs gearbeitet haben, als Andenken an seine Mitarbeiterin und seine hiesige segensvolle Tätigkeit überreichte. HERR SCHULRAT LEIMBACH erwiderte tiefbewegt, wobei er betonte, daß es ihm nunmehr zum letzten Male vergönnt sei, an liebgewonnener Stätte zu stehen und zu seinen Schülern zu sprechen. In einem Rückblick auf die Zeit seiner hiesigen Arbeit führte er unter Anderem aus, daß er im Ganzen 1875 Schüler unterrichtet bezw. Unter seiner Leitung gehabt habe, wovon er 1530 aufgenommen. Vom Realgymnasium schieden unter ihm 200 Abiturienten (durchschnittlich 11 in jedem Jahre), vom Gymnasium, seit 1858, verließen 95 Schüler die Anstalt mit dem Zeugnis der Reife, im Durchschnitt 16. Er gedachte der Mühen und Sorgen um das Gedeihen der Schüler seiner Anstalt, wobei er stets von seinen Lehrern volle Unterstützung genossen habe. Diesen sprach er seinen innigsten Dank für ihre Mitarbeit aus, und bat sie um treues Gedenken, welches er in weiter Ferne seiner Anstalt stets bewahren werde. Er hoffe, seiner Schule wieder näher sein zu können. Den Schülern rief er im Weiteren ernste Mahnungsworte zu, wobei er sie auf die mühevolle Arbeit des Lehrers hinwies und sie bat, doch immer zu bedenken, daß die Tätigkeit des Lehrers in der Liebe zu der Jugend und der Sorge um deren geistige und sittliche Erziehung wurzeln. Die Jugend in der Liebe zum Elternhaus und zum Vaterland in steter Gottesfurcht für die vielfachen Mühen und Gefahren des Lebens stark zu machen sei der wichtigste Teil des Lehrerberufes und er hoffe, daß die Schüler ihre Dankbarkeit hierfür durch Vertrauen und zielbewußtes Arbeiten bestätigen würden, um dereinst als treue Arbeiter, Jeder an seinem Platze, der Gesamtheit und dem Vaterlande ihre Kräfte widmen zu können, den Segen des Herrn in einem innigen Gebete hierfür erstehend. Nachdem sodann der Schülerchor „Es ist bestimmt in Gottes Rat“ gesungen, trat der Primus jeder Klasse vor um im Namen seiner Klassenbrüder dem verehrten Direktor Dank und Abschiedsworte auszusprechen. Ein allgemeiner Gesang beendete sodann die erhebende, wohl allen XXX jetzt.


Über dem neulichen Vortrag des HERRN CARL HUTER aus Hannover schreibt uns ein als Zuhörer anwesend gewesener Arzt: „Verflossenen Mittwoch Abend um 8 1/2 Uhr hielt HERR DIREKTOR C. HUTER aus Hannover im Saale des hiesigen Bürgergartens einen Vortrag über PHYSIOGNOMIK und verwandten Disziplinen. Man mag über die zu Grunde liegenden Theoreme, welche Herr H. in einstündigem Vortrage historisch entwickelte, eine Ansicht haben, welche man wolle, die PRAKTISCHE SEITE DER DISZIPLIN BOT DES INTERESSANTEN SO VIEL, DASS ALLEIN IHRETWEGEN EINE ZAHLREICHERE BETEILIGUNG DER GEBILDETEN KREISE GOSLARs WÜNSCHENWERT GEWESEN WÄRE. Mit geradezu verblüffender Genauigkeit wußte Herr H. nach kurzer aber eingehender Prüfung des äußeren Menschen, mit wenigen markanten Strichen den inneren Menschen zu zeichnen, indem er dessen hervorragendste Charaktereigentümlichkeit zusammenstellte, aber auch die kleinen feinen Züge, die so gern in den Falten des Herzens verborgen werden, an das Tageslicht zog. Aber nicht nur das, er sagte jedem, der sich ihm zur Beurteilung überließ, mit erstaunlicher Sicherheit, wozu er am meisten befähigt sei, und wohin seine Neigungen und Wünsche am intensivsten strebten. Am überraschendsten jedoch waren dem Schreiber dieser Zeilen die Einblicke, die HERR [HUTER] in die INDIVIDUELLEN PHYSIOLOGISCHEN UND PATHOLOGISCHEN VORGÄNGE gewann, indem er dem Betreffenden z.B. Angaben über seinen Schlaf, seine Verdauungstätigkeit, seine Herztätigkeit machte oder ihn zu dem einen aufforderte vor dem anderen aber warnte, weil bei ihm eine Veranlagung zu Lungenkrankheiten oder dgl. Bestände. Dabei ist es nicht ein Mal vorgekommen, daß Herr H. sich in seiner „DIAGNOSE“ irrte. Hervorzuheben möchten wir noch zum Schlusse, daß es sich nicht um „Schwindel“ und nicht um „Zufall“ handeln konnte, da Herr H. bei Sämtlichen sich ihm zu Beurteilung überlassenen Personen, die ihm natürlich völlig fremd waren, mit erstaunlicher Sicherheit das Richtige traf.






CARL HUTERS TÄTIGKEIT AUF DEM GEBIETE DER HEILKUNDE, SEINE BEGRÜNDUNG DER WISSENSCHAFTLICHEN KRANKENPHYSIOGNOMIK UND EINER DARAUF AUFGEBAUTEN NEUEN HEILWISSENSCHAFT.
Es ist als wenn ein merkwürdiges Geschick oder als ob die waltende Hand der Vorsehung das Leben dieses Mannes gerade so geleitet habe, daß er sich in seiner Jugend nicht in einer bestimmten Berufstätigkeit dauernd betätigen konnte, sondern daß er eine möglichst vielseitige Ausbildung in seinen Hauptfächern erreichen sollte, wodurch er später Außergewöhnliches in seinen Forschungsresultaten zu leisten in den Stand gesetzt war.

Entdeckungen [Hinzugefügt]

Durch verschiedene an ihn herantretende, zwingende äußere Umstände in Verbindung mit einem unwiderstehlichen Trieb, im Streben nach einer möglichst erreichbaren Allvollkommenheit, in der Erkenntnis der Wahrheit gerade über alle jene Grenzfragen der Psychologie, Philosophie, Naturforschung, Menschenkenntnis und die letzten Dinge der Welt, die bis dahin noch wenig geklärt waren, suchte er nicht nur das Normale, das Sichtbare, das Gesunde und Schöne der Natur, nein auch das Unsichtbare, das Geheimnisvolle, das Kranke, das Abnorme und das Dekadente als gleichwertige Studienobjekte bei seinen Forschungen auf.
Was CARL HUTER auf dem GEBIETE DER CHARAKTERDIAGNOSE und seiner psycho-physiognomischen Unterrichtskurse, sowie seiner öffentlichen Vorträge schon früh in seiner Jugend geleistet hat, davon legen die ORIGINALBERICHTE Zeugnis ab.
Obwohl er damals schon ein vollendeter Meister auf dem Gebiete der PSYCHODIAGNOSTIK UND WISSENSCHAFTLICHEN PSYCHO-PHYSIOGNOMIK [PHYSIOGNOMISCHE PSYCHOLOGIE] war, hielt er es für seine Pflicht, auch noch die abnormen Körper- und Seelenzustände des Menschen und ihre physiognomischen Zeichen zu studieren und somit beschäftigte er sich von dieser Zeit an mit KRIMINAL-ANTHROPOLOGISCHEN STUDIEN, mit KRANKENPHYSIOGNOMIK und OKKULTER PSYCHOLOGIE, wie Somnambulismus, TELEPATHIE, HELLFÜHLEN, HELLSEHEN, mit UNTERSUCHUNGEN ÜBER DIE LEBENSKRAFT und über DAS EMPFINDUNGSVERMÖGEN DER MATERIE.

Krankenphysiognomik [Hinzugefügt]

In mehreren seiner öffentlichen Vorträge, in denen er über diese seine Arbeiten berichtete, wurde man auf seine hervorragenden Fähigkeiten, insbesondere die in der KRANKEN-PHYSIOGNOMIK, aufmerksam und er wurde schließlich veranlaßt, eine Abteilung für Krankenbehandlung in einem Kurhause bei Hannover nach seinem System einzurichten.

Heilwissen [Hinzugefügt]

Er übernahm darauf die Kurleitung über die Patienten dieses Kurhauses und außerdem auch die eines Kurbades in Hannover. Er ließ seine Patienten volle freie Ärztewahl und schrieb die Resultate der Erfolge und auch Mißerfolge der einzelnen Heilmethoden bei den verschiedenen Patienten und Krankheiten nieder. Er kam hierbei zu dem überraschenden Resultat, DASS GEWISSE NATURELLTYPEN MEHR AUF HOMÖOPATHISCHE, ANDERE AUF ALLOPATHISCHE, WIEDER ANDERE AUF NATURHEILMETHODE, NOCH ANDERE AUF PHYSISCHE MITTEL GUT REAGIEREN, ALLE ANDEREN MITTEL ABER AUF DIESE TYPEN EINE UNGÜNSTIGEN EINFLUSS UND EINE VERSCHLECHTERUNG DES LEIDENS HERVORRIEFEN. AUFGRUND DIESER BEOBACHTUNGEN KAM ER ZU DER ÜBERZEUGUNG, DASS ES EIN IRRIGER WAHN SEI, ALLE MENSCHEN NUR NACH EINER BESTIMMTEN METHODE, Z.B. NUR MIT ALLOPATHIE ODER MIT WASSERBEHANDLUNG ODER MIT SUGGESTION ODER GAR HYPNOSE BEHANDELN ZU WOLLEN UND DASS DER GANZ STREIT UM DIE HEILMITTEL ZWISCHEN ALLOPATHEN, HOMÖOPATHEN, NATURHEILANHÄNGERN UND PSYCHOPATHEN VOLLSTÄNDIG ÜBERFLÜSSIG UND GÄNZLICH UNWISSENSCHAFTLICH SEI UND DASS AUF DIESEM WEGE SICH NIEMALS EINE IDEALE HEILWISSENSCHAFT DER ZUKUNFT HERAUSBILDEN KÖNNE, SONDERN Daß ALLES DIESES NUR NOCH MEHR ZUR VERFLACHTHEIT UND VERBLENUNG BEI DEN ANHÄNGERN IN DEN VERSCHIEDENEN STREITENDEN LAGERN FÜHREN MÜSSE.
CARL HUTER SAH DIESE LÖSUNG ZUR BEGRÜNDUNG EINER NEUEN HEILWISSENSCHAFT, DIE ENDLICH ZUM VOLLEN FRIEDEN FÜHREN MÜSSE, IN EINER GANZ ANDEREN RICHTUNG, NÄMLICH IN DER PSYCHO-PHYSIOGNOMISCHEN MENSCHENKENNTNIS, LEBENSKRAFT, REAKTIONS- UND KRANKENBEURTEILUNGSKUNST.





NATURELL-SCHEMA & KRÄFTE IN DER LEBENDEN ZELLE [Hinzugefügt]


ER BEGRÜNDETE SEINE NEUESTE HEILWISSENSCHAFT IN FOLGENDEN THESEN:

1. Der Fond der angeborenen LEBENSENERGIE ist entscheidend für das Leben eines Individuums und auch des Menschen.
2. Eine Krankheit verursacht Schwächung der Lebensenergie, insbesondere der von der Krankheiten betroffenen Organe, wenn sie nicht DURCH DEN SIEG DER LEBENSKRAFT ENERGISCH ÜBERWUNDEN WIRD.
3. Ist es möglich, DIE LEBENSKRAFT DER BETREFFENDEN ORGANE UND DES GESAMTEN KÖRPERS DES PATIENTEN DURCH IRGEND EIN MITTEL GENÜGEND ZU STEIGERN, SO ÜBERWINDET SIE MIT DER ZEIT JEDE KRANKHEIT, INSBESONDERE, WENN SIE AUSSCHEIDUNG DER KRANKHEITSSTOFFE AUF NATÜRLICHEM WEGE, DABEI MILD UND ZIELBEWUSST, GEFÖRDERT WIRD.
4. In allen Heilmethoden gibt es nützliche und wertvolle HEILMITTEL. Ein Heilmittel, was dem einen gut ist, kann für den anderen wirkungslos sein, dem dritten schädlich und dem vierten und fünften zum Verderben gereichen.
DIE ÄRZTLICHE KUNST LIEGT DAHER IN ZUKUNFT NICHT DARIN, AUF EINE BESTIMMTE HEILMETHODE, DIE NUR EINE BESTIMMTE GRUPPE VON HEILMITTELN ANWENDET, ZU VERLEGEN, SONDERN VIELMEHR DARIN, DASS ALLE HEILMITTEL ZUR VERFÜGUNG GEHALTEN WERDEN UND DASS IM JEWEILIG ERFORDERLICHEN FALLE DAS EINE ODER DAS ANDERE HEILMITTEL ZUR ANWENDUNG GEBRACHT WIRD, WOMIT BEI DEM BETREFFENDEN NATURELLTYPUS ERFAHRUNGSGEMÄSS DIE GÜNSTIGSTE WIRKUNG ERZIELT WORDEN IST.
5. WENN MIT EINEM HEILMITTEL EINE KRANKHEIT ZU HEILEN VERSUCHG WIRD, DIE ZU GLEICHER ZEIT DIE LEBENSKRAFT SCHWÄCHT ODER ZERSTÖRT, SO IST DAS KEIN HEILMITTEL, SONDERN EIN LEBENSGIFT UND LEBENSZERSTÖRUNGSMITTEL.

Da eine große Anzahl HEILMITTEL lediglich REIZMITTEL sind, die Stärke der LEBENSKRAFT bei verschiedenen Personen aber eine sehr verschiedene ist, so ist zu beachten, daß, wenn man die normale Lebenskraft eines Hundertjährigen in hundert Grade einteilt, ein HEILMITTEL, was der REIZKRAFT DER LEBENSKRAFT von 40° gleichkommt, einen Menschen mit einer 80 gradigen Lebensenergie töten würde. Ob das HEILMITTEL ein medizinisch-chemisch-allopathisches ist, wie z.B. Chinin, oder ein isopathisches, wie beispielsweise das Diphterieheilserum, oder ein Naturheilmittel, wie Dampfbäder, Packungen und Kneipp-Güsse, bleibt sich vollständig gleichgültig.

Dr. med. Schüßler [Hinzugefügt]

Die ungefährlichsten HEILMITTEL bleiben daher wegen ihrer feinen Dosierung die homöopathischen, die elektro-homöopathischen, die biochemischen nach Dr. Schüßler, milde Diät, Massage, mild ableitende, die Krankheitsstoffe ausscheidende Wasserbehandlung, ganz besonders aber die Lebenskraftsteigerungen und die LEBENKRAFTÜBERTRAGUNGEN, wie sie CARL HUTER einführt hat.
DIESE LETZTEN MITTEL SIND IN ALLEN FÄLLEN IMMER GUT.
Es wird also in Zukunft hauptsächlich darauf ankommen, die Grade der Lebens- und Reaktionskraft festzustellen und demnach die Grade der Reizkraft der HEILMITTEL ANZUPASSEN, UND SOMIT DIE RICHTIGEN HEILMITTEL IN ANWENDUNG ZU BRINGEN. Wenn jemand z.B. an Unterernährung und Wärmearmut leidet, so wird ihm eine Kaltwasserkur schädlich, eine biochemische Kur mit geeigneter Diät, Wärmezufuhr und Trockenmassage nützlich sein.
Leidet aber jemand an starken Ablagerungen von Selbstgiften und Stoffwechselstörungen, so werden die allopahtischen und biochemischen Mittel zwecklos sein, dahingegen eine Wasserkur und Massage und vegetarische Diät, mit Fruchtsäften, die die Ausscheidung der Krankheitsstoffe bewirken, heilbringend werden.
6. Es gibt Krankheitsfälle, die sich gegen ein bestimmtes Heilmittel hartnäckig und unheilbar erweisen und daher auch als unheilbare Krankheiten gelten; ihre Träger werden als Todeskandidaten bezeichnet. Es hat sich aber schon häufig herausgestellt, daß solche Patienten mit Steigerung der Lebensenergie doch noch geheilt worden sind. Zum Beweise hierfür hat sich CARL HUTER angelegen sein lassen, vom Jahre 1894 ab ganz besonders sogenannte unheilbare Kranke und auch solche, bei denen nicht nur medizinische und Naturheilmittel ohne Erfolg angewendet waren, in Behandlung zu nehmen und er hat hierbei mit sehr wenigen Ausnahmen ausgezeichnete Besserungen und bei einen hohen Prozentteile sogar völlige Heilung erzielt.


Heilwissen der Zukunft [Hinzugefügt]

Da er auf diesen Wege ganz ausgezeichnete Studien über Gesundheit, Krankheit, Lebenskraft, Konstitutions-, Temperaments- und Naturell-Reaktionen, sowie über die Wirkung der verschiednen Heilmittel aller hauptsächlichsten Heilmethoden machte, so hat er sich nach zweijährigen Probestudien entschlossen, eine weitere Reihe von Jahren diese Studienarbeit fortzusetzen, um DIE PRINZIPIEN EINER NEUEN RATIONELLEN HEILWISSENSCHAFT, KRANKHEITS- UND LEBENSKRAFT-DIGANOSE THEORETISCH UND PRAKTISCH MÖGLICHST VOLLKOMMEN ZUM ABSCHLUSS ZU BRINGEN. CARL HUTER GRÜNDETE IM JAHRE 1896 ZUERST IN HANNOVER UND DANN AM 17. JULI 1897 IN DETMOLD EINE EIGENE KUR- UND HEILBADEANSTALT UND GAB 1897, 1898 UND 1899 SEINE ERSTEN SCHRIFTEN ÜBER LEBENSKRAFT- UND KRANKHEITSDIAGNOSEN, TEILS IM EIGENEN, TEILS IN ANDEREN VERLAGEN, HERAUS.

EIGENE KUR- UND HEILBADEANSTALT IN DETMOLD [Hinzugefügt]

AUCH ÜBER DIESE ERFOLGE SEINER TÄTIGKEITSRICHTUNG WIRD MAN SICH AUS BEI FOLGENDEN ORIGINALBERICHTEN MIT DEN ABBILDUNGEN GUT ORIENTIEREN KÖNNEN.




ERSTER BERICHT DAÜBER, WIE CARL HUTER AUS WISSENSCHAFTLICHEN UND AUCH EHTISCHEM INTERESSE UNTERS VOLK GING UND UNHEILBARE BESUCHTE, UNTERSUCHTE UND MIT DEN RICHTIGEN, OFT EINFACHEN MITTELN HEILTE.




Dieser Heilerfolg wurde durch eine Hauskur mit Diät und heißen, feuchten Umschlägen von heilwirkenden, gekochten Samen und Kräutern nebst ableitend wirkenden, mild kühlen Waschungen und Bädern erzielt.


HEILUNG EINER SCHWER UNTERLEIBSLEIDENDEN FRAU, DIE ZUGLEICH GEMÜTSLEIDEND WAR UND IN GEISTIGE UMNACHTUNG ZU VERFALLEN DROHTE.



Der Erfolg wurde mit der neuen Methode der Ausscheidung der Krankheitsstoffe, Förderung der Blutzirkulation und Stärkung der Lebenskraft erzielt.







HEILBERICHT EINES GUTSBESITZERS, WELCHER AN EINER, ANSCHEINDEN DEN SICHEREN TOD BRINGENDEN HERZBEUTELENTZÜNDUNG ERKRANKT WAR; DIE SCHNELLE UND SICHERE HILFE CARL HUTERs RETTETE IHN.



Es ist verständlich, daß um solche schwere Fälle erfolgreich zu behandeln, nur ein, sich seiner Wissens und Könnens vollbewußtes und mit aufopfernder Hingebung von Natur aus dazu begabtes Heiltalent befähigt ist.
















HEILBERICHT EINES RHEUMATISMUS- UND TUBERKULOSE-KRANKEN, WELCHER NACHWEISLICH VON SEINER AN LUNGENTUBERKULOSE GESTORBENEN SCHWESTER, DIE ER GEPFLEGT HATTE, INFIZIERT WORDEN WAR, SEHR SCHWER ERKRANKTE UND DURCH CARL HUTER VÖLLIGE HEILUNG FAND.








Herr Hofbesitzer Rehse lebt heute rüstig und wohl, ohne je einen Rückfall in die schwere Krankheit nach der Kur wieder gehabt zu haben.








Edited by Medical-Manager Wolfgang Timm, Husum-Schobüll